Heimatfront – Tatort 789 #Crimetime Vorschau #Tatort #Saarbrücken #Saarbruecken #Kappl #Deininger #SR #Heimat #Front

Crimetime Vorschau - Titelfoto SR, Manuela Meyer

Der brisante Fall, bei dem die Bundeswehr nicht kooperierte

„„Heimatfront“ wurde am 23. Januar 2011 erstmals öffentlich in der ARD ausgestrahlt und lenkte aufgrund des strittigen Themas starkes mediales Interesse auf sich, insbesondere, weil die Bundeswehr eine Unterstützung bei den Dreharbeiten abgelehnt hat. Die Saarbrückener Tatort-Folge wurde von dem Saarländischen Rundfunk produziert, Regie führte Jochen Alexander Freydank“, schreibt die Redaktion von Tatort Fans zu diesem Fall. Er war einer der letzten, die wir nicht anlässlich ihrer Premiere rezensiert haben, die damalige TatortAnthologie startete Anfang April 2011 und ist heute wesentlicher Bestandteil des Features „Crimetime“.

Trotzdem war ich ziemlich erstaunt, dass wir anlässlich der Wiederholung des Films, die am 17. Juni 2020 um 22 Uhr beim SWR und SR stattfindet, keine Rezension gefunden habe, auf die wir beim Wahlberliner zurückgreifen können – denn ich war der festen Überzeugung, mittlerweile über alle Fälle des Teams Kappl-Deininger geschrieben zu haben. Es sind ja nur sieben und sie stehen für sechs Jahre saarländische Tatortgeschichte (2006 bis 2012), da der SR nur einen Fall pro Jahr beisteuert. Mir bleibt nichts anderes übrig, als den Film heute nochmal aufzuzeichnen und in nächster Zeit die Kritik zu schreiben.

Sollte nicht so schlimm sein, denn „Heimatfront“ zeigt nicht nur ein brisantes Thema, sondern gilt nach Meinung der Fans, die sich beim „Tatort-Fundus“ versammeln, um die Krimis zu bewerten, als zweitbester Fall des Bayern-Saarland-Duos – nach „Verschleppt“, dem Abschlussfilm, nach dem der Wechsel zu Stellbrink stattfand.

Handlung

Während einer Kunstperformance wird die junge Viktoria Schneider erschossen. Schnell ist fü die Hauptkommissare Kappl und Deininger klar, dass nur ein geübter Schütze diesen Mord begangen haben kann, denn der Schuss wurde aus weiter Entfernung abgegeben. Da die Performance sich zudem kritisch mit dem Engagement der Bundeswehr in Afghanistan auseinandersetzte, fällt der Verdacht bald auf eine Gruppe von vier traumatisierten Soldaten. Ein deutliches Indiz sind Videos von deren Therapiesitzungen, die die Künstlerin für ihre Performance benutzt hat.

Somit hat jeder der Vier ein Motiv. Trotzdem gestalten sich die Ermittlungen schwierig, weil die Soldaten eine starke Kameradschaft bilden und sich gegenseitig Alibis geben. Für Kappl und Deininger stellt sich die Frage, wie sie diese eingeschworene Gruppe knacken können. Und nicht zuletzt lösen die Ermittlungen im Soldatenmilieu auch Kontroversen zwischen den Kommissaren aus. Denn zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan haben sie durchaus unterschiedliche Ansichten.

Besetzung und Stab

Hausptkommissar Stefan Deininger – Gregor Weber
Hauptkommissar Franz Kappl – Maximilian Brückner
Dr. Rhea Singh [Gerichtsmedizinerin] – Lale Yavas
Gerda Braun [Sekretärin] – Alice Hoffmann
Philipp Weitershagen – Friedrich Mücke
Horst Jordan [Kriminaltechniker] – Hartmut Volle
Lars Leroux – Ludwig Trepte
Ingo Böcking – Constantin von Jascheroff
Markus Schwarz – Robert Gwisdek
Hendrik Milbrandt – Martin Kiefer
Oberst Claasen – Torsten Michaelis
Dr. Vera Bergmann – Julia Jäger
Viktoria Schneider [Performancekünstlerin] – Sophie Dolibois
Kneipenwirt – Manuel Andrack

Musik/Filmkompositionen – Ingo Ludwig Frenzel
Musik/Filmkompositionen – Lars Loehn
Regie – Jochen Alexander Freydank
Drehbuch – Christiane Hütter und Christian Heider

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s