Willkommen, Mister B. (A Man Could Get Killed, USA 1966) #Filmfest 504

Filmfest 504 Cinema

Willkommen, Mister B. (Originaltitel: A Man Could Get Killed) ist eine US-amerikanische Spionagekomödie aus dem Jahr 1966 nach dem Roman Diamonds For Danger von David E. Walker. Das Drehbuch von Richard L. Breen, T. E. B. Clarke und David E. Walker setzten die englischen Regisseure Ronald Neame und Cliff Owen in Szene. In den Hauptrollen sind James Garner, Melina Mercouri, Sandra Dee, Anthony Franciosa und Robert Coote zu sehen.

In diesem Film fand die von Bert Kaempfert komponierte Melodie zum Welthit Strangers in the Night als Beddy Bye ihre erste öffentliche Aufführung; sie wurde 1967 mit einem Golden Globe Award als „Best Original Song in a Motion Picture“ ausgezeichnet.

Ich dachte bisher, „Strangers in the Night“ sei von Kaempfert für Frank Sinatra komponiert wurde. Eine Instrumentalversion von Kaempfert war mir bekannt, aber ich war der Ansicht, sie sei erst später entstanden. So lernt man durch das Studieren von Informationen zu vor langer Zeit gesehenen Film etwas dazu. Die Kritik sieht den Film überwiegend positiver, als das bei mir im Jahr 1988 der Fall war:

Willkommen Mister B. wurde überwiegend positiv aufgenommen. Die Internet Movie Database ermittelte 6,2 von 10 positiven Stimmen. Auf Rotten Tomatoes bewerteten 67 % des Publikums den Film positiv.[5] Das Lexikon des internationalen Films resümiert: „Eine unterhaltsame, munter gespielte Komödie mit parodistischem Zungenschlag, die eher durch erheiternde Details als Geschlossenheit für sich einnimmt.“[6] Ähnlich sieht es der Evangelische Filmbeobachter. Dieser spricht von einer „mit komödiantenhaftem Schwung gestalteten Halbparodie“, die „trotz einiger Schwächen insgesamt etwas über dem Durchschnitt“ liege.[7]

„Wer kann schon normaler sein als ein Bankmanager“. Ich hätte es besser wissen müssen, aber Erfahrung ist eben durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Erfahrung. Offenbar ist „Willkommen, Mister B.“, wie das Werk ziemlich einfallslos vom deutschen Verleih genannt wurde, recht harmlos, sonst hätte ihm die kirchliche Filmkritik nicht ein mildes „mittelplusgut“ aufgeklebt. Die IMDb-Nutzer geben aber derzeit nur 5,9/10. Fast ein ganzer Punkt Unterschied ist nicht nichts, aber auch im „Internationalen Filmverzeichnis Nr. 8“ von 1989 waren fünf Punkte eindeutig unterdurchschnittlich.

TH

© 2021, 1989 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Kursive Textteile: Wikipedia

Regie Ronald Neame
Cliff Owen
Drehbuch Richard L. Breen
T.E.B. Clarke
David E. Walker
Produktion Robert Arthur
Musik Bert Kaempfert
Kamera Gábor Pogány
Schnitt Alma Macrorie
Besetzung

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