AKTUELL: Ukrainekrieg +++ Welle der Hilfsbereitschaft +++ | Frontpage | Weltpolitik | Aufnahme von Geflüchteten findet breite Akzeptanz

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Liebe Leser:innen,

selbst mitten in diesem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gibt es Meldungen, die hoffnungsvoll stimmen. Die Aufnahmebereitschaft für Geflüchtete aus dem vom Krieg heimgesuchten Land mit dem blauen Himmel über dem gelben Kornfeld (die Landesfarben) ist überwältigend. Beinahe einhellig wird das rasche Handeln der deutschen Regierungsstellen gemäß der folgenden Umfrage als richtig empfunden und auch die Hilfsbereitschaft, das wird immer wieder gemeldet, ist enorm. 

Diese Statista-Grafik ist unter einer Lizenz CC-BY-ND erstellt worden und wir geben sie so weiter, hier der Begleittext dazu:

Handelt Deutschland mit der schnellen Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine richtig, hat Infratest dimap für den ARD-DeutschlandTREND gefragt. Ja, meint die deutliche Mehrheit der befragten Wahlberechtigten Deutschen. Die Zustimmung der Anhänger:innen der Bundestagsparteien liegt bei fast allen Parteien bei über 90 Prozent. Einzig unter den AfD-Wähler:innen ist der Anteil der Befürworter:innen deutlich niedriger, mit 68 Prozent aber dennoch eindeutig in der Mehrheit. Den höchsten Zustimmungswert hat mit rund 99% die Wählerschaft der Grünen, wie die Statista-Grafik zeigt.

Seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine, sind aus dem osteuropäischen Land bereits rund 1,5 Millionen Menschen in den Westen Europas geflohen. Knapp eine Million davon hat Polen aufgenommen, in Deutschland sind bisher etwa 40.000 Ukrainer:innen angekommen.

Die Vereinten Nationen sprechen von der am schnellsten wachsenden Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg und schätzen, dass die Anzahl der Flüchtlinge mit der Intensivierung der Kämpfe in den Stadtgebieten noch stärker steigen wird.

Unsere erste Hoffnung ist selbstverständlich, dass die Kampfhandlungen in der Ukraine bald enden, aber falls dies nicht möglich ist: Dass die Hilfsbereitschaft anhält und wir auch dann noch so freundlich gestimmt sind, wenn die wirtschaftlichen Folgen des Russland-Ukraine-Krieges für uns deutlicher spürbar werden. Man spürt sie bereits, aber da kann noch einiges mehr auf uns zukommen. Es darf dann keine Verteilungskämpfe geben, sondern es muss weiterhin Solidarität walten und vor allem müssen diejenigen, die mehr als genug haben, stärker an der Bewältigung der Krisen dieser Zeit beteiligt werden, denn sie profitieren, anders als die nichtkapitalistische Mehrheit auch von all diesen Entwicklungen. Letztlich sind Menschen, die bei uns bleiben und mit uns die Zukunft gestalten wollen, für uns alle ein Gewinn, aber Sie wissen, worum es geht: Die Abfederung der sozialen Härten, die durch den Krieg selbst und die vielen mit ihm verbundenen Sanktionen und wirtschaftlichen Engpässe, nicht durch die Aufnahme der durch diesen Krieg vertriebenen Menschen in Deutschland entstehen.

TH

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