„Ursprüngliche Genossenschaftsidee und Wirklichkeit“ – Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen von „Genossenschaft von unten“ // #Genossenschaft #Mietenwahnsinn #Mieterecho #Gentrifizierung #Schöneberg #DIELINKE #Mieterproteste #IGHAB #Genossenschaftvonunten

2018-08-31 Dossier 2 Mieter, kämpft um diese Stadt!Serie „Mieter!“ / Veranstaltungshinweis:

Dienstag, den 6. November 2018 lädt die Initiative »Genossenschaft von Unten« zu
19:00 Uhr anläßlich ihres zehnjähriges Bestehens ins Rathaus Schöneberg in den
Louise- Schröder- Saal.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Mieterecho und der Fraktion der LINKEn Tempelhof- Schöneberg statt. Hier zur Pressemitteilung der Veranstalter.

Durch einige bisherige Beiträge des Wahlberliners schimmert es schon durch, dass ich den Genossenschaftsgedanken wundervoll finde. Ich bin bisher nur Mitglied einer Genossenschaftsbank gewesen und habe mir nie angemaßt, deren Geschäftspolitik ernsthaft mitbestimmen zu wollen – und von denjenigen unter meinen Freunden, die in Berliner Wohngenossenschaften zuhause sind, höre ich nur Gutes und finde deren Wohnsituation ebenso entspannt, wie ich die betreffenden Häuser für gut erhalten und fachgerecht bewirtschaftet ansehe.

Grundsätzlich ist  die Genossenschaft für mich die Form des wirtschaftlichen Zusammenschlussse, welche die Interessen aller Beteiligten mit am besten ausgleichen kann. Aber natürlich gilt das nur dann, wenn alle Genoss_innen angemessen mitbestimmten dürfen.

Bisher besteht bei mir der Eindruck, dass Genossenschaftswohnungsbewohner_innen im Durchschnitt ein besseres Verhältnis von Wohnqualität und Miethöhe (Beitragshöhe) für sich realisieren konnten als diejenigen, die im freien Markt gemietet haben. Deswegen gehe ich davon aus, dass die Warteschlange für für eine durchschnittliche Genossenschaftswohnung fast so lang sind wie im und vor dem Schöneberger Postamt um die Mittagszeit.

Offensichtlich ist das, was ich bisher aus Berlin kenne, aber nur ein kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit und vielleicht auch relativ: Alles ist gut im Vergleich zur Deutsche Wohnen. Gibt es also auch im Genossenschaftswesen Probleme mit zu stark steigenden Mieten und zu wenig Partizipation? Ist also mein Faible für die (Wohn- / Wohnbau-) Genossenschaft angesichts ihrer heutigen Ausprägung eine Illusion?

Gegen Illusionen helfen nur Informationen, deswegen heute mal wieder ein (leider ziemlich kurzfristiger) Veranstaltungshinweis von uns.

TH

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