Der ewige Trump oder Ende noch 2018? #Umfrage #Civey #DonaldTrump #TimeMagazine

Umfrage & Ergebnis 14 

„Der ewige Trump“ lautete ein Pressetitel gestern. Und das, obwohl der Mann gerade 19 Monate im Amt ist. Welches Adjektiv wollen die Journalisten dann bei Angela Merkel oder Joachim Löw verwenden?

Der Hintergrund ist natürlich, dass es sich hier nach Meinung der Medien um Teflon-Trump handelt, an dem alles abzuprallen scheint, was Normalsterbliche, auch Normalpolitiker, längst in den Untergang geführt hätte. Ich will hier die Affären und Fragwürdigkeiten nicht auflisten, die ihn nicht erst seit dem Amtsantritt begleiten.

Dass eine so „unsaubere“ Person Präsident der (noch) Weltmacht Nr. 1 werden kann, sagt natürlich viel über das System, aber – wenn so etwas gelingt, dann könnte es doch auch noch ein wenig dauern? So jedenfalls sehen es fast 80 Prozent bei Civey, die gerade eine Umfrage dazu am Laufen haben. Das Ergebnis zeigt den Stand vom 26.08.2018, 14:00 Uhr.

Eindeutig im Amt bleiben 34,3%
Eher im Amt bleiben 38,5%
Unentschieden 9,1%
Eher abtreten 10,0%
Eindeutig abtreten 8,1%

Die meisten trauen dem Mann mit dem der seltsamen Frisur und dem seltsamen Benehmen noch einiges zu. Und man muss darauf hinweisen, dass der Zeithorizont auf Ende 2018 gelegt wurde  und bis dahin sind es ja nur noch vier Monate. Ich habe selbst trotzdem mit Unentschieden votiert, denn – wenn so ein Zug, dass einflussreichen Persönlichkeiten jemanden loswerden wollen, erst einmal ins Rollen kommt, dann nimmt er mächtig Fahrt auf und alles geht in der Regel sehr schnell. Ein Amtsenthebungsverfahren wäre trotzdem ein exorbitanter Vorgang.

Nach links-V-theoretischer Lesart wird sich der Deep State, wenn er Trump satt hat, nicht auf ein jahrelanges Tauziehen mit ihm einlassen, sondern alle Schleusen öffnen, sogar die, hinter denen sich alles, was es über ihn zu sagen gibt, zu einem gwaltigen Stausee mit vielen faulen Fake-News-Fischen darin formiert hat.

Falls Trump gehen muss, was manche ja für den Fall, dass er sich nicht „einhegen“ lässt, ohnehin vorausgesagt haben, werden wir noch merken, wie langweilig die US-Politik werden wird, denn sein Vizepräsident Mike Pence wird garantiert nicht die Show bieten wie der größte Präisdenten-Showmaster seit – naja, seit Barack Obama, aber dessen Show war wenigstens berührend und es ging immer ums Ganze und die Inklusion.

Dass US-Medien bei Trump Land unter sehen, haben wir gestern dokumentiert. Aber vielleicht kommt er ja mit einem beherzten Tauchgan noch an den Abfluss und kann den Stöpsel ziehen.

TH

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