„Herr Scholz, Kindergesundheit ist nicht verhandelbar!“ (Foodwatch) | Frontpage | Politik, Verbraucherschutz | Lebensmittelindustrie, Junkfood

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Liebe Leser:innen, 

es ist bereits über ein Jahr her, dass wir zuletzt eine Petition von Foodwatch auf die Weise wie heute an Sie empfohlen haben, nämlich per Foto mit gesondertem Link zur Unterzeichnung. Aber jetzt eilt es. Nur noch 24 Stunden, denn wir haben die Nachricht gestern erhalten. Dabei geht es allerdings um ein Zwischenziel, die Petition können Sie noch länger unterzeichnen. Wir haben das vorhin getan, hinter diesem Text ist der Link.

Vor einem Jahr ging es um Julia Klöckners bedenkenlosen Support für die Agrarlobby. Klöckner wird bald nicht mehr Landwirtschaftsministerin sein, auch sie wurde abgewählt. Das bedeutet aber nicht, dass nun alles besser wird. Das wirdd nur geschehen, wenn wir uns weiterhin dafür einsetzen. Gerade auf dem Lebensmittelsektor ist der Verbraucherschutz in Deutschland eine besonders zähe, leider auch frustrierende Angelegenheit, die ein Licht darauf wirft, wie wenig achtsam wir bei diesem wichtigen Thema sind. Wären wir diesbezüglich entschlossener, könnte die Politik so nicht verfahren, wie sie es bisher getan hat. Allerdings nützen auch Aktionen wie die jährliche „Wir haben es satt“-Demo bisher so gut wie nichts, bei der wir schon vor fast zehn Jahren mitgemacht haben. Wie also vorgehen? Politker:innen direkt zu adressieren, ist zumindest ein Weg, um klarzumachen, es gibt Aufmerksamkeit für ein Thema und berechtigte Wünsche. 

Olaf Scholz wird sich künftig, als Bundeskanzler, daran gewöhnen müssen, dass Petitionen direkt an ihn adressiert werden, so wie die nachfolgende, die Kinder vor Junkfood-Werbung schützen soll. Auch das gehört zur Nachhaltigkeit und zu einer gesunden Zukunft für uns alle: Die frühzeitige Indoktrinierung von Kindern durch Werbung für ungesundes Essen zu bremsen. Noch haben die Koalitionsverhandlungen gar nicht begonnen, aber aus dem vorliegenden Sondierungspapier geht hervor, dass die FDP sich mit ihren an den Interessen von Großunternehmen orientierten Ansichten weit mehr durchsetzen wird, als für das Gemeinwohl und die meisten von uns gut ist. Von Beginn an müssen wir der neuen Regierung zeigen, dass wir nicht nachlassen im Kampf um ein besseres und gesünderes Leben. Daher werden wir unsere Aktivitäten in dieser Richtung nicht etwa zurückfahren, weil nun ja die Grünen dabei sind, sondern verstärken, weil es bereits so aussieht, als hätten zu viele von ihren guten Zielen aufgegeben. Außerdem passt die Weiterleitung zu unserem gestrigen Beitrag zur Arte-Dokumentation „Supermärkte“.  

Hier noch einmal der Link zum Unterzeichnen.

Hier der Petitionstext, Wir haben ihn als Foto eingestellt, Sie können den Link auf dem Foto nicht verwenden.

Und hier noch einmal der Link zum Unerzeichnen der Petition:

https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/herr-scholz-kindergesundheit-ist-nicht-verhandelbar/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=2021-10-13+Reblast+Kindermarketing+Scholz&utm_content=Mailing_14000028

Eine kleine Adressierung der Eltern darf allerdings nicht fehlen: Es liegt auch an ihnen, wie viele Werbespots Kinder täglich „abkriegen“ und an ihrem Vorbild, das sie in Sachen Ernährung abgeben, wie gesund Kinder leben.

TH

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