Silikon Walli – Polizeiruf 110 Episode 239 #Crimetime 1047 #Polizeiruf #Polizeiruf110 #München #Muenchen #Tauber #Obermaier #BR #Silikon #Busen

Crimetime 1047 - Titelfoto BR

Die Sehnsucht der Versehrten

Kann es angehen, dass man einen Polizeiruf, also einen Krimi, als berührend empfindet und dieses Gefühl in den Vordergrund stellt? Der genetisch bedingte Vorteil der Polizeirufe ist, dass das Publikum nicht unbedingt einen Mord erwartet. Bei den in der DDR entstanden Episoden war es oft so, dass man es eine Nummer kleiner anging, ohne dass die Filme deshalb nicht spannend gewesen wären. Im Jahr 2002, als der 239. Polizeiruf mit dem Namen „Silikon Walli“ gedreht wurde, war dieses Erbe präsenter als heute, wo auf polizeirufe meistens nicht mehr ohne Tötungsdelikte, oft nicht ohne mehrere davon, auskommen. Zu dieser Produktion des Bayerischen Rundfunks gibt es einiges mehr zu schreiben. Es steht in der -> Rezension.

Handlung

Ein Telefonanruf lotst den Boulevardreporter Harry Hauck frühmorgens zum Dianatempel im Münchner Hofgarten. Dort liegt eine Leiche – das stadtbekannte Busenwunder Lotte „Lo“ König. Jürgen Tauber und Jo Obermaier ermitteln und finden schnell heraus, dass Hauck telefonisch einen Tipp bekommen hatte. Dieser stammt vom Manager des Opfers, Alfred „Fred“ Fink, der dir Firma GT-Event betreibt. Zu dessen Klientinnen gehört auch Waltraud „Silikon Walli“ Krämer, die sich als gute Freundin des Opfers ausgibt. Sie erklärt Tauber, dass sie das Opfer früh morgens tot im Bett gefunden hätte und nachdem sie den Fred verständigte, hätten sie die „Lo“ in den Park gebracht. Während Tauber und Obermaier recherchieren, wer einen Grund gehabt haben könnte das Erotik-Model zu ermorden, stellt sich heraus, dass sie selber eine Überdosis Medikamente genommen hatte, da sie aufgrund der abnormen Brustvergrößerung nur noch mit Schmerzen leben musste.

Nachdem „Silikon Walli“ nun das einzige Busenwunder ist, das Alfred Fink noch hat, will er, dass sie sich ihre Brüste noch weiter aufoperieren lässt. Walli lehnt jedoch ab und wendet sich hilfesuchend an Tauber, der ihr durch seine Behinderung ähnlich und sympathisch ist. Sie will lieber singen, als ewig nur der Öffentlichkeit ihre Oberweite zu präsentieren. Doch sie lässt sich von ihrem Manager mit Geschenken und geheuchelten Liebesbezeugungen einwickeln und sagt der erneuten Brustvergrößerung zu. Obwohl der Schönheitschirurg Dr. Mirko Storkic davon abrät, weil die Anatomie der Patientin nicht dafür gemacht ist, lässt sie die OP über sich ergehen. In der Folge leidet auch sie nur noch an Schmerzen und bricht sogar vor laufender Kamera zusammen, sodass ihr in einer Not-OP die Implantate wieder entfernt werden müssen.

Tauber versucht vergeblich Manager Alfred Fink für den Tod von „Lo“ und das Leiden von „Silikon Walli“ verantwortlich zu machen. Es gelingt ihm lediglich den Schönheitschirurgen wegen der Verabreichung illegaler Betäubungsmittel zu belangen. Dieser erhängt sich daraufhin.

Rezension

Eine Art Tötungshandlung gibt es in „Silikon Walli“ aber schon. Eine Art gemeinschaftliches Tötungsdelikt, inkludiert auch die Selbsttötung. Es ist die pralle Lo, die letztlich an den körperlichen Manipulationen zugrunde gegangen ist, die sie willentlich, aber unter starkem Einfluss anderer an  hat vornehmen lassen. Ihre Nachfolgerin hat von ihrem Manager den Namen „Silikon Walli“ verpasst bekommen. Eine Mischung aus „Silicon Valley“ und „Geierwally“, also ein deutsches, blondes Silikonbusenwunder, die auf groteske Weise schon das Künstliche verdeutlicht, das nichts mit der eigentlichen Bestimmung des Silikons oder mit der stolzen und unabhängigen Frau in der Bergnatur zu tun hat, deren (fiktives) Schicksal mehrfach verfilmt wurde.

Eigentlich heißt die Walli Waltraud, kommt aus dem Münchner Umland, und wenn wir jetzt ein wenig von hinten anfangen, sehen wir eine junge Frau, die in einem sehr einfachen Umfeld aufgewachsen ist, vermutlich ohne viel Empathie, und die sich nach Anerkennung sehnt. Einen Bildungsaufstieg traut sie sich selbst wohl nicht zu und wurde dazu auch nicht animiert. Deswegen sagt Johanna Obermaier am Schluss auch zu Tauber: Walli spürt erst, dass sie lebt, wenn die Kameras auf sie gerichtet sind (sinngemäß). Eine gespiegele Kunstexistenz als Selbstbestätigung.

Aber in diesem Film steckt viel mehr, sonst wäre es ihm nicht gelungen, mich mitzunehmen.

Zum einen die Auswahl von Nadeshda Brennicke für die Darstellung der Walli. Das ist geradezu genial, gerade diese besonders fragil gebaute Schauspielerin auszuwählen, und ihr diese unpassend riesigen Brüste zu verpassen. Das hat mich interessanterweise an „Sue, eine Frau in New York“ erinnert, die Schauspielerin Anna Levine, die in dieser Tragödie die Titelfigur spielt, ist ebenfalls sehr zierlich und hat einen vergleichsweise (wohl natürlichen) großen Busen. Man sieht etwas wie die Verletzlichkeit, man sieht das Weibliche, das Mütterliche, und man sieht einen Mangel an Ausgewogenheit, an Harmonie, die das Verletzliche verstärkt. Eine drahtig gebaute „Kampfemanze“ (Begriff bezogen auf die Aussage von Männern bezüglich ihrer Rolle als Kommissarin Odenthal)  vom Typ Ulrike Folkerts hätte diesen Effekt beispielsweise nicht hervorrufen können, obwohl sie emotional auch kann.

Eigentlich ist es der Traum von „Silikon Walli“, Sängerin zu werden. Indem sie die Dolly-Buster-Masche ihres Managers akzeptiert, versucht sie, auf einem Umweg an dieses Ziel heranzukommen und insistiert immer wieder bei ihrem Boss, der freilich für diese Ambition keinen Sinn hat. Nun kann Nadeshda Brennicke tatsächlich singen, und das merkt man auch, in der Sekunde des Aufbegehrens, als sie in einer Show herausgestellt werden soll, in der Großbusige das Thema sein sollen. Sie aber will, nachdem sie zuvor schon die Treppe heruntergefallen war (Gleichgewichtsprobleme und schwache Konstitution aufgrund zu vieler Tabletten, um die Schmerzen zu bewältigen, die der zu große Vorbau ihr verursacht), unbedingt singen.

Das schafft sie auch für einen kleinen, sic! – berührenden Augenblick, bis sich ein Kunstfehler beim neuesten, nochmals größeren Implantat endgültig „durchsetzt“ und sie sinnbildlich und im wörtlichen Sinn zu Boden schickt.

Da  ist aber noch die Sache mit Tauber, der sich in sie verliebt, und, wie er gegenüber Jo Obermaier sagt, sich endlich mal für jemanden einsetzen möchte, bei dem es sich lohnt, ihn „aus den Dreck zu ziehen“ – wie ein „Gutmensch“, der z. B. eine Prostituierte aus dem Milieu nehmen will, allerdings mit der meist erkennbaren Absicht, den Samariter zu geben und die Person an sich allein zu binden.

Hier aber geht es darum, Walli tatsächlich vor einem sich deutlich abzeichnenden Schaden zu bewahren, insofern ist der Film sogar etwas thrillig, weil als Spiel gegen die Zeit inszenert. Die zu sehr angespannte Haut, das Gewicht, die Medikamente – ein tödlicher Cocktail, wie man an Lo sehen konnte. Die Uhr tickt, sie wird von Manager Fink verkörpert, der immer mehr und mehr frodert – oberweitenmäßig.

Edgar Selge ist wirklich gut., als Kommissar Tauber, einer der besten bisher, das ist auch dieses Mal so – aber die Szenen der beiden dominiert Nadeshda Brennicke, welche die Walli hier sehr süß und naiv, aber nicht dämlich spielt. In ihr schlummert die Erkenntnis, dass sie sich selbst ruiniert nicht nur, hin und wieder bricht sie sich bahn. Im Grunde ist ihr Verhalten dem einer oder eines Drogensüchtigen nicht unähnlich. Irgendwo ist da ein Wille, zu überleben, und und da ist auch wieder diese Diskrepanz, diese sehr liebe Art zu sprechen, zu der dieser lächerlich große Busen nicht passt, der alle nur auf ihren Ausschnitt schauen lässt.

Wer natürlicherweise so eine Oberweite hat, hat Zeit, sich daran zu gewöhnen ist in der Regel  kräftiger gebaut, und meist auch ein etwas mehr forscher oder zupackender Typ. Bei der zarten Walli ist alles falsch, und es hat etwas Monströses, wie sie „gezüchtet“ wird. Das will uns der Film deutlich sagen. Die Kritik an der Schönheitsindustrie, besonders an der plastischen Chirurgie, ist nicht nur unverkennbar, sondern kaum zu widerlegen. Da verpasst der Film nichts, und offenbar gab es ursprünglich eine Version, die noch einmal deutlicher war, aber man hat dem Polizeiruf 239 neu geschnitten, um einige Sex- und Gewaltszenen zu entfernen, die seine Ausstrahlung um 20:15 Uhr verunmöglicht hätte.

Heute würde man wahrscheinlich beide Versionen senden, denn es wird immer mehr üblich, eine drei bis fünf Minuten verlängerte Ausgabe noch mal kurz vor Mitternacht anzubieten. Aber wer weiß, ob dann diese durchaus zu spürende Zartheit, die Verbindung zwischen Tauber und Walli noch so deutlich bemerkt hätte, wie ich sie wahrgenommen habe, wenn der Film erheblich brutaler rübergekommen wäre. Ich bin kein Fan von Slasher-Movies und schon die Szene, in der an Wallis Brüsten geschnitten wird, hat mich dazu gebracht, mich abzuwenden (Blut und Verletzungen sehen können ist nichts für Weicheier).

Am Ende verspürte ich Trauer darüber, dass Waltraud keinen neuen Weg gehen konnte. Nun ja, als Küchenhilfe im Polizeipräsidium, eine solche Arbeit hätte Tauber ihr vermitteln können – das ist natürlich eine etwas niedrigschwelliger Einstieg. Denn er ist ja doch immer noch Waillis Wunsch, anerkannt und geliebt zu werden, ein Publikum zu haben. Diese Mentalität dominiert bei Waltraud sicher über die materiellen Vorzüge eines Vertrags mit einer Promotion-Agentur, die sie auf alle möglichen Events schickt. Pornofilme wollte sie nicht drehen, damit hätte sie natürlich auch ein Auskommen finden können.

So ist sie an einen Eventmanager namens Fink geraten, gespielt von Michael Brandner, und der schafft es, diesen Typ wirklich hassenswert darzustellen. Ihm gegenüber fällt auch der teuflische Schönheitschirurg ab, den er erpresst, weil dieser Medikamente an die durch OP geschändeten Frauen ausgibt, damit sie die Busenlast tragen können. In der Realität gibt es auch Frauen, die sich die natürlich großen Brüste verkleinern lassen, weil sie schmerzen bzw. Schmerzen auslösen oder nach Ansicht ihrer Besitzerinnen zu unästhetisch wirken.

Aber von eben jenem Chirurgen hat Waltraud einen Sohn, den man ihr weggenommen hat, weil ihr berufliches Umfeld nicht geeignet sei, ein Kind darin aufzuziehen. Also landet der Sohn bei der Großmutter – bei jener Frau, die sich strikt daran hält, dass die Mutter den Jungen kaum sehen darf. Sie und ihre Tochter haben nichts gemein und mit die schönste Szene ist, wie der Junge nach Intervention der Großmutter noch mal neben Walli auf einer Bank Platz nimmt, die beiden zärtlich zueinander sind, und Tauber draußen noch mit dem Auto steht weil er Walli zu ihrem Elternhaus gebracht hat. Er nimmt sie dann auch wieder mit, was Sie sich nur widerstrebend gefallen lässt.

Er respektiert sie, das spürt sie auch, er fasst sie nicht an, sie kann bei ihm gefahrlos übernachten. Es ist eine ganz reizende Romanze, die sich nicht erfüllen kann, die wir gezeigt bekommen – zwischen zwei Menschen, die sich ihrer Versehrtheit bewusst sind. Tauber schaut dann doch lieber die stummen Fische im Dienststellen-Aquarium an.

Der Münchener Polizeiruf hat ohnehin einen Schlag in Richtung Romanze, das hat man auch mit dem Nachfolger von Tauber, von Meuffels, mehfach durchgespielt. Es ist gar nicht so leicht, so etwas unkitschig darzustellen oder nicht in die Untiefen unfreiwilliger Komik zu geraten, aber die beteiligten Darsteller haben das fast immer wunderbar hinbekommen. Dafür ein großes Lob. Selge ist ohnehin einer der besten im Deutschland. Nadeshda Brennicke habe ich zwar noch nicht in sehr vielen Film gesehen, aber in und als „Silikon Walli“ hat sie mich beeindruckt. Sie darf vor allem mehr zeigen als in den anderen Polizei rufen, in denen sie mitspielt un in denen ihre Rolle nicht wenigerzentral und weniger ungewöhnlich ist.

Die Schönheitsindustrie und ihre Kund*innen

Zum Abschluss muss freilich noch Betrachtung des Irrsinns stattfinden, den es bedeutet, sich künstlich immer mehr „pimpen“ zu lassen, wie ein Auto, das per Tuning immer weiter aufgerüstet wird. Diese Busenvergrößerung and finde ich generell furchtbar, es sei denn, jemand hat einen wirklich sehr flachen oder extremen Hängebusen und leidet psychisch darunter. Das ist dasselbe, als wenn jemand eine riesige Nase oder dergleichen besitzt und sie korrigieren lässt. Jene andere Seite der Medaille: Es ist schwierig, festzulegen, dass nur Menschen die von der Natur bevorzugt sind, dies auch ihr ganzes Leben lang ausleben dürfen und andere haben das Nachsehen, obwohl sie so rein gar nichts dafür können.

Doch es ergibt einen Unterschied, ob diese aus den USA zu uns gekommene Neigung, alles zu überdimensionieren und zu verkünstlichen der Auslöser für einen fehlgeleiteten Perfektionsdrang ist, oder ob jemand ein auffälliges negatives Merkmal beseitigen lässt, um „mainstreamig“ und dadurh unauffälliger zu werden. Der Drang einiger Männer zu abnorm großen Busen wäre wirklich einer gesonderten Betrachtung wert, aber mein Gefühl ist, dass dabei nichts für mein Gender Schmeichelhaftes herauskommen würde. Leicht gesagt, wenn man ohnehin schlanke Personen bevorzugt, die in der Regel keine Riesenbrüste haben und solche bei zierlichen Frauen eher unpassend finden würd.

Sicher geht das dann in die nächste Runde, denn ich habe auch gelesen, dass Nadeshda Brennicke nicht nur drei Stunden am Tag geschminkt wurde und ist eine Spezialbehandlung für diesen Busen gab, damit er so aussieht, sondern auch die üppigen Lippen von „Silikon Walli“ spielen bei dem Eindruck von ihr eine Rolle, der in der Tat an Dolly Buster erinnert. Die sind aber nach meiner Ansicht bei Brennicke echt, es sei denn sie hätte sie sich später noch einmal aufspritzen lassen, da bin ich mir nicht sicher. Auch nicht darüber, ob sie sich nicht liften lässt. Einige Schauspielerinnen in Deutschland tun dies konsequent, andere gar nicht. Ist das eine nun verwerflich, oder verhindert es, ab, dass man nur noch sogenannte Altersrollen bekommt? Es ist eben ein Markt. Die Gesetzmäßigkeiten dieses Marktes sind durchaus zu hinterfragen, aber sie sind derzeit, wie sie sind. Das gilt übrigens auch vermehrt für Männer, wie man daran sieht, dass der Chirurg in diesem Film auch Männer behandelt, die z. B. Öffentlichkeitsarbeit machen und dafür perfekt aussehen müssen oder glauben, es zu müssen. Ich würde da auf dem heutigen Stand meiner Erkenntnisse keine exakte Trennungslinie ziehen wollen, was noch okay ist, und was man nicht mehr tun sollte.

Nicht umsonst zahlen Krankenkassen bei sehr auffälligen optischen Merkmalen, die nach allgemeiner Ansicht Mängel darstellen, einen Teil der operativen Korrektur oder sogar die ganze. Denn es geht um das psychische Wohlbefinden, und eben um auch um eine Form von Gerechtigkeit. So, wie ich dagegen bin, dass diejenigen, die jene, die viel Geld geerbt haben, über uns alle anderen dominieren, bin ich auch dagegen, dass jene die von der Natur bevorzugt wurden, diese Bevorzugung allzu deutlich ausspielen können.

Ungleichheiten wird es sowieso immer geben, viele Mängel lassen sich gar nicht kaschieren oder nur sehr schwer. Wer klein ist ist, kann nicht zum Riesen gedehnt werden und wer es nicht schafft, nicht in die Breite zu gehen, der hat es nun mal schwar. Trotzdem ist das, was wir hier sehen, eindeutig genug: Es geht nicht darum, sich ins optische Mittelmaß einzugliedern, sondern darum, sich optisch herauszuheben, es geht um Gesundheitsschäden, die durch eine ästhetisch und gesundheitlich fragwürdige Veränderungen eines Körpers hervorgerufen werden können.

Finale

Alles, was mehr schadet, als es nützt, ist abzulehnen, so könnte man es in etwa definieren, im Bewusstsein der Unschärfe dieser Definition. Als Krimi ist dieser Film ein bisschen dezent, daran besteht kein Zweifel. Es ist ein sehr persönliches, ein sehr kritisches ein sehr emotionales Werk, ein Highlight der Reihe und, wie häufig, um als wichtig erachtete Themen unter die Menschen zu bringen, wird das publikumswirksame Format Polizeiruf 110 genutzt (wahlweise der „Tatort“), um, in diesem Fall, die Tendenz, an sich herumbasteln infrage zu stellen, die seit dem Jahr 2002, als das Werk entstanden ist, noch einmal zugenommen hat. Und damit nimmt auch wieder die Ungleichheit zu, denn nur jene, die einigermaßen finanziell recht gut aufgestellt sind, können es sich leisten, ständig an ihrer Optik futscheln zu lassen. Oder es handelt sich um Fälle wie den von „Silikon Walli“ und auch bei ihnen schaut man in einen sozialen Zerrspiegel.

8,5/10

© 2021 (Entwurf 2020) Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Regie Manfred Stelzer
Drehbuch Wolfgang Limmer
Produktion Mischa Hofmann,
Philip Voges
Musik Lutz Kerschwoski
Kamera Diethard Prengel
Schnitt Bernd Schriever
Besetzung

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