LIVE: @HeimatNeue mit Impressionen von der Demo KEIN Schritt nach rechts vor Reichstag und Kanzleramt #nichtmituns #KeinSchrittnachrechts #b0802

Über die Spontandemonstration vor der FDP-Zentrale am 05.02. in Berlin hatten wir in Kooperation mit der @HeimatNeue berichtet, die vor Ort waren und uns Bilder und Eindrücke geliefert hatten. Gestern leiteten wir den Aufruf für die Demonstration #KeinSchrittnachrechts und #Nichtmituns weiter.

Der „Fall Thüringen“ ist ungelöst, der Ministerpräsident der Schande, Thomas Kemmerich, weiter im Amt – und wieder ist die @HeimatNeue vor Ort und hält uns auf dem Laufenden über den Protest der Zivilbevölkerung gegen den Sündenfall von Thüringen.

Wir vermitteln Eindrücke vom Platz der Republik, wo sich die Demo zwischen Kanzleramt und Reichstag bewegt und jetzt zum Brandenburger Tor weiterzieht, wo sie sich mit der Seebrücke-Demo „Platz für alle“ vereinen wird. Die Stimmung ist kämpferisch und laut und wir sind uns sicher, wenn nicht bald eine demokratiefreundliche Lösung für die Situation in Thüringen gefunden wird, werden die Demonstrationen anhalten und weiter anwachsen.

Derweil arbeiten auch die Medien an der weiteren Diskursverschiebung nach rechts, die wir in mehreren Beiträgen beschrieben haben, zuletzt hier. Teil 4 sollte sich ursprünglich einem interessanten Artikel in der ZEIT widmen, aber es kommen immer neue Anschläge auf die Demokratie, kommen in so kurzen Abständen, dass wir fast jeden Tag das Schreibprogramm ändern müssen.

TH

Vorausgehender Artikel: Demoaufruf!

Wir schließen uns dem Aufruf zur morgigen Demo auf dem Platz der Republik an und posten hier den kompletten Originalaufruf des Bündnisses, das sich kurzfristig zusammengefunden hat, wie er hier hinterlegt ist. Initiatorin ar die „Seebrücke“. Unser letzter Artikel zu „Thüringen“ ist hinter diesem Link zu finden, hier weitere Beiträge zur Diskursverschiebung nach rechts, die bereits vor dem 05.02. entstanden sind. Der Verrat an der Demokratie lag in der Luft – und jetzt müssen wir handeln!

TH

Kein Schritt nach rechts – #nichtmituns!

Der 5. Februar 2020 wird in die Geschichte eingehen – als der Tag, an dem Faschist*innen von der AfD zum ersten Mal einem Ministerpräsidenten ins Amt verhalfen.
Kein Fußbreit dem Faschismus sollte selbstverständlich sein, gerade in deutschen Parlamenten!

Darum gehen wir auf die Straße: am Samstag, den 8. Februar, um 12 Uhr auf dem Platz der Republik. Dort, gegenüber dem Kanzleramt, zeigen wir der Spitze der CDU, was wir von ihrem Duckmäusertum halten. Ein solcher Tabubruch darf sich niemals wiederholen! Vom Kanzleramt ziehen wir weiter zum Auswärtigen Amt, wo wir um 14 Uhr die Demonstration der Seebrücke unterstützen: für eine Politik, die sich nicht nach rechts treiben lässt, und für die Aufnahme von Geflüchteten aus den völlig überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln.

Seid dabei, werdet laut, kommt mit uns auf die Straße. Für eine starke Demokratie, gegen jeden Faschismus!

Bündnispartner*innen:
Aufstehen gegen Rassismus Berlin
DGB Jugend
Fridays for Future
Grüne Jugend
Jusos in der SPD
linksjugend [’solid]
Naturfreundejugend
Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken

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Mehr Infos:

Die Politik einer vermeintlichen bürgerlichen Mitte setzt seit Jahrzehnten den neofaschistischen rechten Rand mit einer progressiven Linken gleich – was den Pakt mit der Höcke-Partei erst möglich gemacht hat. Dass es für die erfolgreiche Wahl Thomas Kemmerichs durch FDP und CDU auch die Stimmen der AfD brauchen würde, war vorher klar – und nach aktuellen Informationen auch bewusst einkalkuliert. Statt dem Wahlsieger Ramelow wurde ein Kandidat der 5-Prozent-Partei FDP zum Ministerpräsidenten gewählt.

Dieser schändliche Pakt muss Konsequenzen haben:
Thomas Kemmerich muss zurücktreten und das nicht nur ankündigen. Dieser Dammbruch nach rechts kann nicht rückgängig gemacht werden, aber es muss alles dafür getan werden, das beschädigte Ansehen der Demokratie zu reparieren. Haltung und Verantwortung sind jetzt das Gebot der Stunde: Mit Bodo Ramelow steht der Kandidat zur Verfügung, den 60 Prozent der Thüringer*innen in einer direkten Wahl wählen würden, seine Partei ist klar stärkste Kraft. CDU und FDP müssen dieses eindeutige Votum endlich anerkennen und den Weg frei machen für eine demokratische Mehrheit.

ENDE DES AUFRUFS

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