Änderung unserer Adressierung mit dem „@“ und die künftige Verwendung von #Hashtags / @BGemeinwohl @BMieterverein @Elbeeckeweigand @Fechnerstr_7@HeimatNeue @KiezinAktion @Kiez_Web-Team @Mieterproteste @SusanneHoppe2 @22Marion_Noiram // #Mietenwahnsinn #DerWahlberliner

2019-02-23 In eigener Sache neues Format

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wenden uns heute nach relativ kurzer Zeit wieder mit einem Beitrag in eigener Sache an Sie / an euch. 

Wir ändern ab dem diesem folgenden Beitrag unsere Titel – und gehen einige Schritte zurück, um vorwärts zu kommen.

Wir hatten zunächst überlegt und es für ein paar Beiträge so eingerichtet, die vielen Direktansprachen an Follower, die mit dem „@“ angezielt werden, neu zu sortieren, indem wir sie alphabetisch listen. Der Hintergrund war, dass wir künftig vermeiden wollten, dass die Liste der direkt Angeschriebenen wie eine Rangfolge aussieht. In letzter Zeit haben wir uns über einige neue Follower freuen dürfen, die uns viel Aufmerksamkeit schenken und wollten das mit der Direktansprache honorieren.

Man kann diese gezielte Ansprache allerdings auch als eine Aufforderung verstehen, den betreffenden Beitrag auf jeden Fall und unabhängig davon, ob man mit dem Inhalt vollumfänglich einverstanden ist, zu liken oder zu retweeten oder beides. Wir freuen uns und bedanken uns sehr, dass einige es möglicherweise so aufgefasst haben und bereitwillig und vertrauensvoll gelikt und / oder retweetet haben, aber nun macht die zunehmende Zahl an Adressen, die unsere Titelzeilen bevölkern, ein Umdenken erforderlich.

Wir mussten zuletzt jedes Mal überprüfen, ob alle bedacht und auch nach Umstellungen noch richtig geschrieben sind und zusätzlich eine andere Gruppe beifügen: Diejenigen, die in einem Beitrag erwähnt sind, über die wir also berichten – oder die wir mit einem Beitrag in Form einer Forderung oder Information ansprechen wollen, politische Stellen beispielsweise, das hat zu einer ziemlichen Unübersichtlichkeit geführt, obwohl wir die Gruppen zuletzt mit dem / oder // getrennt haben, um uns noch zurechtzufinden und diejenigen, die wir von Beitrag zu Beitrag ändern, von „permanenten“ Adressen unterscheiden zu können.

Wir werden also weiterhin die vom Beitrag Betroffenen listen – und möglicherweise Stellen, vor allem politische, an die darin Forderungen richten und die deshalb eine Information „reingedrückt“ bekommen sollen.

Das betrifft dann in der Regel  nur Personen oder Organisationen, die uns nicht folgen, denn Follower sehen unsere Beiträge ohnehin und wir freuen uns darauf, auch künftig gelesen zu werden und selbstverständlich über jede Reaktion, jedes Like, jeden Retweet.

Der „schlankeren Linie“ bei den Titeln folgend, werden wir auch das Hashtagging einschränken. „Viel ist viel“ kann nützen, muss aber nicht. Unser Eindruck ist im Moment eher, dass Twitter sich damit schwer tut. Wahllos ist es bei uns nicht, da in der Regel dem Themenkomplex „Mietenwahnsinn“ zugeordnet, aber Sparsamkeit kann auch ein Gewinn sein. Vor allem fürs Zeitbudget, denn allein die Titel- und Hasthaggestaltung nimmt mittlerweile bei jedem Beitrag mehrere Minuten in Anspruch, die wir künftig lieber für die Erstellung von Inhalten verwenden wollen. Wir hoffen, das ist auch im Sinn unserer Leser_innen.

Titelzeilen in WordPress müssen immer neu arrangiert werden, anders als Adresspools, die man zum Twittern immer wieder verwenden kann. Das trifft auch dann zu, wenn man Beiträge staffelweise kopiert und neue Inhalte in den Kopien erstellt, um das jedes Mal komplette setzen des Titels zu vermeiden – es gibt entweder immer Veränderungen je nach Inhalt des Beitrags oder es wird wahllos und es verbleiben ungewollte bzw. nicht zum Thema passende Hasthtags, weil wir aufgrund der Vielzahl manchmal das eine oder andere übersehen, das entfernt werden müsste.

Nicht zuletzt verbessert das die Übersichtlichkeit unserer Beiträge. Damit diejenigen, die wir bisher immer beim Thema „Mietenwahnsinn“ mit dem „@“ adressiert haben, den vorliegenden Artikel in gewohnter Titeloptik sehen, haben wir ausnahmsweise den vorliegenden Post der Rubrik „In eigener Sache“ so überschrieben.

Letztlich gibt es einen weiteren Gerechtigkeitsaspekt neben der internen Rangfolge, und den kann man nicht durch alphabetische Ordnung lösen: Wer wird durch diese Direktansprache bevorzugt und wer könnte sich dadurch benachteiligt fühlen? Wer unsere Beiträge kennt, weiß, wie sehr wir manchmal mit dem Thema Gerechtigkeit ringen und dass wir deswegen oft nicht so einseitig auf den Putz hauen können, wie die Gefühlslage es gerade nahelegen würde.

Eine weitere Maßnahme wird sein, dass wir die Zahl der Schlagwörter verringern, die Suchmaschinen ansprechen sollen. Die Änderung dieser Schlagwörter von Beitrag zu Beitrag darf nicht, wie zuletzt, ebenfalls minutenlang dauern. Wir müssen dazu mittlerweile sogar den Editor wechseln, weil derjenige, den wir standardmäßig verwenden, das schnellere Schreiben ermöglicht, aber bei vielen Schlagwörtern teilweise keine Löschung erlaubt. Das Mehr an Zugriffen aufgrund von 30 oder mehr Schlagwörtern steht nicht in perfekter Relation zum Aufwand. Der Zwang zu einer klugen Auswahl, den wir uns damit auferlegen wollen, ist durchaus programmatisch gemeint.

Worüber es aber keinen Zweifel gibt: Wir stehen auf der Seite der Mieter_innen in Berlin und in allen anderen Städten!

Denn ihnen gegenüber wird keine Gerechtigkeit geübt, sie werden immer mehr zu Opfern eines wildgewordenen Kapitalismus, der sich letztlich selbst zerstören wird – aber bis es so weit ist, werden noch unzählige Menschen verdrängt und vertrieben, werden weiterhin soziale Strukturen zerstört, deswegen kann man den Neoliberalismus nicht einfach bis zum Selbstmord weiterlaufen lassen. Deswegen muss die Politik eingreifen und großflächig gegen die Verwüstung der Sozialen Stadt vorgeht. Gegen die Verdrängung und für eine bessere Politik werden wir uns selbstverständlich weiterhin einsetzen, ob mit oder ohne Ansprache mit dem „@“ oder Dutzenden von Hashtages im Titel.

Sollten wir in bestimmten Fällen eine Einzeladressierung vornehmen und / oder bestimmte Hasthags zusätzlich verwenden wollen, werden wir das per Retweet des Originalbeitrags tun, derzeit verfahren wir bezüglich der Hashtags bereits bei der Reihe „Crimetime“ so.

Liebe Leser_innen, wir bedanken uns für Ihr / euer Verständnis und hoffen, unsere Beiträge werden weiterhin Zuspruch finden!

Thomas Hocke, Berlin, 1. März 2019

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