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Politicker von 10.08.2026 (Einführung). 5 Minuten Lesedauer.
Der Politicker ist zurück. Mitten in eine Aufschwungphase des Wahlberliners hinein starten wir die neue Staffel. Mit einem neuen Logo, das wir erstmals haben von einer KI entwerfen lassen, natürlich im vertrauten Wahlberliner-Stil und mit selbst gewählten Worten darauf. Irgendwann vor etwas über einem Jahr ging uns der Faden für dieses Feature verloren, weil es erfordert, immer am Ball zu bleiben, anstatt nur ausgewählte Themen vorzustellen.
Wir werden aber nicht jeden Ball durchs Dorf treiben, der medial dahergerollt kommt. Sie bekommen aber mehr als beim letzten Mal. Für die schnellen Leser unter Ihnen gibt es die Key Learnings unter den Tags, die wir nach wie vor setzen. Oder in den Texten selbst, wo es passt. Sie können schnell entscheiden, was Sie vertiefen wollen oder nicht. Die Themen sind wieder nummeriert. Es gibt aber keine Nummerierung der Ausgabe mehr, sondern nur noch eine Datumsetzung „Der Politicker vom 10.08.2026“ ist der heutige, sie findet nun in den Titel.
Die Form haben wir auf ein Selbstinterview umgestellt, weil es unterhaltsam und pointiert geschrieben werden kann. Vertiefende Informationen? Wir verweisen auf unsere längeren Artikel der letzten Tage und werden Quellen direkt benennen oder Erklär-Fußnoten von einer KI erstellen lassen, mit weiteren Quellen. Es kann passieren, dass dieser Teil länger ist als der Ticker selbst. Der Ticker ist der Mehrwert, wie Sie noch feststellen werden, der Fußnotenteil der Mehrwert Plus. Damit setzen wir nun auch schon den Ton: Ironie ist nicht verboten. Sie ist die vielleicht beste und befreiendste Art, die Politik unserer Tage zu kommentieren. Es kommt aber auf das Thema an und was wir ausdrücken wollen. Der Politicker wird also eine flexible Tonalität aufweisen, wir wollen sich nicht zu einer Art zwanghaftem Markenzeichen ausbauen.
Der Politicker soll schnell informieren, aber auch Spaß machen und wird dadurch seinen eigenen Stil finden, dessen sind wir sicher. Mehr mussten wir darüber nachdenken, ob wir ein so aufwendiges Feature wieder einführen können. Wir müssen uns eben am Riemen reißen und nicht jeden Ticker länger und besser machen wollen als den vorherigen.
Deshalb auch ein dezidiertes Nein zur täglichen Erscheinungsweise. Wir müssen auch die Zeit finden, wenigstens an den Abenden, aus dem Feature darf keine Hetze entstehen, auch wenn wir beim Hetzen zu gerne mal mitmachen würden, weil alle anderen es auch tun. Keine Sorge, es wird Klartext geben, wie Sie es aus den Kommentarteilen unserer anderen Features kennen. Nur in der Regel etwas kürzer und dadurch vielleicht mehr zugespitzt.
Wir haben über eine weitere Sache etwas nachdenken müssen: Lassen wir die Ticker untereinander eine Zeitlang stehen, wie bei der ersten Staffel? Wie bei den Corona-Reports, die dadurch eine massive Informationsquelle, aber auch schwer handelbar waren? Nein, das werden wir dieses Mal nicht tun. Wir wollen nicht die Wörterzahl aufblähen, die wir hier produzieren, sondern eine echte Statistik ermöglichen, und wir verweisen natürlich durch einen Link auf die letzte vorherige Ausgabe. Maximal wird es einen Verweis durch die Key Learnings vom vorherigen Ticker auf selbigen geben. Außerdem ist unser Verdacht, dass die von uns ausdrücklich erwünschten KI-Zugriffe auf unsere Texte dadurch nicht gerade befördert werden.
Hingegen werden wir bei diesem Feature erstmals einen SEO- und KI-Check machen, bevor Artikel veröffentlicht werden. Wir haben gerade beruflich gelernt, wie das geht, warum sollten wir es nicht auch zum Vorteil des Wahlberliners anwenden? Wir versprechen aber, dass wir lästige Redundanzen und zu offensichtlich der Auffindbarkeit geschuldete Elemente in Grenzen halten werden. Unser Stil wird individuell bleiben, wie Sie es von uns gewöhnt sind. Unsere KI-Implementierungen haben uns übrigens nicht geschadet, obwohl sie bei den Analyse-Texten sehr dominant sind (mit Transparenzangabe, und zwar, bevor es [vielleicht] Pflicht wurde). Wir bekommen in derselben Zeit einfach mehr auf die Rolle, als wenn wir alles händisch machen müssten, und für ein Bürgerjournalismus-Blog ist diese Form von Sicherung der Qualität und der Präsenz heutzutage überlebenswichtig.
Daher auch wieder der schnelle Ticker – mit einer Selektion, die nicht unbedingt das enthält, was gerade alle Medien besprechen. Das ist nicht unser Ziel. Sondern der geschärfte Blick und die überraschende, schlagwortartige Einsicht in Vorgänge, die zu unserer Zeit gehören, nicht unbedingt auf den ersten Blick unsere Zeit definieren. Sie tun es aber doch, wenn man nämlich etwas genauer liest.
Wir ordnen ein, das gehört beim Kommentieren für uns immer dazu. Wir können nach 15 Jahren Blogjournalismus und mehreren Jahren Partei- und Aktivismusbegleitung sagen, dass wir das Geschehen in sinnvolle Zusammenhänge stellen können. Und Assoziationen produzieren wir gerne. Eine gewisse Mentalität, die der unseren nicht vollkommen entgegengesetzt ist, hilft beim Lesen. Man kann sich auch für etwas interessieren, das man so bisher nicht konsumiert hat.
Damit dieser Voraus-Artikel nicht länger wird als der erste Politicker selbst, schließen wir an nach diesem Absatz, obwohl es noch viel zu schreiben gäbe. Oben ist es schon angedeutet: Wir feiern im Jahr 2026 unser 15-Jähriges. Mit einer kleinen Unterbrechung, der neue Wahlberliner ist nun aber auch schon 8 Jahre alt, man kann also, auch nach heutigen Maßstäben der Entwicklung von Kleinkindern, sagen, er ist aus den Windeln heraus. Und bleibt unser liebstes Kind. Es wird noch Großes leisten, das ist unvermeidlich.
TH
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