Mietsache – Tatort 541 #Crimetime Vorschau #Tatort #Hamburg #Casstorff #Holicek #NDR #Mietsache #Miete

Crimetime Vorschau - Titelfoto © NDR, Thorsten Jander

Der Miethai in der Elbe

Die Kommissare Jan Casstorff (Robert Atzorn) und Eduard Holicek (Thilo Prückner) aus Hamburg müssen in dem Tatort „Mietsache“ den Mord an dem skrupellosen Immobilienunternehmer Heinrich Kehl aufklären, der sich einige Feinde gemacht hatte.

Eines Tages schwimmt in der Hamburger Elbe ein Mensch. Dabei handelt sich jedoch nicht um einen Bewohner der Hansestadt, welcher dringend eine Erfrischung oder eine Runde Sport benötigt hatte, sondern um einen leblosen Körper.

So leitet die Redaktion von Tatort Fans ihre Beschreibung zum 541. Tatort ein. Wir hingegen können dieses Mal mit Sicherheit sagen, dass ich den Film noch nicht gesehen habe – denn alles, was mit Wohnen und Mieten und Immobilien****is zu tun hat, bleibt für immer, auch dank der Arbeit des Wahlberliners am Thema „Mietenwahnsinn“. Die Handlungsbeschreibung ließ mich aufhorchen: Wollen die Mieter*innen ein Syndikat bilden? Muss dazu der unbeliebte Vermieter beseitigt werden?

Die Casstorff-Tatorte werden nur sporadisch wiederholt, auch deswegen ist der Überblick einigermaßen einfach. Ich könnte sie alle aus der Mediathek der ARD ziehen, der NDR ist dort mit seinen Episoden sehr präsent – aber im Moment ist für die Aufarbeitung von Altfällen, die nicht im Ersten oder in einem der Regionalprogramme wiederholt werden, leider keine Zeit. Weil der NDR aber am 23.06.2020 um 22:30 Uhr „Mietsache“ ausstrahlt, findet er demnächst Eingang in unseren Rezensionsbestand.

Handlung

in Mann wird tot aus der Elbe geborgen. Die Obduktion ergibt, dass er durch einen Stromschlag in seiner Badewanne getötet wurde. Hauptkommissar Jan Casstorff vermutet einen geplanten Mord. Er und sein Team finden heraus, dass es sich bei dem Toten um den skrupellosen Unternehmer Heinrich Kehl handelt, der in den 1980er-Jahren als Pornofilmproduzent und nach der Wende als Immobilienspekulant ebenso rasant aufstieg wie er später wieder abstürzte.

Kehl lebte in Hamburg in einem Mehrfamilienhaus, das er offiziell seiner Schwester überschrieben hatte, obwohl er tatsächlich selbst der Vermieter war. Der Zusammenbruch von Kehls wackeligem Immobilienimperium trieb viele seiner Geschäftspartner in den Ruin, einige sogar in den Selbstmord, wie Jenny Graf recherchiert. So ist Kehls ehemaliger Kompagnon Bürger mittlerweile Alkoholiker und soll sich zur Tatzeit in Hamburg aufgehalten haben. Von ihm fehlt jedoch jede Spur. Holicek heftet sich an seine Fährte.

Casstorff bemerkt schon in seinen ersten Befragungen, dass auch die meisten von Kehls Mietern ihm keine Träne nachweinen: Der Mann war als Tyrann und Frauenheld verschrien. Einige der Bewohnerinnen und Bewohner hatten anscheinend schon heimlich begonnen, an Kehl vorbei eigene Pläne mit dem Haus zu schmieden. Je tiefer Casstorff in die Ermittlungen rund um das Mehrfamilienhaus einsteigt, desto dichter wird das Dickicht von Lügen und gegenseitigen Verdächtigungen, das er dort vorfindet. Aber verbirgt sich dahinter auch der Mörder?

Besetzung und Stab

Jan Casstorff – Robert Atzorn
Eduard Holicek – Thilo Prückner
Carmen Radzynska – Bibiana Beglau
Jenny Graf – Julia Schmidt
Annemarie Weber – Katja Weitzenböck
Friedrich Bürger – Michael Hanemann
Bruno Kern – Jürgen Schornagel
Daniel Casstorff – Fjodor Olev
Luise Bernd – Antje Hagen
Judith Vorbeck – Nina Petri

Kamera – Simon Schmejkal
Musik – George Kochbeck
Buch – Thomas Bohn
Buch – Brigitte Drodtloff
Regie – Daniel Helfer

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