UPDATE „Wir haben es satt“ – Demo am 18.01.2020 um 12 Uhr in Berlin, Brandenburger Tor #Wirhabenessatt #Agrarwende #climatechange #FFF #Landwirtschaft

Heute ist es soweit. Die erste Großdemonstration des Jahres in Berlin findet statt. Wir unterstützen den Aufruf zu „Wir haben es satt!“, wie schon im vergangenen Jahr. Hier geht’s zum Ausgangsartikel, er ist aber auch unten angehängt.

Das Update dient dazu, noch einmal an den Termin heute um 12 Uhr am Brandenburger Tor zu erinnern – und erste Zahlen weiterzuleiten.

Zu der Kundgebung am Mittag aufgerufen hat das Bündnis „Wir haben es satt!“, ein Zusammenschluss von mehr als 50 Bauern-, Naturschutz- und Verbraucherorganisationen. Angemeldet wurden 15.000 Teilnehmer.

Gefordert wird von der Bundesregierung unter anderem ein umwelt- und klimaverträglicher Umbau der Landwirtschaft. Bereits gestern hatte es anlässlich der Agrar- und Ernährungsmesse Kundgebungen von Bauern gegeben. Diese richteten sich vor allem gegen Preisdruck und strengere Umweltschutzregeln.

Parallel zur Messe kommen auch Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz zusammen. Gastgeberin ist Bundesministerin Klöckner. Schwerpunktthema ist die Rolle des Handels für die weltweite Ernährungssicherung.

(Aktuelle Meldung im Deutschlandfunk)

Die auffällige Neigung der deutschen Agrarministerin, den Belangen der konventionellen Agrar- und der Lebensmittelindustrie dienlich zu sein, wird sicher auch bei der heutigen Demonstration eine Rolle spielen. Wir hoffen, dass möglichst mehr als 15.000 Menschen kommen werden. Die Demonstrationen finden seit 2011 statt und haben bisher jedes Mal mehr als 20.000 Teilnehmer*innen auf die Beine gebracht – und auf die Räder, denn traditionell ist auch eine Trecker-Demo dabei.

Was uns gefreut hat: Auch FFF hat aufgerufen, heute mitzumachen, diesen Wunsch hatten wir im Ausgangsbeitrag vom 16.01. geäußert.

TH

Am nächsten Samstag, 18.01.2020, ist wieder Demozeit! Die mittlerweile traditionelle „Wir haben es satt“-Kundgebung findet in Berlin statt.

In jedem Januar vereinen sich Zehntausende von Menschen in Berlin, um für die Agrarwende zu demonstrieren und gegen die immer weiter voranschreitende Industrialisierung der Lebensmittelproduktion.

Die Aktion gegen die industrielle Agrarwirtschaft stützt sich auf ein breites Bündnis von Organisationen, die sich hier als Träger oder solidarisch / unterstützend mit einem wichtigen Element der grünen Transformation zeigen: der Agrarwende. Nicht, dass sich in den letzten Jahren viel zum Positiven verändert hätte, das Sterben kleiner Betriebe zugunsten der Industrie geht weiter, die Auswirkungen großindustrieller Landwirtschaft auf die Umwelt werden immer deutlicher sichtbar.

Sicher wäre jetzt, wo das Thema Ökologie wieder oben auf der Agenda steht, ein guter Zeitpunkt, um soziale Bewegungen, die Klimaaktivist*innen und die Initiator*innen und Teilnehmer*innen von „Wir haben es satt“ zu vernetzen, denn die Agrarwende ist unzweifelhaft ein wichtiger Bestandteil des Wandels nicht nur für ein besseres, gesünderes Leben, sondern wichtig für die übrigen Komponenten der Nachhaltigkeit.

Hinter diesem Link sind alle Infos zur Demo zu lesen, hier ein kurzes Erklär-Video:

den Aufruf per Mail via Campact bilden wir nachstehend ab:

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