UPDATE 2 „Wir haben es satt“ – Impressionen von der Demo am 18.01.2020 in Berlin #Wirhabenessatt #Agrarwende #climatechange #FFF #Landwirtschaft

Unser zweites Update umfasst ausschließlich Impressionen von der heutigen Demo, die aus den sozialen Netzwerken stammen – teilweise in kurzen Anmerkungen kommentiert.

Wenn die Menschen durch die enge Friedrichstraße ziehen, ist das immer ein schicker Bandwurm. Campact ist auch unsere Verbindung zu vielen Initiativen und Veranstaltungen.

Was wir an dieser Demo so wunderbar finden, ist die Viefalt, das Farbige, die Diversität, die authentisch wirkt.

Hier nochmal zum Nachlesen, worum es (unter anderem) geht:

Hier ein kurzer Bericht des SPIEGEL. Wir hoffen, dass Robert Habeck nicht zu erwähnen vergaß, dass ärmere Menschen schon die aktuellen „Dumpingpreise“ für Lebensmittel kaum bezahlen können -> Tafeln.

Hoffentlich wollen die Grünen sie nicht verhungern lassen, wenn die Agrarwende kommt. Diese Erwähnung musste angesichts der heutigen bellizistisch-liberal-halbökoklogischen Ausrichtung der Mehrheitsgrünen erwähnt werden. Jemand muss wenigstens noch anmerken, dass nicht immer dieselben vom Wandel negativ betroffen sein dürfen, das war schon im nicht grünen Neoliberalismus so.

Das unterstützten wir natürlich. Wir haben in Berlin eine Anschauung davon, was Bodenspekulation anrichtet.

Hätten wir im vorherigen Update oder im Ausgangsartikel mal erwähnen können: „Wir haben es satt!“ feiert Zehnjähriges!

Gar nicht so einfach, die vielen Treckerdemos der letzten Monate bezüglich der Ziele der Teilnehmenden auseinanderzuhalten – aber einen Unterschied zu dem, was wir Ende November erlebt hatten, als wir zufällig gleichzeitig mit vielen Traktoren am Tempelhofer Damm waren: Heute sieht man auch mal ein paar kleinere Modelle, nicht nur die Luxus-Power-Maschinen der Großbauern.

Ja, das Wetter spielt mit, die Samstagssonne strahlt. Nach so vielen überwiegend grauen Tagen ein Genuss – aber auch eine Tradition. Nur war es meist kälter als heute, wenn „Wir haben es satt!“ das Motto des Tages war.

TH

Heute ist es soweit. Die erste Großdemonstration des Jahres in Berlin findet statt. Wir unterstützen den Aufruf zu „Wir haben es satt!“, wie schon im vergangenen Jahr. Hier geht’s zum Ausgangsartikel, er ist aber auch unten angehängt.

Das Update dient dazu, noch einmal an den Termin heute um 12 Uhr am Brandenburger Tor zu erinnern – und erste Zahlen weiterzuleiten.

Zu der Kundgebung am Mittag aufgerufen hat das Bündnis „Wir haben es satt!“, ein Zusammenschluss von mehr als 50 Bauern-, Naturschutz- und Verbraucherorganisationen. Angemeldet wurden 15.000 Teilnehmer.

Gefordert wird von der Bundesregierung unter anderem ein umwelt- und klimaverträglicher Umbau der Landwirtschaft. Bereits gestern hatte es anlässlich der Agrar- und Ernährungsmesse Kundgebungen von Bauern gegeben. Diese richteten sich vor allem gegen Preisdruck und strengere Umweltschutzregeln.

Parallel zur Messe kommen auch Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz zusammen. Gastgeberin ist Bundesministerin Klöckner. Schwerpunktthema ist die Rolle des Handels für die weltweite Ernährungssicherung.

(Aktuelle Meldung im Deutschlandfunk)

Die auffällige Neigung der deutschen Agrarministerin, den Belangen der konventionellen Agrar- und der Lebensmittelindustrie dienlich zu sein, wird sicher auch bei der heutigen Demonstration eine Rolle spielen. Wir hoffen, dass möglichst mehr als 15.000 Menschen kommen werden. Die Demonstrationen finden seit 2011 statt und haben bisher jedes Mal mehr als 20.000 Teilnehmer*innen auf die Beine gebracht – und auf die Räder, denn traditionell ist auch eine Trecker-Demo dabei.

Was uns gefreut hat: Auch FFF hat aufgerufen, heute mitzumachen, diesen Wunsch hatten wir im Ausgangsbeitrag vom 16.01. geäußert.

TH

Am nächsten Samstag, 18.01.2020, ist wieder Demozeit! Die mittlerweile traditionelle „Wir haben es satt“-Kundgebung findet in Berlin statt.

In jedem Januar vereinen sich Zehntausende von Menschen in Berlin, um für die Agrarwende zu demonstrieren und gegen die immer weiter voranschreitende Industrialisierung der Lebensmittelproduktion.

Die Aktion gegen die industrielle Agrarwirtschaft stützt sich auf ein breites Bündnis von Organisationen, die sich hier als Träger oder solidarisch / unterstützend mit einem wichtigen Element der grünen Transformation zeigen: der Agrarwende. Nicht, dass sich in den letzten Jahren viel zum Positiven verändert hätte, das Sterben kleiner Betriebe zugunsten der Industrie geht weiter, die Auswirkungen großindustrieller Landwirtschaft auf die Umwelt werden immer deutlicher sichtbar.

Sicher wäre jetzt, wo das Thema Ökologie wieder oben auf der Agenda steht, ein guter Zeitpunkt, um soziale Bewegungen, die Klimaaktivist*innen und die Initiator*innen und Teilnehmer*innen von „Wir haben es satt“ zu vernetzen, denn die Agrarwende ist unzweifelhaft ein wichtiger Bestandteil des Wandels nicht nur für ein besseres, gesünderes Leben, sondern wichtig für die übrigen Komponenten der Nachhaltigkeit.

Hinter diesem Link sind alle Infos zur Demo zu lesen, hier ein kurzes Erklär-Video:

den Aufruf per Mail via Campact bilden wir nachstehend ab:

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