Schulstreiks: Gestern in über 1.500 Städten + Rojava + Erneuerbare Energien #greenenergy #FridaysforPeace #FridaysforFuture #HWO #ClimateChange #Rojava #freeRojava #Renewables #cleanenergy

Der Telepolis-Beitrag, auf den wir uns beziehen, titelt „heute“, nicht „gestern“, weil er gestern entstand, wir tragen heute nach und kommentieren kurz.

Die Schulstreiks gehen weiter, gestern weltweit in 1541, davon in 37 deutschen Städten (nicht in Berlin, wegen der Herbstferien).

Sie haben zumindest, weil es (auch) um eine ökologische Angelegenheit zu gehen scheint, einen Blick nach dem von der Türkei angegriffenen Rojava-Projekt in Nordsyrien geworfen und seiht das aus der Perspektive von Unternehmenskritikern, weniger im Sinn einer Kritik an der strategischen Politik der Türkei und anderer Teilnehmer am Syrienkrieg.

Wir gehen davon aus, dass sich hier noch nicht die logische Erweiterung der Umweltbewegung in den Pazifismus hinein vollzieht, sondern es sich hier um die Wahrnehmung eines einzelnen Ereignisses und eine Stellungnahme dazu handelt. Deshalb ist es richtig, die erfreuliche Tatsache, dass sich FfF, in dem Fall die Sektion „FfP“ für Rojava interessiert, in einem Artikel zur Umwelt zu erwähnen. Wir verfolgen aber gerne Spuren, die auf eine erweiterte Wahrnehmung von „FfF“ hindeuten.

Auch in diesem Artikel erwähnt, der uns wegen seines Ritts durch die Themen unter dem Label „Klima & Energie“ etwas amüsiert, aber wir kennen das ja, wie man zielsicher nicht vertieft, sondern erweitert: Die Bevölkerung in Deutschland möchte weiterhin gerne die erneuerbaren Energien ausbauen – trotz einer Form von Energiewende, die erst teuer war und jetzt vom lobbylastigen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zuschanden geritten wird. Wir werden darüber noch berichten.

Hier geht es zu Details der Umfrage.

Sicher wird jemand, der Interessen vertritt und eine Umfrage in Auftrag gibt, Umfragen nicht absichtlich so organisieren, dass er überhaupt nicht bestätigt wird. Uns ist aber wichtig: Schon die ausgelobten 675 Megawatt für die Erneuerbaren für 2019 sind nicht einmal so viel Strom, wie ein größerer Kernmeiler erzeugt (ca. 1.000 bis 1.200 MW) und nur 204 MW wurden verwirklicht.

Die Chance, Deutschland zu einem Motor bei den erneuerbaren Energien zu machen und dabei viele nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen, wurde bereits vertan bzw. nach guten Anfängen auf eine wirklich dumme Weise vernichtet – zunächst in der Solarindustrie, jetzt in der Windkraftproduktion. Sollte sich die Elektromobilität doch durchsetzen, obwohl sie nicht nachhaltig ist, wird das zu einem erheblichen Strom-Mehrverbrauch führe. Wenn dieser Strom dann nicht aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, wird es vollends absurd: Nicht nur der Ressourcenverbrauch für den Zyklus eines E-Mobils ist hoch, es wird auch noch dreckige Energie aus der Steckdose notwendig sein, um mit angeblich null Emissionen durch die Gegend zu fahren.

TH

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