Exklusiv! – Tatort 9 #Crimetime 709 #Tatort #Hamburg #Trimmel #NDR #Exklusiv #Interview

Crimetime 709 - Titelfoto © NDR

Null minus fünf Jahre Knast

„Exklusiv!“ hatte bei der Erstsendung als Tatort nur einen Markteil von 45,2 Prozent. Wir wissen nicht, was gleichzeitig im ZDF lief, aber vermutlich lag die für damalige Verhältnisse eher unterdurchschnittliche Quote daran, dass der Film schon 1969 außerhalb der Reihe Tatort gelaufen und nachträglich als Nr. 9 eingegliedert worden war. Da wir nicht ganz sicher waren, ob wir den Film nicht schon kannten (wegen des Namens, der uns etwas sagte), zogen wir den nächsten Hamburg-Tatort „AE 612 ohne Landeerlaubnis“ vor“ und haben ihn bereits rezensiert. Eines muss man den damaligen Tatortmachern auf jeden Fall lassen. Sie ließen sich etwas einfallen. Zu diesen Einfällen und zu anderen Aspekten von „Exklusiv!“ steht mehr in der exklusiven -> Rezension.

Handlung (Wikipedia)

Der Bankfilialleiter Edmund Frank sitzt wegen Mordes an dem Mädchen Utta Grabowski und der Unterschlagung von einer Million D-Mark aus seiner Bank eine lebenslange Freiheitsstrafe ab.

Er lässt sich im Gefängnis vom Chefredakteur einer Zeitschrift besuchen und handelt mit diesem aus, dass dieser ihm hilft, ein Wiederaufnahmeverfahren zu erreichen mit dem Ziel, dass das Mordurteil gegen ihn aufgehoben wird, denn er beteuert, in Bezug auf den Mord unschuldig zu sein. Gegen Zahlung von einer halben Million D-Mark will er das Versteck seiner Beute verraten und der Zeitschrift exklusiv seine Geschichte erzählen.

Nachdem sich Frank mit dem Chefredakteur geeinigt hat, beginnt er die Geschichte von Anfang an zu erzählen.

Er lernt in einem Tanzlokal die attraktive Utta Grabowski kennen und beginnt eine Affäre mit ihr, obwohl er verheiratet ist. Er hatte sich ein Ferienhaus gemietet, in dem er sich in Ruhe auf seinen geplanten Coup vorbereiten wollte, doch verbringt stattdessen die Zeit dort mit der jungen Frau.

Zurück in seiner Bank in Hamburg, wartet er das Monatsende ab, um den dann vollen Tresor nach Feierabend zu plündern. Sein Plan gelingt und er erbeutet eine Million D-Mark. Diese packt er in einen Alu-Koffer um und gibt den Koffer als Gepäckstück für eine Zugfahrt nach Frankfurt auf, fährt dann aber zum Flughafen und fliegt nach Paris. Dort verbringt er eine Nacht und fliegt, um die Polizei auf eine falsche Fährte bezüglich des Verbleibs der Beute zu locken, unter falschem Namen von Paris nach Frankfurt.

Dort nimmt Frank den Koffer entgegen, vergräbt ihn in einem Waldstück und fliegt unmittelbar danach wieder mit falschem Pass zurück nach Paris, um seinen Aufenthalt in Frankfurt und den Verbleib der Beute zu kaschieren.

Zu seiner großen Überraschung wartet in Paris nicht nur die Polizei auf ihn (dieser wollte er sich stellen, da er wusste, dass er nur bis zu fünf Jahren Haft zu erwarten hat, und danach das Geld für sich hätte), sondern auch Utta Grabowski.

Sie hatte den Zettel gefunden mit der Adresse seiner Pariser Pension, den er als falsche Fährte für die Polizei im Ferienhaus zurückgelassen hatte, in dem sie gemeinsam ihre Affäre verlebten. Nun will sie mit ihm zusammen und seiner Beute, die sie noch bei ihm vermutet, flüchten. Er versucht vergeblich, sie abzuschütteln.

Als sie den Koffer, in dem sie das Geld vermutet, als Pfand behalten will, während er in die Stadt zurückgeht, da sie ihm nicht traut, kommt es zum Handgemenge zwischen den beiden, bei dem sie über die Brüstung einer Brücke fällt und tödlich auf ein kleines mit Steinen bedecktes Bachbett fällt.

Frank packt die Leiche in den Kofferraum, fährt sie in ein anderes Waldstück und vergräbt dort die Leiche. Dann verbrennt er ihre Kleidung und die Tasche, in der er das Geld aus der Bank verbracht hatte.

Zurück in seiner Pension „vertraut“ er sich dem Portier an, schildert ihm seine Veruntreuung und behauptet, dass Trickdiebe ihm die Beute wieder abgenommen hätten. Frank gibt vor, reuig zu sein. Der Portier schlägt Frank vor, sich der Deutschen Botschaft zu stellen, was dieser auch tut. Bevor er nach Deutschland überstellt wird, täuscht Frank in der Botschaft in Paris noch einen Selbstmordversuch vor.

Zurück in Hamburg sagt der ermittelnde Kriminalhauptkommissar Trimmel ihm auf den Kopf zu, dass er ihm seinen Selbstmordversuch nicht glaubt und fragt Frank nach Utta Grabowski. Frank gibt vor, sie nicht zu kennen, muss aber seine Affäre mit ihr eingestehen, weil Trimmel Beweise hat, dass Frank Utta Grabowski kannte. Trimmel konfrontiert Frank ebenfalls damit, dass Utta Grabowski auch in Paris war, kann ihm aber nicht nachweisen, dass die beiden sich dort wirklich getroffen haben.

Unterdessen wird die Leiche von Utta Grabowski von Beerensuchern gefunden und kann identifiziert werden. In der Gerichtsverhandlung konnte Frank anhand von Indizien nachgewiesen werden, dass er am Fundort der Leiche war und der sie somit dort vergraben haben muss. Er wird daher wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Im Büro hört der Chefredakteur amüsiert das Geständnis Franks mit dessen Schlusswort an, dass dieser Utta Grabowski geliebt habe. In einer erneuten Rückblende wird gezeigt, wie der Chefredakteur tatsächlich die Beute von Frank findet. Er veröffentlicht die Story und kann mit neuen Indizien nachweisen, dass der Tod von Utta Grabowski kein Mord, sondern ein Unfall war.

Allerdings schreibt der Chefredakteur in seinem letzten Absatz, dass Frank die Hälfte des Geldes an das Rote Kreuz spendet. Frank kann dies nicht verhindern, da der Chefredakteur die Zahlung des Honorars auf ewig hinauszögern könnte, da die Summe erst nach Abschluss des letzten Interviews fällig ist und ihn dieser ewig interviewen könnte. Frank muss also diesen Deal zähneknirschend akzeptieren.

Rezension

Die Veröffentlichungsreihenfolge haben wir nun trotzdem umgedreht und zeigen den 9. Tatort vor dem 10. Der Grund ergab sich nachträglich: Vorgestern wurde der 689. Tatort „Und Tschüss!“, der Abschiedstatort von Ermittler Jan Casstorff, gezeigt. In der Vorschau dazu haben wir ein wenig über die Entwicklung der Hamburger Schiene reflektiert und uns darauf bezogen, wie mittelmäßig und neuerdings furchtbar die Filme von dort im Laufe der Zeit geworden sind. Als Kontrast nun also dieses Werk aus der Steinzeit der beliebtesten deutschen Fernsehreihe. Nicht nur kam der erste Tatort aus Hamburg („Taxi nach Leipzig“), der Sender prägte die Gestalt der Reihe mit den Hamburger und den Kieler Tatorten (Ermittler: Finke) maßgeblich.

Zunächst zum Ende der Handlung. Außerdem muss Frank noch ca. 60.000 Mark Anwaltskosten und 70.000 Mark Gerichtskosten zahlen oder umgekehrt. Damit kommt er noch bei 120.000 Mark heraus, die ihm verbleiben, und die hätte er in fünf Jahren als Filialleiter einer Bank auch verdient. Und hätte nicht im Knast gesessen. Und hätte weiterhin nach hübschen Frauen Ausschau halten können, die dann allerdings auch etwas anhänglich werden können. 

Der Evangelische Film-Beobachter kommt zu folgendem Schluss: „Allzu drastische Spekulation auf Crime und Sex und die Unbedenklichkeit, mit der hier ‚moralisiert‘ wird, machen es trotz aller schauspielerischen Qualitäten und trotz aller technischen Perfektion schwer, den Film zu empfehlen.“[3]

Das mit den schauspielerischen Qualitäten und der technischen Perfektion unterschreiben wir sofort, „Exklusiv!“ ist für damalige Verhältnisse großartig inszeniert, viele Kinofilme boten eher weniger als dieser neunte Tatort. Ansonsten ist die Meinung, die immerhin aus einer führenden FIlmzeitschrift stammt, tiefstes Moralisieren im Stil der 1950er, geschrieben 1971. Natürlich, es ist eine kirchliche Kritikstelle, aber muss man das so verbissen sehen? Vielleicht muss man nicht so viel lachen, wie wir das getan haben, immerhin kommt eine junge Frau auf eine ebenso tragische wie unglückliche Weise ums Leben und in dem Moment waren wir auch betroffen. Aber ansonsten ist das eine tolle Pistole ohne Pistolen. Jedoch mit einem Raub, der keiner ist, weil der Filialleiter aus dem Tresor der eigenen Bankfiliale klaut, präziser: eine Unterschlagung begeht. Und jeder weiß, dass eine Bank gründen schlimmer ist, als eine Bank auszurauben. Bankräuber haben oft das Publikum auf ihrer Seite, wenn sie nicht zu brutal vorgehen. Viele wunderbare Heist-Movies gibt es, in denen die genaue Ausführung eines vorgeblich genialen Coups die große Rolle spielt. Juweliergeschäfte und ähnliche Institutionen werden auch gerne genommen. Casinos. „Ocean’s Eleven“ und die Nachfolger waren wohl die letzten großen Heist-Movies und stellen auch deshalb die Krönung des Genres dar, weil die Casino-Diebe sehr sympathisch dargestellt werden und mit der Beute davonkommen.

Der erste Kracher in „Exklusiv!“: Frank ist kein Profi. Er schafft es kaum, all die Banknotenbündel in dem Koffer und seiner Kleidung unterzubringen und als er die Bank verlässt, sieht er etwas unförmig auf. Es fällt niemandem auf. Es war ihm eben wichtig, alles komplett leerzuräumen (die Gier des Bankers im Moment der großen Möglichkeit!). Die Wiederergreifung hatte er ohnehin eingeplant, nur – die Beute. Die sollte nach seiner Geschichte futsch sein. Dass ihm die hübsche Utta dazwischenfunkt, indem sie ihm nach Paris nachreist, ist eine herrliche Pointe und die Mischung aus Dreistigkeit und Unbedarftheit, aus Cleverness im Denken und Schwächen beim Lenken bestimmt den ziemlich satirischen Ton des Films. „Gott denkt, der Mensch lenkt … oder so.“ Genau, es ist umgekehrt.

Heinz Bennent spielt den Frank mit grandiosem, antibourgeoisem Applomb. Der Bürger nicht als Bügerschreck, sondern als unberechenbares Element des Systems. Jahrelang funktioniert dieses Element reibungslos, dann tickt es aus. Kommissar Trimmel, wie er da lospoltert, bis er endlich nach einer minutiösen Indiziensuche mit geologischem Anstrich glaubt, die Sache abschließen zu können, ist auch eine Klasse für sich. Der Dreh des Films muss in jeder Hinsicht ein Mordsspaß gewesen sein. Den dritten im Bunde stellt der Verleger Armand Bleeker dar, der dem Film diesen unwiderstehlich ironischen moralischen zweiten Rahmen gibt. Wieso hat uns die Story von Frank, dem Millionendieb, so an den STERN und die gefälschten Hitler-Tagebücher erinnert, obwohl Franks Story echt war? Vielleicht wegen der Verlegerdarstellung. Alle in diesem Film spielen exzellent.

„Exklusiv!“ gilt nach fast 50 Jahren den Nutzern des Tatort-Fundus als der zweitbeste Film mit dem Hamburger Kommissar Trimmel (Stand 28.11.2019), der auch im Auftakt der Reihe „Taxi nach Leipzig“ den Ermittler gab (heute in der Liste Platz 3) und hält am heutigen Tag Platz 230 von ca. 1120 bewerteten Tatorten. Die Fans haben sich also, wie wir, eher von der säuerlichen Bewertung, die wir oben zitiert haben, abgesetzt, aber wir werden höher enden als mit den 7,06/100, die der Film bei den Fundus-Nutzern erzielt. Allerdings kappen wir traditionell die untern vier Punkte der Skala, weil wir sagen, es gibt eigentlich keine Tatorte, die schlechter als 4/10 sind – es sei denn aufgrund einer seltenen Kumulation negativer Aspekte, aus qualitativen und politischen Schwächen.

Der Film geht über 98 Minuten, aber wir hätten noch länger zuschauen können. Ganz so aufwendig wie der Nachfolger „AE 612 ohne Landeerlaubnis“ ist er nicht, aber auch nicht so zeitgebunden und immerhin wird tatsächlich in Paris gefilmt. Anders als „AE 612“ sind auch keine größeren Schwachstellen im Handlungsverlauf erkennbar. Schnell sind diese Filme nach heutigen Maßstäben nicht gefilmt, aber dafür sind wir fasziniert davon gewesen, wie gut damals die Charakterzeichnungen gelangen. Vielleicht sollten heutige Filmschüler und vor allem Drehbuchautoren nochmal genau hinschauen. Wie haben die das damals gemacht, als Tatorte noch richtig originell waren?

Nein, wir wollen nicht die alten Zeiten hypen. Aber es ist nun einmal so, dass viele Produktionen heute doch sehr eingeschliffen und standardmäßig wirken. Das zeigt auch der Quervergleich mit Polizeirufen aus der DDR-Zeit, die wir nun ebenfalls rezensieren. Die Mittel waren dort begrenzter, einige Möglichkeiten konnte man außerdem aus ideologischen Gründen nicht realisieren, das eine oder andere gab es wirklich nicht in der Form wie in der BRD, aber die Individualität der Filme ist trotzdem hoch und auch dort wurden die Figuren mit einer Sorgfalt ausgearbeitet, die noch heute ansprechend wirkt.

Mit den Polizeirufen gemeinsam hat der Film, dass er zunächst aus der Perspektive der Tatbeteiligten oder des Täters gefilmt ist, allerdings bleibt das hier auch bis zum Schluss so – und dass es zunächst keinen, später aber keinen echten Mord gibt, sondern einen Unglücksfall. Den Begriff Tatort hat man anfangs nicht so interpretiert wie heute üblich, nämlich, dass der Film mit dem Auffinden einer Leiche, der Inspektion eines Tatorts durch die Ermittler also, beginnen muss. Wir raten auch dazu, das wieder zu lockern, denn gleich, ob man als Whodunit weitermacht oder als Howcatchem-Thriller, die Verfestigung der Anfangsszene nimmt zu viele erzählerische Variationsmöglichkeiten weg. Was man heute auch seltener sieht und was damals auch bei den Polizeirufen zum Handwerk gehörte: Die Chronologie aufzulösen und einen Rahmen zu bilden, Rückblenden auf verschiedenen Zeitebenen anzulegen. In gewisser Weise waren die Filme viel versierter und erkennbar auf ein aufmerksames Publikum ausgerichtet, das noch nicht an medialer Überflutung litt. Heute sind die Plots oft so kompliziert, dass die Drehbuchautoren genau wissen, dass das eine oder andere Logikloch kaum auffällt und visuelle Grandiosität und einige Inszenierungstricks helfen zusätzlich, die zuweilen deutlichen Schwächen der Skripte zu kaschieren.

Finale

Nicht alle alten Tatorte sind so gut wie „Exklusiv!“, das muss man fairerweise erwähnen. Wir haben noch ein wenig gestöbert bei den Fundus-Nutzern. Klar kriegt die Bank das Geld zurück, der 500.000-Mark-Vertrag hat mit dem geraubten Geld nichts zu tun. Die Darstellung der Sensationspresse ist zwar klischeehaft, das ist auch so gewollt, aber nicht unglaubwürdig.

Angesichts einer aufgrund stetig sinkender Auflagen verunsicherten Printmedien-Landschaft, der dadurch zwangsläufig sinkenden Qualität, ist heute kaum noch vorstellbar, welche Macht und Herrlichkeit wenige große Zeitungen und Magazine und nur zwei Fernsehsender in den 1970ern innehatten.  In „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ wurde das 1975 erstmals in einem Kinowerk des „NDF“ (des „Neuen Deutschen FIlms“) von Volker Schlöndorff) thematisiert, während etwa zur selben Zeit Günter Wallrafff bei der BILD undercover arbeitete.

Ist der Vertrag aber sittenwidrig, den Verleger und Verbrecher hier schließen? Nach unserer Ansicht nicht, es haben schon einige Strafgefangene ihre Geschichte exklusiv an Verlage verkauft. Dass sie dadurch wohlhabend wurden, mag stimmen, aber hier wird es ja so dargestellt, dass Frank letztlich nichts davon hat, zumindest nicht mehr, als wenn er sein Leben als Filialleiter weitergeführt hätte. Eher schwierig und eine der wenigen erkennbaren Schwächen des Films: Dass ein Strafverteidiger einen Vertrag mit einem Verlag prüft. Den Part hätte er an einen Spezialisten abgeben müssen. Und der hätte vielleicht auch herausgefunden, dass gerade die Klausel mit dem gegen unendlich tendierenden Interviewanspruch gekippt werden kann. 

Dass Trimmel erst in der letzten halben Stunde zu Wort kommt, liegt vielleicht tatsächlich daran, dass der Film nicht als Tatort konzipiert war, denn die Ermittler nehmen in der Regel in der Reihe fast immer von Beginn an den Faden auf. 

Die gute alte Zeit, in der man noch so einfach eine Bank ausräumen konnte – nein. Für einen Befugten ist es heute auch noch einfach, an den Tresor zu kommen. Nur wird möglicherweise nicht mehr so viel Bargeld darin sein. Die gezeigte Bank des Jahres 1969 hatte nicht einmal einen Geldautomaten im Eingangsbereich. Und den Automat kann natürlich auch ein Bankangestellter nicht gewaltfrei leeren. Ja, fast vergessen, ist uns gestern beim Anschauen auch aufgefallen: Die Ähnlichkeit, auch, als Frank mit Sonnenbrille unterwegs ist, zum drei Jahre zuvor entstandenen „Thomas Crown ist nicht zu fassen“, der selbstredend viel mondäner war, ist deutlich und sicher auch gewollt und gehört zur Ironisierung. Zumal Crowns Stalkerin zur echten Komplizin wurde – und am Schluss das Nachsehen hatte, wenn wir uns richtig erinnern – während Trimmel hier nur glaubt, die hübsche Utta sei mit Frank im Bunde. Naheligend, falsch, schade, Knast. Trotz Korrektur von Mord auf Diebstahl. Wie wäre das heute eigentlich, wenn die Beute doch wiedergefunden wurde? Vermutlich müsste Frank nicht die gesamten fünf Jahre absitzen. Zumal bei einfachem Diebstahl oder Unterschlagung fünf Jahre Gefängnis das höchste Strafmaß sind.

8,5/10

© 2020 (Entwurf 2019) Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Regie Peter Schulze-Rohr
Drehbuch Friedhelm Werremeier
Produktion Dieter Meichsner,
Wolfgang Theile
Kamera Niels-Peter Mahlau
Schnitt Karin Baumhöfner
Besetzung

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