Bitte ALLE heute Abend, 02.02.2021, 20 Uhr an der Diskussion über das Gewerbemietrecht mit Kisch & Co., Meuterei, Syndikat u. a. teilnehmen! |#Newsroom | #b0202 #Housing #Gewerbemietrecht # #Mietenwahnsinn #Gentrification #Syndikat #Meuterei #KischundCo #HeimatNeue #WohnenistMenschenrecht

Wir haben 2021 und der Mietenwahnsinn von Berlin ist nicht vergessen und nicht vergangen. Er beschäftigt uns weiterhin. Außerdem ist Wahljahr. Der rot-rot-grüne Senat hätte gerne unser Mandat für weitere fünf Jahre Politik im Sinne der Mehrheit in dieser Stadt.

Weitere fünf Jahre? Viele werden daran kaum glauben. Zum Beispiel das Kollektiv der im August 2020 geräumten Neuköllner Kiezkneipe Syndikat, über die wir viel berichtet und anhand deren Schicksal wir die Probleme mit der Gewerbemiete dargestellt haben, die keinen Milieuschutz kennt. Auch die Kiezkneipe Meuterei wehrt sich seit Langem gegen ihre Verdrängung. Ein aktuelles Beispiel ist die Buchhandlung Kisch & Co. in der Kreuzberger Oranienstraße, die viele Unterstützer*innen aus Kunst und Kultur für den Kampf um Verbleib in ihren Räumen gewonnen hat. Die Petition zum Erhalt von Kisch & Co. habe ich am vergangenen Donnerstag unterzeichnet, werde aber auch noch einen Hinweisartikel setzen. Nun Infos zur heutigen Veranstaltung:

Gewerbemieten steigen, Kleingewerbe werden verdrängt. Die #regenbogenfabrik lädt ein zur Online-Diskussion über bisherige Erfahrungen und Widerstand mit dem #syndikatlebt, #kischundco und der #Meuterei.

02.02.21 // 20 Uhr auf https://bbb.extern.alt.coop/b/lud-dpj-gdj oder https://roach.fm

#b0202 um 20 Uhr ist es soweit, eine Onlinediskussion über #Gewerbemietrecht unter https://bbb.extern.alt.coop/b/lud-dpj-gdj und zum hören https://roach.fm@rbf_xberg mit #KischUndCo, @KeineBeute, @syndikat44 und einem Mietrechtsanwalt vom @rav_gs. (Tweet des Syndikats)

Es ist noch Zeit genug, um sich aufs Teilnehmen einzurichten, denn es läuft Corona-bedingt alles online ab.

Wir sind der Meinung: Es muss endlich einen Mietendeckel und mehr Kündigungsschutz für Gewerbemietende geben, denn die spezielle Infrastruktur Berlins besteht aus vielen engagierten Kleinunternehmer*innen und Kollektiven, deren Vielfalt erhalten werden muss.

Viele von ihnen wurden bereits verdrängt, aber der Kampf geht weiter und es wird so weit kommen, dass Vermieter froh sein werden, wenn sich vor Ort gebundene, aktive Menschen finden, die es noch wagen, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Sie müssen dann ein Mietrecht vorfinden, das es nicht bei veränderter ökonomischer Lage den Vermietern ermöglicht, wieder ihre Profitgier als einzige Geschäftsgrundlage zu akzeptieren. Wer soll diese Stadt gestalten? Briefkastenfirmen oder diejenigen, die hier leben und diese Stadt mit Leben erfüllen? Für uns ist diese Frage auch nach fünf Jahren R2G nicht beantwortet.

Menschen aus dieser Stadt, aus unserer Mitte brauchen wir jetzt, die noch das wirtschaftliche Risiko eingehen, soziale Räume, individuelle Produkte und generell etwas anderes als die durch Corona privilegierte Plattformökonomie anzubieten, die in den nächsten Jahren für einen Rückgang der Nachfrage an Büros und Gewerbelokalen sorgen wird.

Gegen die Verödung der Innenstadt durch verantwortungsloses Vermieterverhalten und für den Erhalt, die Reaktivierung und Neuansiedlung der Läden, die wichtig für unsere Kieze und deren Wohnwert sind!

TH

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