Blinde Wut – Tatort 132 #Crimetime Vorschau #Tatort #Stuttgart #Lutz #SWR #Wut #blind

Crimetime Vorschau - Titelfoto © SDR 

Blinde Wut isch selten gut

Ab und zu lässt der SWR mal einen alten Lutz-Tatort auf den Bildschirm, es tröpfelt aber eher, als dass man von Traditionspflege sprechen kann. Vermutlich werde ich einige Lutz-Filme irgendwo aus dem Netz fischen müssen, um die Sammlung vollzukriegen. Wie auch immer, von seinen 16 Fällen wird mit „Blinde Wut“ doch wieder mal einer gezeigt, der nicht „Rot … rot … tot“ heißt.

2020-12-28 Ermittler Lutz FolgenwertungenLetzterer gilt als Klassiker der 1970er und wird auffällig häufig wiederholt, u. a. wegen Curd Jürgens. Die Nutzer der Plattform Tatort-Fundus sehen ihn als besten Lutz-Tatort an, „Blinde Wut“ (nicht zu verwechseln mit dem neueren, beinahe gleichnamigen Tatort „Bienzle und die blinde Wust“) hingegen kommt nur auf den zweitletzten Rang. Mit deutlichem Abstand zum allerletzten Film, welcher auch der Lutz-Opner war: „Auf offener Straße“, aber es reicht in der Gesamtliste gegenwärtig nur für Rang 896 von ca. 1160.

„In der Tatort-Folge 132 „Blinde Wut“ ermitteln der Stuttgarter Tatort-Kommissar Lutz (Werner Schumacher) und sein Team in einem beklemmenden Familiendrama: Hat ein Vater wirklich seine Frau und sein Kind erschossen?“, schreibt die Redaktion von Tatort-Fans. Heute wird ein solcher Vorgang ohne nähere Nachforschung regelmäßig als Femizid bezeichnet, vielleicht hat sie ihn aber auch bis aufs Blut gereizt, und das jahrelang, und das Kind war eine permanente Nervensäge. Kleiner Scherz, muss auch in schweren Zeiten auch mal sein. Auf jeden Fall muss tiefe Nacht herrschen, wenn der SWR sich traut, dieses Werk vorzuführen, das tut er nun am

Donnerstag, den 31.12. 2020, 00:35 Uhr SWR

Ich werde „Blinde Wut“ aufzeichnen, möchte darauf aufmerskam machen, dass in Deutschland auch Fritz Langs erster amerikanischer Film bezüglich des Titels anknüpft. Ob es damit etwas auf sich hat, darüber wird eine bald folgende Rezension Aufschluss geben.

TH

Handlung

In der Wohnung der Familie Däubler fallen spät nachts nach einer lautstarken Auseinandersetzung mehrere Schüsse. Nachbarn alarmieren die Polizei. Die Tür wird aufgebrochen. Den Beamten bietet sich ein grauenhafter Anblick: ein Mann, eine Frau und ein Kind liegen von Pistolenschüssen hingestreckt da, die offenbar vom Mann abgegeben worden sind. Die Frau ist tot, bei Mann und Kind sind noch Lebenszeichen auszumachen.

Die Ermittlungen im Fall Däubler gestalten sich für Kommissar Lutz äußerst schwierig. Der Ehemann ist nicht vernehmungsfähig, das Kind ringt mit dem Tode. Ein Unbekannter soll in jener Nacht nach dem Fallen der Schüsse das Haus fluchtartig verlassen haben. Aber bald stellt sich heraus, daß der Ehemann der Täter ist. Was fehlt, ist das Motiv. Alle Angaben, die im Lauf der Ermittlungen zusammenkommen, ergeben das Bild einer ganz normalen und intakten Familie ohne irgendwelche erkennbaren Schwierigkeiten, die so eine Tat auch nur im mindesten verständlich erscheinen lassen. Nachdem Däubler vernehmungsfähig ist, reagiert er bestürzt auf die Tat.

Er kann sich daran nicht mehr erinnern. Er leidet an partieller Amnesie, die Tat und die Tatumstände betreffend. Nach und nach versucht Lutz die wirklichen Umstände für die grauenvolle Tat aus Däubler herauszubekommen und ihm Hilfe zu geben, sich an die Tat wieder zu erinnern.


Kommissar Lutz – Werner Schumacher
Wagner – Frank Strecker
Bernhard Däubler – Rüdiger Kirschstein
Frau Kleinhaus – Grete Wurm
Lorenz Kleinhaus – Volker Eckstein
Hildegard – Claudia Wedekind
Dr. Kröll – Ludwig Thiesen
Klaus Schäder – Ulli Kinalzik
Frau Krüger – Heidemarie Rohweder
Stöckle – Fred C. Siebeck
Herr Kronbeck – Dietz Werner Steck
Frau Kronbeck – Renate Malzacher
Rösch, Einsatzleiter – Manfred Boehm
Polizeiarzt – Peter Jochen Kemmer
OP-Schwester – Irmgard Förch
Stationsschwester – Christiane Timerding
Buch – Peter Scheibler
Regie – Theo Mezger
Kamera – Justus Pankau
Kostüme – Annette Schaad
Szenenbild – Dieter Hoepker
Musik – Jonas C. Haefeli
Ton – Martin Fröhlich
Schnitt – Christa Kemnitz
Produktionsleitung – Karl-Heinz Tischendorf
Produktion – Bertram Vetter

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