„Die Hexenprinzessin – Eine fantastische Märchenperle im Dezember“ #Filmfest Vorschau #Mediaset F #Märchen #Prinzessin #Hexe #Fantasy #Norway

Filmfest C Vorschau 12.12.2020 / 27.12.2020 - Titelfoto © ZDF, Conny Klein

L2020-05-30 Filmfest C TViebe Leser*innen,

vermutlich werden wir es kurz vor Weihnachten geschafft haben, die Nacharbeiten am #Filmfest abzuschließen und dann wieder (mehr) über ganz aktuelle Ereignisse berichten zu können. Auf einen neuen Märchenfilm möchten wir aber heute schon hinweisen:

Die untypische Königstochter Zottel macht sich auf den Weg, ihre Schwester Amalindis vor bösen Hexen zu retten – Dabei entdeckt sie, welche Kraft wirklich in ihr steckt. Eine wahrlich magische Geschichte über Aufopferungsbereitschaft, Loyalität und Stärke vor der faszinierenden Naturkulisse tschechischer Wälder und der imposanten Schlösser Bouzov und Bezdez.

ZDFneo (Samstag, 12.12.2020, 18.45 Uhr) und das ZDF (Sonntag, 27.12.2020, 13.20 Uhr) zeigen in der Weihnachtszeit die „Märchenperle“ DIE HEXENPRINZESSIN. Frei nach dem norwegischen Märchen „Zottelhaube“ inszeniert der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Kameramann Ngo The Chau („Bad Banks II“, „Berlin Falling“, „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“) einen hochkarätigen Cast: Charlotte Krause, Zoë Pastelle Holthuizen, Jerry HoffmannKen DukenMarisa Leonie BachJürgen VogelDésirée NosbuschJana PallaskeCaro Cult u.a. Das Drehbuch schrieben Max Honert („Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“) und der preisgekrönte Fantasy-Bestseller-Autor Kai Meyer („Merle und die Fließende Königin“, „Frostfeuer“, „Das Zweite Gesicht“). Die 18-jährige Hauptdarstellerin Charlotte Krause singt den Titelsong „Home“.

DIE HEXENPRINZESSIN ist nach „Schneewittchen und der Zauber der Zwerge“ (2019) und „Rübezahls Schatz“ (2017) eine weitere ZDF-„Märchenperle“ aus dem Hause PROVOBIS FILM. Zu den Märchen aus der Reihe zählen außerdem u.a. „Der süße Brei“ (2018) und „Der Zauberlehrling“ (2017).

2020-12-09 FF Vorschau Die Hexenprinzessin 3 Fotos
Inhalt: Zwei ungleiche Königstöchter: Amalindis (Zoë Pastelle Holthuizen) ist ein erstgeborener Zwilling. Sie versucht, den Ansprüchen ihres Vaters König Goderic (Ken Duken) gerecht zu werden und stimmt pflichtbewusst der Eheschließung mit Prinz Tanka (Jerry Hoffmann) zu. Die Zweitgeborene Zottel (Charlotte Krause) hingegen fühlt sich einem Wolf verbunden und ist ein wildes Mädchen, das im Wald schläft und sich mit dem Vater entzweit hat. Doch plötzlich wird Amalindis von drei Hexen (Désirée Nosbusch, Jana Pallaske, Caro Cult) entführt. Diese verhalfen Königin Lioba (Marisa Leonie Bach) vor achtzehn Jahren zur Schwangerschaft mit den beiden Mädchen. Als Preis für diesen Gefallen hatten sie der Erstgeborenen die Magie verliehen, selbst Hexe zu sein. Denn die älteste der Hexen kann nur mit dem Körper von Amalindis überleben. Zottel macht sich auf einen gefährlichen Weg, um ihre Schwester zu retten. Die widerspenstige Prinzessin bleibt nicht allein: Prinz Tanka und der ominöse Hexenjäger Bero (Jürgen Vogel) schließen sich ihr an – wenn auch nicht ganz freiwillig.

„Die Hexenprinzessin“ ist eine Produktion von PROVOBIS FILM – ein Unternehmen der TELLUX-Gruppe (Produzent: Jens Christian Susa) und MIA Film, Prag (Ko-Produzenten: Zbyněk Pippal, Michal Pokorný) im Auftrag des ZDF. Die verantwortliche Redaktion im ZDF liegt bei Irene Wellershoff und Götz Brandt.

(Text oben: Betreuende PR-Agentur)

Das wird ein Corona-Weihnachten nach Maß, befürchte ich. Ums Fernsehen werden die wenigsten herumkommen, auch ich werde wieder einiges finden, was ich aufzeichnen und in den Wochen danach besprechen werde – selbstverständlich auch den obigen Märchenfilm, denn wenn wir einem Veröffentlichungsangebot folgen, interessiert mich natürlich auch das Werk, das beworben wird. Außerdem spielt Jürgen Vogel mit.

ZDF Neo sendet den Film schon am Samstag, 12. Dezember 2020, das ZDF folgt am 27.12. – nach Weihnachten, aber an einem Sonntag.

Sind wir uns bewusst, dass „Märchen“ und das, was man heute „Fantasy“ nennt und was mit viel technischem Aufwand in Blockbusterform in die Kinos kommt – nichts wesentlich anderes als Märchen sind? Jedenfalls grundsätzlich und vielleicht mit der Ausnahme, dass Märchen in der Regel auf der Erde spielen und Phantastik sich auch außerhalb dieser bewegt und neue Universen erschafft. Aber Figuren mit übersinnlichen Kräften, Hexen, Held*innen, Magier*innen, das gibt es schon sehr lange. Und erstaunliche Phänome in unserer Umwelt und Vermenschlichungen oder fantasievolle Erweiterungen der Natur (mir fällt dabei „Das singende, klingende Bäumchen“ ein). Das ist sicher dank der modernen CGI (Computer Animated Imagery) mehr in den Vordergrund getreten, weil viel leichter bildlich darzustellen, aber sie eröffnet auch der Verfilmung von Märchen neue Möglichkeiten. Trotzdem finde ich es schön, wenn es auch mal etwas „klassischer“ geht.

Die Provobis Gesellschaft für Film und Fernsehen mbH ist eine Filmproduktionsgesellschaft, die 1961 in Berlin gegründet wurde. Sie ist ein Tochterunternehmen der Tellux-Beteiligungsgesellschaft in München und hat Standorte in Berlin, Hamburg und Leipzig. Unter den Kinofilmen hervorzuheben sind auch zwei preisgekrönte Produktionen mit Regisseur Volker Schlöndorff, „Der neunte Tag“ (2004) und „Strajk – Die Heldin von Danzig“ (2007). (1)

„Die Hexenprinzessin“ zählt zur Reihe „Märchenperlen„, welche die Provobis seit 2005 herausbringt und ist nach einem norwegischen Volksmärchen gestaltet. 2019 hat man sich sogar an „Schneewittchen“ noch einmal herangewagt. Beim Lesen der Handlungsbeschreibung hatte ich eine persönliche Assoziation: Angesichts der eher traditionellen Prinzessinnen, die mir in letzter Zeit begegnet sind, wird eine mit Mut und wilder Entschlossenheit eine super Abwechslung sein.

Der Film wird von der tschechischen Mia-Film coproduziert. Warum eignet sich Tschechien so gut für Märchenfilme? Es hat unter anderem die höchste Burgendichte der Welt. Und natürlich denke ich an die traditionelle Kooperation zwischen der DEFA oder dem Fernsehen der DDR und tschechischen Filmgesellschaften vor der Wende, die uns unter anderem – wenn wir von Weihnachten sprechen – den Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gebracht hat.

TH

(1) Wikipedia

Regie Ngo The Chau
Drehbuch Max Honert,
Kai Meyer
Produktion Jens Christian Susa,
Michal Pokorny,
Zbynek Pippal
Musik Michael Beckmann,
Tom Stöwer
Kamera Ngo The Chau
Schnitt Felix Schekauski
Besetzung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s