Die 39 Stufen (The 39 Steps, GB 1935) | 5 Empfehlungen | #Filmfest 258 #Top250

Filmfest 258 B "Concept IMDb Top 250 of All Time" (25)

Eine neue Rezension gibt es jetzt hier (Filmfest 312 A).

Dass ein Hitchcock-Film die Nr. 25 der „Top 250 aller Zeiten“ bekommt, ist schön. Weniger angenehm: Ich bin einigermaßen schockiert, dass ich diesen Agentenfilm, der als frühes Hitchcock-Meisterwerk gilt, offenbar noch nicht rezensiert habe. Dass ich ihn in den letzten Jahren gesehen habe, ist eindeutig. Also muss ich da nochmal ran. Nun ja, es gibt Schlimmeres. Vielleicht fange ich dann doch ganz von vorne an und arbeite mich von den 1920ern an vor – denn das ist auch sicher: Die meisten Stummfilme von Hitchcock kenne ich noch nicht und geschrieben habe ich bisher über keinen von ihnen.

Die 39 Stufen (Originaltitel: The 39 Steps) ist ein britischer Thriller von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1935 nach dem Roman Die neununddreißig Stufen (The Thirty-Nine Steps) von John Buchan. (1)

Der Film heißt aber wirklich „Die 39 Stufen“ oder „The 39 Steps“, also nicht die Zahl ausgeschrieben. Von 1999 bis 2006 war er in den Top 250 der IMDb enthalten und erhält gegenwärtig eine Nutzer*innenwertung von 7,6/10. Das ist ein recht deutlicher Abstieg, denn es war immer schon nötig, ca. 8/10 zu erhalten, um in die Liste zu kommen; gegenwärtig sind es 8,1. Gleichwohl ist 7,6/10 eine gute Note und wenn ich mich richtig an diesen Spionagethriller erinnere und eine Neusichtung nichts wesentlich anderes erbringt, wird es bei mir wohl auf eine ähnliche Bewertung hinauslaufen.

Da die Situation ist, wie sie ist, gibt es erst einmal nur diese „Filmfest B“-Empfehlung mit vier Kritiken aus der Wikipedia zum Einlesen:

„Halbwegs geschickte Konzeption, gute Bildeinfälle, mißglückte Synchronisation.“ – 6000 Filme, 1963 (bezog sich noch auf die erste Synchronfassung)[4]

„Der Film springt von einem Höhepunkt zum anderen. Ein Meisterwerk des englischen Vorkriegskinos.“ – Süddeutsche Zeitung

„Mit einem unrealistischen, aber raffinierten Plot, intelligenten Dialogen und einer Regie, die alle filmischen Mittel virtuos verwendet, ist der Agententhriller eine glückliche Synthese von hoher Kriminalspannung und absurdem Witz. Beste Kinounterhaltung.“ Lexikon des internationalen Films[5]

„Die absurde Handlung, die um eine Kette unglaubwürdiger Zufälle gewoben wird, ließ Hitchcock freien Spielraum zur Entfaltung seiner Imaginationskraft. So entwickelt sich der Film in einer raschen Abfolge stetig wechselnder Schauplätze (…), hält aber einen durchgehend zügigen Rhythmus ein. Robert Donats Weltläufigkeit wird bewundernswert durch den kühlen Charme Madeleine Carrolls ergänzt, die Hitchcock hier zu ihrer besten Darstellung führte. Beider Leistungen und das so witzige wie spannende Drehbuch machen den Film zu einem Meisterwerk des humorvollen Thrillers.“ – rororo Filmlexikon, 1978[6]

Als deutsche Kritik empfehle ich von Ulrich Behrens auf „Follow me now“, hier hatte er offensichtlich Spaß daran, die rasante Handlung mit adäquater Diktion nachzuzeichnen. Mehrere Kritiker betonen die allzu vielen Zufälle in dem Film, aber wer häufig „Tatort“ schaut, wird dafür gerüstet sein und Hitchcock aberwitzige Wendungen nicht krumm nehmen – die Spannung!

TH

(1) Wikipedia

Regie Alfred Hitchcock
Drehbuch Charles Bennett
Produktion Michael Balcon
für Gaumont British Picture Corporation
Musik Louis Levy,
Hubert Bath
Kamera Bernard Knowles
Schnitt Derek N. Twist
Besetzung

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