Spartacus, USA 1960 #Filmfest 452.1 #Top250

Filmfest 452.1 Cinema – Concept IMDb Top 250 of All Time (57)

Spartacus ist ein US-amerikanischer Monumental- und Historienfilm aus dem Jahr 1960 von Stanley Kubrick mit Kirk Douglas, der den Film produzierte, in der Hauptrolle. Er basiert auf der wahren Begebenheit des Sklavenaufstands im antiken Rom. Da über den historischen Spartacus nur wenig bekannt ist, ist diese Darstellung seines Lebens zum großen Teil fiktiv. Dem Drehbuch lag Howard Fasts gleichnamiger Roman zugrunde.

Die Handlung in einem Satz: Der thrakische Sklave Spartakus wird wegen tätlichen Angriffs auf eine Wachperson zum Tode verurteilt, doch der Gladiatorenschulen-Besitzer Lentulus nimmt sich seiner an und nach einem erzwungenen Kampf auf Leben und Tod gegen einen anderen Sklaven bricht ein Aufstand los, der sich  zum größten Sklavenkrieg der römischen Geschichte ausweitet und von Spartakus angeführt wird; am Ende wird dieser gekreuzigt, doch er hat einen Sohn, der die Fackel des Freiheitskampfes weitertragen kann.

Rezension 1987 und Anmerkungen 2021

So einfach kann Filme rezensieren sein. Vor allem, wenn sie an Weihnachten oder kurz danach gezeigt werden.

Zwischen „Quo vadis?“, „Ben Hur“ (1959, nicht 1956) und den italienischen Sandalenfilmen, versinkt „Spartacus“ im stilistisch-inhaltlich-qualitativen Bermuda-Dreieck der Filmgeschichte? Nicht ganz.

Bei einer heutigen Sichtung würde dieser Historienfilm „mit vielen historischen Ungenauigkeiten“ eine höhere Bewertung erhalten, es wird eine ausführlichere Rezension als diejenige geben, die Ende 1987 geschrieben wurde und Bestandteil des „Internationalen Filmverzeichnisses Nr. 8“ aus dem Jahr 1989 ist. Für manche Filme hat man schon in sehr jungen Jahren ein gutes Gespür, andere Jugendeindrücke verblassen, so etwa bei einigen Filmen des von mir einst heißgeliebten Musical-Genres, wenn man mehr auf die inhaltliche Qualität der Filme und ihre Botschaften blickt. Andere hingegen erschließen sich in ihrer Fülle erst mit der Zeit. Zu ihnen zählt auch „Spartacus“, der einen der besten Filme des Genres Historien-Monumentalfilm bis heute darstellt. Die meisten dieser Großfilme leisten sich auch einige große Schwächen, doch immerhin fiel mir 1987 schon auf, dass der Film „realistische Untertöne“ hatte, was sich mehr auf die Inszenierung als auf den Inhalt bezieht, wenn man es von heute aus betrachtet. In Vorbereitung auf die nächstgrößere Rezension zu Stanley Kubricks Version eines antiken Kolossalmelodrams nun einige Fakten zur Entstehung:

Entstehung (a)

Kirk Douglas spielte nicht nur die Hauptrolle, sondern war auch der ausführende Produzent. Für das monumentale „star vehicle“ Spartacus hatte er den Regisseur Anthony Mann verpflichtet, doch schon nach den ersten Drehtagen kam es zwischen den beiden zu Meinungsverschiedenheiten, worauf Mann gefeuert wurde und Douglas den damals noch relativ unbekannten Stanley Kubrick mit der Regie betraute. Er hatte bereits bei Wege zum Ruhm (Paths Of Glory) mit ihm zusammengearbeitet.

Es war für Kubrick der erste und einzige Film, bei dem er keine uneingeschränkte künstlerische Freiheit hatte. Daraufhin beschloss er, künftig keinen Film mehr zu drehen, bei dem er kreative Kompromisse eingehen müsste.

Aufsehen erregte auch die Wahl des Drehbuchautors. Kirk Douglas verpflichtete Dalton Trumbo, der in den 1950er Jahren während der McCarthy-Ära als einer der Hollywood Ten auf der Schwarzen Liste des HUAC gestanden hatte.

Der Film musste viele Schnittvorgänge hinter sich bringen. Unter anderem wurde auch eine Szene zwischen Laurence Olivier (Crassus) und Tony Curtis (Antoninus) gestrichen. In dieser Szene, in der die antike Bisexualität gezeigt wird, versucht Crassus, Antoninus zu verführen, während dieser ihn badet („Ich esse Austern und Schnecken“). Als Robert A. Harris den Film 1991 restaurierte, wurde diese Szene nachträglich eingefügt. Allerdings war – wie Tony Curtis in mehreren Interviews erklärte – die Szene ohne Ton gedreht worden, da man offenbar davon ausging, sie werde ohnehin der Zensur zum Opfer fallen. Da Olivier aber bereits 1989 verstorben war, synchronisierte Anthony Hopkins Crassus, und Tony Curtis den von ihm dargestellten Antoninus.

Für die Rolle der Varinia wurden zuvor unter anderem auch Ingrid Bergman, Jeanne Moreau und Elsa Martinelli in Betracht gezogen, bevor die Wahl auf die Deutsche Sabine Bethmann fiel. Kubrick besetzte die Rolle um an Jean Simmons.[1]

Die zum Teil brutale Darstellung von Gewalt, für die Kubrick auch in seinen späteren Filmen bekannt war, stieß damals überwiegend auf Ablehnung. Der Film wurde erst ab 16 Jahren freigegeben. Auch die Nacktdarstellung von Jean Simmons ebenso wie die Kreuzigungsszenen am Ende des Filmes trugen dazu bei. Der Film wurde jedoch später neu bewertet und erhielt die Altersfreigabe 12 Jahre.

Handlung (a)

Der thrakische Sklave Spartacus ist seit seiner Kindheit im Bergbau zur Zwangsarbeit in der römischen Provinz Libyen verpflichtet. Als er einem anderen Sklaven helfen will, wird er dafür gepeitscht. Er rebelliert und beißt den Sklavenaufseher ins Bein. Er wird zum Tode durch Verhungern verurteilt.

Lentulus Batiatus, Betreiber einer Gladiatorenschule, besichtigt den Steinbruch und ist von Spartacus’ Charakter und seiner guten körperlichen Verfassung beeindruckt. Er kauft ihn zusammen mit sechs anderen Sklaven und nimmt ihn mit in seine Gladiatorenschule. Hier in Capua erlebt Spartacus, wie die Sklaven durch den ehemaligen Gladiatoren und Ausbilder Marcellus erniedrigt und abgerichtet werden, um eines Tages in den Arenen auf Leben und Tod gegeneinander zu kämpfen.

Er freundet sich mit Crixus, Dionysius und David an. Die Sklavin Varinia, die ihm als Liebesdienerin zugeteilt wird, weist er zurück mit den Worten „Ich bin kein Tier!“ und verzichtet auf ihren „Gebrauch“. Als der Feldherr Marcus Licinius Crassus mit seiner Frau Claudia Marius zusammen mit dem Kommandierenden der römischen Garde, Marcus Publius Glabrus, und dessen Frau Helena Glabrus der Gladiatorenschule einen Besuch abstattet, verlangt dieser – wie es in der Gladiatorenschule eigentlich nicht üblich ist – zwei Kämpfe auf Leben und Tod zu sehen. Die Damen wählen die Kampfpartner aus: Crixus muss gegen Gallino antreten und Spartacus gegen Draba. Spartacus unterliegt, überlebt jedoch den Kampf, weil sein Freund Draba es nicht übers Herz bringt, ihn zu töten. Stattdessen wirft er seinen Dreizack auf die Zuschauer, die er jedoch nicht tötet, und muss sterben.

Als Spartacus erfährt, dass Varinia an Crassus verkauft wurde, ist das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt: Spartacus tötet den sadistischen Ausbilder Marcellus und rebelliert. Andere Gladiatoren folgen ihm, und sie bringen die Aufseher in ihre Gewalt. Spartacus, den die Anderen als ihren Führer ansehen, schreitet jedoch ein, als sich Sklaven an den Aufsehern rächen wollen. Er will einem höheren Ideal folgen als die Römer.

Spartacus entfesselt einen Sklavenaufstand und beginnt eine Revolte gegen Rom. Der römische Senat reagiert besorgt und beauftragt, auf Initiative des Volkstribuns Gracchus, Marcus Publius Glabrus, militärisch gegen die Sklaven vorzugehen. Gracchus sorgt auch dafür, dass seinem Freund Gaius Julius Caesar Glabrus’ Posten als Befehlshaber der römischen Garde übertragen wird. Crassus und Gracchus sind erbitterte Gegner: Der Patrizier Crassus will die Macht in Rom diktatorisch an sich reißen, was Gracchus, der auf der Seite des gewöhnlichen Volkes steht, unbedingt verhindern will. Mit Caesar an der Spitze der Garde kann er Crassus die Kontrolle über Rom entreißen. (…)

Rezension 2013, überarbeitet zuletzt 2021

Ein Film in seiner Zeit

1960. Der Wind der Veränderung durchzog die USA, der unter anderem zur knappen Wahl John F. Kennedys führte und dazu, dass dieser im Januar 1961 als 35.  Präsident vereidigt wurde. Dies geschah wenige Monate nach der Uraufführung von „Spartacus“. Wir ziehen jetzt keine Parallele zwischen den beiden historischen Figuren. Weil es kaum welche gibt. Der Sklave Spartacus war sozial gesehen vom Millionärssohn Kennedy so weit entfernt wie Spartakus-Darsteller Kirk Douglas von John Wayne – politisch gesehen (1).

Aber es herrschte Tauwetter, in sozialen und politischen Fragen. Die Kommunistenhetze der McCarthy-Ära war abgeklungen, die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung bereits auf ihrem langen Marsch und mit Kennedy zog ein Politiker ins Weiße Haus ein, der dieser Bewegung aufgeschlossen gegenüberstand, auch wenn er sie zu wenig aktiv unterstützte. Kirk Douglas konnte den Drehbuchautor Dalton Trumbo gefahrlos im Vorspann erwähnen, den Mann, der lange Zeit auf der „Schwarzen Liste“ der „unfreundlichen Zeugen“ des HUAC gestanden hatte (2).

Keine Frage, dass 1960 ein guter Zeitpunkt war, um einen Film mit einer ganz eindeutigen Ansage zu Freiheit und Unterdrückung zu machen, mithin zu Rassismus, zu Demokratie und Diktatur, unter offizieller Mitwirkung eines hoch angesehenen, aber zuvor gebannten Drehbuchautors. Der Film spiegelt die damals aktuellen Systemgegensätze ebenso wie die Verhältnisse bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, der gerade erst 15 Jahre vorüber war.

Ein historisches Setting fördert die Darstellung von Prinzipien, Übertreibungen, Verfälschungen

Wie der Wilde Westen bietet auch das alte Rom ein hervorragendes Panorama, um aktuelle soziale Statements in historische Gewänder zu  kleiden und bis auf eine einzige, nach Zensur später wieder in den Film eingefügte Szene, mangelt es „Spartacus“ absolut nicht an Eindeutigkeit bezüglich der Haltung in Fragen von Freiheit, Menschenwürde, Macht, Geld und Liebe.

Wäre der Film später entstanden, hätte man vielleicht einiges anders gemacht, aber 1960 war die Versuchung noch groß, ihn ganz im Sinn und Stil klassischer Monumentalepen mit monumentalen Heldenfiguren zu organisieren. Zum Beispiel für Spartakus in Form einer spektakulären und hoch symbolischen Kreuzigung, die es nach allen vorhandenen Quellen zur historischen Figur nicht gab. Er fiel vermutlich in seiner letzten Schlacht und diese Anlehnung seiner Todesart an die von Jesus Christus ist fragwürdig.

Ebenfalls hat es eine britannische Sklavin namens Varinia nie gegeben und auch sie ist den Konventionen des klassischen Hollywoodfilms geschuldet. Ohne eine ergreifende Liebesgeschichte, am besten mit einer Angloamerikanerin, traute man sich die harten Fakten des Spartakus-Lebens noch nicht zu zeigen und diese persönliche, weiche Seite mildert auch die für damalige Verhältnisse ziemlich brutalen Szenen, die es in Spartacus zu sehen gibt.

Stanley Kubricks zweiter großer Film und der voerst letzte in den USA

Kubricks erster Meilenstein war „Wege zum Ruhm“ (1957), ebenfalls mit Kirk Douglas als Protagonist und als Produzent (Rezension Filmfest 17).

Wir wissen, welche großartigen Werke Kubrick ab den 1960ern gemacht hat, von „Dr. Strangelove“ über „2001“ und „A Clockwork Orange“ bis zu „Full Metal Jacket“ – Klassiker hat er an Klassiker gereiht. Gegenüber diesen Filmen wirkt „Spartacus“ vergleichsweise konventionell, obwohl er absolut auf der Höhe seiner Zeit ist.

Andererseits war „Spartacus“ die letzte Produktion, bei der Kubrick künstlerische Kompromisse einging – weil es sich um eine Auftragsarbeit von Kirk Douglas handelte, der nicht nur die Hauptrolle spielte, sondern auch als ausführender Produzent fungierte. Viele der traditionellen Szenen, auch die Liebesgeschichte und die Art, wie sie gefilmt ist, sind vermutlich auf Douglas und den ursprünglichen Regisseur Anthony Mann zurückzuführen, der zwar ansehnliche Western mit James Stewart gemacht hat (3), aber kein Künstler von Kubricks Talent war.

Ob Kubrick ständig mit den Zähnen geknirscht hat, angesichts der Zugeständnisse, die er machen musste, um „Spartacus“ zu realisieren, wissen wir nicht, aber sicher ist, dass man seine Handschrift als dezent bezeichnen kann. Abgesehen von der modernen Farbgebung und Bildtechnik, den erwähnten Gewaltszenen, die Kubrick aber gelegen haben dürften, gibt es kaum etwas, das gute, konventionelle Regisseure nicht auch hätten hinbekommen können.

Keine Frage ist, dass die Dialoge teilweise sehr geschliffen wirken, besonders, wenn die römischen Patrizier miteinander politischen Austausch führen, aber das ist dem Drehbuch und eventuell der Romanvorlage geschuldet (der Film basiert nicht direkt auf den historischen Quellen, den römischen Geschichtsschreibern, die Spartakus erwähnt haben, sondern auf dem Roman von Howard Fast (4). 

Spartakus als historische Figur ist recht gut, aber nicht vollständig dokumentiert und Fast nutzte die etwas schwammige Faktenlage, um das eine oder andere hinzuzudichten oder umzuinterpretieren und den Status von Spartakus als Held und Vorkämpfer für kommunistische Ideale zu stärken. Und ob man Rom in seiner Staatsform vor den Cäsaren eher als Demokratiemodell oder eher als Sklavenhalter-Staat ansieht, daran kann man anhand des Films trefflich diskutieren.

Ideologie und künstlerische Umsetzung

Keine Frage, dass prinzipiell Douglas, Trumbo, Fast und Kubrick ein ideologisch stimmiges Quartett waren, aber künstlerisch dürfte es Diskrepanzen gegeben haben, wie sich zum Beispiel daran zeigt, dass die erkennbar im Studio gefilmten Liebesszenen eine ganze Ecke altmodischer wirken als die Kampfszenen, etwa mittig dazwischen sind die Passagen zur politischen Erbauung des Zuschauers angesiedelt.

Darüber, dass die Sklavin aus Britannien kommt, haben wir dann geschmunzelt. Diese kultivierte, echte Britin (Jean Simmons), die musste einfach sein. Da es die USA als das beste aller Länder zur Römerzeit noch nicht gab, hat man also die schöne Varinia dem Volk entstammen lassen, dem sich die Amerikaner am nächsten fühlen, obwohl sie ihm nicht am nächsten sind. Ursprünglich sollte diese Figur tatsächlich von einer Deutschen gespielt werden (Sabine Bethmann). Dass Douglas auch Tony Curtis eingesetzt hat, ist ebenfalls sehr nachvollziehbar, da dieser damals zu den beliebtesten Schauspielerin in Hollywood gehörte, mit Douglas bereits in „Die Wikinger“ zusammen gespielt hatte, ebenfalls einem von Kirk Douglas produzierten Film, und dort den romantischen Part inne hatte, während Douglas sich schon als unerschrockener Kämpfer profilierte, aber dabei als Ragnar einen charakterlich komplett von Spartakus verschiedenen Charakter darstellte. Nicht vergessen wollen wir die wieder einmal großartige Darstellung von Sir Peter Ustinov als Gladiatoren-Besitzer Lentulus. 

Finale

Heute ist der Film vielfach auf Bestenlisten zu finden, unter anderem war er 1997 bis 2010 in den IMDb Top 250 vertreten. Daher unsere Zuordnung zum „Konzept der Top 250 der IMDb aller bisherigen Zeiten“ als 57. Werk in dieser Reihe, das wir bisher gesehen und zu dem wir eine Rezension veröffentlicht haben. Noch immer ist die Mehrzahl unserer Kritiken archiviert, diese Texte werden weiterhin in enger, möglichst täglicher Abfolge auf dem Filmfest vorgestellt werden.

84/100

© 2021, 2017, 2014, 2013, 1989 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

(a) und kursiv: Wikipedia

(1)    1966 spielten die beiden zusammen in dem Film „Cast a Giant Shadow“ und es gibt die nette Anekdote, dass die beiden am Set mehr politisch diskutiert als vor der Kamera gestanden haben – John Wayne, der ultrakonservative Prototyp und Kirk Douglas, der zum linken Flügel Hollywoods zählt (zum Zeitpunkt dieser Rezension ist „zählt“ immer noch richtig, denn der 1916 geborene Mann lebt noch und ist mittlerweile 97 Jahre alt).

(2)    Als die ehemaligen Waffenbrüder USA und UdSSR sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entzweiten, entstand in den USA geradezu eine antikommunistische Paranoia, die mit dafür verantwortlich war, dass das Land gesellschaftlich bis zum Ende der 1950er kaum vorankam. Das Feindbild absorbierte die liberale Haltung der Roosevelt-Truman-Ära und schon während Trumans Amtszeit von 1948-1952 wurde das HUAC eingerichtet, das „Komitee für unamerikanische Aktivitäten“, das Hollywood mit seinen vielen liberalen bis links gesinnten Künstlern besonders im Auge hatte. Dalton Trumbo, einer der renommiertesten Drehbuchautoren, war von 1943 bis 1948 Mitglieder der KP der USA und weigerte sich 1947 vor dem HUAC, linke Mitstreiter zu denunzieren, was ihn mehr als zehn Jahre dazu zwang, unter Pseudonym bzw. unter dem Deckmantel anderer Autoren für Hollywood zu schreiben. In der Zeit entstand undercover unter anderem sein Drehbuch für den oscarprämierten „Roman Holiday“.

(3)    Rezensionen einiger seiner Filme werden in „Rote Sonne 17“ im Rahmen einer geplanten James-Stewart-Reihe folgen.

(4)    Howard Fast hatte eine kommunistische Sichtweise auf die Vorgänge um 73-71 vor Christus hatte und demgemäß Spartakus, in seinem 1951 erschienen Roman, wie es der Film im Wesentlichen auch tut, als Freiheitskämpfer dargestellt, aber als führen Vertreter sozialistischen Gedankenguts, so dass es nahelag, dass viele Kommunisten sich ihn als Vorbild auserwählten – auch in Deutschland, siehe „Spartakusbund“ usw., in Russland heißen heute noch viele aus der Arbeitertradition stammende Sportvereine „Spartak“.

Regie Stanley Kubrick
Drehbuch Dalton Trumbo
Produktion Kirk Douglas,
Edward Lewis
für Bryna Productions
Musik Alex North
Kamera Russell Metty
Clifford Stine
Schnitt Robert Lawrence
Besetzung

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