Prütz:Schnauze – Thüringen, AfD, Mietendeckel, Rojava #Mietenwahnsinn #DWenteignen #ltwth19 #AfD #Rojava #Riseup4Rojava #Mietendeckel @HeimatNeue

Wir hatten das schon lange vor: Einen der Initiatoren von „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“, Michael Prütz, vorzustellen – mit seinem eigenen Medienformat bei Kommon.news. Es heißt „Prütz:Schnauze“ und, man sieht es an Details, es ist an „Schmidt-Schnauze“ angelehnt. Wer nicht weiß, worauf sich Schmidt-Schnauze bezieht, der ist sowieso zu jung für das erste von beiden Videos, denn da kommt ein Satz drin vor, bei dem wir auch ein bisschen rot geworden sind. Aber die Berliner Schnauze lässt sich nicht so einfach politisch korrekt korrigieren und es gibt Momente, das ist das wirklich gut so.

Auf die Idee, einmal die Perspektive von AfD-Angstwählern einzunehmen, die befürchten, ihre Töchter könnten nach Berlin abhauen, sind wir bisher zum Beispiel nicht gekommen. Der Grund ist simpel. Spätestens seit der Wende war Berlin für uns kein abschreckender, sondern ein Sehnsuchtsort und seit 4.566 Tagen sind wir glücklich darüber, dass wir den Traum verwirklichen konnten, hier zu leben.

Aber vor 4.566 Tagen gab es noch keinen Mietenwahnsinn. Nicht in der Form wie heute jedenfalls, die uns zu sehr grundsätzlichem Nachdenken über unsere Wirtschaftsordnung veranlasst hat.

Okay, der Ansatz war nicht der Mietenwahnsinn, sondern die Zusammenschau von Wirtschafts- und Sozialpolitik im Allgemeinen, aber das, was wir am Wohnungsmarkt sehen, bestärkt unsere Meinung, dass sich etwas ändern muss. Und zwar grundlegend. Am meisten setzt sich dafür im Moment in Berlin die Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ ein, der Michael Prütz angehört und sie jenseits des eigenen Formats zusammen mit anderen wie Rouzbeh Taheri in vielen öffentlichen Diskussionen vertritt.

Das Format „Prütz:Schnauze“ gibt es schon etwas länger und ein politischer Mensch ist kein politischer Mensch, wenn er nur zu einem Thema etwas zu sagen hat und alle anderen ausblendet.

Die zeitlich vorausgehende Ausgabe beschäftigt sich mit dem türkischen Raid on Rojava, der in den letzten Wochen für so viel Entsetzen und Wut bei den Menschen gesorgt hat, die glaubten, ein neuer, emanzipatorischer und Vielfalt nach einer Zeit des Hasses und der Vertreibung wieder zulassender Weg, eine neue Hoffnung wenigstens in einer einzigen Region des Nahen Ostens sei möglich:

Wir wollen es nicht übertreiben mit unserem Spin, der lautet „Es gehört alles zusammen, man muss alles zusammen denken!“, aber – es gehört nun einmal alles zusammen, in dieser Welt. Leider. Und alles zusammen sieht nicht gut aus.

Ein paar kurze, klare Statements mitten aus Berlin tun allemal not. Und weil wir heute schon zu viel geschrieben haben, um mochmal ein umfangreicheres Format bearbeiten zu können, nehmen wir endlich die Gelegenheit wahr, zwei Ausgaben von Prütz:Schnauze vorzustellen.

Credit to @HeimatNeue für die Weiterleitung des Hinweistweets vom 2. November.

TH

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s