Die alte Frau im Lehnstuhl – Polizeiruf 110 Fall 110 #Crimetime 584 #Polizeiruf #Polizeiruf110 #DDR #Riemann #Dillinger #Lehnstuhl #Frau #alt

Crimetime 584 - Titelfoto © Fernsehen der DDR / ARD 

110mal Polizeiruf 110 und ein zäher Kunde

Wir wissen nicht, ob sie damals schon mitgezählt haben, wie man das im Zeitalter der öffentlich einsehbaren Listen tut, jedenfalls ist nach heutiger Berechnung „Die alte Frau im Lehnstuhl“, gedreht im 16. Jahr des Bestehens der Reihe, der 110. Fall. Wir vermuten aber, dass, falls es überhaupt eine offizielle Aufstellung gab, damals anders gerechnet wurde und man die Filme, die nicht die Zensur passiert hatten und teilweise heute verloren sind, nicht in die Zählung aufnahm. So gesehen, war „Die alte Frau im Lehnstuhl“ noch nicht das ganz große Ding, sondern ca. Nr. 105. Dafür war es der erste Fall für Kommissar Dillinger und es ist gut, dass er da ist, sonst hätte sich die Auflösung womöglich endlos hingezogen. Warum das so ist und mehr steht in der -> Rezension.

Handlung

Sporttrainer Eberhard Sebnitz, genannt Ebse, wird vom Training mit einer Jugendmannschaft weg durch Oberleutnant Wolfgang Dillinger und Oberleutnant Lutz Zimmermann verhaftet. Ebse sollte am nächsten Tag mit der Mannschaft zu einem Wettkampf nach Ungarn reisen und es besteht Fluchtgefahr. Ebse wird verdächtigt, vor drei Jahren insgesamt 17 Einbrüche begangen zu haben. Stets entwendete er kleinere Geldsummen, einmal das Foto einer Frau und ein anderes Mal zusätzlich Briefe einer Mutter an ihr Kind. Beim letzten Einbruch jedoch schlug er eine Rentnerin nieder, die von ihm unentdeckt in einem Lehnstuhl gesessen hatte und ihn bei seinem Bruch daher überraschte. Die alte Frau verstarb noch in der Wohnung an ihrer schweren Kopfverletzung.

Ebse hat sich ein neues Leben aufgebaut. Er hat vor zwei Jahren Elke kennengelernt, die er nach einem halben Jahr heiratete. Nun erwartet das Paar ein Kind. Das gestohlene Foto hat Ebse in seiner Schrankwand platziert und stets vor seiner Frau behauptet, dass es seine Mutter zeigt. Die hat er nie kennengelernt, da sie starb, als er ein Kleinkind war. Ebse wuchs im Heim auf. Das Foto wiederum erkannte einer seiner Schüler wieder, da es eine Verwandte von ihm zeigt. So kamen die Ermittler auf Ebse. Der Verdacht wird zur Bestätigung, als heimlich seine Fingerabdrücke genommen werden können und diese mit den Spuren an mehreren Tatorten übereinstimmen. Ebse jedoch streitet die Taten ab und verweigert sich Lutz Zimmermanns Verhörmethoden, bis dieser die Vernehmung entnervt an den ruhigeren Wolfgang Dillinger abgibt.

Bei den Ermittlungen erfahren die Polizisten, dass Ebse im Heim viele Stunden bei Hausmeister Kichler verbrachte und sich sehr für Schlösser und Schlüssel interessierte. Kichler bestätigt, dass Ebse ein sehr guter Schlosser geworden wäre und auch seine Nachbarn erklären, dass Ebse ihnen ein ums andere Mal Reparaturen erledigt hat. Bei den Einbrüchen wurden nie Spuren an den Schlössern gefunden, sodass der Verdacht gegen Ebse erhärtet wird. Während Ebse in Untersuchungshaft ist, die durch sein Schweigen mehrere Tage dauert, wird Elke mit Wehen in die Klinik eingeliefert. Zwar will Ebse stets mehr über seine Frau und deren Zustand wissen, bleibt jedoch bei seiner Schweigetaktik, auch wenn die Beweise erdrückend sind. Da er vor allem den Mord an der Rentnerin leugnet, in deren Wohnung er nach eigener Aussage nie war und die er daher auch nie gesehen haben kann, stellt Dillinger den Tatort nach. Eine ältere Dame wird mit Perücke und Schminke in die alte Frau im Lehnstuhl verwandelt, sodass selbst die Tochter der Getöteten über die Ähnlichkeit erstaunt ist. Die Frau nimmt im Lehnstuhl Platz und dreht sich zu Ebse um, als er in das präparierte Zimmer kommt. Ebse äußert spontan, dass ihm also Unsinn erzählt wurde, weil die Frau ja lebe. Er hat sich verraten und ist nun endgültig seiner Taten überführt.

Rezension

Die Kritik schrieb, dass die Ermittlungen „zur Psychoanalyse der Hauptfigur“ wurden. Diese werde von Gert-Hartmut Schreier „körperlich sehr gewandt“ dargestellt. Zudem zeige Schreier „die Kommunikationsprobleme des jungen Mannes [Eberhard Sebnitz] bis in seine Sprechweise in abgehackten Sätzen“.[3]

Dafür wirkt er anfangs aber erstaunlich gelöst und modern in seiner Art, wie er sich auf das Kind freut, das seine Frau erwartet. Wobei „modern“ insofern eher die humorige Art spiegelt, mit der wir einem solchen Ereignis entgegensehen würden, nicht das, was „modern“ im Sinn von erzieherisch wertvoll ist. Wenn man schon mit Kindern spricht, die noch gar nicht geboren sind und damit ihre Eigenpersönlichkeit hervorhebt, dann schon besser in einer wichtigen Fremdsprache, welche das Kleine früh lernen soll oder im sozialpädagogisch transformierten Deutsch, welches in der Ecke von Berlin, in der wir wohnen, so weit verbreitet ist, dass man es sogar als Erwachsener nebenbei mitlernen kann.

Es gibt den einen oder anderen Polizeiruf, in dem sehr auf die Sprache geachtet wurde, vermehrt in den 1980ern, außerdem wurde die Reihe immer variantenreicher. „Die alte Frau im Lehnstuhl“ ist für uns auch einer der „besonderen Fälle“, weil er genau so endet, wie die beiden Ermittler Dillinger und Riemann und mit ihnen die Zuschauer vermuten dürfen. Und doch gibt es immer wieder Momente, in denen man zweifelt, weil der Täter so hartnäckig leugnet. Des Rätsels Lösung ist: Er verdrängt und verrät sich nur anhand einer wirklich dummen, psychologisch aber möglicherweise denkbaren Handlung: Er nimmt von einem Tatort ein Foto mit, das später auf seine Spur führt, da er das Bild offenbar nicht nur zuhause stehen hat, sondern auch seinen Schülern zeigt – was dem Zuschauer allerdings nicht gezeigt wird, denn die Polizei ist bereits auf Ebses Spur, als der Film beginnt. Das ist recht spannend gemacht und damit zu den Ungewöhnlichkeiten.

Üblicherweise zeichnen die Filme aus der DDR-Zeit die Entwicklung zum Verbrechen nach, setzen Rahmenhandlungen, damit die Ermittler*innen früher zum Einsatz kommen oder sie werden mit einem Delikt befasst, das dem eigentlichen vorausgeht, etwa fortgesetzter Diebstahl, der später zu einem Tötungsverbrechen führt, wenn die ausgeknobelte Methode schiefgeht. Sehr ausgefuchst – Pardon! – muss auch die Methode von Ebse sein, denn er dringt in Wohnungen ein, ohne eine Spur zu hinterlassen. Heute könnte man diese außergewöhnliche Fähigkeit gut für einen Thriller à la „Borowski und der stille Gast“ verwenden, weil nicht groß erklärt werden müsste, wie der Mann sich immer Zugang zu den Wohnungen seiner Opfer verschafft. Er hat’s eben im Heim gelernt, beim Hausmeister.

Heimkinder sehen wir in Polizeirufen recht häufig und man hat sich in der DDR wohl ziemlich offensiv damit auseiandergesetzt, was Heimerziehung mit Menschen macht. Wir wollen nicht anhand von „Die alte Frau im Lehnstuhl“ über die spezielle Ausprägung der Heimerziehung in Ostdeutschland nachdenken, so viel Recherchezeit haben wir heute leider nicht, was man aber immer mal wieder hört, ist, dass es hart gewesen sein muss. Das ist es aber immer. Das Fehlen der wichtigsten Bezugspersonen kann man nicht im Maßstab Eins zu Eins ersetzen und das ist durchaus eine ideologische Position. Sowohl die permanente Abwesenheit eines Elternteils wie auch die Unterbringung mit vielen anderen Kindern schon nach wenigen Lebensmonaten und ganztägig in einer Einrichtung halten wir nicht für der Weisheit letzten Schluss. Menschen sind darauf ausgerichtet, starke Bindungen und Vertrauen zu ganz bestimmten Personen zu entwickeln, zu denen sie von Beginn an einen engen, auch körperlichen Kontakt haben, vor allem im Fall der Mutter. Wenn dieser sichere Bezugsraum fehlt und Kinder von klein auf alle anderen Menschen mit vielen anderen Menschen teilen müssen und nicht wissen, wer zu wem am meisten gehört, ist das stressig und nicht thrillig.

Dass Heimkinder unter Bindungsproblemen leiden, kann jeder nachvollziehen, was nicht heißt, dass sie eine erhöhte Tendenz zur Kriminalität haben müssen. Aber später eigene, dauerhafte Bindungen einzugehen, fällt mangels Erfahrung schwer. Bei Ebse sieht man das daran, dass er lange Zeit gar keine feste Freundin hatte und es außerdem nicht schafft, die richtige Frau für sich zu gewinnen. Das hat uns auch getriggert, wie schnell Elke sich von ihm abwendet, bevor seine Schuld bewiesen ist. Wir erfahren, dass sie ebenfalls eine Enttäuschung hinter sich hat, sie ist geschieden. Ihre Biografie wird nicht entblättert und auf den ersten Blick wirkt das Verhältnis der beiden Eheleute viel entspannter als in den meisten Polizeirufen, welche die Ehe mindestens als die Vorhölle darstellen und ganz selten sieht man Paare, die noch in erster Ehe miteinander verheiratet sind. Aber es fehlt offenbar die Tiefe, die Festigkeit in dieser Partnerschaft.

Wir können es uns nichts verkneifen: Dieses Ausweichen bei Schwierigkeiten haben wir nach unserem Umzug nach Berlin, als wir erstmals eine größere aus dem Osten stammende Zahl von weiblichen Personen kennenlernten, häufig festgestellt. Sehr zugänglich, aber auch sehr fragil in ihrer Art. Die DDR war offensichtlich ein Ort, an dem Körperlichkeit recht offen gelebt wurde, an dem man aber nicht sehr viel Lebensmut und Selbstvertrauen aufbauen konnte. An dieser Interpretation hat bis heute nichts geändert und heutige politische Besonderheiten lassen sich – selbstredend neben vielen anderen Faktoren – auch aus dieser Unsicherheit deuten, die nicht erst ganz plötzlich durch die Wende und ihre Folgen entstand. Dummerweise korrespondierte diese zu naive und gleichzeitig defensive Mentalität nach dem Mauerfall, der in der Tat etwas wie den Schutz vor dem rauen Wind der Freiheit wegnahm, mit der Tendenz der Westler zur Überheblichkeit und ist Bestandteil einer bis heute nicht bewältigten Gemengelage.

Auch der berufliche Erfolg von Ebse lässt zu wünschen übrig, er muss immer wieder Niederlagen einstecken: Erst reicht es nicht zum Auswahlturner, dann nicht zum Trainer einer Olympia-Auswahl, sondern nur zum Jugendcoach. Die Angaben zu seinen Fähigkeiten und zum Umgang mit den ihm Anvertrauten sind widersprüchlich, aber er kann Kritik nicht ab. Wieder einmal sehen wir, wie freimütig Menschen hier über andere urteilen, auch der Polizei gegenüber, wo man normalerweise etwas vorsichtig sein sollte mit Zuschreibungen, die jemanden belasten, sofern man nicht gerade mit ihm was am Laufen hat und dadurch Rache üben will. Womit wir nicht ausdrücken wollen, dass es Motiv besser macht, aber es gibt immerhin eines. Diese Servilität der Staatsmacht gegenüber zeigen ja in diesem Film alle – bis auf einen. Und allein darüber könnte man eine kleine Abhandlung schreiben.

Obwohl sein Darsteller Lutz Riemann IM war, mögen wir die Figur des Oberleutnants und späteren Oberkommissars Zimmermann recht gerne, vor allem, seit er in „Ein Tag ist wie der andere“ so privat gezeigt wurde wie selten ein Ermittler zuvor, die Tatorte, die bis zu jenem Zeitpunkt entstanden waren, eingeschlossen. Aber wie er hier immer mehr angesäuert wirkt, weil der Ebse einfach nicht gestehen will, das hat auch etwas sehr Komisches. Dillinger, der offenbar ein wenig dem Veigl mit seiner Bierruhe nachgebildet wurde, übernimmt dann und obwohl die Methoden sich nicht so wahnsinnig unterschieden, knackt er dann mit einer verwegenen Idee den Delinquenten. Und damit kommen wir, ohne die erste schon abgehandelt zu haben, zu einer weiteren Meta-Ebene: Geständnisse mit Täuschungsmanövern zu erwirken, ist nicht rechtsstaatlich, solche Aussagen können vor Gericht nicht verwertet werden. Leider wird das auch in Tatorten von den Ermittlern häufig ganz anders gesehen, wenn sie bei der Lösung eines Falles feststecken. Schon Heinz Haferkamp hat sich mit solchen Methoden beim Westpublikum der 1970er beliebt gemacht.

Aber der Grundsatz, dass Ermittlung nicht durch Geständnisse ersetzt werden kann, es sei denn, die Spielzeit ist zu früh zu Ende, um noch anständig zu forschen, galt in der DDR offenbar grundsätzlich nicht. Zimmermann wirft Ebse ernsthaft vor, dass dieser Polizeikapazitäten bindet, weil er nicht gleich freiwillig mit einem Totalgeständnis rausrückt, das ja immerhin den Tod eines Menschen beinhaltet. Manchmal gehen die Vernehmungen nur auf die Diebstähle, aber wenn er einen begangen hat, dann natürlich auch die anderen und – er hat die alte Frau getötet. Das Vorgehen wirft durchaus ein schräges Licht auf das Selbstverständnis der Kriminaler. Wären die Beweise wirklich so erdrückend, wie Zimmermann immer wieder gegenüber Ebse behauptet, müsste ja kein Geständnis erwirkt werden. Vor allem: Die Diebstähle nachzuweisen, was ohnehin bisher nicht wirklich gelungen ist, heißt noch nicht, dass auch eine Tötungshandlung an der alten Frau im Lehnstuhl sicher bewiesen werden kann. Am Schluss ist es wieder einer der vielen Fälle, in denen der Tod des Opfers nicht gewollt war. Damit ist handel es sich immerhin nicht um Mord oder Totschlag, sondern vermutlich um fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge, angesichts der schlussendlichen Schilderung des Tathergangs. Also dreht der schlaue Dillinger die Sache um und rollt alles von der zentralen Tötungshandlung her auf.

Finale

Obwohl wir Ebse häufig allein sehen, beispielsweise in seiner schön ausgeleuchteten U-Haft-Zelle, spielt sein Darsteller ihn so, dass tatsächlich lange offen bleibt, ob Ebse es nun war. Eigentlich möchte man es nicht und ärgert sich am Ende, obwohl es ziemlich schlüssig ist. Das hat auch mit der Art der Überführung zu tun, es ist politisch gegenüber den Heimkindern nicht korrekt und wie schnell doch das bisschen wieder weg sein kann, was sich einer wie Ebse aufgebaut hat. Weil er sonst nicht viel Anerkennung erfuhr, macht er sich einen Sport daraus, unerkannt Einbrüche zu begehen. Hätte Handschuhe anziehen sollen, das war damals noch ausreichend, um nicht durch die KT enttarnt zu werden. Zu den großen Pluspunkten gehört die minutiöse Abhandlung von Vernehmungssituationen. Das gab es in Tatorten auch schon, zuletzt in „Der Mann, der lügt“ oder auch in „Ohnmacht“ vom RBB – aber man muss es auch gut darstellen können, das ist hier gelungen. Die Rechte während der U-Haft sind auf den ersten Blick denen im Westen ähnlich, aber im Vorfeld erleben wir immer wieder, wie wesentlich schneller und härter durchgegriffen werden kann. Erstaunlicherweise wird dieses Mal nicht der ABV konsultiert, der ja auch zu jenen meinungsstarken Menschen gehört, die wirklich über jeden etwas aussagen können, was der Polizei hilft, ein Charakterbild zu entwerfen.

7/10

© 2020 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Regie Edgar Kaufmann
Drehbuch Edgar Kaufmann
Produktion Kurt Lichterfeld
Musik Werner Pauli
Kamera Rolf Sohre
Schnitt Lotti Mehnert

Wolfgang Dehler: Oberleutnant Wolfgang Dillinger
Lutz Riemann: Oberleutnant Lutz Zimmermann
Hartmut Schreier: Eberhard „Ebse“ Sebnitz
Heidrun Welskop: Elke
Horst Schulze: Kichler
Marga Legal: Frau Scholze
Brigitte Krause: Frau Meinke
Reiner Heise: Trainer
Ingrid Rentsch: Frau Altei
Jens Kaiser: Holger
Klaus Bamberg: Arbeiter
Karl-Ernst Horbol: Kriminalist
Gertraud Last: Alte Frau im Lehnstuhl
Karl Heinz Oppel: Pförtner
Hans Jürgen Plust: Polizeiarzt
Joachim Schönitz: Haftrichter
Johannes Achtelik: Kriminaltechniker
Peter Hiller: Schutzpolizist
Roland Kuchenbuch: Schutzpolizist
Regina Nitzsche: Erzieherin
Thea Schmidt-Keune: Blumenhändlerin
Willi Schrade: Trainer
Eva Schäfer: Frau Schmitz

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