Spargelzeit – Tatort 775 #Crimetime 727 #Tatort #Münster #Muenster #Thiel #Boerne #WDR #Spargel #Zeit

Crimetime 727 - Titelfoto © WDR, Martin Menke

Hauen, Spargel stechen und eine Wortübertragung aus dem Sport zwecks Erklärung verschiedener Formen von Humor

Der Inhalt in einem Satz, ohne Auflösung: Die Frau eines Spargelhofbesitzers wird tot im leeren Pool gefunden, derweil Vaddern Thiel schon im Polizeiauto sitzt, weil er des Nächtens auf dem Spargelfeld war, um den Speiseplan kostenfrei zu ergänzen, aber Thiel junior kann aufatmen, denn der Mörder der Spargelkönigen war Vaddern nicht, viel mehr kommen in Frage deren Mann, der mittlerweile in Dortmund Polizeidienst schiebt und diverse Gruppen von Wanderarbeitern, die auf den Spargelfeldern für 4,90 Euro pro Stunde Knochenarbeit verrichten.

Was ist guter Humor? Darüber lässt sich anhand der Münster-Tatorte gut nachdenken, auch „Spargelzeit“ ist dafür geeignet. Alles Weitere dazu steht in der -> Rezension.

Handlung

Die Ehefrau des ortsansässigen „Spargelkönigs“ Martin Pütz wurde erstochen. Und ausgerechnet der Vater von Kommissar Thiel steht jetzt unter Tatverdacht. Oder ist er doch nur beim nächtlichen Spargelklauen erwischt worden?

Als Chefermittler greift Thiel erst einmal durch: Seinen alten Herrn schickt er in „U“-Haft. Und auch die Alleingänge von Rechtsmediziner Professor Boerne am Tatort verbittet er sich. Schnell stellt sich heraus, dass es um das Verhältnis der Dorfbewohner zu den Saisonarbeitern des Spargelhofs nicht sonderlich gut bestellt ist. Vor zwei Jahren war die Tochter des Hauses Julia Pütz von einem Unbekannten vergewaltigt worden. Seitdem stehen die polnischen und rumänischen Saisonarbeiter bei den Einheimischen des Vororts von Münster unter Generalverdacht.

Jetzt droht der Mord an Julias Mutter das Fass zum Überlaufen zu bringen. Erst recht, als dieselbe DNA von damals auch bei der Toten sichergestellt wird. Besteht zwischen der Vergewaltigung und dem Mord ein Zusammenhang?

Während Professor Boerne mit der Auswertung einer DNA-Reihenuntersuchung beschäftigt ist, schickt Thiel seine Assistentin Nadeshda vor. Um herauszufinden, wer auf dem Gutshof ein Mordmotiv haben könnte, soll sie sich als Spargelstecherin getarnt auf Spurensuche begeben. Und sie wird tatsächlich fündig. 

Rezension (mit Angaben zur Auflösung)

Was guter Humor ist, darübe gibt es vermutlich so viele Antworten, wie es Menschen gibt. Aber es gibt auch Humor, den mag fast jeder. Und es gibt die Möglichkeit, eine persönliche Definition und Abgrenzung vorzunehmen. Günstigerweise gibt es nämlich bei Thiel und Boerne beides – guten und schlechten Humor. Zunächst: Wir wollen nicht über Geschmack richten. Der Humor bei Thiel und Boerne ist oft nicht sehr geschmackvoll, sofern denn Humor geschmackvoll sein kann, denn er zielt ja, offen geschrieben, auf niedere Instinkte, wie zum Beispiel die Schadenfreude. Oder, etwas komplizierter: Unseren Spaß an hierarchischen Verhältnissen. Oder appelliert an die Anarchisten in den vom Alltag geknechteten Kreaturen. Bei uns funktioniert das sehr gut, dewegen mörgen wir die Marx-Brothers so sehr. Es gibt natürlich Abstufungen, aber wir haben da keine Präferenzen. Eine gute Zote kann genauso zum Lachen reizen wie ein geschliffener Wortwechsel mit Pointe.

Es geht auch nicht so sehr darum, ob etwas schon mal da war und nur variiert wird, wie die vielen politisch inkorrekten Alberich-Witze in den Münster-Tatorten, die sich, das ist den Machern aufgefallen, mittlerweile totgelaufen haben. In „Spargelzeit“ gibt es sie aber noch.

Für unsere Humorbetrachtung bemühen wir, der Anschaulichkeit wegen, einen Begriff aus der modernen Sportsprache. Da gibt es den One-Touch-Fußball. Die Unberechenbarkeit und das Tempo, das eine Mannschaft oder ein Spieler dadurch erzielt, dass er den Ball nicht lange führt, sondern so schnell und sicher weiterleitet, so dass der Gegner sich kaum darauf einstellen kann. Es ist beinahe, wie wenn Billardkugeln einander berühren, der Erfolg des Stoßes hängt von einem Wimpernschlag und von Millmeterbruchteilen ab.

Wenn zum Beispiel Boerne eine Büchse mit Wurzeln aus dem Nichts zieht, sie Thiel übergibt, der sich geweigert hat, geklauten Spargel zu essen, dann sagt: „Für Sie haben wir noch den Spargel des kleinen Mannes, Thiel“ (sinngemäß wiedergegeben) dann ist das eine witzige, überraschende, funktionierende Idee, auch, weil nicht nur doppel- sondern dreideutig (soziale Stellung, Körpergröße, Penis mit vermuteten Erektionsschwierigkeiten). Ein Satz, verbunden mit einem optischen Gag, und fertig. Kann danebengehen, es ist immer ein gewisses Wagnis drin, man kann nicht hundertprozentig voraussehen, ob’s bei der Mehrzahl des Publikums gut ankommt, außerdem kommt es auf die bildliche und darstellerische Umsetzung von Humorideen um, die im Drehbuch stehen. Meist funktioniert es in Münster, weil es die Komik ist, die Jan Josef Liefers als Gerichsmediziner Karl-Friedrich Boerne besonder gut rüberbringen kann. Das ist One-Touch-Komik.

Hingegen: Vaddern Thiel wir auf dem Feld erwischt, in ein Polizeiauto gesetzt, und Thiel, der wegen eines Mordes an denselben Ort kommt, wird seines Vaters gegenwärtig. Der stört immer wieder Thiel bei der Arbeit, der kurbelt immer wieder das Fenster hoch, Vaddern es wieder runter, so geht das gefühlt minutenlang. Kann ein Sketch sein, wenn man sich nur darauf konzentriert. Konzentration darauf ist aber unmöglich, wegen der Leiche, der Arbeit, der Spusi.

Das Ganze wirkt unpassend und ist viel zu sehr in die Länge gezogen. Ballbesitz, aber keine Bewegung nach vorne, zum Tor. Zum Ziel, und das sind die Lachmuskeln der Zuschauer. Das Tor, das ist die Pointe. Oder ein ambitionierter, neben das Tor gesetzter Schuss, einen solchen muss man anerkennen, wegen des Mutes, der fehlenden Angst, sich lächerlich zu machen, anstatt zum Lachen zu reizen

Aber dieses Geschiebe ohne Vorwärtsbewegung, ohne Dynamik – nein. Das ist Hasenfuß-Komik, die auf Nummer sicher gehen will, jedoch den Zuschauer je nach Temperament nervt oder einschläfert. Vaddern muss leider häufig für diese Art von Hasenfuß-Komik herhalten, weil seine Figur ja schon so herrlich subversiv ist, dass die Macher von Münster meinen, es reicht, sich an dem Mann zu ergötzen und vor allem daran, dass der Alte der Sponti und Kiffer ist und der Junge, der sich vom Vater abgesetzt hat, der Konservative, der Ordnungshüter – wie man am Ende auch in der (letzten) Spargelszene sieht, aber da ist Boerne der Widerpart und es funktioniert.

Wie Thiel wirklich zu seinem Vater steht, bemerkt man in den Katakomben der Rechtsmedizin, als Haller (Alberich) ihn tadelt, weil er seinen Vater in U-Haft gesteckt hat. Da poltiert Thiel los, sein Vater habe ihn 14 Tage wegen einer einzigen Zigarette nicht aus dem Haus gelassen. Ahaha! Ein Vater-Sohn-Konflikt. Und die süße Rache. Prinzipiell gut. Prinzipiell, auch wenn die Rede einen Tick zu lang ist, der Ball zu lange am Fuß klebt – One-Touch-Humor. Funktoniert oder nicht. In dem Fall leider nicht. Warum?

Weil dieses Hinterher-Rufen falsch ist. Er hätte anhalten müssen, sich Haller gegenüberstellen und es richtig rauslassen. Man ruft niemandem etwas hinterher, das ist immer so nachgeschoben und unkomisch. Und irgendwie auch feige. Wie auch die Rache selbst. Aber der Hauptgrund, warum es nicht funktoniert, ist ein anderer: Kann sich irgendwer vorstellen, dass Thiel senior als junger Vaddern so drauf war? Das ist nicht skurril, das ist unglaubwürdig, so, wie es hier dargebracht wird. Es ist zwar die richtige Spielweise, aber ein Schuss in den Nachthimmel über Münster, und zwar so weit übers Tor, dass man es hätte sehen müssen. Hat uns aber weniger gestört als dieses ewige Hin und Her in der Leichenfund-Szene, das keinen Höhepunkt, kein Pointe hatte.

Wieder ein anderer Humor-Stil: Alberich fährt in Boernes Porsche stehend davon. Optisch ein guter Gag und auf jeden Fall One-Touch-Humor. Eine kurze Szene, ein eindeutiges, witzig inszeniertes Bild . Wir denken immer noch an die Dogge, die aus dem Fiat 500, den Alberich damals fuhr (das Originalmodell) rausguckte – durchs Schiebedach. Das war optisch gelungen. Ist das Umgekehrte auch gelungen? Wir meinen, nein, und wundern uns, dass der Gag so gut ankam bei den Fans. Man kann aber ein Auto nicht im Stehen fahren, nicht einmal, wenn es eine Vollautomatik hat. Die Bewegungsfreiheit der Beine ist unabdingbar, um ein Kraftfahrzeug zu steuern. Wir haben mal ein junges Paar gesehen, das es auf dem Vordersitz getrieben hat, im Fahren! Aber sie saß so auf seinem Schoß, dass er die Beine noch etwas bewegen und die Pedalerie bedienen konnte, und die Lenkung und den Schalthebel. Trotzdem nicht nachahmenswert. Im Fahren zumindest nicht. Aber wenn mit beiden Füßen das Körpergewicht trägt, dann ist keine Koordination eines Pedals und schon gar nicht mehrerer Pedale möglich. Außerdem hat Haller zu kurze Arme, um in dieser Stellung eventuell die Konsole in der Mitte zu erreichen. Schade, aber die Szene funktioniert nicht. Wie das technisch gelöst wurde, im Film, wissen wir nicht, aber einen Trick gab’s sicher. Trotzdem ein guter Versuch.

Weiter. Boerne trägt schwarz-weiß karierte Gummistiefel am Tatort und sagt, als alle auf sein Schuhwerk gucken: „Ich weiß, guter Geschmack macht einsam“ (sinngemäß). Treffer. Die Stiefel sind wirklich cool. Das imitierte Schottenmuster, aber in s/w, könnte sogar eine tiefere Ebene suggerieren. Egal, ob die vorhanden ist oder nicht, das ist typisch Boerne und macht Spaß. Und ist schmerzfrei für Dritte. Wer über sich selbst lachen kann, hat eh schon halb gewonnen. Boerne ist in den meisten Münster-Tatorten der gutmütigste Typ der Welt, der kann das.

Aber Thiel nicht. Nicht mehr in „Spargelzeit“ zumindest. Beispiel: Boernes alberne Instruierung mit optischem Beispiel – ein herabhängender, weicher Spargel als Pendant zu Thiels kleinem Kommissar. Das ist anzüglich von Boerne. Grenzwertig. Aber dass Thiel dann nur „Hahaha“ sagt, geht gar nicht. Damit hat er verloren. Damit hat Boerne ihn besiegt, und so geht es in diesem Tatort laufend. Zudem ist es kein One-Touch-Humor, weil  das Zuspiel vergebens ist. Boerne hat den Ball übrigens zu lange gehalten, bevor er ihn abspielte, er ist eben selbstverliebt, was schon den einen oder anderen Spielzug = Gag zumindest umständlich gemacht hat. Aber generell schaut man ihm dabei noch ganz gerne zu, obwohl oftmals nicht die reine Lehre vom One-Touch-Witz zelebriert. Er ist ein begnadeter Solist und darf auch mal narzisstisch um die eigene Achse dribbeln.

Hier aber passiert etwas viel Schlimmeres: Thiel verweigert die Annahme des Balles. Oder er nimmt ihn an, schießt ihn aber nicht ins Pointen-Tor, sondern lässt die Luft heraus. Das ist Humor-Arbeitsverweigerung. Das ist so platt, wie der Ball dann platt ist. Thiel begibt sich auf Beleidigte- Leberwurst-Niveau und spielt nicht mehr mit. Schade. Wir sind beim Film, nicht im Kindergarten! Schon klar, es liegt nicht an Schauspieler Prahl, sondern an den Dialogschreibern, die seinen Part dieses Mal vernachlässigt haben. Das ändert nichts an dem Gefühl, dass es im Humorgetriebe knirscht.

Damit einher geht eine prollige Reaktionsweise von Thiel, die sich bei Spargelzeit abzeichnete, parallel zu den immer länger und fettiger werdenden Haaren, aber in den folgenden Tatorten erst traurige Höhen erreichte. Das Niveau von Thiel und Boerne wurde immer unterschiedlicher, das Humor-Zusammenspiel schlechter. Man hat das zwischenzeitlich dadurch auszugleichen versucht, dass man Boerne auch immer mehr durch den Dreck zog, aber das Publikum war zu Recht verstimmt.

Unsere Beispiele zeigen, worauf wir hinauswollen. In „Spargelzeit“ und noch mehr in den darauf folgenden Tatorten wird das Niveau der Gags immer schwächer, weil einfache Grundregeln des Spiels mit dem Zuschauer verletzt werden. Da die Handlungen nicht zum Ausgleich besser wurden (schon die von „Spargelzeit“ ist nicht der Hit), konnte man in der Folgezeit von einer qualitativen Krise in Münster sprechen. Auf die Quoten hat sich das bekanntlich nicht ausgewirkt, und das ist durchaus gefährlich.

Als wir „Spargelzeit“ zur Aufnahme eingegeben haben und dann heute beim Angucken dachten wir, da müsste es doch schon eine Rezension geben! Wir fanden aber kein. Nicht im Beitragsarchiv des Wahlberliners, nicht in der Excel-Beitragsliste, nicht bei den eingelagerten Beiträgen, die noch nicht veröffentlicht sind. Was kam uns so bekannt vor? Natürlich, es ist der letzte Tatort, bevor wir anfingen, direkt nach der Erstausstrahlung zu rezensieren. Der letzte Münsteraner vor der Aufnahme unserer Arbeit für den Wahlberliner. Und wir fanden ihn damals schon nicht so toll.

Weil er eben humorseitig zu viele Schwachstellen hat und weil wir zum Beispiel auch finden, dass Jörg Hartmann als Dortmunder Cop authentischer wirkt denn als Spargelkönig, weil wir die Psychologie der Täterin nicht richtig nachvollziehen konnten und es seltsam fanden, dass ein Serien-Vergewaltiger wie der Dorfpolizist nicht irgendwann einmal auffällt und jedes Mal die Reihentests manipulieren kann oder was auch immer, damit er nicht in Verdacht gerät. Auch der Einsatz von Staatsanwältin Klemm war irgendwie hölzern und prätentiös gleichermaßen, zu sehr auf Krawall wegen irgendwelcher Ermittlungskompetenzen gepolt. Im Grunde hätte Thiel übrigens gar nicht ermitteln dürfen, solange sein Vater als Verdächtiger nicht nur beim Spargelklau, sondern auch im Mordfall galt.

 Fazit

Ein weiteres Problem des Falles ist, dass man versucht hat, Münster einen offensichtlich ernst gemeinten Sozialbeitrag unterzuschieben, dabei aber die PC so eingesetzt hat, dass sie eher klischeeverstärkend als –mildernd wirkt. Pflichtgemäß wird zwar auf die Ausbeutung der Wanderarbeiter aus Ost- und Südosteuropa hingewiesen und der deutsche Arbeitgeber als ziemliches Ekel gezeigt, aber das Verhältnis mit der Frau jenes Arbeitgebers, das ein polnischer Spargelstecher hatte (ob den Autoren die Doppeldeutigkeit klar war, so wie sie bei Boernes Witzen über den Spargel als Phallussymbol bewusst inszeniert wurde, wissen wir nicht), und dass die Osteuropäer untereinander auch nicht können. Und dass Thiel sich vor sie hinstellt und sie lieber alle mit aufs Präsidium nehmen möchte, als vielleicht einen Dolmetscher zu organisieren. Kriminalistisch letztlich irrelevant war der nette Einsatz von Nadeshda auf dem Spargelfeld, die hat es dadurch aber immerhin zu mehr Spielzeit gebracht als üblich.

Nach der Rezension könnte man meinen, es kommt zu einer ganz miserablen Punktzahl, aber es hält sich noch in Grenzen, denn wir haben uns dieses Mal ziemlich auf das gestürzt, was uns negativ auffiel und viele Wörter auf die grundsätzliche Ausführung zum Humor in Münster verwendet: mehr als 6/10 werden’s aber nicht.

© 2020, 2014 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Hauptkommissar Frank Thiel – Axel Prahl
Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne – Jan Josef Liefers
Silke Haller [Alberich] – Christine Urspruch
Kommissarsanwärterin Nadeshda Krusenstern – Frederike Kempter
Herbert Thiel – Claus D. Clausnitzer
Staatsanwältin Wilhemine Klemm – Mechthild Großmann
Julia Pütz – Matilda Merkel
Martin Pütz – Jörg Hartmann
Saisonarbeiter – Dimitri Bilov
Saisonarbeiter – Agnieszka Piwowarska
Polizeiobermeister – Ronald Kukulies
Saisonarbeiter – Alexandru Mihaescu
u.a.

Drehbuch – Jürgen Werner
Regie – Manfred Stelzer

 

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