Treibjagd – Tatort 1072 / Crimetime 142 // #Tatort #Tatort1072 #Treibjagd #NDR #Grosz #Falke #Möhring #Weisz #Hetzjagd #Chemnitz

Crimetime 142 - Titelfoto © NDR, Sandra Hover

Im Wald geht die Orientierung verloren

Es ist immer zu spät. Auch, weil man in die falsche Richtung läuft. Ein Waldstück muss nicht besonders groß sein, damit alle darin von der Richtung abkommen. Einbrechen kann in seltenen Fällen doch gefährlich sein. Bewerbungen gehen einhändig, Schreiben mit Links bedeutet Waffe halten mit Links. Mehr dazu in der -> Rezension.

Handlung

Die Bürger im Hamburger Stadtteil Neugraben leiden seit langem unter einer Einbruchserie. Sie leben in Angst, trotz der Sonderkommission gegen organisierte Einbruchsbanden, für die auch die Kommissare Thorsten Falke und Julia Grosz tätig sind.

Als ein junger Mann bei einem Einbruchsversuch auf frischer Tat vom Besitzer eines Einfamilienhauses erschossen wird, scheint der Fall klar: Der Einbrecher hatte eine Waffe bei sich, und der Anwohner handelte in Notwehr. Doch Falke und Grosz haben ein ungutes Gefühl, denn die Waffe des Einbrechers entpuppt sich als Attrappe. Zudem scheint ein Komplize am Tatort gewesen zu sein, der jetzt auf der Flucht ist.

Aus der Vorschau

Wir schrieben zuletzt, das Team Falke & Grosz gehört bereits nach vier Fällen zu unseren Favoriten, weil den NDR-Tatortmachern endlich ein adäquates gemischtes Doppel gelungen ist.

Keine künstliche Asymmetrie und daher insgesamt mehr Glaubwürdigkeit beider Cops in ihren Rollen als jemals bisher, wenn eine Frau und ein Mann die Ermittler darstellten. Positiv auch, dass die Tendenz, Teams immer mehr zu erweitern, mit dem Bundespolizei-Tatort nicht verfolgt wird. Dadurch kann man konzentrierter arbeiten, auch als Drehbuchautor. Es gibt nicht so viele Figuren, die Sprechzeit benötigen – das genaue Gegenteil dazu ist Münster.

Außerdem hat man Grosz und Falke als entwicklungsfähige Figuren ausgelegt, wie man am Ende ihres letzten Falles („Alles was Sie sagen“) beobachten konnte, der uns aus vielen Gründen ausgezeichnet gefallen hat. Wir vergaben 9/10, das kommt nicht so häufig vor und deswegen sind wir natürlich besonders gespannt auf „Treibjagd“. Zu  Recht?

Rezension

In der Tat wird das Team auch dieses Mal weiterentwickelt: Eine Beziehung durchzuspielen, wie am Ende, ist schon fast eine Liebeserklärung. Aus Falke und Grosz wird noch was. Aber nur, wenn Falke nicht vorher der Kopf platzt, wegen der vielen Stakkato-Sätze und der extremen moralischen Entrüstung. Diese hervortretenden Adern an den Schläfen, das ist echtes Engagement. Für die richtige Sache? Mir hat WWM dieses Mal zu übertrieben gespielt. Selbst dann, wenn die Sache richtig war. Tadellos hingegen Fanziska Weisz, auch wenn sie sich ein bisschen angepasst hat – in Reaktion auf den ständigen emotionalen Auftrieb ihres Partners. Aber ist es die richtige Sache?

Kausal ist eigentlich alles ganz einfach: Würden junge Menschen nicht als gewerbsmäßige Einbrecher arbeiten, würden sie bei diesen Einbrüchen nicht ums Leben kommen können. Hätte die Polizei den Kolya wenigstens mal in Gewahrsam genommen, hätte er den entscheidenden Bruch nicht ausführen können und wäre nicht dabei erschossen worden. Und von dieser Seite setzen wir nun an. Ich fand es schon sehr bemerkenswert, wie einseitig der Film gestrickt ist. Einbruchserien, die nie aufgeklärt werden als Grund für Betroffene, sich selbst zu organisieren? Quatsch. Das Recht, sich zu verteidigen? Quatsch.

In Berlin ermittelt die Polizei erst wirklich bei Mordserien, ist mein persönliches Gefühl und ich kann das aus fünf eigenen Strafanzeigen, unterschiedliche Delikte betreffend, ableiten, bei denen nicht ansatzweise irgendwas herauskam. Es ging im Ganzen aber immer um Einbruch, Diebstahl, Betrug. Das Sicherheitsgefühl hier lässt sich in etwa so beschreiben: Rein statistisch sollte es jetzt eine Weile dauern, bis wieder was passiert, aber wenn das der Fall ist, bloß nicht auf die Polizei als Helfer rechnen. Kein Realitätsverlust, keine Illusionen bitte. Wir sind alle in der Hand Gottes und der Verbrecher – wenn die Lust haben, zuzuschlagen, lässt sich eh nichts dagegen tun, weder präventiv, noch ermittlungsseitig nach erfolgter Tat.  Und Einbruchserien wie die im Film beschriebene gibt es in Berlin auch. Ich bin mir aber ganz sicher, dass die Betroffenen nicht so schrundig sind, wie die Bürger in „Treibjagd“ dargestellt werden und dass sie in Sachen Selbstjustiz unterwegs sind, ist bisher nie in den Medien gewesen. Allein, wie die Häuser der von den Einbrüchen betroffenen Menschen möglichst spießig ausgestattet und möglichst düster ausgeleuchtet werden, ist schon sehr suggestiv und manipulativ.

Dass die Polizei in der Kritik steht, besonders, wenn sie gegenüber Personen, die zunächst einmal als Opfer zu gelten haben, so hochgradig übergriffig wird wie Falke, ist wohl kaum verwunderlich – und hinzu kommt noch ein kaum übersehbares Maß an Nachlässigkeit oder / und Unfähigkeit. Der Ton im Betroffenen-Forum ist, wie er  heutzutage in den Sozialen Netzwerken ist, wirkt recht authentisch. Ich kenne es vor allem vom politischen Getwitter: Aggressionen von allen Seiten drehen frei. Niemand hat aber die moralische Besserstellung nur deswegen, weil er sich auf der richtigen Seite glaubt.

Ist man ein autoritärer Mensch, weil man sich darüber ärgert, dass man im Ernstfall von der Polizei keinen Schutz zu erwarten hat, sondern möglicherweise auch noch angepöbelt wird, wenn man sich selbst wehrt? Ich meine, nein. Anarchie ist der Zustand, der Menschen dazu bringt und das Recht des Stärkeren oder mit der meisten kriminellen Energie Ausgestatteten hat etwas zutiefst Archaisches und Unzivilisiertes und ist das Gegenteil einer verlässlichen Herrschaft des Rechts als Gleichstellung aller – halbwegs – Rechtstreuen. Diese Herrschaft des Rechts kann nie absolut sein, das ist wohl wahr, aber man kann es wenigstens versuchen, ihm so nah wie möglich zu kommen.

Das ist die eine Seite. Dass Falke den Erfolg der Hundestaffel verhindert, wobei ich mich gewundert habe, dass man die Richtung, in die jemand gelaufen ist, nicht bestimmen kann, dass er dann zu spät kommt, um Maja schützen zu können und noch ein paar etwas ruckige Wendungen oder dass während der Einbruchszene nur ein Schuss dargestellt wird, sodass niemand darauf kommen kann, dass ein zweiter abgegeben wurde und demgemäß darüber nicht nachdenken kann – na gut oder auch nicht. Immerhin konzentriert sich der Fall auf die Handlung und da muss es ja ein paar Twists geben, damit seine Auflösung 90 Minuten dauern kann. Das Ende ist erst einmal deprimierend und wird durch die Schlussszene mit Falke, Grosz und Falkes Sohn relativiert. Auch über diese Relativierung könnte man einen eigenen Absatz schreiben. Spannend war die Treibjagd aber, die einen Doppelsinn hat: Falke tut, was ein Falke eben gut, er jagt Täter und Opfer, die Opfertäter jagen Täteropfer.

Während also die Einbruchserie leider sehr realistisch ist, hat die Reaktion der entnervten Bürger etwas Hypothetisches: Was wäre, wenn sich Menschen in einem Vorort, die einander gut kennen und sogar miteinander verwandt sind, beschließen, sich nicht einfach zu wehren, sondern ein Exempel zu statuieren. Man handelt zwar in Notwehr, das ist richtig. Und Waffe gegen Waffe ist erlaubt, wer eine solche auf sich gerichtet sieht, muss nicht erst Warnschüsse in die Luft abgeben und kann auch nicht darauf verpflichtet werden, seine Schüsse so setzen, dass der andere nur niedergestreckt wird, durch einen Beinschuss oder was immer, wenn er die Waffe so hält, dass man selbst damit rechnen muss, jederzeit in die Brust getroffen zu werden. Wir wollen aber hier keine Abhandlung über die Voraussetzungen einer Notwehrlage verfassen, die war i diesem Fall gegeben.

Oder? Nein, natürlich nicht. Denn der Einbrecher hatte ja keine Waffe und man hätte ihn ohne Weiteres stellen können oder so anschießen, dass er nicht entflieht und man die Polizei rufen kann. Dass der Begriff Notwehrexzess, überschießende Notwehr, nicht fällt, liegt daran, dass es entweder keine andere sinnvolle Möglichkeit gab, den Angriff abzuwehren oder eben gar keine Notwehrlage vorlag. In Wirklichkeit hatten die Bürger ja geplant, den Einbrecher beim nächsten Mal, wenn er zuschlägt, zur Strecke zu bringen und das geht in Abwägung der betroffenen Rechtsgüter selbstverständlich nicht. Wären es immer verschiedene Einbrecher_innen gewesen, hätte das nichts geändert, denn der Abschreckungseffekt war ja gewiss ein wichtiges Element der Überlegungen der Bewohner des Hamburger Vorortes. Bürgerwehren, die durch die Straßen patrouillieren, gibt es tatsächlich und natürlich kann man einen Fall konstruieren, in dem der Gedanke durchgespielt wird, dass man die Selbstjustiz bis zum Ende treibt. Kausal kann man auch hier wieder sagen: Würden die Menschen besser geschützt, käme es nicht zu solchen fragwürdigen Zusammenschlüssen.

Auf einer gesellschaftlichen Ebene sieht alles wieder anders aus: Die jungen Bulgaren sine auch nur die ausführenden Elemente eines Clans, von dem sie ausgebeutet werden, sie arbeiten ja nicht auf eigene Rechnung und alles liegt auch am System. Ich kann schon deshalb nicht nur eine Sichtweise einnehmen, weil ich einen fiktionalen Text geschrieben habe, in dem ein junges Studentenpaar, das die ständig steigende Miete nicht mehr bezahlen kann, anfängt, berufsmäßig einzubrechen und dabei kommt es zu dramatischen Verwicklungen und in der neuesten Version zu einem traurigen Ende.

So viel anders liegt ja der Fall hier nicht und in dem erwähnten Text habe ich mir relativ wenige Gedanken über die Gefühle der Villenbesitzer im Berliner Südwesten gemacht, deren Preziosen von dem Pärchen geraubt werden. Meine Sympathie ist ganz auf der Seite der jungen Leute, aus deren Sicht die Story verfasst ist und das hat sich auch nicht dadurch geändert, dass zwischen einem ziemlich alten ersten Entwurf des Textes und der aktuellen Bearbeitung die Fälle lagen, in denen ich selbst Opfer von Einbrüchen, Diebstählen etc. wurde. Nur die soziale Komponente mit dem Mietenwahnsinn, die gab es in der Ausgangsversion nicht, da waren die Brüche noch eher ein Sport, der zu einem für Studentenverhältnisse exorbitanten Wohlstand führte. Locker-ironisch im Ton, mehr ein Spiegel des heutigen Materialismus als ein Sozialdrama, wie es jetzt gerade entsteht und dabei auch den ursprünglich eher heiteren Ton verliert.

Im Grunde sind alle Beteiligten Opfer und deswegen verlieren auch alle. Kolya, der junge Einbrecher wird etwa schnöselhaft gezeigt, damit der Zuschauer gleich in die Rolle des wütenden Bürgers gestellt wird, der sich an sein bisschen Habe klammert. Als es dann zur Verfolgung von Maja kommt, hat bei mir aber die Identifikation einen Swing bekommen, das haben sie in dem Film gut gemacht. Ich habe mitgefiebert, ob sie es schafft, den Verfolgern aus dem Vorort zu entkommen.

Niemand wird hier als gut dargestellt, außer vielleicht Julia Grosz, das ist gewiss ein Verdienst des Films. Alle sind Getriebene und wenn man will, kann man den Titel auch so interpretieren, dass alle von ihren Dämonen und Lebensumständen gejagt werden. Es war auch in Ordnung, dass die Einbrecher eine ethnische Zuschreibung bekommen, denn wie weit will man die Realität denn verzerren, um die PoC zu wahren? Schon diese sehr dezidierte Bürgerwehr stellt ja eine Stilisierung dar. Für mich hat diese Zuschreibung ohnehin eher insofern eine Rolle gespielt, als klar wurde, dass diese Menschen in Strukturen leben, die hier nicht gezeigt werden, die als eigene Welt nach eigenen, brutalen Gesetzen funktioniert. Ob man, wenn man vielleicht schon in dieser Welt aufgewachsen ist, noch die Wahl hat, ob man Sozialpädagogik studiert oder einbrechen geht, ist fraglich.

Finale

Ich muss noch auf die Schlussszene eingehen, in der Maja Bernd Kranzbühler ersticht – weil er vorher versucht hat, sie ziemlich dilettantisch mit einem Geschenkband zu erwürgen? Woran man sieht, dass er eben kein Profi ist und dann durch ein Video seines Bruders davon abgehalten wird, es zu Ende zu bringen. Also aus Wut? Weil sie ihre Emotionen gar nicht mehr benennen oder gar kontrollieren kann? Die konkrete Gefahr war vorbei, das ist offensichtlich. Oder weil sie Rache an ihrem Freund nehmen will, auch wenn Bernd nicht der Täter ist, sondern ein Bruder Dieter, der Kolja erschoss und auch versucht hat, sie zu erschießen. Sie ist ja auch angeschossen und der ganze Schmerz, die Angst während der Jagd im Wald und dann im Auto, das Niederstrecken mit dem Elektroschocker – da ist sie am Ende ausgerastet. Denn es ist ja klar, dass sie dadurch wegen eines Tötungsdeliktes angeklagt werden wird und das eine andere Größenordnung ist als die Einbrüche, an denen sie beteiligt war.

Und es gibt Menschen, die beidhändig veranlagt sind. Ich schreibe zum Beispiel mit der rechten Hand und führe Werkzeug meistens linkshändig. Aber wenn die Musik zu sehr dröhnt, wie stellenweise in diesem Tatort, nehme ich beide Hände, um beide Ohren ein wenig zu massieren.

7,5/10

Weitere Kritiken

Die Elch-Kritik des SWR fällt dadurch auf, dass sie die Produkte aus dem eigenen Senderbund nicht gerade schont. Das gilt auch für „Treibjagd“, der nur 2/5 erhält.

Filmstarts ist um einiges wohlwollender und vergibt 3,5/5, das Konzept mit dem plötzlichen Mob aus dem  Nicht oder dem Netz hält man für gelungen.

„Wie sich die Welt verändert hat: Die einst so sicher geglaubte Vorstadt ist im Krieg, und die einstigen Brennpunkte sind inzwischen Horte des Hygge-Glücks“, schließt der bekannte SPIEGEL-Kritiker Christian Buß, nachdem er den Film insgesamt für gut hält, abzüglich am Ende schwacher Plausibilität, seine Rezension und gibt 7/10.

© 2018 Der Wahlberliner, Thomas Hocke 

Hauptkommissar Thorsten Falke – Wotan Wilke Möhring
Oberkommissarin Julia Grosz – Franziska Weisz
Dieter Kranzbühler – Jörg Pose
Bernd Kranzbühler, Dieters Bruder – Andreas Lust
Andrea Kranzbühler, Bernds Frau – Anna Schäfer
Kolya Daskalow – Tilman Pörzgen
Maja Kristeva, Kolyas Freundin – Michelle Barthel
Siggi Reimers, Nachbar der Kranzbühlers – Sascha Nathan
Jana Reimers, Siggis Frau – Tina-Susan Rauter
Stefan, Nachbar – Christian Rudolf
Torben Falke, Sohn von Thorsten Falke – Levin Liam
Kater Elliot – er selbst
u.a.

Drehbuch – Florian Oeller, Benjamin Hessler
Regie – Samira Radsi
Kamera – Stefan Unterberger
Schnitt – Nils Landmark
Szenenbild – Carola Gauster
Musik – René Dohmen, Joachim Dürbeck

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