Bitte ALLE zum 33. Runden Tisch Liegenschaftspolitik am 8.10.2021! | #Frontpage #Mietenwahnsinn #aghw21 #WohnenIstMenschenrecht #WohnenFuerAlle #Berlin

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Liebe Leser:innen,

die Wahl ist noch nicht gelaufen, aber wir müssen weiterdenken. Weiterdenken, das sollte man generell tun, dieses Mal aber auch, weil die Bundestagswahl am kommenden Sonntag und die Abgeordnetenhauswahl in Berlin, die zeitgleich stattfinden wird, für die meisten von uns, schreiben wir es vorsichtig, nur maßvolle positive Veränderungen mit sich bringen dürfte, falls überhaupt.

Wir fordern immer wieder mehr zivilgesellschaftliches Engagement von uns allen, weil man die Parteipolitik mit sich selbst weder allein lassen noch alleinlassen darf. Dass Menschen mit Politik gut verdienen, heißt noch lange nicht, dass sie einen Blick dafür haben, was wir als Wähler:innen verdienen würden, nämlich, dass jene Menschen für uns und nur für uns arbeiten. Wir müssen diesen Menschen ethisch und sachlich helfen. Wenn es sein muss, auf die Sprünge helfen und dabei, uns überhaupt zu verstehen. Um dies zu fördern, sind zivilgesellschaftliche Aktionen und Foren da.

Deswegen hier das erste wohnungspolitische Ereignis in Berlin nach der Wahl, auf das wir hinweisen möchten. Unterhalb des Textes kommentieren wir in kurzer Form:

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NMELDUNG GEÖFFNET | SPITZENKANDIDATINNEN UND ZIVILGESELLSCHAFT EINGELADENSehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freund*innen einer neuen Liegenschaftspolitik in Berlin,

am 26.09.2021 wird nicht nur entschieden welche Regierung in Zukufnt das Land Berlin politisch führen soll, sondern auch, wie zukünftig mit der Ressource Raum umgegangen werden wird.

Der 33. Runde Tisch Liegenschaftspolitik wird sich daher in einer Sonderform präsentieren, um die Chance zu nutzen bereits am Anfang der Koalitionsverhandlungen Themen und Forderungen zu platzieren.

Dafür haben wir die Spitzenkandidat*innen der Grünen, Linke, SPD, CDU und FDP eingeladen, um sich zu ihrer Agenda zu äußern und auf Fragen und Forderungen der Zivilgesellschaft einzugehen.

Das Setting wird an einem außergewöhnlichen Ort stattfinden, den wir in Kürze zusammen mit dem finalen Programm veröffentlichen werden.

33.RUNDER TISCH LIEGENSCHAFTSPOLITIK
08.10.2021, 10-13 Uhr (HYBRID)

Melden Sie sich hier an, um (digital) teilzunehmen!

Mit freundlichen Grüßen und bis bald,
Ihre

Koordinierungsstelle des Runden Tisches Liegenschaftspolitik
 
ANMELDUNG ZUM RUNDEN TISCH LIEGENSCHAFTSPOLITIK

***

Veranstaltungen wie diese haben auch deshalb besondere Bedeutung, weil zu dem Zeitpunkt noch keine neue Regierungskoalition stehen wird. Wir können uns also rechtzeitig Gehör verschaffen, das unsere dazu tun, dass wir gesehen und einbezogen werden. Wir können ein wenig aufarbeiten, was in den letzten fünf Jahren gelaufen ist und was nicht, aber auch über Modelle des Wohnens und der Wohnungsbewirtschaftung in der Zukunft nachdenken und wie sie auf breiter Basis entstehen können. Daher wohl der Begriff „Agenda 2021-2026“. Besser als die Agenda 2010 wird sie sicher.

Die Veranstaltung ist hybrid, wir werden uns vermutlich online zuschalten und über die Ergebnisse des 33. Runden Tisches der Berliner Liegenschaftspolitik berichten. Vielleicht reizt es uns aber auch, den „außergewöhnlichen Ort“ der Veranstaltung zu besuchen, der in Kürze bekannt gegeben wird.

Wir wollen weniger an der Diskussion teilnehmen als Eindrücke mitnehmen, uns inspirieren lassen zum Weiterdenken, denn in mehreren Artikeln haben wir selbstkritisch angemerkt, dass wir zwar die Aktivist:innen schätzen und im Rahmen unserer Möglichkeiten, also selektiv, über sie berichten, wenn es in Berlin zu Fällen von Verdrängung kommt; dass es nicht mehr dazu kommen wird und vieles mehr, was den Einwohner:innen der Stadt nützt und nicht „Investoren“, das muss anhand kluger Zukunftskonzepte sichergestellt werden, die noch zu wenig ausformuliert oder noch zu wenigen Menschen bekannt sind. Was man nicht kennt, kann man nicht gut finden und es nicht unterstützen.

Bisher haben wir zu wenig Augenmerk auf solche Konzepte gerichtet. Wie für die oppositionelle parlamentarische Politik gilt: Endlich mit unserer Hilfe aus der Forderungshaltung raus und rein in die spannende, visionäre und partizipative Gestaltung des städtischen Lebens von morgen. Mit diesem Mindset gehen wir die nächsten fünf Jahre an. Bis in Berlin wieder gewählt wird. Wir werden dann genauer als bisher hinschauen, ob die Politik bereit ist, sich der Mehrheit in der Stadt zu öffnen und wenn sie das nicht tut, die Gründe präziser hinterfragen.

Es reicht nicht mehr aus, den Einfluss der kapitalistischen Lobbys allgemein als Faktor zu benennen, der bessere Städte verhindert, wir müssen konkreter werden. Bei der Recherche, bei der Entwicklung von Vorstellungen über die „Rettung“ einzelner Häuser und Blocks vor Gentrifizierung hinaus und kämpferischer, wenn es zu Anfeindungen seitens derer kommt, die kein Interesse an mehr Demokratie und Selbstermächtigung der Menschen haben. Für dies alles erwarten wir Input vom 33. Runden Tisch Liegenschaftspolitik.

TH

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