Jenseits von Eden (East of Eden, USA 1955) #Filmfest 30

Filmfest 30
2019-01-25 filmfest - neue version mit mittiger schrift

Wir nehmen einen anderen Weg als vorgesehen, von „Splendor in the Grass„, der im Jahr 1961 von Elia Kazan inszeniert wurde. Der Weg dorthin ist einfach und logisch, aber wir wollten nicht eine bestimmte Reihe von „Klassikern“ in zu kurzer Abfolge im Reigen des Filmfests.

Da jedoch die Ausstrahlung dieser Filme im Free-TV zur Zeitpunkt des tatsächlichen Publiktionsdatums von „Filmfest 30“ und den beiden folgenden Ausgaben gerade wieder stattfindet, machen wir’s jetzt doch: Wir veröffentlichen unsere Rezensionen zu den drei James-Dean-Klassikern, die Mitte der 1950er Jahre enstanden sind. Von „Splendor in the Grass“ ist der Weg deshalb einfach, weil der erste dieser James-Dean-Filme von Elia Kazan inszeniert wurde. Dean war eine der Entdeckungen dieses Regisseurs, der vom Theater kam und junge Darsteller*innen wie Marlon Brando oder Dean schon von aus New York kannte, bevor er sie zum Film holte oder ihre Karrieren durch den Einsatz in seinen von Kritik und Publikum gleichermaßen geschätzten Werken förderte.

Die Karriere von James Dean war leider sehr kurz, wie die meisten noch heute wissen, aber sein erster Film ist beinahe so legendär geworden wie der Hauptdarsteller. „Jenseits von Eden“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von John Steinbeck und bildet im Kalifornien des frühen 20. Jahrhunderts die Geschichte von Kain und Abel nach.

Die Adaption von Elia Kazan konzentriert sich auf den letzten Teil des Romans, die „zweite“ Generation. Eine Adpation der gesamten Handlung des Steinbeck-Romans in einem Kinofilm kann entweder nicht besonders tiefgängig sein oder erfordert sehr viel Spielzeit – in den 1980ern gab es einen Fernseh-Mehrteiler, der den Unterschied gut erläutert. Das Buch von Steinbeck haben wir vor sehr langer Zeit gelesen, daher ist die Rezension nicht daran orientiert, die Treue der Vorlage gegenüber zu bewerten. Vielmehr stellen wir die Kritik in einen Zusammenhang mit einer Dokumentation über Elia Kazan, die von ARTE im Zusammenhang mit der Ausstrahlung des Films gezeigt wurde.

Handlung ( Wikipedia)

Die kalifornische Stadt Salinas im Jahre 1917: Die Zwillingsbrüder Caleb (kurz „Cal“ genannt) und Aron wachsen bei ihrem alleinerziehenden Vater Adam Trask auf. Der Vater scheint seinen wohlerzogenen Sohn Aron lieber zu mögen, während der stürmische Cal ständig um die Liebe seines Vaters und dessen Anerkennung kämpfen muss. Adam, ein Farmer, hat seinen Söhnen erzählt, dass ihre Mutter Kate kurz nach ihrer Geburt gestorben sei. Tatsächlich hat sie jedoch die Familie verlassen und leitet ein gut gehendes Bordell in der nahegelegenen Stadt Monterey. Cal hat – unbemerkt von seinem Vater – davon erfahren. Er beobachtet heimlich seine Mutter und versucht mehrmals, mit ihr in Kontakt zu kommen. Sie lässt ihn jedoch verprügeln und weigert sich, mit ihm zu sprechen.

Adam investiert in das Unternehmen, Gemüse einzufrieren, um es länger haltbar zu machen. Dabei geht es ihm nicht um den möglichen Gewinn, sondern um den Fortschritt im Dienste der Menschheit. Cals Ratschlag, lieber in Bohnen zu investieren, die großen Gewinn versprechen, lehnt er ab. Bei einem waghalsigen Unterfangen, bei dem Adam versucht, Salat eisgekühlt an die Ostküste zu transportieren, verliert Adam fast sein gesamtes Vermögen. Cal entwickelt nun den Plan, das Geld für seinen Vater wiederzubeschaffen und endlich dessen Zuneigung zu gewinnen. Er bittet seine Mutter Kate – eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die mit ihrem Bordell eine Menge Geld verdient hat –, ihm einen Betrag zu leihen, damit er ein eigenes Geschäft aufziehen und so das Geld für seinen Vater verdienen kann. Nach einigem Zögern willigt sie schließlich ein und leiht ihrem Sohn 5000 Dollar. Damit kauft er billig eine Bohnenernte, die er dann mit Hilfe von Will Hamilton – einem Bekannten seines Vaters – teuer an die amerikanische Armee weiterverkauft. Diese benötigt dringend Vorräte für den Eintritt in den Ersten Weltkrieg gegen das Deutsche Kaiserreich. Inzwischen entwickeln Cal und Abra, die Freundin von Aron, Gefühle füreinander und kommen sich immer näher. Abra versucht, Cal zu verstehen, und will ihm helfen. Auf einem Riesenrad kommt es zu einem Kuss zwischen Cal und Abra, der jedoch beide mit schlechtem Gewissen zurücklässt. Aron beobachtet mit zunehmender Eifersucht, wie seine Freundin und Cal sich einander annähern.

Cal will seinen Vater mit dem verdienten Geld zu dessen Geburtstag überraschen, doch dieser lehnt dieses ab, weil er durch den Krieg und das daraus resultierende Leid anderer keinen Gewinn machen will. Vielmehr freut sich Adam über das Geschenk von Aron, der seinem Vater seine Verlobung mit Abra mitteilt. Cal sieht in dem Verhalten seines Vaters nur einen weiteren Beweis der Lieblosigkeit ihm gegenüber und rennt weinend davon. Abra folgt ihm. Der eifersüchtige Aron fordert seinen Bruder auf, sich von ihr fernzuhalten, und macht Cal Vorwürfe, dass er schon immer schlecht gewesen sei. Als eine Art Racheakt bringt Cal seinen Bruder zu ihrer Mutter Kate – von der Aron glaubte, sie sei tot und im Leben immer eine ideale Frau gewesen. Die Erkenntnis, dass sie am Leben und die Besitzerin eines Bordells ist, raubt ihm den Verstand. Er betrinkt sich und beschließt, sich den Freiwilligen für den Krieg anzuschließen, den er vorher abgelehnt hatte. Als Abra, Cal und sein Vater am Bahnhof eintreffen, um Aron aufzuhalten, lacht dieser nur hysterisch und blickt apathisch aus dem Zugfenster seinen Vater an, während der Zug anfährt. Adam erleidet daraufhin einen Schlaganfall und bricht in Cals Armen zusammen. (…)

Kain und Abel in Kalifornien 

Es ist interessant. Eine Art Kreisbewegung. Ganz sicher gehörte dieses Werk zu den berühmten zwei „M“ (Melodramen und Musicals) der 1950er, die unsere Liebe zum Kino geprägt haben. Als Jugendliche hat uns der Wandel der Gefühle von Afra, der Abwendung von Aaron und der Hinwendung zu Cal wohl am meisten beschäftigt. Und wir meinen uns erinnern zu können, dass wir diesen Wechsel damals innerlich nicht sehr unterstützten und nicht ganz nachvollziehen konnte.

Später hat sich das zwar inhaltlich gewandelt, aber da wir nie zu den bekennenden James-Dean-Fans rechneten, verfestigte sich die Abneigung gegen diesen Handlungserlauf. Den Film im Ganzen empfanden wir aber stets als sehr intensiv und emotionalisierend, seiner Erzählkunst und seiner famosen Figurenzeichnung geschuldet. Mittlerweile wissen wir aber auch, was uns den Zugang zu dieser Beziehung zwischen Abra und Cal verstellt hat und warum es nicht möglich war, den Vater-Sohn-Klonflikt, der ein so wichtiger Teil des Films ist, dass er sogar schräg im Raum steht, in unsere Überlegungen einzubeziehen. Die Kamera will es so, dass einige Momente, in denen dieser Konflikt in ganzer Schärfe hervortritt, visuell noch einmal gesteigert werden. In diesem Moment ist das Verhältnis zwischen den Generationen noch schief und wird erst am Ende des Films geradegerückt.

Eine Quasi-Forderung nach Abbitteseitens der jungen Frau, die sich dem interessanteren und vielschichtigeren der beiden Söhne von Adam Trask zuwendet, entfällt, wenn man Cal akzeptiert, unabhängig davon, wer ihn darstellt. Das etwas Wildere und Geheimnisvolle steht Dean ja auch und es zieht zieht von jeher Frauen an – zumindest auf eine spontane Art und Weise, weniger, wenn es um langfristige Bindungen geht. Denn meist werden die Aarons dieser Welt geheiratet und bekommen wiederum Kinder, die überwiegend sind wie die Aarons, weil ja in der nächsten Generation wieder viele Männer geheiratet werden müssen. Das ist natürlich eine sehr verkürzte Darstellung, aber man musste für den Film religiöse Motive des Buches ebenfalls verkürzen, damit das Werk nicht zu sperrig wird und Aaron und Cal werden nicht ganz so gegensätzlich gezeigt – oder: Aaron liegt dichter am Mainstream als im Buch.

Wie steht der Film in Elia Kazans Werk?

Der Mann, der in New York das Method Acting mitgeprägt hat, kam als Regisseur nur auf 19 Filme . Zwei von vieren, die gemäß der Meinung der IMDb-Nutzer vor „East of Eden“ stehen, kennen wir noch nicht: „Ein Gesicht in der Menge“ und „Ein Baum wächst in Brooklyn“, der eine zwei Jahre nach „Eden“ gedreht, der andere ein Frühwerk aus den 1940ern. Es gibt also noch immer viel zu tun. Aber „Die Faust im Nacken“ und „Endstation Sehnsucht“ haben wir bereits rezensiert, die Kritik zu Letzterem kürzlich hier veröffentlicht

„Die Faust im Nacken“ ist ein Ausnahmefilm, ganz großes Kino. Gerade mit und wegen Marlon Brando, der vor Dean der am meisten theaterhaft agierende Filmschauspieler in Hollywood war. Grundsätzlich sind wir der Meinung: Was auf der Bühne genau richtig sein kann, wo die Schauspieler in einiger Entfernung zum Publikum agieren, die sehr deutlichen Gesten, die dezidierte Mimik, kann man auf der großen Leinwand ein wenig zurücknehmen, ohne an Ausdruckskraft zu verlieren, denn es gibt nicht umsonst die Nahaufnahme. Wir haben da auch eine recht eindeutige Meinung, was die beiden Kazan-Protegées betrifft: Wir mögen Brando in „Waterfront“ lieber als in „Streetcar“, obwohl er mit Ersterem berühmt wurde. Und Dean gefällt uns von allen drei Filmen, die er gemacht hat, in seinem ersten, „Jenseites von Eden“, besser als in den anderen. Kazan hat ihn in diesem Film so instruiert, dass er glaubhaft wirkt, was wir insbesondere von seiner nachfolgenden Darstellung in Nicholas Rays „Denn sie wissen nicht, was sie tun“, nicht immer bedenkenlos unterscheiben mögen.

Diese kluge Führung ist wichtig, weil dadurch die Statik der Figuren in „Jenseits von Eden“ erhalten bleibt. Bei Brando gelingt das eigentlich nie. Wo er auftaucht, treten alle anderen sehr weit zurück. Dadurch kommt in der Regel keine gut austarierte Ensemble-Leistung zustande und er ist dann am besten, wenn alles auf ihn zugeschnitten wird. Auch in Eden ist uns das Gefälle zwischen Aaron und Cal etwas zu groß geraten, ein bisschen interessanter hätte man Daddys vorgeblichen Liebling schon  zeigen können – obwohl wir stellenweise den Eindruck hatten, dass in Wirklichkeit und aufgrund der schwierigen Familiengeschichte sich Adam Trask, der Familiengründer, seinem Sohn Cal näher fühlen könnte.

Er empfindet seine Zuwendung jedoch offenbar bei Aaron als besser aufgehoben, weil er ihm nicht so misstraut, weil er in ihm nicht so viel von sich und seiner Frau in ihm erkennt. Nichtsdestotrotz sind er und Cal sind einander viel ähnlicher. Aaron ist im Grunde ein Fremdkörper in dieser Familie, mit seiner allzu blanken Art, wie sie im Film dargetellt wird. Deswegen hat uns auch nicht so recht gefallen wollen, dass man ihn als Pazifist zeigt, obwohl gerade dies der Buchvorlage entspricht. Gut möglich, dass das ein Angebot von Kazan an die Amerikaner war – der Looser ist eigentlich Aaron und der will auch nicht in den Krieg. Er stürzt sich dann hinein, weil er den Schock nicht verdaut, seine Mutter getroffen zu haben, die nach eigener Aussage den besten Puff in der Stadt bzw. in der Nachbarstadt Monterey betreibt.

Was Cal macht, bleibt am Ende hingegen offen –  nicht ganz. Er muss ja seinen Vater pflegen, während Aaron in Europa den Kopf hinhält. Seine ursprünglich linken Ansichten hingegen, die in der Dokumentation erwähnt werden, lässt Kazan durch den deutschstämmigen Mr. Albrecht zum Ausdruck kommen. Dieser agitiert gegen den  Hurra-Patriotismus, dafür greift man ihn an und zertrampelt seine Rosenbeete. In diese Aufstellung eingewoben ist ein Kontra: Nämlich, als eine Frau ihn damit konfrontiert, dass sie gerade ihren Sohn auf dem Schlachtfeld verloren hat. Dadurch wird die an der Klasse, nicht den Nationen orientierte Argumentation invertiert und ein Konflikt geschaffen, der nahezu unauflösbar ist. Es ist ja auch der Konflikt der einfachen, im Grunde herzensguten Menschen. Die Reichen haben solche Konflikte nicht, sondern tun das, was sie im Frieden tun, im Krieg noch mehr. Sie bereichern sich am Unglück, am Kampf, am Leid der anderen.

Adam kennt diesen Konflikt und dass Cal ihn ausgerechnet mit einer nur durch den bevorstehenden Kriegseintritt möglichen Spekulation auf Lebensmittel zurückgewinnen will, beschwört den Höhepunkt des Films, die Krise, herbei. Besonders, wo doch Adam Trask in der Musterungskommission sitzt und die Söhne der Farmer in den Krieg schickt. Das ist ebenso gleichnishaft wie das, was Cals Mutter schließlich mit bewirken will, indem sie in das Gemüse-Geschäft einsteigt: Dass sie ihrem Sohn hilft, den pleite gegangenen Mann, den sie verlassen hat, finanziell zu restituieren.

Obwohl oder weil man nur das letzte Viertel des Romans von John Steinbeck verwendet hat, ist die Handlung füllig und von bestechender Stringenz zugleich – was immer man gegenüber der Buchvorlage auch geändert hat. In ihm nimmt die Zeit, als Adam und Kate jung waren, einen breiten Raum ein, dessen erinneren wir uns noch. John Steinbeck muss sehr bibelfest gewesen sein, etwa so wie Adam Trask, das gibt dem Film ein großartiges Korsett, denn vor allem am ersten Buch des alten Testaments macht sich die Abarbeitung von Prinzipien und moralischen Themen schließlich fest. Das muss auch so sein, sonst würde sich dieser psychologisch sehr komplexe Film verfangen in den Untiefen und Vagheiten der menschlichen Seele, die zum Beispiel heute für allerlei Orientierungslosigkeit sorgen, wenn nicht an die Stelle der Religion z. B. eine klare politische Auffassung tritt, anhand deren man sein Handeln vermessen kann. Leider gibt es keine politische Anleitung, die so umfassend ist wie die Bibel.

Das Illustrieren und Relativieren der biblischen Kontraste bewahrt „Jenseits von Eden“ davor, ein ausfaserndes psychologisierendes Melodram zu werden, wie sie zu jener Zeit immer häufiger ins Kino kamen. Für Regisseure und Autoren gleichermaßen ist es von Vorteil, wenn sie religiöse oder philosophische Dimensionen in ihre Werke einbringen können – oder sonst ideologische. Hier ist es so, dass Vater Trask abends auch aus der Bibel vorlesen lässt, damit keine Missverständnisse aufkommen über den Rahmen, in dem sich das Verhalten der Menschen bewegt oder an dem es ausgerichtet werden soll. Trotzdem gibt es die Querlinie, das Wandern der Seelen von einer Grenze zur anderen und über die Grenzen der Bibel hinaus. Das ist außerordentlich gelungen und Kazan scheut sich nicht, auch mal ein wenig zu überdehnen und zu übertreiben – wobei ihm James Dean behilflich ist. Mit „Endstation Sehnsucht“ hat er das amerikanische Filmdrama ohnehin revolutioniert, aber nur wenige andere Regisseure erreichten seine Meisterschaft in der Figurenzeichnung. Mir fällt dabei immer William Wyler ein, der zwar mehr Dezenz an den Tag legte und sich mehr dem Stoff unterordnete als Kazan, der stilistisch nicht so prägnant war, aber Schauspieler ebenso meisterhaft in schwierige Rollen hineinführen und sicher bis zum Ende geleiten konnte.

Der visuelle Stil von Eden ist sehr interessant. Einige Szenen sind dezidiert subjektiv gefilmt oder unterstreichen bildlich eine aufgeladene oder dezente Stimmung. Immer, wenn die Wände im Haus Trask zu kippen drohen, weiß man, der Vater-Sohn-Clash wird nicht lange auf sich warten lassen und es gibt die bemerkenswert diffus und modern gefilmte Sequenz, in welcher Cal sich seiner Mutter annährt, um sie wegen der 5.000 Dollar anzuhauen. Trotz des zunächst profan wirkenden Themas ist dies eine sehr lyrische Sequenz. Zeitweise ist „Jenseits von Eden“ jedoch auch ganz im Stil der Zeit gefilmt und nutzt das verwendete Cinemascope stellenweise gut aus. Vielleicht getreu dem Motto, man darf es nicht übertreiben, wenn man einen Kassenschlager hervorbringen möchte. Eine weise Entscheidung, bei einem Film, der zwar bezüglich des kurzen Zeitraums –  1917 bis Sommer 1918 – in dem die gespielte Zeit liegt, kein Epos ist, aber wir haben ihn trotzdem als episch empfunden, weil die Vergangenheit eine so große Tiefenwirkung hat. Das Gestern ist jederzeit präsent.

Finale

„Jenseits von Eden“ ist eines der besten Melodramen jener Jahre. Das große Panorama führt nie dazu, dass der Film sich und seine Figuren verliert. Auch irritierende Momente haben ihren Sinn und stehen nicht wie bleibende Rätsel im Raum. Sicher ist es von Vorteil, dass wir den Film vor dem Verfassen dieser Rezension nicht zum ersten Mal gesehen haben; es hilft immer, mit einem Stoff bereits ein wenig vertraut zu sein. Die Themen, die Familienaufstellung, das erwachsen werden, die Ambivalenz von Liebe und Hass, die einander oft so nah sind, das bringt „East of Eden“ auch für heutige Verhältnisse sehr gut, sehr wuchtig auf dem Bildschirm.

87/100

© 2019 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Regie Elia Kazan
Drehbuch Paul Osborn
Produktion Elia Kazan für
Warner Brothers
Musik Leonard Rosenman
Kamera Ted D. McCord
Schnitt Owen Marks
Besetzung

 

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