3, 10, 50, 500, 1000, 3500 – Zahlensalat zum Festmonat des #Wahlberliner|s | Report Juni 2021, #Gendern | #Frontpage | #IneigenerSache

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Liebe Leser:innen!

Was soll schon an der Zahl drei spektakulär sein? Was geschah zum tausendsten Mal, im Juni 2021? Es wird nach langer Zeit wieder Zeit für einen Artikel in eigener Sache, denn es gibt einiges zu feiern und wenn Sie mögen, feiern Sie ein wenig mit uns. Fangen wir vorne an.

Am 24.06.2021 feiert der „neue“ oder „zweite“ Wahlberliner sein Dreijähriges. Das erwähnen wir nur, weil sich in diesem Monat die Jubiläen häufen, ansonsten hätten wir mit einem Statement bezüglich des Bestehens bis 2023 gewartet. Die zweite Zahl ist schon etwas beeindruckender: Insgesamt zehn Jahre bloggen wir nun, und zwar in dieser Abfolge:

27.03.2011 bis 31.12.2016 = Der „erste“ Wahlberliner
März 2017 bis April 2018 = „Rote Sonne 17“
24.06.2018 bis heute = Der „zweite“ Wahlberliner

Dem zwischenzeitlichen Wechsel lag die Idee zugrunde, einen anderen Webseitenanbieter auszuprobieren und es gab einen politischen Hintergrund, den wir damit, sagen wir, ein wenig bejubeln wollten. Gut, dass wir wieder zu Ausgang zurückgefunden haben, denn wir sind, was wir sind. Wir sind nach wie vor offen für Veränderungen, aber unsere Identität fußt nicht nur auf einer einzigen politischen Tätigkeit oder Verortung, zumal diese in relativ kurzer Zeit erhebliche Enttäuschungen hervorgebracht hatte. Unser politisches Mindset haben die Erkenntnisse aus dieser Zeit nicht verändert, eher schon unsere Sinne geschärft, unser Verständnis politischer Vorgänge erweitert. Vor allem aber die Ausrichtung unserer Aktivitäten bestimmt, zum Beispiel hin zum zivilgesellschaftlichen Engagement für die Wohnungspolitik in Berlin. Gegenwärtig durch Schreiben vom Tisch aus, bald wieder durch Reportagen von Ereignissen.

Die Zahlen 500 und 1000 sind hingegen Beitragsrubriken aus dem weiten Bereich „Kultur“ gewidmet.

Die fünfhundertste Filmfest-Rezension und die tausendste Crimetime-Kritik sind kürzlich veröffentlicht worden. Die Begehung der Jubiläen ist nur möglich, weil wir diese Beiträge, anders als bisher politische (was wir dann nachträglich tun und Kategorien neu ordnen müssten) durchgehend nummerieren.

Die fünfhundertste Filmkritik haben wir unserem Lieblingsfilm „Der Hofnarr“ gewidmet.

Die tausendste Crimetime-Rezension behandelt den Polizeiruf 110 „An der Saale hellem Strande„, der auch mit der Zahl 50 verbunden ist, die wir im Titel erwähnt haben, die einzige, die sich nicht auf den Wahlberliner selbst bezieht.

Die Reihe Polizeiruf 110 wird am 27. Juni 2021 ihr 50-jähriges Jubiläum feiern, damals wurde der erste Film der Reihe ausgestrahlt. Wir haben ebenfalls Grund zum Feiern, denn es ist uns gelungen, innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren (seit März 2019 schreiben wir über die Polizeirufe) mehr als 300 der bisher erschienen 391 Episoden zu besprechen. Einige dieser Besprechungen sind noch nicht publiziert, weil wir immer eine Reserve vorhalten, für Zeiten, in denen wir – sic! – wenig Zeit zum Schreiben haben, dem Wahlberliner jedoch eine gewisse Kontinuität sichern möchten.

Und damit zur höchsten Zahl: In der Vorwoche haben wir den dreitausendfünfhundertsten Beitrag im „neuen“ oder „zweiten“ Wahlberliner veröffentlicht, seit er vor knapp drei Jahren seinen Restart hatte. Der Vergleich zum Vorgänger macht deutlich, dies ist eine andere Hausnummer: Der „erste“ Wahlberliner stoppte nach fünf Jahren und 9 Monaten bei knapp über 1500 Beiträgen, das waren etwas mehr als 250 pro Jahr. „Rote Sonne 17“ zeigte in 13 Monaten knapp 400 Beiträge. Nach drei Jahren aktuellem Blogbetrieb werden wir bei etwa 1.150 gezeigten Texten pro Jahr herauskommen und weiterhin versuchen, über 1000 Artikel pro Jahr zu bringen, damit Sie, liebe Leser:innen, wissen, es gibt uns und wir sind mit Einsatz bei der Sache, sofern wir, was wir für uns und für Sie hoffen, gesund bleiben. Wir bleiben am Ball.

Wir können über viele Themen nicht schreiben, zu denen wir uns gerne äußern würden, das ist bei planmäßig mindestens drei Artikeln am Tag nicht möglich und das Auswählen von Themen bleibt anhaltend schwierig, wird weiterhin nicht nur davon bestimmt sein, was wir gerne machen würden, sondern auch dadurch, was wir einigermaßen effizient ins Netz bekommen können.

Ursprünglich hatten wir zum Zehnjährigen, um den 27. März herum, eine Werkschau mit „alten“ Artikeln aus dem ersten Blog geplant, aber die persönliche Lage hatte es zu dem Zeitpunkt nicht hergegeben, die Logistik dafür einzurichten. Wir denken weiterhin darüber nach, wie wir mehr aus zehn Jahren Blogjournalismus zeigen können. Eine kleine Änderung gibt es mit dem heutigen Tag, und zwar ab diesem Beitrag:

Nachdem wir im „ersten“ Wahlberliner noch nicht gegendert, in „Rote Sonne 17“ und in der ersten Zeit des neuen Wahlberliners den Unterstrich verwendet hatten, waren wir zum Stern übergegangen und wechseln nun abermals, denn der Binnen-Doppelpunkt scheint sich sehr rasch durchzusetzen. Ihn zu setzen, stört den Schreibfluss nicht, weil man auf der Tastatur die übliche Zehnfingerstellung nicht verändern muss, um ihn zu erreichen, während der Stern weit rechts außen liegt, wo das Gendern ganz sicher nicht hingehört.

Auf die nächsten zwei Jahre, drei, zehn Jahre, die nächsten 500 Film- und die nächsten 1000 Crimetime-Beiträge? Ich würde mich freuen, wenn wir das hinbekommen würden und wenn Sie uns dabei treu bleiben.

TH

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