#Mieterpost 7 WICHTIGER TERMIN: HEUTE, 17.10.19, 20:15 Uhr, RBB: Wir müssen reden: Soll der Staat die Mieten festlegen? Unser Vorbericht #Mietenwahnsinn #Mietendeckel #wirbleibenalle

Wir müssen reden: Soll der Staat die Mieten festlegen?

Die politische und gesellschaftliche Debatte um den sogenannten Mietendeckel ist das Thema bei „Wir müssen reden!“. Auf dem Richardplatz in Berlin-Neukölln sprechen die Moderatorinnen Janna Falkenstein und Tatjana Jury mit Bürgerinnen und Bürgern über Lösungswege, die explodierenden Mieten auf dem Berliner Wohnungsmarkt in den Griff zu bekommen.

Teil 1:

Wir hatten geplant, ebenfalls zum Richardplatz zu fahren, um Freunde zu unterstützen, aber schon im Vorfeld sorgte die Veranstaltung für Unmut, und zwar deswegen:

Wir haben uns nun so abgesprochen, dass die @HeimatNeue und andere versuchen werden, als „Bürger*innen“ zu Wort zu kommen, während wir zuhause bleiben, uns die Sendung anschauen und das Wichtigste live kommentieren.

Daniel Diekmann, Sprecher der @HeimatNeue IG HAB (der Mieterinitiative der Habersaathstraße 40-48 in Mitte) hat uns berichtet, der Redakteur, mit dem man gesprochen habe, habe sich dahingehend geäußert, ob man dieser Mieter sei dem das Auto angezündet wurde, nein, sowas wolle man in der Sendung nicht. Offensichtlich ging es weiteren Mieter*innlen-Initiativen so, dass sie vom RBB ausgeladen wurden. Auf den obigen Wortlaut wollen wir uns nicht festlegen, der Ärger, der Frust bei der @HeimatNeue war groß. Die Absage jedenfalls nehmen wir als Tatsache und sie wirft ein weiteres Schlaglicht auf die Machtverteilung in diesem ohnehin ungleichen Kampf um bezahlbares Wohnen in Berlin. War die Absage an die Mieter*innen, die im Existenzkampf stehen, eine Bedingung anderer Teilnehmer? Die Frage stellt sich jetzt natürlich.

Die Gästeliste sieht nun so aus:

Sebastian Czaja, Vorsitzender der FDP-Fraktion in Berliner Abgeordnetenhaus

Gabriele Gottwald (Die Linke), Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen (im Berliner Abgeordnetenhaus, A. d. Verf.)

Ebenfalls zu gast Gast ist Marko Rosteck, Pressesprecher des Immobilienunternehmens „Deutsche Wohnen“. Auch das Thema „Enteignung von Wohnraum“ wird in der Sendung eine Rolle spielen.

Das Thema „Enteignung“ soll also ebenfalls eine Rolle spielen, obwohl von „DWenteignen“ niemand dabei ist. Das kann ja eine hübsch einseitige Sache werden. Auch sonst ist das Verhältnis bemerkenswert. Ein politischer und ein institutioneller Vertreter der Immobilienwirtschaft zusammen gegen eine Abgeordnete der LINKEn. Schon unser Gerechtigkeitsgefühl lässt nur einen Satz zu: Viel Glück, Gaby Gottwald! Wir drücken die Daumen! Und wir werden kommentieren.

TH

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