Orson Welles‘ Othello (Othello, MAR / I 1952) #Filmfest 19

Filmfest 19

2019-01-25 filmfest - neue version mit mittiger schrift

 Wir wandern im Reigen des Filmfests zehn Jahre vorwärts. Wir bleiben bei Orson Welles. Gehen von seinem zweiten Film „The Magnificent Ambersons“ (1942) zu „Othello“, seiner expressionistischen Verdichtung des gleichnamigen Shakespeare-Dramas. Zehn Jahre, die für die meisten von uns die Ereignisdichte eines ganzen Leben oder mehrerer bedeutet hätten, aber die künstlerische Kraft, die in Welles wohnte, brach sich immer wieder Bahn – so auch in diesem Film, dessen Produktion drei lange Jahre dauerte und mehrere Störungen ertragen musste – unter anderem die Umbesetzung der Rolle Desdemonas, alle ihre Szenen mussten neu gedreht werden.

Der Entwurf zur folgenden Rezension stammt aus dem Jahr 2016. In jenem Jahr und 2017 waren einige Kritiken in Dialogform ausgeführt, unter anderem diejenige für „Orson Welles‘ Othello“. Zur Verfilmung eines Stücks passt das vielleicht ganz gut.

Handlung (Wikipedia)

Der Mohr Othello ist Feldherr in der Armee der Republik Venedig. Er hat die junge, schöne und wortgewandte Desdemona heimlich und ohne das Wissen ihres Vaters Brabantio geheiratet. Der gehässige Fähnrich Jago, der gehofft hatte, von Othello zum Leutnant befördert zu werden, sieht nun den unerfahrenen Cassio diese Stelle einnehmen. Othello vertraut ihm vollkommen, Jago sinnt hingegen auf Rache (I, 1). Der junge Rodrigo, der unglücklich in Desdemona verliebt ist, hilft Jago bei seiner Intrige, wird jedoch von diesem ausgenutzt und schließlich ermordet (V, 1).

Als Brabantio durch Jago von der Liebschaft erfährt, will er Othello vor Gericht zerren, weil er vermutet, dass Zauberei im Spiel gewesen sei – niemals könne seine Tochter freiwillig einen Mohren lieben (I, 3). Othello und Desdemona versichern ihm und dem Dogen, der als Vermittler eintritt, dass die Liebe ganz ohne Magie zustande gekommen sei, so dass Brabantio ihnen widerwillig seinen Segen geben muss. Dann wird Othello jedoch nach Zypern abkommandiert, wo ein Angriff der osmanischen Flotte erwartet wird. Desdemona, Cassio, Jago und dessen Ehefrau Emilia begleiten ihn. 

Rezension: Anni und Tom über (Orson Welles‘) „Othello“ (1951)

ANNI: Gott, die arme Desdemona. So eine süße Frau, so grausam und dumm gemeuchelt. Ich hab irgendwie gehofft, es kommt was dazwischen, wie in dem Moment, als sie noch lebt, vielleicht überlebt … das ist natürlich vollkommen irrationaler Unsinn, wenn der Film dem Stück treu bleiben will, geht das nicht, aber selten habe ich in einem Film einen sinnloseren Tod gesehen. Mich hat’s zerrissen, gerade, weil ich wusste, dass es darauf zusteuert. Männer sind Schufte oder Idioten, dazwischen liegt nicht viel. Na los, verteidige dich!

TOM: Eifersucht ist menschlich – bis zu einem gewissen Grad natürlich. Welchen Shakespeare hab ihr im Englisch-Unterricht gemacht? Bei uns war es „Macbeth“, und darüber gibt es ja auch einen Film von Orson Welles, der nach meiner Erinnerung noch etwas abstrakter und bildgewaltiger ist als „Othello“, aber den habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

ANNI: Romeo und Julia. Was du sonst noch von Shakespeare gelesen hast, haben wir ja bei „Shakespeare in Love“ schon abgehandelt, das wiederholen wir jetzt nicht. Ich will über Othello sprechen, und zwar mit dir. Als Mann verstehst du ihn vielleicht eher.

TOM: Nicht nur Männer können hassen und intrigant sein. Ich finde die Art, wie Jago vorgeht, sogar eher typisch weiblich.

ANNI: Ach.

TOM: Es ist eine Hofintrige, die nicht sehr ausgreift. Und an sowas sind normalerweise Frauen beteiligt, die einen großen Teil des Hofstaates bilden. Die Sache mit dem Taschentuch fand ich allerdings seltsam. Wieso ergibt Jagos Frau, die doch ihrer Herrin treu ergeben sind, ihm einfach das Tuch, obwohl sie selbst sagt, sie weiß nicht, was er damit wohl vorhat?

ANNI: Sie ist eben einfältig, wie alle Figuren in diesem Stück, von Jago abgesehen.  

TOM: Gut, dass du das selbst sagst. Damit lieferst du schon einen Teil der Antwort, die du von mir wolltest. Wir haben einen sehr individuellen Fall von persönlichem Versagen vor uns, und ich glaube, man darf den Kontext nicht vergessen. Den gesellschaftlichen Kontext, meine ich.

ANNI: Othello als Außenseiter, der einerseits die sprichwörtlichen Ränke in Venezien oder sonst in Oberitalien nicht gewöhnt ist, ein edler, aber einfältiger Mann aus Afrika, der sich in die Gesellschaft quasi einnistet, indem er eine Patriziertochter heimlich ehelicht. Aber das ist doch so etwas Romantisches und Kostbares, wie kann man das wegen dummer Einflüsterungen und ohne jeden Beweis eines Fehltritts vernichten? Dass ein Ehebruch damals schwer wog, ist keine Frage, aber dieser Mord auf Verdacht!

TOM: Ja, pass auf, wen du heiratest. Gewisse Menschen sind nicht so kontrolliert.

ANNI: Wer soll bitte der Vergleichsmaßstab sein? Quatsch! Auch bei uns passieren die meisten Morde aus solchen Motiven.

TOM: Nein, aus Habgier, aber das ist jetzt zu statistisch gesehen, und natürlich spielt Eifersucht eine Rolle. Ich finde, das Stück oder der Film sind gar nicht so leicht zu erfassen. Ich weiß nicht, ob Orson Welles ihn so kurz und reduziert geplant hat, wie er dann wurde (90 Minuten, etwa die Hälfte einer Theatervorführung des Shakespeare-Stückes), aber sicher sind da viele wichtige Aussagen und sogar Figuren verloren gegangen und, sagen wir, durch exorbitante Bildsprache ersetzt worden.

Wer sich mit dem deutschen Film-Expressionismus etwas auskennt, kommt damit aber gut klar. Die starken Kontraste, die schrägen Perspektiven und manchmal raschen Schnitte sind  uns geläufig. Der letzte Welles, den wir geschaut haben, war „A Lady from Shanghai“, und da gibt es einige ähnliche Einstellungen, zum Beispiel einen Topshot auf zwei Antagonisten, die auf einer Klippe, also am Abgrund stehen. Die Restaurierung lässt den Film übrigens noch moderner wirken, als er für damalige Verhältnisse wohl sowieso war, weil das Bild so klar ist. Die Synchronisation ist im Wege der Restaurierung von 1991 entstanden, ebenso ein Teil der Musikunterlegung. In Englisch, in verrauschtem Original, wird hingegen gesungen , dass die Engländer im Bier trinken besser sind als die Deutschen und alle anderen.

ANNI: Shakespeare hat eben auch was für seine Landsleute einbauen wollen. Er war ein sehr publikumsorientierter Theatermacher, anders ging es damals auch nicht, wenn man die nicht subventionierte Hütte vollbekommen wollte. Und da sind drastische Figuren wie Othello und Jago natürlich auch faszinierend. Vor-aufklärerisch natürlich auch, im vollen Saft ihrer unterschiedlichen Charaktere, die nie auf Prinzipien oder Philosophien reflektieren, sondern allenfalls auf sich selbst, und selbst das ist bei Othello eher schwach ausgeprägt.

TOM: Kommerziell waren die Shakespeare-Verfilmungen von Welles kein Erfolg, leider. Bei seinem Werk über den Mohr von Venedig hat auch der Hauptreis beim Filmfestival von Cannes (ab 1955 „Goldene Palme“) daran nichts geändert.

Othello ist ist General, nicht Philosoph. Und mit dem Außenseiter hast du ja recht, auch wenn das Wort „Mohr“ nicht bedeutet, dass er „schwarz“ sein musste, sondern eher, dass er „Maure“ war („Moor“ im Original). Es gibt da keine Eindeutigkeit, deswegen muss man auch mit dem Rassismus, der hier behandelt worden sein soll, vorsichtig sein.

ANNI: Selbst, wenn er nicht ganz dunkelhäutig gewesen sein soll, so stellt Welles ihn aber dar, ist er ein „Fremder“, der von einem Einheimischen, der sich zurückgesetzt fühlt, gnadenlos manipuliert wird. Und sich manipulieren lässt, deshalb „Die Männer“ für mich. Da verschwinden die Frauen beinahe, werden unsichtbar in riesigen Säulenhallen, bei so vielen überschüssigen, negativen Gefühlen.

TOM: Ja, das Bild, als Desdemona in der Säulenhalle steht, ist besonders einprägsam. Sie verschmilzt fast mit einer Säule, ist in der schräg von oben eingerichteten Totale kaum noch wahrnehmbar, schon beinahe verschwunden, bevor der Mord ausgeführt ist, kein Subjekt mehr, das begehrt wird, sondern schon gerichtetes Objekt, dem Untergang, dem Verschwinden geweiht.

Othello wird hingegen die im Expressionismus für äußeres und inneres Gefangensein übliche Gittersymbolik gewidmet – natürlich ist das Gitter überdimensional, sein Seelengefängnis, ähnlich, wie in „Citizen Kane“ die Raumkonzeption Kane irgendwann als kleines Figur in einem riesigen Zimmer auf Xanadu marginalisiert. Auch die Figur hatte aber schon etwas Shakespearisches, in ihren Dimensionen,  und wegen der mächtigen Gefühle, von denen sie dominiert wird, ihrem Streben und Scheitern. Und immer ist ja etwas von Orson Welles selbst drin. Mich wundert gleichwohl, oder gerade, weil Welles wieder einmal Probleme typischer Art mit diesem Projekt hatte, wie, der Film so gut und so einheitlich wurde. Vor allem angesichts der Produktionsumstände, die man in der englischen Wikipedia nachlesen kann.

ANNI: Dich hat das Drama der armen Desdemona nicht so berührt, hm?

TOM: Es sind solche Momente, die einen Charakter formen, und das hat Welles hier fantastisch gemacht. Es gibt anfangs eine Szene, in der Desdemona noch unbeschwert ist, da wirkt sie reizend-naiv und charmant, ich weiß nicht, ob dieser Ausdruck als Gegensatz zu der mehr wissenden und dann Unheil ahnenden späteren Mimik Absicht war, aber da hatte sie mich schon, und deswegen habe ich auch an ihrem Schicksal teilgenommen.

Ohne einen solchen emotionalen Haken wäre es bei dieser übermächtigen, statuarischen Erzählweise aber schwierig geworden, mit der Identifikation. Denn die Männer, da hast du natürlich Recht, haben alle keinerlei Potenzial dafür. Ich konnte mich nur begrenzt in Othello hineinversetzen, obwohl mir Eifersucht nicht fremd ist, und obwohl sie immer erst einmal auf Verdachtsmomenten beruht, nicht auf erwiesenen Tatsachen. Aber ich halte sie nicht generell für ein Gift, sondern für etwas Natürliches – siehe vorne – wenn man an einem Menschen hängt und die ebenfalls ganz normalen Verlustängste verspürt. Das Maß ist das Ding, und das muss bei Shakespeare natürlich um einiges größer sein als in der überwiegenden Realität. Obwohl, seit …

ANNI: Ich weiß, was jetzt kommt. Eben nicht.

TOM: Aber es gibt einen starken sozialen Kontext. Ich weiß, es ruckeln und wirkt ein wenig wie im Kreis gehen, aber die Angelegenheit ist sperrig. Der Krieger Othello, der eine so wichtige Funktion für die Venezianer hat, als Feldherr und sogar administrativ, ist viel versierter, als er selbst denkt, weiß aber, dass die Faszination, die Desdemona für ihn empfindet, auf der fulminanten Erzählung seines wilden Lebens beruht, nicht etwa unerklärt romantisch ist. Er hat eine Außenseiterstellung, aber auch einen besonderen Zugang.

ANNI: Die Frage, die sich für mich gestellt hat ist trotzdem, wer ist nun rassistisch? Seine Gegenspieler? Sicher. Aber nicht auch Shakespeare, wenn er den Mann als so eine Mischung von großem Abenteurer und doch bezüglich seiner Raffinesse als zurückgeblieben charakterisiert – Othello äußert über sich selbst diesen Mangel.

TOM: Er scheitert an einer nie vollzogenen Inklusion oder Integration und an dem Mangel an Distanz gegenüber dem, was von anderen an ihn herangetragen wird, seiner ungefilterten Emotionalität, die erkennen lässt, warum die Eingliederung in die venezianische, ein morbid wirkende Gesellschaft, nicht möglich ist. Desdemona ist mehr ein Medium für dieses Scheitern, aber auch ein Spielball in rauer, von männlichen Interessen geprägten Umgebung. 

ANNI: Desdemona ist anfänglich sehr dezidiert, als sie ihr Handeln verteidigt, und wehrt sich auch gegen Othellos Anschuldigungen. Eine wichtige Szene des Stücks scheint aber im Film zu fehlen, nämlich eine sprachlich recht offensive Auseinandersetzung mit Jago, die der Figur mehr Substanz gibt. Und wie sie am Ende ihren Tod akzeptiert und Othello gleichzeitig vergibt, das ist eben schwer zu ertragen, und es hat bei mir nicht dazu geführt, dass ich Othello auch vergebe oder ihn gnädiger bewerte. Nicht einmal, dass er von Orson Welles gespielt wird, hat das bewirken können, und er wäre von dem Mann und seinem shakespeareschen Schicksal als Filmemacher nicht fasziniert?

TOM: Bei Jago gibt es auch eine Interpretationslinie, welche die scheinbar schwach unterlegte Motivation für sein Handeln, die nur aus dem Nichterhalt eines Postens unter Bewahrung seiner Stellung als erster Günstling von Othello resultieren soll, und diese geht in die Richtung, dass Jago homosexuell ist und generell frauenfeindlich. 

ANNI: Suggestion Gleichsetzung. Unhaltbar. 

TOM: Bei der aggressiven und hinterlistigen Ausprägung, die sie bei ihm nimmt, wohl schon. Als Beweis wird auch angeführt, wie rücksichtslos er seine eigene Frau ermordet.

ANNI: Dann ist das Stück also auch noch verdeckt homophob.

TOM: Stell dir mal Jago als einen heutigen Homosexuellen vor, der den weiblichen Part in seiner gleichgeschlechtlichen Beziehung gibt. Und hat er nicht was Zickiges und Weibliches, auch wenn er recht markant aussieht? Zumindest kann man sich alles, was dazugehört, vorstellen, und es geht nicht darum, etwas politisch Korrektes abzuliefern. Dass über Homosexualität hingegen offen gesprochen wird, auch in Stücken, war wohl zu Shakespeares Zeiten nicht möglich. Also macht man eine Figur wie Jago, der als verhinderter Bewunderer von Othello erst richtig an Statur gewinnt. Dann wären nämlich seine Liebes- und Treuebeteuerungen gegenüber Othello gar nicht so grundgeheuchelt, und seine Wut auf Othellos Glück mit Desdemona verständlich.

ANNI: Das ändert nichts daran, dass man sich als strategisch denkende Person, als Feldherr, nicht so leicht einwickeln lassen darf.

TOM: Diese Menschen kennen sich seit Langem und Othello vertraut Jago offensichtlich, so plump uns dessen Manipulationsversuche auch scheinen mögen, und das wiederum liegt daran, wie er, Othello, gestrickt ist. Der Film ist auch sehr klar, lässt vielleicht Subtilitäten des Stücks raus, wie den von dir erwähnten Dialog zwischen Desdemona und Jago – leider hab ich das Penguin-Taschenbuch immer noch in einer Kiste im Keller verpackt, sonst könnten wir’s nachlesen, aber dafür steigern die Filmsprache und die Verdichtung natürlich die Wucht des Dramas. Ich habe meine Punkte notiert und bitte um deine.

ANNI: 76/100. Ich weiß, die Bilder sind faszinierend, obwohl Shakespeare-Figur Welles ja noch weiter gehen konnte, aber, wie man in seinen frühen Filmen sieht, aber ich hätte mir eine Art modernen Kommentar erwartet. Dafür ist es ja ein Film, und man filmt nicht das Stück einfach so ab, sondern gewinnt etwas hinzu, was es in einen Zusammenhang mit der Gesellschaft unserer Zeit setzt.

TOM: Ich hatte mir deine Reaktion so vorgesetellt: Siehst du, so ist das, wenn Frauen Männern ausgeliefert sind, und wie gut, dass das alles Schnee von gestern ist.

ANNI: Formale Gleichberechtigung und ihre Ausformung in der Realität, zwei Welten, manchmal. Und das Denken von Männern über Frauen als Objekte und sogar als Schachfiguren ist ja in dem Film deutlich herausgearbeitet, aber der Filmemacher stellt sich zu sehr auf die Position von Shakespeare selbst, ist eine filmisch toll umgesetzte, gekürzte Theatervorführung.

TOM: Ich finde diese wuchtige Absolutheit klasse, die Welles als einen natürlichen Shakesepeare … nun, nach deiner Ansicht nicht Interpreten, sondern Produzenten erscheinen lässt. Wir müssen mal noch seinen „Macbeth“ gucken. Ich habe 91/100 notiert.

ANNI: Das wird trotzdem noch eine gute Bewertung. Für Fans der Tragödie und von exzentrischen Theaterverfilmugnen ein Muss. 

84/100

© 2020 (Entwurf 2016) Der Wahlberliner, Thomas Hocke 

Regie Orson Welles
Drehbuch Orson Welles
Produktion Orson Welles
Musik Angelo Francesco Lavagnino
Kamera Anchise Brizzi
Besetzung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s