Querschläger – Tatort 1111 #Crimetime 515 #Tatort #Bundespolizei #Falke #Grosz #NDR #Querschläger

Crimetime 515 - Titelfoto © NDR, Sandra Hoever

Was zählt, ist das Motiv. Nicht nur.

„Zahlen Krankenkassen wirklich keine lebenswichtigen Operationen in den USA? Tatsächlich spielt der Tatort hier auf einen Rechtsstreit in Bremen voriges Jahr an. Das Bremer Sozialgericht hatte entschieden, dass die gesetzliche Krankenkasse einem schwerkranken Jugendlichen die Behandlung in den USA bezahlen muss – unabhängig der Höhe der Kosten. Dort waren es, wie im „Tatort“, rund 300.000 Euro.

Das Urteil hatte für Überraschung gesorgt, denn es gab noch kein durch Studien gesichertes Wissen darüber, ob die Operation wirklich Erfolg hat. Zudem: Das Gericht machte deutlich, dass die Kostenhöhe grundsätzlich irrelevant ist. Einzige Bedingung: Es gibt in Deutschland keine Alternative zu dieser Behandlung. Hier entspricht der „Tatort“ also nicht (mehr) ganz der Realität.“, schreibt die Berliner Morgenpost in ihrem Faktencheck zum Tatort Nr. 1111. Und dass es den Autobahnsniper von Osnabrück gab, der sich auf Lastkraftwagen spezialisiert hat. Ein paar Meinungen zum Film haben wir in der Vorschau erwähnt und unsweitere Gedanken gemacht, sie stehen in der -> Rezension.

Handlung

Ein Heckenschütze schießt auf einem Autohof auf einen Lkw-Fahrer, der Täter flüchtet unerkannt. Thorsten Falke und Julia Grosz ermitteln im Umfeld der Spedition: Handelt es sich um einen psychisch gestörten Einzeltäter oder um eine Auseinandersetzung im Truckermilieu? Bei ihren Ermittlungen stoßen Falke und Grosz auf eine Mauer des Schweigens. Während sie mehr und mehr von einer Erpressung ausgehen, schlägt der Täter erneut zu.

Rezension

Das obige Gerichtsurteil bezieht sich auf einen Einzelfall und ist keine höchstrichterliche Rechtsprechung. Man kann es also nicht unbedingt auf den Fall im Film übertragen. Wenn dieser in wichtigen Punkten abweicht, besteht vor allem das Problem, dass die Sache vor Gericht wieder eigens verhandelt werden muss. Inzwischen geht Zeit und Zeit ins Land und ein schwerkranker Mensch kann dabei versterben. Wir gehen zwar davon aus, dass Sozialgerichte in solchen Fällen schneller entscheiden als beim typischen Alltagskram, wo sowas in Berlin bei nur einer einzigen Instanz Jahre dauern kann, aber es kann nicht sein, dass jemand vor Gericht darum kämpfen muss, eine überlebenswichtige Operation zu erhalten – wo immer sie stattfindet und was immer sie kostet.

Aber das neoliberal gestrippte System der gesetzlichen Krankenkassen schafft es nicht einmal mehr, zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit unabdingbare Brillengläser zu erstatten, auch die Zähne versichert man am besten privat extra, wenn man nicht irgendwann mit Lücken rumlaufen will – angesichts dieser von vielen gewissenlosen Bundesregierungen geschaffenen Zustände darf man sich auch über andere Ausfälle in der Grundversorgung nicht wundern, schon gar nicht, wenn’s ans Leben geht. Außerdem weiß man heutzutage nie, was man sich auf einer der kaputtgesparten Klinikstationen an Keimen einfängt, falls man doch das Glück aht, in einen OP-Saal zu gelangen und dort sogar auf ein Team trifft, das nicht so total überarbeitet und im Dauerstress versunken ist, dass die Fehlerquote um ein Vielfaches höher ist als bei ausgeruhten und hoch motivierten Ärzt*innen.

Auf kaum einem anderen Gebiet hat das Wort „Reform“ sich so sehr den Bedeutungen „Schrecken, Angst, Frust“ angenähert wie auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung. Vor allem ältere Menschen dürfen sich darauf einstellen, dass sie in Zukunft bei nicht mehr vorhandener kapitalistischer Verwertbarkeit immer häufiger auf lebenserhaltende Maßnahmen verzichten müssen. Jene spezielle Politik, die Generationen gegeneinander aufhetzt und auch sonst jeden Nebenwiderspruch wichtiger erscheinen lässt als den Kampf der Klassen gegeneinander, schafft dafür den ideologischen Nährboden. Die Zeiten werden härter. Und dass jemand mal schnell 300.000 Euro spendet, weil er mehr oder weniger von der Polizei dazu genötigt wird, ist leider nur ein Märchen.

Nachdem diese wichtigen Aussagen getroffen sind, zum Film. Das mit dem Märchen haben wir schon erwähnt. Trotzdem ist dieses Ende das einzige, das es geben konnte, nachdem ein verzweifelter Vater zuvor einen Menschen unabsichtlich, einen weiteren vorsätzlich umgebracht und zwei weitere unterschiedlich schwer verletzt hat. Er wird seine Tochter tatsächlich nicht mehr in die USA begleiten können, wenn sie dort operiert wird. Er wird ins Gefängnis gehen. Und hat doch gesiegt. Ein Traum. Auf emotionaler Ebene funktioniert der Film auch recht gut. Endlich mal wieder ein paar Momente, die zum Heulen schön waren. Dafür haben wir gerne über unzählige Schwachstellen im Drehbuch hinweggesehen. Im Grunde über die gesamten letzten zwanzig Minuten, denn logisch und nachvollziehbar war da eigentlich nichts mehr, was irgendeine Figur abgeliefert hat. Am besten noch das gendermäßig noch nicht ganz ausgearbeitete Führungsduo Falke und Grosz. Das hatte aber seine Hoax-Parade schon zu Beginn.

Chapeau: Alle drei Drehbuch-Beuger eines öffentlich-rechtlichen Krimis innerhalb der ersten Minuten: Polizist, der nicht reanimiert, Polizistin, die einen Alleingang macht und ein Täter, dem zufällig was aus der Tasche fällt. (Auf Twitter)

Es gibt noch viele weitere Drehbuch-Beuger (da haben wir wieder einen schönen Begriff gelernt), aber man sieht, dass auch der Herr Tewes eigentlich ein Struddler ist, wie man dort sagt, wo wir geboren sind. Und eben kein Sniper mit Leib und Seele. Und diese Alleingänge rufen beim Co-Ermittler immer die gleichen unsinnigen und unauthentisch wirkenden Proteste hervor. Nächstes Mal, ne! Genau. Nächstes Mal machen wir das wieder genauso. Das ist aber auch norddeutsch, es immer auszusprechen. Wie wär’s denn mal stattdessen mit einem wissenden Grinsen?

Andererseits passt dieser Stil immer gut, wenn es darum geht, heiße Themen möglichst so darzustellen, dass die Sentimentalität sich auf wenige Augenblicke reduziert. Dafür sind Falke und Grosz auch die richtigen Typen, obwohl wir Grosz noch nie so viel haben lächeln sehen wie dieses Mal und Falke noch nie so knuffig fanden wie mit bekifftem Sohn und schlaffer Katze. Die schlaffe Katze lässt man übrigens an ihrem Platz und setzt sich selbst woanders hin, als anständiger Katzenbesitzer.

Es gab tatsächlich Kritiker, die meinten, als der Herr Aksoy ins Bild kam, nun ginge es mal richtig los mit einem 4-Blocks-Cover, aber den Eindruck hatten wir nicht. Aus dem simplen Grund, weil es im Tatort solche Darstellungen migrantischer Unternehmer schon lange vor der Berlin-Neuköllner Clanserie gab. Wiedemann & Berg, die „4 Blocks“ herstellen, sind zwar auch im Tatortbusiness, aber komischerweise machen sie nur die komischen Weimar-Tatorte, nicht die etwas härteren OK-Filme, die es in Hamburg oder Bremen schon mal zu bestaunen gab. Der Synergieeffekt ist gering und – eine Darstellung wie in „4 Blocks“ geht im Tatort gar nicht, weil sie zu weit von der politischen Korrektheit abweicht. Man muss das immer etwas veredeln. Ersatzweise gibt es Fladenbrot und ein paar andere Halbklischees. So, wie viele Politiker*innen in Neukölln mit „4 Blocks“ nicht so glücklich sind, werden viele Menschen mit türkischem Hintergrund mit den etwas holzschnittartig und vor allem des in der aktuellen Situation zu unbedarft wirkenden Aksoy-Bruders nicht so glücklich sein. Zu Protesten wird es aber nicht kommen, da hat der NDR aus Filmen wie „Wem Ehre gebührt“ gelernt und hängt alle Aggressionen gegen Menschen mit Migrationshintergrund, die verdächtig schnell reich werden, mehr oder weniger auf Subtextebene ein – bis dann der verzweifelte, legalistische Zollfahnder doch alles ausspricht. Wir hätten’s auch ohne diese Gardinenpredigt, Adresse ist der reale deutschen Rechtsstaat, verstanden. Es ist auch alles nicht so einfach, moralisch, rechtlich und faktisch.

Finale

Nachdem wir recherchiert haben, wie unterbezahlt Drehbuchautor*innen im Vergleich zu anderen an einem Tatort beteiligten Kräften sind, ist uns einiges noch einmal klarer geworden. Besonders der hier zuständig NDR tut sich mit Ungleichheit hervor. Während Drehbücher nur mit höchstens 50.000 Euro vergütet werden, erhält z. B. die nicht gelernte Schauspielerin Maria Furtwängler für ihr Erscheinen in einem einzigen Film weit über 200.000 Euro (2016), erhält so viel wie kein etablierter Fernsehstar. Und nun fragen wir uns mal, was mehr über die Qualität eines Tatorts entscheidet. Frau Furtwänglers Appearance oder das Drehbuch? Das heute übrigens oft von mehreren Personen verfasst wird, die sich diese Summe auch noch teilen müssen. Wir kennen den einen oder anderen Autor, der eigentlich ganz gut im Geschäft ist und doch Zeiten hat, in denen er darüber nachdenkt, ob nicht Hartz IV beantragen die finanzielle Lage etwas entspannen würde.

Was Nick Tschiller als Till Schweiger … äh, umgekehrt … verdient, weiß zum Glück niemand. Wotan Wilke Möhring, den wir für besser halten als beide (das Salär von Franziska Weisz wurde in dem Artikel, den wir dazu gelesen haben, nicht offengelegt), muss mit der Hälfte von dem auskommen, was Furtwängler erhält, ebenso geht es Axel Milberg als Klaus Borowski in Kiel.

Warum gehen wir darauf ein? Ganz einfach: Die ohnehin durch ihren Gatten zu den Superreichen zählende Furtwängler muss höchstens 1,5 Tatorte drehen, in denen sie die diskussionswürdige LIndholm-Figur darstellt, damit sie das Geld für eine Operation eines fiktiven kranken Kindes in den USA zusammenhätte, Möhring und die anderen müssen dafür doppelt so lang schuften und dürfen sonst nichts zum Leben ausgeben, damit sie nach ca. Jahren die Kohle endlich auf dem Konto haben. Und es ist nicht das Gleiche, wenn man dazu einen Kredit aufnehmen muss.

So kann’s gehen, wenn man durch einen Tatort ins Nachdenken über Gerechtigkeit im Allgemeinen und im Besonderen gerät. Haben wir schon erwähnt, dass der Staat in Deutschland jedes Jahr Steuervermeidung, Steuerverkürzung und -hinterziehung im Wert von 125 Milliarden Euro einfach so durchgehen lässt? Derweil müssen Menschen, die in Not sind, Crowdfundung betreiben. Wir sehen uns wieder, Falke, coole Socke, in einer Welt, die Typen wie du immer ein kleines Stück besser machen!

7,5/10

© 2019 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Vorschau: Die schönste Tatortnummer aller Zeiten

Aller bisherigen Zeiten, ist zu ergänzen. Bis zur Nr. 2222. Vielleicht. Da haben Sie Falke und Grosz etwas ganz Besonderes spendiert, auch wenn es nicht gefeiert wird wie die Nr. 1000, die in Erinnerung an den allerersten Tatort „Taxi nach Leipzig“ den gleichen Titel bekam. Aber auch die 1111 ist wieder vom NDR. Und es ist der 11. Tatort, in dem Wotan Wilke Möhring den Kommissar Falke spielt. Zum sechsten Mal nun mit Franziska Weisz als Julia Grosz (Franziska Weisz). Es ist an der Zeit, erstmals eine Tatort-Bewertungskurve für dieses Team zu erstellen, sie beinhaltet auch die fünf ersten Falke-Filme mit Katharina Lorenz (Petra Schmidt-Schaller).

Was sehen wir links? Einen recht anständigen Start, dann einen Abfall und den Versuch, wieder voranzukommen. Der NDR ist ein ambitionierter Sender, der versucht, alle seinen seinen Teams etwas von der großen Tatort-Tradition mitzugeben, die er unzweifelhaft für sich verbuchen kann.

Die Kurve zeigt aber nicht nur das Problem, dass nach dem guten Start einige Filme kamen, die nach der Meinung der Tatort-Fundus-Nutzer keine Highlights waren, die verbirgt auch etwas: Die Relation zu den anderen Teams. Gegenwärtig stehen Falke und Grosz nur auf Platz 14 der Ermittler-Rangliste (von 22 Teams). Wir haben bereits geschrieben, dass wir die beiden spannend finden und ihnen mehr zutrauen, dass sie vielleicht die interessanteste Paarung überhaupt darstellen.

Seit wir auch die Polizeirufe rezensieren, wie folgt ergänzt: Neben Buckow und König, die ebenfalls vom NDR betreut werden. Werden Falke und Grosz ebenfalls so angelegt, dass sie das Verhältnis zueinander entwickeln dürfen und wird sich das, wie bei Buckow und König, über viele, viele Jahre hinziehen? Was die Bewertung der Filme angeht, wäre zuletzt alles gut gewesen, hätte es nicht mit „Böser Boden“ einen bösen Ausrutscher gegeben. Da im Moment viele Teams in der Bewertungstafel eng beieinander liegen, ist aber trotzdem noch alles drin. Bei Teams, die noch nicht viele Fälle gelöst haben, wirkt es sich bei jedem neuen ohnehin stärker aus, wie gut er ankommt.

Wir offen, der neue Film wird kein Querschläger werden. Die Meinungen im Vorfeld sind gemischt. In der Redaktion der Tatort Fans gibt es eine durchwachsene und eine positive Meinung.

(…) Auch in Stephan Ricks „Tatort: Querschläger“ stiehlt der „Der Nanny“-Star [Milan Peschel, Anm. TH] wieder allen die Show – und doch ist der Krimi aus Norddeutschland im Vergleich zu den anderen drei Folgen [„Weil sie böse sind“, „Der Hammer“, „Zahltag“] die schwächste mit Milan Peschel. Das liegt aber weniger an seiner gewohnt charismatischen Darbietung als vielmehr am durchwachsenen Drehbuch: Der Plot birgt einige Logiklöcher, lässt den Tiefgang an entscheidenden Stellen vermissen und driftet bisweilen sogar in den Kitsch ab. (…), meint Filmstarts.de und vergibt nur 2,5 von 5 Punkten.

Besser wertet der SWR im Tartotecheck und kommt für diesen Film, der mehr Drama als Krimi sei, auf 4 von 5 Elche: (…) In diesem Spannungsverhältnis zwischen Gräueltaten mit unschuldigen Opfern und Tätern, die selbst zu Opfern werden, spielt dieser Tatort und ist dabei sehr dramatisch und sehr stark! Dabei bleibt der Film spannend bis fast zum Schluss. Fast sage ich deshalb, weil der eigentliche Schluss dann doch etwas zu einfach, zu süß, zu platt ist. (…)

Einen möglichen Hinweis darauf, dass die Beziehung der beiden Ermittler eine ganz überraschende Wendung nehmen könnte, findet sich im STERN: „Gleichzeitig arbeitet Autor Stielow mehrere zusätzliche Themen in den Plot ein: die Grenzen des Gesundheitssystems bei seltenen Erkrankungen und Homosexualität bei der Polizei. So wird am Rande der Ermittlungen die toughe Grosz von der lesbischen Polizistin Tine (Marie Rosa Tietjen) angeflirtet und erst vom eher ruppigen Falke brüderlich liebevoll darauf hingewiesen. «Es war oft die Frage, wohin geht die Grosz eigentlich, wenn sie geliebt werden will oder lieben will», sagte Autor Stielow dazu laut Presseheft. Die Zukunft werde zeigen, wo das hingehe. «Fakt ist: Homosexualität in der Polizei ist ein extrem sensibles Thema.»“

Wir werden am Sonntagabend erst einmal sehen, wohin es im Film mit der Schnapszahl geht und über unsere Eindrücke berichten. Bei der Handlungsbeschreibung fasst sich die ARD dieses Mal betont kurz:



Besetzung und Stab

Hauptkommissar Thorsten Falke – Wotan Wilke Möhring
Oberkommissarin Julia Grosz – Franziska Weisz
Autobahnpolizistin Tine Geissler – Marie Rosa Tietjen
Zollfahnder Steffen Thewes – Milan Peschel
seine Ehefrau Marie Thewes – Oana Solomon
die kranke Tochter Sara Thewes – Charlotte Lorenzen
Speditionsinhaber Cem „Jimmy“ Aksoy – Eray von Egilmez
Jimmys Bruder Efe Aksoy – Deniz Arora
seine Ehefrau Kathy Aksoy – Esther Roling
Tochter Leila Aksoy – Giolina Ardente
Sohn Kian Aksoy – Massimo Ardente
Speditionsinhaber Roland „Rolle“ Rober – Rudolf Danielewicz
Zollamtschef – Herbert Trattnigg
Falkes Sohn Torben – Levin Liam
Tanja – Julia Liebetrau
Falco – Peter Marton
Finne – Stefan Roschy

Drehbuch – Oke Stielow
Regie – Stephan Rick
Kamera – Felix Kramer
Szenenbild – Tim Tamke
Schnitt – Florian Drechsler
Kostümbild – Rike Russig
Musik – Stefan Schulzki

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