Luna frisst oder stirbt – Tatort 1176 #Crimetime #Vorschau Das Erste, 31.10.2021, 20:15 Uhr #Frankfurt #Brix #Janneke #HR #Luna #frissoderstirb #friss #stirb

Crimetime Vorschau 31.10.2021 – Titelfoto © HR

Luna frisst oder stirbt ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der vom Hessischen Rundfunk produzierte Beitrag ist die 1176. Tatort-Episode und soll am 31. Oktober 2021 im SRF, im ORF und im Ersten ausgestrahlt werden. Das Frankfurter Ermittlerduo Janneke und Brix ermittelt in seinem 14. Fall.

Wir sind  heute leider auch mit der Vorschau so spät dran, dass wir nur den Wikipedia-Artikel covern, den es zum Fall bereits gibt, was auch zu einer anderen Gewichtung der Stimmen führt, die wir zitieren und dazu, dass wir keine eigenen Gedanken einfließen lassen können. Diese Form der Vorschau soll eine Ausnahme bleiben, denn sie bietet keinen Mehrwert gegenüber dem, was andere schon geschrieben haben. Sie dient vor allem dazu, später an die Rezension angehängt zu werden, wie wir das bei anderen Vorschauen auch tun. Wir freuen uns aber, dass das Frankfurt-Team offenbar etwas wie ein gelungenes „anders“ bescheinigt bekommt, wobei das ja zuletzt auch schon mehr oder weniger zum Standard geworden zu sein scheint, „anders“ wäre demnach eher, einen klassischen Tatort zu drehen – dies aber möglichst gut. 

Auf der Besetzungsliste sieht man neben den bewährten Kräften Margarita Broich (AnnaJanneke)  und Wolfram Koch (Paul Brix) zwei Jungschauspieler:innen, die u. a. in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ mitgewirkt haben, wobei insbesondere Lena Urzendowsky so gefragt ist, dass diese  Zuschreibung ein wenig kaschiert, in wie vielen Produktionen sie in den letzten Jahren bereits mitgewirkt hat. 

„Nellie, Luise, Luna – in einem kunstvollen Geflecht aus Rückblenden, visualisierten Buchpassagen und forensischen Rekonstruktionen treten die drei Rollen in ein symbiotisches Verhältnis. Hier ist jede Figur mehr als ihre Herkunft, mehr als ein Produkt ihrer jeweiligen Realität. Ihre Geschichte schreiben sie sich selbst.“ – Christian BußDer Spiegel[2]

„In „Luna frisst oder stirbt“ […] bleiben Figuren oft so flach, dass sie als Einmerker zwischen Buchseiten passen könnten. Um die vielen, eigentlich interessant angelegten Personen auszuerzählen, hätte die Geschichte vermutlich als Serie verfilmt werden müssen, vielleicht wäre das sehr spannend geworden. Auch als die Buchmarkt-Satire, die stellenweise anklingt, ist der Film nicht konsequent genug. Trotzdem entwickelt das Ganze eine gewisse emotionale Wucht.“ – Claudia TieschkySüddeutsche Zeitung[3]

„Es [das Drehbuch] ist eines der klügsten dieses „Tatort“-Jahres. So wie die Identitäten ins Fließen kommen, zerfließt auch die verkrustete Sonntagabendkrimi-Dramaturgie. Szenen gibt es da, die stecken voller Doppeldeutigkeiten, voller Anspielungen und tanzen trotzdem. Man muss nicht unbedingt einen erweiterten „Tatort“-Begriff haben, um „Luna frisst und stirbt“ ganz wunderbar zu finden. Es geht auch so. Und am Ende, wenn alles aufgeklärt, aber nichts gut ist, will man zurückblättern, zurückblenden. Zurück zum Anfang dieses finsteren Märchens.“ – Elmar KrekelerDie Welt[4]

„Würde dieser „Tatort“ in raffinierteren Spannungsbögen und mit mehr fiktionaler Vieldeutigkeit statt Behauptung erzählt, hätte er seinem Ansatz gerecht werden können. So aber ist er eine ziemlich plumpe, auch künstlich naive Angelegenheit. Dass nicht alles eins zu eins stimmt, was in Romanen steht, müssen die Kommissare hier erst stirnrunzelnd, dauerfragend und beständig herumpuzzelnd herausfinden.“ – Heike HupertzFrankfurter Allgemeine Zeitung[5]

Handlung, Besetzung, Stab (1)

Die 19-jährige Autorin Luise Nathan wird tot aufgefunden. Der Verlagschef Roland Häbler und ihr Lektor Marvin Gess machen sich Vorwürfe, ob sie dem hohen Erwartungsdruck nicht standhalten konnte und deshalb Selbstmord begangen hat.

Regie Katharina Bischof
Drehbuch Katharina Bischof und Johanna Thalmann
Musik Richard Ruzicka
Kamera Julia Daschner
Schnitt Natalie Trapp
Besetzung

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