26.10.2019: „Protestfest am Protestpodest“ Corinthstraße 53 in Friedrichshain – Der Wahlberliner #vorOrt @CorinthStr53 @200Haeuser @gloreiche36 @HeimatNeue @LieblingXhain @F_Schmidt_BB #200Häuser #wirbleibenalle #Berlin #Mietenwahnsinn #Mietendeckel #Umwandlung #Eigentum #Eigenbedarf

Was ist los in der Corinthstraße 53 in Friedrichshain? Was sind die „200 Häuser“? Warum beginnt der Kampf manchmal erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät zu sein scheint? Das wollten wir wissen, als wir am 26. Oktober das Protestfest besuchten, das die Mieter*innen der Corinthstraße 53 organisierten. Viele Gäste zeigten Solidarität, indem sie zu den Mieter*innen sprachen – und einfach durch ihre Anwesenheit.

  1. Infos

Wir meinen, um grundsätzliche Informationen weiterzugeben, ist es besser, die „200 Häuser“, zu denen die Corinthstraße 53 zählt, für sich selbst sprechen zu lassen. Deswegen haben wir uns einen Flyer mitgenommen, den wir gescannt und in diesen Beitrag eingebettet haben. Viele gute Informationen gibt es auch auf der Webseite der 200 Häuser, die Unterseite für die Corinthstraße 53 verweist wiederum auf deren Twitter-Account. Also bitte das tun, was auch mehrere Redner*innen angesprochen haben: Vernetzt euch! Tauscht euch aus und kämpft gemeinsam gegen Verdrängung! Sorry dafür, dass wir das hübsche Türkis der Flyer dunkler gezogen haben, um die Lesbarkeit auf elektronischen Wiedergabegeräten zu verbessern.

2019-10-26 Flyer 200 Häuser klein2019-10-26 Flyer 200 Häuser Rückseite klein

2. Eindrücke

Hauptsächlich werden wir unsere Eindrücke in den Texten beschreiben, die wir zu den Bildern erstellt haben. Wir waren ein wenig verspätet, Samstag 13 Uhr ist manchmal etwas tricky – aber zum Glück hatten die Redebeiträge noch nicht begonnen und wir haben alles aufnehmen können, was viele solidarische Menschen zu sagen hatten. Wir geben keine Details wieder, aufgezeichnet haben wir aber wesentliche Teile der Rede, die der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt, auf dem Protestpodest gehalten hat.

Schmidt sprach über den Mietendeckel, über Umwandlung und Eigentumskündigung und wie sogenannte Investoren unterschiedliche Menschen der Stadtgesellschaft gegeneinander stellen. Florian Schmidt ist einer der Initiatoren des Zusammenschlusses der 200 Häuser, die überwiegend in Friedrichshain-Kreuzberg liegen – doch, wie er selbst sagt, es kommen immer weitere hinzu, auch außerhalb des Bezirks, in dem die Initiative ihren Ausgang nahm.  

Weitere Impressionen in Fotoform mit kurzen Texten im Bild:

Unser Gefühl ist, dass wir noch viel von den 200 Häusern hören und sehen werden. Denn sie schützt der angesprochene Mietendeckel nicht vor Verdrängung, zum Beispiel wegen Eigenbedarfskündigungen. Es muss endlich Schluss damit sein, dass jemand glaubt, er könne sein Vermögen darauf aufbauen, die Existenz anderer zu vernichten. Wir sprechen uns für ein absolutes Umwandlungsverbot im Milieuschutz und dafür aus, dass nicht mehr wegen Eigenbedarf gekündigt werden kann. Wir werden anhand eines weiteren Beispiels sehen, wie Eigenbedarfskündigungen zu einem Geschäftsmodell ausgebaut werden, denn wir waren im Anschluss in der Reichenberger Straße 73 in Kreuzberg, die eine eigene Story zu erzählen hat.

TH

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