Eine ehrliche Haut – Tatort 554 #Crimetime 704 #Tatort #Berlin #Ritter #Stark #RBB #Haut #ehrlich

Crimetime 704 - Titelfoto © RBB

Vorwort 2020

Heute möchten wir wieder ein „Original“ vorstellen – eine Rezension im Look von 2011, dem Jahr der Erstpublikation. Damals trug sie die Nummer „TatortAnthologie 78“ und kommt im „neuen“ Wahlberliner wieder als „Crimetime 704“. Dieser Berliner Tatort mit den Ermittlern Ritter und Stark hat uns seinerzeit zu politischen Betrachtungen veranlasst. Wir haben uns entschieden, sie nicht an den Stand von 2020 anpassen, dem Jahr der Corona-Pandemie, in dem es so aussieht, als wäre es durchaus denkbar, dass Angela Merkel ihren CDU-Vorgänger Helmut Kohl bezüglich der längsten Kanzlerschaft ablösen könnte. Allerdings müsste sie dazu im Wahljahr 2021 noch einmal antreten, denn Helmut Kohl wurde zwar ebenfalls für vier Wahlperioden gewählt – aber es kommen einige Monate der Jahre 1982, 1983 hinzu, in denen er bereits Kanzler durch Ablösung von Helmut Schmidt im Wege eines konstruktiven Misstrauensvotums war. Die dauerhafteste Parteivorsitzende kann sie nicht mehr werden, weil sie diese Position 2018 an Annegret Kramp-Karrenbauer nach 16 Jahren abgegeben hat.

I. Kurzkritik

Gibt es in der Politik „eine ehrliche Haut“? Mit dieser Frage beschäftigt sich anhand des gewaltsamen Ablebens eines Drogendealers der gleichnamige Tatort. Die Antwortet lautet – kann schon mal sein, in Ausnahmefällen. So ist die Tendenz nach 90 Minuten zu destillieren.

Die Rezension wird wieder einmal nicht einfach. Emotional waren wir voll dabei, hatten richtig Mitleid mit dem Nachwuchspolitiker Körner und den Manipulationen, die mit ihm veranstaltet werden. Und zeitweise war auch Wut dabei. Gut, wenn man sich im selben Moment neben sich stellen kann und sich fragen, woher das kam.

Politisches Engagement lässt sich eben nicht einfach abschalten, und dass wir die gegenwärtige Politikgestaltung aller Parteien in Deutschland als wenig überzeugend empfinden, verhindert nicht die Identifikation mit Einzelfiguren in Filmen. Das hat „Eine ehrliche Haut“ also geschafft, diese zu erzeugen.

Andererseits muss man Berliner Tatorte nicht nur mit einer gewissen emotionalen, sachliche Kritik ermöglichenden Distanz im Nachgang sehen. Dabei entdeckt man immer wieder das Problem, dass in unserer Wahlstadt geklotzt wird, nicht gekleckert – aber wie an manchem Bauwerk gibt’s Risse in der Konstruktion – und / oder Verschiebungen der Proportionen. In „Eine ehrliche Haut“ gibt es ein wenig von beidem, aber in Maßen. Wir werden in der Rezension darauf eingehen, verraten aber schon hier, dass wir den Film insgesamt sehr positiv bewerten werden, trotz seiner offensichtlichen Überspitzungen bei der Darstellung von Politik- und Medienbetrieb.

Die positive Bewertung resultiert vor allem daraus, dass Klischees verwendet, gebrochen und insgesamt sehr souverän zur Veranschaulichung eingesetzt werden. Von den Tatorten des aktuellen Berliner Teams, die in Berlin selbst spielen, der bisher beste, den wir zu rezensieren hatten.

II. Handlung, Besetzung, Stab

Der junge Politiker Körner wird in einen Autounfall verwickelt: Er überfährt einen jungen Mann. Obwohl die Kommissare Ritter und Stark herausfinden, dass er zuvor bereits tot war, gerät Körners Karriere ins Wanken.

Dazu trägt wesentlich die Presse bei. Aber auch die Clique von Jugendlichen um den Toten hasst den Politiker. Die Kommissare ermitteln im Millieu der Polithaie und Drogendealer, um zu beweisen, dass Körner wirklich eine ehrliche Haut ist.

Besetzung:

Till Ritter – Dominic Raacke
Felix Stark – Boris Aljinovic
Lutz Weber – Ernst-Georg Schwill
Manfred Körner – Heikko Deutschmann
Judith Klee – Stefanie Stappenbeck
Conny – Janina Flieger
Nato – Toni Snétberger
Meyer-Theunissen – Michael Trischan
Heinrich Paulsen – Dietrich Mattausch
Vater Siegler – Wolfgang Hoßfeld
und andere

Stab:

Musik – Claus Quidde
Musik – Michael Ryan
Kamera – Thomas Etzold
Regie – Ralph Bohn
Buch – Ralph Bohn

(Handlung: DAS ERSTE, Besetzung und Stab: TATORT-FUNDUS)

III. Rezension

  1. Abgesang auf eine Ära

Hatten wir das richtig gesehen? War der damalige Generalsekretär der CDU, Laurenz Meyer, tatsächlich mit einem Cameo-Auftritt in jenem fingierten Sabine-Christiansen-Talk zu sehen, in dem der Jungpolitiker Körner (Heikko Deutschmann) den Fehdehandschuh warf und den Vorsitzenden der eigenen Partei, Heinrich Paulsen (Dietrich Mattausch) herausforderte? Entweder hat man die Schauspieler in die Szene hineinkopiert, ähnlich wie man es mit Tom Hanks in „Foorest Gump“ (1994) mit den Kennedy-Filmausschnitten gemacht hat, oder Laurenz Meyer hat mitgewirkt. Können wir uns kaum vorstellen, aber sein Einverständnis müsste er wohl dazu gegeben haben, dass er in diesem fiktionalen Werk namens „Eine ehrliche Haut“ auftaucht.

Die Sache ist deshalb wichtig, weil auch dieser Tatort natürlich Zeitbezüge hat. Er wurde Anfang 2004 erstmalig ausgestrahlt und Ende 2004 trat Laurenz Meyer wegen der RWE-Affäre als CDU-Generalsekretär zurück. Dass er sein Einverständnis gegeben hat, dass man zeigen darf, könnte damit zusammenhängen, dass man den Verdacht vermeiden wollte, es ginge in „Eine ehrliche Haut“ um die CDU, daher sein Auftritt als (im Duell Körner / Paulsen) neutraler, schweigender Dritter.

Allerdings geht es sehr wohl mehr um die CDU als um irgendeine andere Partei in Deutschland. Im Jahr 2002 ging die Ära Helmut Kohl endgültig zu Ende – nachdem er 1998 die Kanzlerschaft an Gerhard Schröder (SPD) verloren hatte und vom Parteivorsitz der CDU zurückgetreten war, verlor er 2002 durch die schwelende Parteispendenaffäre und seine Weigerung, Spender namentlich zu offenbaren, wesentlich an Einfluss in seiner Partei und in der gesamten deutschen Politik.

Auf Helmut Kohl weisen vor allem die 16 Jahre hin, die Heinrich Paulsen den Vorsitz einer imaginären Partei in „Eine ehrliche Haut“ innehat. Helmut Kohl war zwar noch wesentlich länger Parteivorsitzender der CDU (von 1973 bis 1998), aber seine Kanzlerschaft dauerte 16 Jahre und die Geschichtsschreibung ist sich unabhängig von der Qualität der einzelnen Abschnitte und der heutigen politischen Bewertung darüber einig, dass diese Übertrumpfung des eigenen Vorbildes (Konrad Adenauer) als Dauerkanzler eine besondere Leistung war, die sich nur aus dem ungeheuren Machtinstikt Kohls erklären lässt und nicht etwa aus Charisma oder einer überragenden Einzelkompetenz oder Kompetenzbündelung.

Ohne dessen Statur zu haben, ohne ihm äußerlich oder gar in der Diktion zu ähneln, das wäre auch zu viel des Guten gewesen, wirkt Heinrich Paulsen doch sehr Kohl nachgebildet, und die Art,  wie er sich die nachdrängenden Politiker aus den eigenen Reihen vom Hals hält, erinnert an die internen CDU-Putsche, die Kohl gut überstand und die ehrgeizigen Politikern wie Lothar Späth die Karriere nachhaltig beschädigten. Allerdings ist darin auch eine Unterstellung enthalten. Nämlich die, dass der Parteivorsitzende aktiv daran mitgebastelt hat, dass die kleinen Machenschaften seiner internen Widersache ans Licht kommen. Um Behauptungen, die sich als haltlos erwiesen, wie im Tatort, ging es allerdings in der Realität nie.

Für Verschwörungstheoretiker ist „Eine ehrliche Haut“ ein gefundenes Fressen. Es gibt durchaus Leute, die der Ansicht sind, Angela Merkel, Kohls Lehrmädchen, habe zumindest nachgeholfen, den ins Rampenlicht tretenden Karl-Theodor zu Guttenberg abzusägen.

  1. Dichtung und Wahrheit

Weiterhin fühlt man sich sofort an die Affäre Barschel / Engholm erinnert, in der das Opfer zum Täter wurde, indem es die Nachstellungen des eigentlichen Täters ausnutzte, um seine Popularität zu steigern. Der eigentliche Täter war der schleswig-holsteinische CDU-Politiker Uwe Barschel, damals Ministerpräsident, das Opfer, das sich ebenfalls im Verlauf die Weste befleckte, hieß Björn Engholm (SPD), Herausforderer von Barschel. Die Affäre aus dem Jahr 1987 endete, wie bekannt, dramatisch, nämlich mit dem Tod Uwe Barschels.

Ob Kohls Lebens- und Machtphilosophie oder mehr die Barschel / Engholm-Affäre Pate für den Tatort „Eine ehrliche Haut“ stand, lässt sich natürlich nicht mit Sicherheit sagen, aber er it auf jeden Fall eine Reflektion auf mehrer, auch auf hier nicht genannte Affären und Skandale aus 16 langen Jahren konservativ-liberaler Regierung in Deutschland und auf den Nachhall in Form der Parteispendenaffäre über Kohls Abgang als Regierungschef hinaus.

Es war die Zeit, als Politik in der Bevölkerung immer mehr als  schmutziges Geschäft wahrgenommen wurde. Auf den Zug springt auch „Eine ehrliche Haut“ auf. Deshalb wird Körner, der tatsächlich eine ehrliche Haut ist, immer wieder als Ausnahme herausgestellt, deshalb auch die reflexhafte Vorverurteilung seiner Person durch den ermittelnden Großstadtcowboy Till Ritter (Dominic Raacke). Felix Stark (Boris Aljinovic) hingegen darf wieder seiner typischen Haltung frönen, Sympathie für die Tatverdächtigen zu zeigen – in diesem Fall ausnahmsweise für einen Mann. Er wird recht behalten mit seinen Zweifeln an einer strafrechtlichen Schuld von Körner am Tod des Drogendealers Siegler.

Ist die Art, wie der politische Teil des Films gezeigt wird, realistisch, das haben wir  uns gefragt und uns für ein „Nein“ entschieden. Das hat vor allem damit zu tun, wie die Presse instrumentalisiert wird und Körner jagen darf. Das geht natürlich so in Wirklichkeit nicht, das sollte ein Fernsehsender wissen. Zwar sind Politiker öffentliche Personen und haben sich daher mehr mediale  Aufmerksamkeit gefallen zu lassen als Privatleute, aber sie sind eben auch Privatleute, und dieser verrückte Dreh einer manipulativen Doku-Soap während des Kondolenzbesuchs bei den Sieglser, den Körner geheimhalten wollte, und vor allem dessen Ausstrahlung, sind so in der Realität kaum denkbar. Körner hat sich in der Situation zudem für einen Politprofi, der er bei aller Ehrlichkeit ja ist, zudem ungeschickt verhalten. Er hätte sofort die Wohnung der Sieglers verlassen und rechtlich gegen die Medienfritzen vorgehen müssen.

Dass hingegen ein Machtpolitiker wie Heinrich Paulsen versucht, mit allen erlaubten und nicht erlaubten Mitteln seinen Jungstar loszuwerden – das ist für deutsche Verhältnisse sicher ein wenig übertrieben dargestellt. Aber wir haben gerade „All the President’s Men“ / „Die Unbestechlichen“ angesehen (Rezension wird folgen) – und gegenüber der Watergate-Affäre in den USA, die Präsident Nixon 1974 das Amt kostete, ist das Handeln von Paulsen geradezu Kleinkram. Auch dieser vielleicht größte Politikskandal des 20. Jahrhunderts, in dem der republikanische Präsident Nixon versucht hat, auf vielen Wegen belastendes Material gegen seine Gegner zu sammeln, sogar durch einen Einbruch von ihm über Umwege bezahlter Leute in das Watergate-Haus, damals Zentrale der konkurrierenden Demokratischen Partei in Washington, ist in „Eine ehrliche Haut“ ein wenig eingearbeitet. In der Realität ähnelt ihm ja die Affäre Barschel / Engholm in der Konstruktion, wenn auch nicht in den Dimensionen.

Dass man hingegen Körner bewusst auflaufen lassen wollte, die Fahrt, die ihn mit dem toten Dealer in Berührung brachte, das stellt sich im Film ebenso als nicht haltbar heraus wie dessen Schuld. Was bedeutet, dass man hier Maß gehalten hat. Paulsen wollte die  Situation ausnutzen, aber er hat sie nicht inszeniert.

  1. Ärgerlich ist die Lösung

Schauspielerisch, den Humor betreffend, gehen wir bei „Eine ehrliche Haut“ überwiegend mit. Das betrifft die Ermittler, die hier gut und auf ihre Art harmonisch spielen. Auch der Jungpolitiker Körner und seine von ihm faszinierte Lebensgefährtin sind gut dargestellt. Ebenso der Parteivorsitzende. Wir halten dieses Szenario für gelungen.

Nicht in dem Maß trifft das auf die Gegenwelt zu. Schön, dass man Berlin auch einmal von oben und von unten zeigt, und zwar auf eine Weise, die halbwegs wie von dieser Welt wirkt – aber das Unterschichtmilieu der Sieglers und deren Freunde hat Tücken. Es ist zwar realistisch dargestellt, die kleine Wohnung, die vollen Aschenbecher, die desolaten Familienverhältnisse, alles soweit okay. Klischee, aber Klischee und Wahrheit schließen sich nicht aus.

Mehr Probleme hatten wir mit der Tatlösung und der Figur der Ghettoprinzessin Conny Siegler (Janina Flieger). Sie ist ja recht emotional, auf ihre Art, auch zupackend, zickig, alles so gespielt, dass es realistisch wirkt. Nur – die Art, wie sie sich über weite Strecken des Films verhält, korrespondiert nicht damit, dass sie ihren Bruder versehentlich ums Leben gebracht hat. Wir hatten alle möglichen Leute als Täter auf dem Schirm, sie aber nicht. Wir hatten sogar darüber nachgedacht, dass Körners Vertrauensmann in der Partei, Meyer-Theunissen (Michal Trischan) in Wirklichkeit ein U-Boot sein und für Paulsen arbeiten könnte, besonders in der Phase, als er darauf hinauswollte, dass Körners Lebensgefährtin Judith Klee (Stephanie  Stappenbeck) möglicherweise mit Paulsen unter einer Decke steckt.

Wir dachten auch an Nato als Täter, der in Wirklichkeit also Conny deckte – vermutlich wusste er, dass sie ihren Bruder auf dem Gewissen hat. Dass wir Conny nicht auf dem Schirm hatten, lag an dieser herbeizitierten Lösung, auf die kein  Mensch hätte kommen können. So etwas ist in Wirklichkeit ein Drehbuchfehler und widerspricht Krimi-Gepflogenheiten. Der Zuschauer wird buchtstäblich gelinkt, denn Conny hatte kein Mordmotiv – weshalb dann einen Unfall aus der Sache gemacht wurde. Das ist zu banal und unwürdig für ein gutes Tatort-Ende.  Man muss es sich so denken, dass Nato den Cadillac Eldorado Baujahr 1972 gefahren hat, den Siegler einem Kunden als Pfand für dessen Schulden abgennommen hat – und Siegler auf die Straße entsorgt hat, auf der ihn dann zufällig der durch Liebesspiel abgelenkte Körner überfuhr. Die Frage ist, was damit bezweckt werden sollte. Natürlich, einen Autounfall vortäuschen, auf dilettantische Weise. Aber hätte jemand Conny als Täterin ermitteln können, wenn man ihren Bruder einfach hätte am Tatort liegen lassen?

  1. Klischees, kontra verwendet

Die Unterschichtfiguren in „Eine ehrliche Haut“ sind zwar simpel, aber nich so unrealistisch dargestellt, wie man vielleicht denken mag. Vor allem Nato, den Großkotz, der es – zum Glück – am Ende nicht schafft, alleine sowohl Körner als auch Ritter umzubringen, finden wir nicht so schlecht gelungen, wie vielleicht der eine oder andere, der nicht jeden Tag in Berlin unterwegs ist. Im Grunde ist er ja auch nur ein kleiner Gauner, der außerdem seine Conny liebt. Insofern ist auch die political correctness halbwegs gewahrt. Trotzdem erstaunlich offensiv, wie die Berliner Tatortmacher hier ins Milieu einsteigen.

Da ist zwar ein Hauch von Sozialdrama, aber es dominiert den Fall nicht; mehr Raum bewahrt man für die Darstellung der Politikerriege und der Politik-Intrigen. Teilweise verlässt „Eine ehrliche Haut“ aber auch die politische Korrektheit ganz bewusst, zum Beispiel in der Szene, wo die ganze Dienststelle über die Vorstellung von Sex im Auto lacht, obwohl die Beteiligte Judith Klee noch auf dem Gang ist und das hören kann. Für den Mut, diesen Machohaufen aufzusuchen und auszusagen, warum Körner nicht mitbekommen hatte, dass Siegler schon tot war, als er überfahren wurde, hatte sie unsere Sympathie. Trotzem war’s ein witziger Moment.

IV. Fazit

Manchmal muss man abschichten, ob man Schwächen stark in eine Bewertung einfließen lässt oder doch eher das Gesamtkonzept würdigt, das wir im Fall von „Eine ehrliche Haut“ für gelungen halten. Wir haben uns fürs Große und Ganze entschieden, sonst hätte keine Bewertung von 8,0/10 herauskommen können. Wir hatten Probleme mit der Auflösung und mit der Mediendarstellung, aber auch einen engagierten, wenigstens ein wenig differenzierten und außerdem rasant gefilmten Tatort gesehen, der zudem Berlin auf eine Weise darstellt, die dem schon etwas näher kommt, was wir uns häufiger wünschen: Seine Höhen und Tiefen auszuleuchten, ohne gleich eine pädagogische Abhandlung zu inszenieren. Was uns immer noch fehlt, ist jetzt das kiezige und kauzige Berlin, vielleicht erhört uns der RBB und dreht alsbald einen Film, der uns spiegelt, wie wir sind und wie die meisten von uns in dieser seltsamen und vielgestaltigen Stadt leben. Weder oben noch unten, sondern mittendrin und jeden Tag staunend, wie viele Vorlagen der Alltag für gute Berlinkrimis geben könnte.

© 2020, 2011 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

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