“Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte“ Pilot für neue Krimireihe mit Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff in den Hauptrollen #Crimetime Vorschau Das Erste, 14.10.2021 | #Daenemark #Rauhnaechte #Rau #Nacht 

Crimetime Vorschau 14.10.2021, 20:15 Uhr – Titelfoto © EIKON Media / ARD Degeto

Liebe Leserinnen,

es zieht an, nicht wahr? Die Sommerpause ist endgültig vorbei, nach Tatort und Polizeiruf kehren die Regionalkrimis zurück und es gibt Neues. Die ARD wartet mit einem weiteren Schauplatz auf. Kleiner Tipp: Eine ethnische Minderheit in Deutschland, die nun auch im Bundestag (wieder) vertreten ist, stammt aus diesem Land. Um welches Land handelt es sich? Okay: Es schließt nördlich an Schleswig-Holstein an und beginnt mit D.

Und damit zum Pressetext für den neuen Krimi aus DK.

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Der Donnerstagskrimi im Ersten hat einen neuen Schauplatz: Dänemark mit seiner rauen, kargen und mystischen Landschaft. Unter der Regie von Christian Theede und nach dem Drehbuch von Timo Berndt ist ein außergewöhnlicher Krimi im Stil des Nordic Noir entstanden. Nicht Kommissare stehen hier im Mittelpunkt, sondern einfache Kleinstadt-Polzisten, die sich mit einer mysteriösen Mordserie konfrontiert sehen. Ein kaltblütiger Täter auf Rachefeldzug treibt sein Unwesen und niemand ahnt, wo sein letztes Opfer steckt…

Am 14. Oktober 2021 zeigt Das Erste um 20.15 Uhr “Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte“ auf dem Donnerstags-Sendeplatz und eröffnet damit die neue Krimi-Saison nach der Sommerpause.

Marlene Morreis
 und Nicki von Tempelhoff sind Ida Sörensen und Magnus Vinter, Streifenpolizisten im pittoresken Städtchen Ribe, auf der verzweifelten Suche nach Opfer und Täter. In weiteren Rollen sind u.a. Tim Bergmann, Janek Rieke, Katharina Heyer, Anne Kanis und Simon Licht zu sehen.

Inhalt: Ein dunkler Januartag in Dänemark. Irgendwo in der Wildnis kann sich eine angekettete Frau losreißen und flüchtet in das nächste Polizeirevier. Doch die diensthabende Polizistin Ida Sörensen (Marlene Morreis), die mitten in einer Beziehungskrise mit ihrem Partner, dem Autor Jannik Larsen (Tim Bergmann) steckt, wird von betrunkenen Randalierern abgelenkt, die das Ende der Rauhnächte feiern und lässt die verwirrte, betrunken scheinende Frau aus der Wache entfernen. Es ist das letzte Mal, dass Smilla Vestergaard (Anne Kanis) gesehen wird. Als am kommenden Morgen feststeht, dass es sich um das Opfer eines Serientäters handelt, sucht die verzweifelte Polizistin, überwältigt von Schuldgefühlen, gemeinsam mit ihrem Kollegen Magnus Vinter (Nicki von Tempelhoff) auf eigene Faust nach der verschwundenen Frau, entgegen den Anordnungen der zuständigen Kommissarin, Frida Olsen (Katharina Heyer) und im Wettlauf gegen die Zeit. 

„Der Dänemark-Krimi: Rauhnächte“ ist eine Produktion der EIKON Media (Produzentin: Michaela Nix, Producerin: Katarina Cvitic) im Auftrag der ARD Degeto für den Sendeplatz “Donnerstagskrimi im Ersten“ unter der Regie von Christian Theede. Das Drehbuch stammt von Timo Berndt. Die Kamera führte Simon Schmejkal. Für die Redaktion zeichnen Birgit Titze und Katja Kirchen (ARD Degeto) verantwortlich. Gedreht wurde in Dänemark und Norddeutschland. 

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Der Nordkrimi ist ein eigenes Subgenre und nach dem Tatort hat wohl die schwedische Variante, besonders diejenige von Henning Mankell mit seinem Kommissar Wallander, die größte Fangemeinde hierzulande. Mittlerweile gibt es mehrere Nordkrimi-Reihen, die oft an Frauenfiguren gebunden sind und nicht von Mankell stammen. Offenbar hat das Raue und Ernsthafte doch mehr Zuspruch gefunden, als man unserer Gesellschaft heute zutraut, wenn man sie nur im Alltag erlebt. Im Süden gibt es zwar ebenfalls viele ARD-Krimistandorte, aber seit dem italienischen Giallo ist eigentlich nichts mehr erfunden worden, was man als spezifisch ansehen kann. Vielleicht die Donna-Leon-Krimis, die in Venedig spielen und in den 2000ern in Deutschland mit Erfolg verfilmt wurden. Aber das Krimi-Universum ist schon sehr groß und es ist absehbar, dass Europa nicht mehr ausreicht und die ARD weitere Kontinente krimimäßig erschließen wird.

Sofern man die Türkei zu Asien rechnet, ist der erste Schritt mit dem Istanbul-Krimi schon unternommen, wobei wir jetzt nicht ausfitzeln wollen, ob er im allgemein als europäisch agesehenen oder im als asiatisch bezeichneten oder in beiden Teilen Istanbuls angesiedelt ist. Dänemark hingegen liegt näher an Berlin als unsere alte Heimat im Südwesten und es wird langsam Zeit, sich das Land näher anzuschauen. Warum nicht mit einer neuen Krimireihe einsteigen? Es ist schade, dass unser Zeitbudget nicht ausreicht, auch die Regionalkrimis zu rezensieren, denn der große Zuspruch, den sie auf Sendeplätzen mitten in der Woche erhalten, besagt, dass an ihnen etwas daran sein muss, was sie, relativ gesehen zur Zahl derer, die zu ebenjener Zeit fernsehen, so beliebt macht wie Tatorte und Polizeirufe. Also ist eine Vorschau wie diese auch eine Empfehlung.

TH

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