„Straßenfeger“ Waidmannsdank kommt nach Deutschland #Crimetime Vorschau #ZDF 31.05.2021 #ORF

Crimetime Vorschau – Titelfoto ZDF / ORF, Helga Rader

Liebe Leser*innen,

wir möchten die Krimifans unter Ihnen wieder auf ein Highlight aufmerksam machen. Es spielt im österreichischen Kärnten und zählt zur Reihe der sogenannten „Landkrimis“, die ORF und ZDF in Auftrag geben und hat in Österreich bereits viele Zuschauer*innen gefunden. Am 31.05.2021 kommt der Film nun zu seiner Deutschland-Premiere, wir leiten einen Pressetext dazu an Sie weiter und ergänzen einige Infos:

*** Pressetext ***

Ein Jäger wird tot aufgefunden. Die Zeichen sprechen für Mord, Motiv unklar. Bei den Ermittlungen gerät die Polizei in ein Netz aus gegenseitigen Schuldzuweisungen, alten Familienbanden und illegalen Machenschaften. Bald verdächtigt jeder jeden und das Kärntner Dorf scheint nicht mehr so idyllisch, wie es nach außen hin gern wäre.

2021-05-19 Waidmannsdank CT Vorschau 31.05.2021

Nach einer Rekordquote von 27 Prozent Marktanteil im ORF zeigt das ZDF am 31. Mai 2021 um 20.15 Uhr den Kärntner Landkrimi „Waidmannsdank“. Regie führte Daniel Geronimo Prochaska, das Drehbuch schrieb Pia Hierzegger nach der gleichnamigen Romanvorlage von Alexandra Bleyer, die auch gemeinsam mit Jutta Fastian und Robert Stadlober die Hauptrolle übernommen hat. In weiteren Rollen sind u.a. Johannes FlaschbergerHelmut BohatschPeter RaffaltKarolina Lodyga und Michael Pink zu sehen.

Eine kleine Gemeinde in Kärnten. Viele Bewohner/innen sind abgewandert, geblieben sind meist ledige Männer, fast alle Jäger. Vieles wird einfach untereinander ausgemacht, man kennt sich. Dann passiert ein Unfall. Dorfpolizist Georg Treichel (Peter Raffalt) und seine Kollegin Martina Schober (Jutta Fastian) wollen es nicht für möglich halten: Eine Sprosse eines Hochstands wurde präpariert, alle Zeichen sprechen ganz eindeutig für Mord. Schober hat den unsympathischen, selbstgerechten Flattacher (Johannes Flaschberger) unter Verdacht. Und schon wenig später erfolgt ein Anschlag auf Hannes Guggenbauer (Helmut Bohatsch). Er überlebt unverletzt, doch Treichel selbst fällt dabei schwer verletzt ins Koma. Zur Unterstützung wird Oberinspektorin Acham (Pia Hierzegger), gestresste Working Mom aus Klagenfurt, gerufen, um die Kriminalfälle aufzudecken. Die Gemeinde ist in Aufruhr, Familienkonflikte erschüttern den scheinbaren Frieden und jeder verdächtigt jeden.

„Waidmannsdank“ ist eine Koproduktion Mona Film und Tivoli Film mit ZDF und ORF, mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Carinthia Film Commission und dem Land Kärnten. Produzenten sind Thomas Hroch und Gerald Podgornig. Die Redaktion im ZDF liegt bei Daniel Blum und Dagmar Ungureit. Das Drehbuch schrieb Pia Hierzegger. Für die Kamera verantwortlich ist Matthias Pötsch.

*** Infos ***

Waidmannsdank ist ein Fernsehfilm aus der Landkrimi-Filmreihe aus dem Jahr 2020 von Daniel Prochaska mit Jutta FastianPia HierzeggerHelmut BohatschRobert Stadlober und Peter Raffalt. Das Drehbuch von Pia Hierzegger basiert auf dem gleichnamigen Roman (2016) von Alexandra Bleyer.[1] Nach Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist (2015) ist dies der zweite Landkrimi aus Kärnten.[2] Die Premiere erfolgte am 30. Oktober 2020 bei den Biberacher Filmfestspielen,[1] die Erstausstrahlung im ORF am 15. Dezember 2020.[3] Die Erstausstrahlung im ZDF ist für den 31. Mai 2021 vorgesehen[4]

In Österreich verfolgten den Film bei Erstausstrahlung im ORF 902.000 Zuschauer, der Marktanteil lag bei 27 Prozent. Damit wurde ein neuer Höchstwert der Landkrimi-Reihe erreicht, bis dahin hatte der Film Steirerkind vor Das Mädchen aus dem Bergsee die meisten Zuseher.[11]

***

Wird der Film am Montagabend, dem 31.05.2021, um 20:15 Uhr in der Lage sein, die 6-Millionen-Marke zu knacken, die mittlerweile eine Art Messlatte für erfolgreiche Primetime-Krimis ist, die nicht an Sonntagabenden erstmals ausgestrahlt werden (anders ausgedrückt: die keine Tatorte oder Polizeirufe sind)? Die Chancen stehen gut, denn je mehr regional kenntlich und gerne auch ländlich, desto sicherer ist derzeit der Erfolg, wie die vielen Krimis belegen, die in beliebten Städten oder in den unergründlichen Weiten des flachen Landes mit dem Meer nahebei oder dem Auf und Ab der Berge und Hügel spielen. Es liegt in der Zeit und die Öffentlichrechtlichen sind ganz vorne dabei. Sie räumen insbesondere aufgrund dieser Formate die ersten Plätze im Primetime-Ranking ab und liegen oft auch nach 22 Uhr vorne. Selbst Wiederholungen alter Tatorte, habe ich mittlerweile gesehen, schlagen zuweilen Erstausstrahlungen von Privatsendern.

Viele schreckliche und niveaulose Produktionen sind die Zuschauer*innen mittlerweile leid und vermutlich hat auch Corona dazu beigetragen, dass den Menschen mehr aufgefallen ist, womit sie da ihre Zeit vergeuden. Ein gut gemachter Krimi mit originellen Typen darin ist hingegen etwas Ewiges. Solange es Genres gibt und geben wird, werden die Menschen dem Verbrechen zusammen mit den Charakteren, denen zu folgen sie bereit sind, auf die Spur kommen wollen. Deswegen gibt es bei uns auch eine eigene Rubrik mit dem Namen „Crimetime“, nicht aber eine für andere Fernsehformate („genrelose“ Fernsehfilme, Fernsehspiele, Dramen etc. besprechen wir relativ selten; wenn es vorkommt, ordnen wir sie beim „Filmfest“ ein). Wir können auch nicht alle Fernsehkrimis besprechen, aber das Ziel ist, was wir hier empfehlen, auch zu kritisieren.

Der Vorgängerkrimi hieß übrigens „Steirerwut“ und könnte evtl. in der Steiermark gespielt haben, der Nachfolger ist ebenfalls schon gedreht und nennt sich „Das Mädchen aus dem Bergsee „. Das heißt, er ist in der Wikipedia als Nachfolger gelistet, obwohl er bereits am 26.05. in Deutschland erstausgestrahlt wird und er spielt in Tirol. A bisserl hat man den Eindruck, man ist wieder bei Moritz Eisner, wie er von Wien aus übers Land getingelt ist und ihm die Fälle manchmal richtig vor die Füße gefallen sind.

Nun aber wünschen wir in elf Tagen viel Spaß und rufen „Waidmannsheil!“.

TH

Kursiv: Zusatzangaben aus der Wikipedia

Regie Daniel Prochaska
Drehbuch Pia Hierzegger
Produktion Gerald Podgornig,
Thomas Hroch
Musik Herwig Zamernik
Kamera Matthias Pötsch
Schnitt Alarich Lenz
Besetzung

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