Die Abenteuer des Marco Polo (The Adventures of Marco Polo, USA 1938) #Filmfest 1306

Filmfest 1306 Cinema

Die Abenteuer des Marco Polo ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von Regisseur Archie Mayo aus dem Jahre 1938 mit Gary Cooper in der Hauptrolle. Das Drehbuch basiert auf einer Erzählung von N. A. Pogson, die auf dem Leben von Marco Polo basiert.

Ein Zufallsfund, die gesehene Aufzeichnung wird beworben mit „der neuntgrößte Kassenschlager des Jahres 1938“. „Ich habe das nicht überprüft, denn wir wollen es mit den Details nicht übertreiben – das tut der Film, die Historie betreffend, schließlich auch nicht, und die liegt, vom Dreh aus gesehen, immerhin 700  Jahre zurück, mittlerweile sind es fast 800 Jahre.“ Mittlerweile, vom Datum der Veröffentlichung der Rezension im Mai 2025 ausgehend, sind wir ja noch einmal recherchestärker geworden und wir müssen uns nicht an der Ahistorizität von Hollywood-Historienfilmen orientieren. Auf Platz 8 der Kassenhits des Jahres 1938 (nur US-Auswertung steht in der Tat: „Die Abenteuer …. des Robin Hood„. Diejenigen des Marco Polo finden wir nicht in den Top 10. Das Budget lag bei 2 Millionen US-Dollar.[3] Der Film war mit geschätzten 700.000 US-Dollar Verlust kein finanzieller Erfolg. Dies bedeutet allerdings auch, dass man ihn als Prestigeproduktion angelegt hatte, Verlustrisiko inbegriffen. Auch „Robin Hood“ spielte im Inland nur knapp 2 Millionen Dollar ein.

Mehr zum Film, weniger zum Kaufmännischen in der -> Rezension.

Handlung (1)

Im 12. Jahrhundert wird der Venezianer Marco Polo von seinem Vater, dem Händler Nicolo, nach China gesandt. Mit seinem Assistenten Binguccio erreicht Marco nach einer schweren Reise sein Ziel. Zwischen Marco und dem Wissenschaftler Chen Tsu entsteht eine Freundschaft. Durch ihn lernt Marco die chinesische Form der Spaghetti, Essstäbchen und explosives Pulver kennen. Chen Tsu warnt seinen Freund vor Ahmed, dem Berater des Kaisers Kublai Khan.

Bei einer kaiserlichen Audienz gibt Marco vor, nur als Händler in China zu sein. Doch nebenbei hat er einige Kleinodien gesammelt, die er mit nach Hause nehmen will. Marco verliebt sich in die Tochter des Kaisers, Prinzessin Kukachin, obwohl diese schon seit ihrer Kindheit dem König von Persien als Ehefrau versprochen ist. Ahmed plant derweil den Tod des ihm verhassten Venezianers, um dadurch den Thron besteigen zu können. Für den Putsch versichert sich Ahmed der Hilfe der Mongolen.

Zwischen China und Japan kommt es zum Krieg. Kublai Khan schickt Marco als Botschafter zu Kaidu, dem Mongolenanführer. Kaidu lässt ihn festnehmen, um ihn zu töten. Doch Kaidus Frau Mazama kann den Mord verhindern. Kaidu sieht in Marco eine Hilfe gegen seine besitzergreifende Frau. Während Kublai Khan bei der Armee ist, übernimmt Ahmed den Palast und plant, Kakuchin zu heiraten. Als der Kaiser zurückkehrt, droht Ahmed mit dem Tod der Prinzessin, sollte der Kaiser der Hochzeit und Ahmeds Thronbesteigung nicht zustimmen.

Marco hat mittlerweile von Ahmeds Verrat erfahren. Er kann ein Attentat auf Kaidu verhindern. Er kommt gerade rechtzeitig zum Palast, um die Hochzeit zu verhindern. Kaidu, der seinem Retter Marco helfen will, lässt seine Armee angreifen. Mit der Hilfe von Chen Tsus Pulver kann Ahmed getötet werden. Kublai Khan und Kaidu schließen Frieden. Der Kaiser bittet Marco, die Prinzessin nach Persien zu begleiten. Auf die Frage der Prinzessin nach der Reisedauer küsst er sie und antwortet, die Reise werde sehr lang dauern.

Rezension

„Breit angelegtes Historiengemälde, das sich mehr um eine detailfreudige Ausstattung als um eine unterhaltsame Handlung bemüht.“ – Lexikon des internationalen Films[1]

„Rathbone is an excellent plotter, and Sigrid Gurie, […], possesses beauty of a kind to start civil war in any country.“– Variety[2]

Dieser Film belegt wieder einmal, dass Kino bildet. Ich habe mich ein wenig in die Leben von Marco Polo und Kublai Khan eingelesen, bevor ich diese Rezension schreibe. Nun ja, es gibt Teilnehmer an der Forschung, die zu wissen meinen, dass Polo gar nicht in China war. Die Zweifel sind übrigens uralt, waren also schon 1938 bekannt, als Samuel Goldwyn die Geschichte von dessen berühmter Reise verfilmen ließ. Aber es hat in Hollywood schon zweifelhaftere Mischungen aus Fiktion und Realität gegeben als diese, selbst wenn sich im weiteren Verlauf der wissenschaftlichen Arbeit noch herausstellen sollte, dass Polo wirklich nicht Kublai Khan getroffen hat. Jedenfalls ist das alles Stoff für große Abenteuerfilme – aber es hat doch bis 1938 gedauert, bis Marco Polo sich erstmals auf Hollywood-Zelluloid materialisiert hat. Das erstaunt ein wenig, wenn man bedenkt, wie oft damals schon berühmte fiktionale Abenteuergeschichten verfilmt worden waren. Vielleicht hat es an etwas gelegen, das man dem Film auch anmerkt: Marco Polo war Handlungsreisender. Der erste „Traveling Salesman“, wie im Vorspann erwähnt wird. Dementsprechend wir ihm auch in dem Werk, das von Archie Mayo inszeniert wurde, keine übertriebene Actionlastigkeit angedichtet. Nur einmal, als er tatsächlich einen korrupten Staatsbeamten und Influencer auf Kublai Khan in die Löwengrube schmeißt – was dann passiert, wird in der kürzesten Einstellung des Films angedeutet – wird es richtig körperlich.

Vielmehr wird Marco Polo als echter italienischer Romeo des Typs „Juliets I had many“ in den Vordergrund gerückt, den man erst einmal mit einer Gondel entlang der venezianischen Kanäle ausrufen muss, weil er nur so aus dem Bett irgendeiner Frau geschafft werden und nützlicheren Verwendungen zugeführt werden kann.

Dies alles, obwohl er von dem nahezu maximal unitalienisch wirkenden Gary Cooper verkörpert wird.

Cooper war aber damals einer der größten Kassenstars und wurde daher auch mit Rollen bedacht, die erkennbar nicht perfekt zu ihm passten – wie die es Marco Polo. Vielleicht ist diese zweifelhafte Besetzung der Titelrolle ein Grund dafür, warum der Film von den IMDb-Nutzer:innen nur 5,6/10 bekommt, für einen (Anmerkung 2025: doch nicht so großen) Kassenschlager mit A-Besetzung doch recht wenig. Für einen Typ mit Gigolo-Zügen wirkt er zu hölzern, wirkt vor allem wegen seiner Statur und wegen eines Aussehens, das er selbst einmal eher kritisch beschrieben hat. Das war aber zu einer Zeit, als der Typ, den er darstellt, also mit recht männlichen Zügen und nicht maximal schön im engeren Sinne, in Hollywood gerade erst begann, sich durchzusetzen. Es ist auch vor allem seine Statur, die der Prinzessin Kukachin imponiert, und sie war für damalige Verhältnisse ja auch beeindruckend. Nicht für die von ca. 1270, auch für das Jahr 1938.

Ich habe zumindest in der Wikipedia-Beschreibung überhaupt nichts über Liebesbeziehungen von Marco Polo in China gelesen, schon gar nicht zu der Prinzessin, die aber eine historische Figur ist, wie ihr Vater, wie Marco Polo selbst. Auch, dass sie einen persischen Herrscher heiraten sollte, stimmt, zumal dieser zu Kublais eigener Familie zählte. Die Idee, dass Marco Polo sie begleitet, um ihr eine sichere Reise zu ermöglichen und dabei endlich aus der freundlichen Gefangenheit des Kahn entkommen will, ist zumindest nicht komplett aus der Luft gegriffen, es gibt eine Linie in der Wissenschaft, die der Ansicht ist, diese Reise habe stattgefunden. Man hat sich also in vielen Punkten an das Buch von Parco Polo „Il millione“ und an den Stand der Wissenschaft gehalten.

Trotzdem wirkt der Film so hollywoodmäßig-westlich, dass man heute darüber ins Grinsen gerät. Es ist weniger jene Geschichtsklitterung, die ja auch sehr geschickt gemacht sein kann als die Art, wie damals im Film generell mit anderen Kulturen umgegangen wurde. Die Amerikaner konnten fast jeder anderen, auch jeder anderen europäischen Kultur, etwas abgewinnen, das sie zu Übergriffen veranlasste und das gipfelte dann in Bemerkungen von Marco Polo wie: „Wir brauchten jetzt keine (chinesische) Philosophie, sondern (gute, westliche) Action“, als er den ersten Mann, dem er in Peking begegnet und mit dem er sich angefreundet hat, dafür benutzt, das Schießpulver seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen, anstatt es als nur spielerisch beim Feuerwerk zu verwenden. Dass der Westler sofort erkennt, wie man damit die Menschheitsgeschichte wird verändern können, dass man Menschen nun totschießen kann, wird nicht etwa kritisch hinterfragt, sondern freudig begrüßt. Immerhin, es wird auch klargestellt, dass die Spaghetti sind keine italienische Erfindung sind und ursprünglich mit Stäbchen gegessen wurden. Mit Stäbchen kann man bekanntlich alles essen, wenn man bereit ist, sich durch Schlürfen gut dabei zu unterstützen. 

Das Schrägste an dem Film ist trotzdem nicht die typisch westliche Denke in Sachen Kriegstechnik, Kultur im Allgemeinen oder in Sachen, wie Humor mit und über Frauen gestaltet sein soll, wenngleich die übergriffige Szene, in Marco Polo Frauen aus drei Gruppen für den Khan auswählt, ein Paradebeispiel für Diskriminierung von Frauen ist. Er fragt die Frauen, wie viele Zähne eine Schnappschildkröte hat. Die erste Gruppe rät herum, zwischen 12 und 100. Die zweite Gruppe sagt, eine Schnappschildkröte hat gar keine Zähne. Die dritte Gruppe sagt: ich weiß es nicht. Gruppe eins, das sind die Unehrlichen und Risktakerinnen. Die zweite Gruppe weiß zu viel für eine Frau. Die dritte Gruppe weiß vielleicht auch etwas, gibt sich aber bescheiden, wie es sich für eine Frau geziemt oder ist wenig gebildet genug, den Khan nicht herausfordern zu können. Sie werden gleich erraten haben, welche Gruppe für den Khan auserwählt wird. Offenbar wollen alle unbedingt dem alternden Mann nahe sein, aber vielleicht waren die Frauen aus Gruppe zwei auch so klug, ihr Wissen deshalb zu verbreiten, weil sie ebenfalls wussten, dass sie in dieser zu 100 Prozent patriarchalischen Welt damit ihre Freiheit behalten. Die Wahl zu haben, das ist eben etwas, was mit Bildung einhergeht, aber das wollten die Macher des Films sicher nicht ausdrücken.

Getoppt wird das nur noch von der Sequenz, in der eine chinesische Prinzessin von Marco Polo in einem Schnellkursus das Küssen erlernt. Natürlich, so etwas muss im Film gerafft werden, sonst wird es langweilig und lächerlich, an Letzterem schrammt dieses Werk sowieso des Öfteren sehr knapp vorbei oder schafft es nicht ganz, aber vergnüglich ist es gerade deswegen, weil man merkt, dass Hollywood dann, wenn es um das eigene Land geht, zum Beispiel in Form von Tanzfilmen oder Screwball-Komödien damals schon entzückend modern sein konnte, nicht aber, wenn andere Kulturen dargestellt wurden. Das änderte sich aber nicht schrittweise, sondern erfuhr durch den Zweiten Weltkrieg einen Progressionsschub, als die USA ihrer isolationistischen Zwischenkriegspolitik entsagten und ihre Staatsangehörigen in vielen Ländern der Welt unterwegs waren. Plötzlich war zum Beispiel Europa in US-Filmen nicht mehr so operettenhaft wie zuvor, sondern wieder sehr nah, wenn auch weiterhin oft klischeehaft repräsentiert.

Außerdem gibt es hier noch den Produzenten: Samuel Goldwyn war ja nicht nur unabhängiger Filmemacher, sondern auch das „G“ des damals größten Filmstudios der Welt, MGM. Und dort war im Jahr zuvor die sehr ambitionierte Verfilmung von Pearl S. Bucks „Die gute Erde“ entstanden, die Louise Rainer einen Darsteller-Oscar einbrachte. Womit wir bei der Tatsache sind, dass damals Asiat:innen fast immer von Europäer:innen bzw. Amerikaner:innen gespielt wurden. Das ist auch in „Die Abenteuer des Marco Polo“ so. Die Darstellung eines Italieners, pardon, eines Venezianers,  durch einen Ur-Amerikaner ist also noch die kleinere kulturelle Aneignung. Sigrid Gurie spielt die Prinzessin Kukachin auf eine wirkliche süße, reizende Art, außerdem ist diese ja keine Chinesin, sondern Mongolin, aber eben doch deutlich europäisch, sie stammte aus Norwegen (!). Trotzdem ist es irgendwie reizvoll und es lag an ihr, nicht an Gary Coopers Darstellung, das mich die zarten Liebesszenen berührt und auch amüsiert haben. Was wäre, wenn es solche Frauentypen heute gäbe? Wenn man sich das fragt, müsste man sich auch fragen, was wäre, wenn man selbst ein amerikanischer Superstar in einem Studiosystem wäre, das ganz auf diese Stars zugeschnitten war, denen man fast jede eher unbeholfene Schauspielerei verzeiht, wie Gary Cooper sie in diesen dezenten Szenen zeigt.

Vor allem wird er in den gemeinsamen Momenten von Basil Rathbone in den Schatten gestellt, der einen arabischen Bösling spielt, wie er nach 9/11 nicht hätte besser entworfen werden können, insofern doch ein moderner Aspekt bei der kulturellen Reise des Films, die mindestens so weit wirkt wie die von Marco Polo. Man muss aber sagen, dass das damals keine Standard-Darstellung war, in anderen Filmen kamen zum Beispiel die Chinesen nicht gut weg. Schon optisch ist Rathbone perfekt, wenn man an das Klischeebild denkt, das seine vielleicht bekannteste Ausprägung in „Lawrence von Arabien“ erfuhr (darin hat er aber nicht mitgespielt). Ein Klischee ist nicht unbedingt eine Lüge und auch kein Vorurteil, sondern eher eine Verdichtung, welche die Individualität eines Menschen zurücksetzt, wenn man nur dieses Klischeebild sehen möchte. Ich habe Rathbone zuletzt im Wege der Sherlock-Holmes-Serie rezensiert, die just startete, als er hier in einem großen A-Film, wie bereits zuvor und danach in Mantel- und Degenfilmen den Counterpart und Schurken gibt. Dies, wie immer, zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten. Rathbone muss sich gar nicht anstrengen, um die beste Leistung in diesem Film zu erbringen, da war z. B. seine differenziertere Holmes-Figur gewiss mehr eine Herausforderung. Er war es auch selbst, der 1946 mit der Reihe Schluss machen wollte, nicht das Studio Universal, für das er die bis heute gültige Verkörperung des britischsten aller britischen Detektive entwarf.

Finale

Archie Mayo galt als ein Regisseur, der seine Filme um die Stars herum baute, in diesem Fall ummantelte er Gary Cooper mit einer Geschichte, in welcher er gleichermaßen als Abenteurer wie als Romantiker zu glänzen hat. Auch wenn die Reise nach China schon den langen Marsch vorwegnimmt, die seinen Begleiter beinahe die Gehwerkzeuge kostet und ein bisschen erahnen lässt, wie beschwerlich das Reisen damals insgesamt war, auch wenn es an sich ein Abenteuer war, bis an den  Hof des legendären chinesischen Reiches vorzudringen – eine packende Atmosphäre in dieser Richtung entsteht nicht und die echten und gefakten Liebesmomente sind so bewusst exotisch gestaltet, dass sie heute outdated wirken.

Selbst Billy Wilder hat es hingekriegt, Gary Cooper in einer Komödie einzusetzen, möglich ist es also und heraus kam 19 Jahre nach „Die Abenteuer des Marco Polo“ einer der erst auf den zweiten Blick gewagtesten Filme Wilders, „Ariane – Liebe am Nachmittag“, aber er kommt eindeutig besser, wenn er monumental ernst, entschlossen, sogar verbissen und auf eine echt wirkende Art mutig sein kann, wie etwa in „Zwölf Uhr mittags“, der hierzulande wohl der bekannteste Film mit ihm sein dürfte (in den USA ist es vermutlich „Sergeant York“). Ich sollte mir demnächst „Mr. Deeds geht in die Stadt“ mit ihm anschauen (1936), in diesem  ist er sich auch brillant, auf andere Weise als James Stewart in dem Halb-Remake „Mr. Smith geht nach Washington“ (1939). Aber als lebenslustiger Venezianer, der seinen Job zwischen den Frauen und Männern hier mehr en passant erledigt, von einer guten Idee abgesehen, wirkt er erstaunlich durchschnittlich. Die IMDb-Nutzer:innen liegen nach meiner Ansicht ziemlich richtig. Schlussanmerkung anlässlich der Veröffentlichung: In einer Nebenrolle sieht man doch eine dem Namen nach Chinesin oder Halbchinesin namens Lotus Liu, die für Hollywood wichtigere Spur war aber sicher, dass Lana Turner in einer frühen Nebenrolle auftreten darf.

55/100

2025 Der Wahlberliner, Thomas Hocke (Entwurf 2023)

Regie Archie Mayo
Drehbuch Robert E. Sherwood
Produktion Samuel Goldwyn
Musik Hugo Friedhofer
Kamera Rudolph Maté,
Archie Stout
Schnitt Fred Allen
Besetzung

(1), kursiv und tabellarisch: Wikipedia

 

 

 


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