Sabrina, USA 1954) – Filmfest 376 DGR

Filmfest 376 Cinema "Concept IMDb Top 250 of all Time" (44) | "Die große Rezension" 

Almost romantic

Wenn man einen Film über mehrere Jahre hinweg mehrmals gesehen hat, ist man zunächst einmal mit einer Art Internvergleich beschäftigt. Wie hat sich die eigene Wahrnehmung verändert?

Richtig ist, dass es dieses Mal länger gedauert hat als je zuvor, bis uns „Sabrina“ hineingezogen hat. Bis wir uns mit dem Figurentableau zurechtgefunden haben. Der Zauber der Stadt Parisvon, in die SabrinaFairchild von ihrem Vater zwecks Ablenkung vom Liebeskummer geschickt wird,  war es nicht, zumal der nur durch ein rundes Küchenfenster und ein viereckiges Appartmentfenster sichtbar wird.

Wir haben nach wie vor die gut getimten Küchengags bewundert, aber uns nicht krummgelegt vor Lachen.

Beinahe entsetzt waren wir, als Sabrina, von Paris zurückgekehrt, von dem Hobbykoch-Baron, der sie unter seine Fittiche genommen hat, von der Stadt und dem weisen, alten Mann nicht etwa Empathie gelernt hat, sondern nur, wie man sein Aussehen so einsetzt, dass man endlich den Mann kriegt, von dem man schon als Kind geschwärmt hat.

Sabrina hat nicht mehr die Absicht, sich auf ziemlich aufwendige Weise ums Leben zu bringen, sondern nimmt ihr Schicksal in die Hand. Dies funktioniert nicht ganz wie gewollt, aber sozial steigt sie noch höher, indem sie nicht den Playboy, sondern dessen Firmenchef-Bruder bekommt.

Klingt das alles romantisch? Nein. Wenn man die Art, wie der Film inszeniert ist, wegdenkt und ihn auf die Handlung reduziert, ist dies alles andere als eine romantische Story, vielmehr zeigt sie eine fragwürdige Art der Überwindung gesellschaftlicher Schranken, von Snobismus verkehrt. Doch dies wieder – auf welcher Ebene und mit welcher Tendenz? Wir werden uns in der Rezension damit beschäftigen. Und natürlich auch mit der Romantik, die musikalisch und durch die Szenengestaltung tatsächlich vermittelt wird. Ergänzung anlässlich der Republikation des Textes im Jahr 2021: Wir haben aber mittlerweile auch den bitterromantischen Auftak von Audrey Hepburns Karriere im Kritiken-Angebot, „Roman Holiday“ (1953).

Handlung

Linus und David Larrabee sind Söhne einer wohlhabenden Familie auf Long Island. Linus, der ältere, geht ganz in seiner Arbeit auf. Er ist damit ausgelastet, das Familienunternehmen zu führen, und hat keine Zeit für eine Frau oder eine eigene Familie. David ist ein Lebemann, der zwar offiziell im Familienunternehmen angestellt ist, sich aber nicht viel aus der Arbeit macht. Er war bereits dreimal verheiratet und lässt keine gesellschaftliche Veranstaltung aus. Sabrina Fairchild, die junge, schüchterne und unbeholfene Tochter des Chauffeurs der Familie, ist schon von klein auf in David verliebt, der sie aber kaum beachtet hat. Sie geht nach Paris, absolviert dort eine Ausbildung zur Köchin und lernt durch die Freundschaft mit einem betagten französischen Baron die Umgangsformen der besseren Gesellschaft kennen. Als elegante, kultivierte und schöne Frau kehrt sie nach zwei Jahren zurück, wo sie prompt David auffällt, der ihr umgehend den Hof macht.

Aus geschäftlichen Erwägungen heraus würde Linus David allerdings gerne mit der Tochter eines Zuckerfabrikanten verheiraten. Um sie von David fernzuhalten, überwindet sich der eingefleischte Junggeselle Linus, mit der lebenslustigen Sabrina auszugehen. Er spielt ihr vor, sich in sie verliebt zu haben und mit ihr gemeinsam nach Paris zurückkehren zu wollen. Erst wenige Tage vor der Abreise gesteht er ihr die Wahrheit und lässt David an seiner Stelle mit Sabrina nach Frankreich fahren. Dieser hat allerdings bemerkt, dass auch Linus inzwischen Gefühle für die junge Frau entwickelt hat und möchte dem Glück der beiden nicht im Wege stehen. Er kann seinen Bruder überreden, ihr nachzureisen, so dass Sabrina und Linus schließlich doch gemeinsam nach Paris reisen.

Hintergrund (1)

Humphrey Bogart wurde in letzter Minute für Cary Grant eingesetzt, da dieser absagte. Bogart und William Holden konnten einander nicht ausstehen, da Bogart meinte, Holden wäre ein schlechter Schauspieler. Bogart missbilligte den Einsatz von Audrey Hepburn (er hätte lieber seine Frau Lauren Bacall in der Rolle gesehen), während Holden sich in sie verliebte. Bogart erhielt als Gage $300.000, Holden bekam $150.000 und Hepburn lediglich $15.000. Auf die Frage, wie er die Arbeit mit Hepburn beurteilte, antwortete Bogart: „She´s all right, if you don´t mind a dozen takes.“‚“Sie ist schon in Ordnung, wenn es einem nichts ausmacht, ein und dieselbe Szene ein Dutzend Mal zu drehen“.

Stills von den Dreharbeiten weisen die Aversion zwischen Bogart und Hepburn nicht aus, aber es sind natürlich Aufnahmen für die Presse. Der große Gagenabstand ist kein Propagandafall in Sachen Gender Gap – als Audrey Hepburn für „Sabrina“ gecastet wurde, war der große Erfolg von „Roman Holiday“ und vor allem, dass sie für ihren Quasi-Debütfilm den Oscar gewinnen würde, noch nicht in ihrem Marktwert enthalten, während Bogart einer der bestverdienenden Stars seiner Zeit war und William Holden durch mehrere erstklassig rezipierte Filme („Boulevard der Dämmerung“ oder „Stalag 17“, beide ebenfalls unter der Regie von Billy Wilder) zu Beginn der 1950er in die Topliga aufgestiegen war. Holden erhielt einen Hauptrollen-Oscar 1954, im selben Jahr wie Audrey Hepburn, für sein Mitwirken in „Stalag 17“. Die höchsten Gagen in Hollywood erzielte Mitte der 1930er Marlene Dietrich mit in der Depressionszeit beinahe unfassbaren Gagen von bis zu 450.000 Dollar pro Film und 1963 war Elizabeth Taylor der erste Filmstar weltweit, der die Gage von einer Million Dollar für einen einzigen Film übersprang – für die Titelrolle in „Cleopatra“.

Obwohl Edith Head einen Oscar für das Beste Kostümdesign gewann, waren die meisten Teile von Hepburns Garderobe von Hubert de Givenchy. Tatsächlich trug Hepburn ihre eigenen Kleider aus der Givenchy-Kollektion. Es war das erste Mal, dass sie mit dem französischen Modeschöpfer zusammenarbeitete. Er wurde der Ausstatter ihrer Wahl für fast ihre gesamte Karriere.

Es war der zweite Film in Folge, bei dem sie ihr Haar als Symbol von Reife kurz trug. Der erste Film war Ein Herz und eine Krone 1953. Es war auch der erste von vier Filmen in Folge, in denen sie eine Rolle spielte, in der sie mit einem Mann romantisch verbunden war, der alt genug war, dass er ihr Vater hätte sein können.

Als Linus Sabrina mit ins Theater nimmt, sehen sie das Stück Das verflixte 7. Jahr, das für Billy Wilderals nächstes Filmprojekt anstand.

Hepburn und Holden verliebten sich während der Filmarbeiten ineinander, aber Hepburn brach die Beziehung ab, als sie erfuhr, dass sie mit Holden keine Kinder hätte bekommen können.

Wie bei Boulevard der Dämmerung (1950) begann die Filmproduktion ohne ein fertiges Drehbuch. Ernest Lehman arbeitete mit Billy Wilder während der Produktion am Buch weiter. Eines Tages, als Lehman keine Extrakopie der anstehenden Szene für Bogart hatte, explodierte dieser. Wilder erklärte vor versammelter Mannschaft, dass er keinen Meter Film mehr drehen würde, bis sich Bogart bei Lehman entschuldigt hätte. Bogart lud Lehman in seine Garderobe ein und der Dreh wurde schließlich fortgesetzt.

Während der Produktion arbeitete Wilder ununterbrochen am Buch weiter. Eines Tages bat er Hepburn, so zu tun, als ob sie ihren Text für eine Szene nicht könnte; sie sollte die besagte Szene so oft schmeißen, damit genügend Zeit blieb, die nächsten Szenen für die Aufnahme am folgenden Tag fertig zu schreiben. Daher rührt in erster Linie Bogarts oben genannte Bemerkung bezüglich Hepburns Fähigkeiten als Schauspielerin. 

Rezension

Wir haben es uns erlaubt, dieses Mal auch den Hintergrund aus der Quelle zu übernehmen, aus der wir in der Regel nur die Handlungsangabe, Stab und Besetzung ziehen. Denn der Hintergrund dieses Filmes ist bemerkenswert und ihn zu kennen, trägt unbedingt zum Vergnügen bei. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie Sympathien und Antipathien am Set für Zündstoff gesorgt haben. Es ist der Meisterschaft von Billy Wilder zu verdanken und der Professionalität der mitwirkenden Stars, dass man davon im fertigen Produkt nicht mehr viel sieht.

Nachdem wir kürzlich Humphrey Bogart in „Invisible Strings“ vor seinem Durchbruch zum Superstar gesehen haben, rahmen wir jetzt beinahe seine Karriere mit „Sabrina“ (wie vor einigen Wochen mit „Wir sind keine Engel“, einem der letzten großen Bogart-Filme). Zwischen „Invisible Strings“ von 1939 und letzten Werken liegen nur 15 oder 16 Jahre und wir sind sicher, wäre Bogey nicht 1957 bereits verstorben, hätte er uns noch viele grandiose Darstellungen geschenkt.

Andererseits ist es unser erster Film mit Audrey Hepburn, die 1963 doch mit Cary Grant gefilmt hat („Charade“, der Film steht auf unserer Rezensions-Agenda). Aber dieser niemals mit Billy Wilder.

Wir fanden eine sehr schöne Darstellung zum Verhältnis Wilder / Grant, in der uns erklärt wird, wie Billy Wilder den Erzkomödianten für vier seiner Filme haben wollte, aber niemals bekam. Dabei wär es wirklich eine grandiose Paarung gewesen, davon sind wir überzeugt. Ob in „Sabrina“, ist eine andere Sache, damit werden wir uns anhand der Hauptfigur Linus Larrabee beschäftigen, die nunmehr von Humphrey Bogart gespielt wurde.

In „Conversations With Wilder“ beschreibt der Regisseur, mit einer Anekdote gewürzt, was wir schon im Gefühl hatten – dass Grant aus einem Bauchgefühl heraus nicht mit Wilder arbeiten wollte. Er hat es mit Hitchcock mehrmals in legendären Filmen getan, es sicher nicht die Hand eines starken Regisseurs, die Grant scheute, sondern eben seine etwas spezielle, skurrile Art, der wir ja auch seine großartigen komischen Fähigkeiten zu verdanken haben. Für Grant wäre die Arbeit mit Wilder vielleicht etwas gewesen, worauf er sich hätte mehr einlassen müssen, der mehr in die Filmpersona eingegriffen hätte, als andere Regisseure das taten.

Hitchcock war bekanntermaßen kein Regisseur, der seine Figuren allzu penibel dirigierte und die Rollen bis ins letzte Detail selbst ausformte, hierbei ließ er seinen Stars vergleichsweise viel Raum. Ihm kam es auf andere Aspekte des Filme Gestaltens mehr an. Wilder hingegen, wie etwa auch William Wyler, war ein Schauspieler-Regisseur, mit allen Vor- und Nachteilen für die Akteure. Gut möglich, dass dem gleichermaßen peniblen wie sensiblen Grant das nicht lag. Irgendwann hat Wilder es dann aufgegeben, Grant casten zu wollen, und in seiner Erzählung über den von ihm bewunderten Star schwingt ein wenig die bittere Erkenntnis mit, dass Grant mit seiner sturen Haltung ihnen beiden große Erfolge weggenommen hatte. Doch bei den Karrieren, die sie hatten – wer macht schon alles richtiger als richtig? (1)

Ein romantisches Figurentableau?

Sabrina Fairchild, die Chauffeurs-Tochter mit dem Pariser Flair

Eine Aschenputtel-Geschichte mit Audrey Hepburn in der Titelrolle. Sie ist im Grunde ein Kind, als sie nach Paris geht, entpuppt sich dort als eine Frau, die sich von Givenchy ausstatten lässt (was die Hepburn infolge bis an ihr Lebensende tat und damit zu einer Stilikone wurde).

Zurückgekehrt, verdreht sie den Männern den Kopf und endet in der Vorstandsetage eines dieser typischen Selfmademan-Großunternehmens, wie sie in den 50ern häufig porträtiert wurden. Mal inhaltlich und die Entwicklung der Firma als Teil der Handlung, wie etwa in „Giganten“ (1956), mal mal als Setting für Ganze mit einigen geschäftlichen Aspekten, wie in Sabrina.

Vielleicht fiel es uns dieses Mal auch deshalb schwer, in den Film zu finden, weil wir eine Göre, die wegen einer unerfüllten, nie erklärten Liebe zu einem etwas älteren Playboy aus reicher Familie, bei der sie wohnt, weil ihr Vater die vielen Autos fährt und zu warten hat, die auf Long Island, bei den Larrabees, die Garagen bevölkern. Seine Tochter verwendet diese Autos, indem sie alle Motoren anlässt, alle Fenster und Türen schließt und sich eine Kohlenmonoxid-Vergiftung beibringen will. Vorher schreibt sie einen wirklich kindlichen Abschiedsbrief an ihren Vater.

Durchaus denkbar, dass jemand so etwas tut, aber zu Identifizierung trägt es nur in Maßen bei, weil es eher verzogen als wirklich unglücklich verliebt wirkt, zumal der Mann, um den es geht, wenig an sich hat, was romantischen Gefühlen auf die Sprünge verhelfen könnte – außer, dass er ein Bruder Leichtfuß ist und gut aussieht. Schon klar, bei jungen Mädchen reicht das manchmal und Sabrina ist ja auch im Umfeld dieser Glitzerweld groß geworden und hatte so viel Zeit, sich in etwas hineinzusteigern, die sie nicht gehabt hätte, wäre ihr Vater zum Beispiel Tankwart in irgendeiner Stadt gewesen und sie hätten keine Dienstwohnung gehabt, sondern zwischen ihresgleichen gelebt.

Nachdem sie aus Paris zurück ist, wobei nie auch nur angedeutet wird, dass der erwähnte Koch-Baron mehr von ihr wollte, als sie ins Leben und die elegante Welt so einführen, dass sie nicht nur Zuschauerin, sondern Teil davon ist, will sie sich tatsächlich den Platz in der Familie Larrabee erobern. Sie ist also dezidierter geworden, moderner, aktiver – aber emotional ist alles gleich geblieben. Sie hat eine romantische Vorstellung von David Larrabee, welcher dieser Mann erkennbar nicht entspricht und es sind nur Tanzumarmungen und Küsse, die nun kommen, die diese Romantik nun weitertragen und verstärken. Diese Szene sind allerdings berückend gefilmt, dazu trägt Audrey Hepburn mit ihrer grazil-rehäugigen Optik, ihrer ganz unamerikanischen Art zu schauen, zu sprechen, sich zu verhalten, ebenso bei wie die Kameraarbeit.

Wie sie sich dann relativ schnell dem noch etwas älteren und charakterlich viel festeren Linus Larrabee zuwendet, das ist vielleicht ein Zeichen von doch einsetzender Reife, kann aber auch auf eine schlichte Übertragung desselben romantischen Gefühls auf eine andere Person hindeuten. Ganz sicher sind wir da bis zum Schluss nicht, denn eine romantische Aura ist schwer zu finden, deren Fehlen wird aber durch sehr schöne Dialoge beinahe verdeckt, die durchaus eine ironische Form von Realismus zeigen.

Auch am Ende des Films ist Sabrina eine sehr jugendliche Figur geblieben, die mit einem Mann zusammenkommt, der nach unserem Eindruck niemals eine jugendliche Ausstrahlung haben wird, auch nicht unter Sabrinas Einfluss. Irgendwie hat der Vater der Larrabee-Brüder, ein schrulliger Typ, dem man nicht so recht zutraut, ein Firmenimperium so aufzubauen, dass die nächste Generation es weiterentwickeln kann, doch recht, als er daran zweifelt, dass auch nur einer der beiden Brüder David und Linus für diese Mit-dem-Kopf-in-den-Wolken-Chauffeurstochter richtig sein wird.

Die Gebrüder Larrabee

David und Linus sehen nicht nur sehr verschieden aus, sie sind auch Gegensatzcharaktere. David könnte leichtlebiger kaum sein, fährt Rennen, hat nur Mädels im Kopf, ist in knapp mittlerem Alter schon zum dritten Mal geschieden.

Linus hingegen war nie verheiratet und seine Braut ist die Firma, deren Headquaters am Meer angesiedelt sind – bzw. am Hafen von New York. Er steuert mit damals modernsten Methoden ein riesiges Firmenkonglomerat als Inhaber-CEO. Das Unternehmen ist eine AG, es wird aber nicht verraten, ob auch Aktien frei gehandelt werden.

Das Verhalten der Brüder Larrabee sind anfangs leicht nachzuvollziehen, im Verlauf wird’s schwieriger. Dass Linus und David in die runderneuerte, bezaubernde Fast-Pariserin Sabrina verlieben, ist nachzuvollziehen und dass David das Mädchen von einst kaum beachtet hat, ebenso. Doch die Schlussszene, so sympathisch und für alle zum Vorteil gereichend sie auch sein mag, ist ein typisches herbeizitiertes Ende. Es wird nicht klar, warum David nun doch plötzlich die Zuckerbarontochter heiraten will. Weil er uneigennützig Platz für Bruder Linus machen will, nachdem er spitz bekommen hat, dass dieser ernsthafte Gefühle für Sabrina entwickelt hat? So wird es darsgestellt, aber bis zum Zeitpunkt erschien uns David nicht als der Typ, der auch nur einen Deut Aufmerksamkeit ans Innenleben anderer Menschen vergibt. Vielleicht kommt die Wandlung daher, weil sein Bruder ihm so eine schöne Hängematte mit Loch für das bei einem Champagnerglas-Unfall lädierten Hinterteil zukommen ließ. Solche Fürsorge rührt auch den hartgesottensten Egoisten. Allerdings erkennt David sehr wohl, dass Linus sein Malheur genutzt hat, um mit Sabrina anzubandeln. Zunächst hat er diesen Verdacht gar nicht, weil er Linus keine Eroberung zutraut und Sabrina nicht, dass sie sie in diesen wenig romantisch – sic! – wirkenden Bruder verliebt.

William Holden spielt David im Rahmen dessen, was die Rolle verlangt, sehr schön übertrieben und so, dass man sich nicht mit ihm identifiziert. Anders sieht’s mit Humphrey Bogart und seinem Linus aus. Der steht im Grunde für den average man, auch wenn er über viel Geld und Macht verfügt. Er ist stockkonservativ und arbeitet eine Kernzeit von Neun bis Fünf ab. Interessant übrigens, dass er das große Rad nicht dem Einsatz von unendlich vielen Überstunden drehen muss. Er fällt ja nur strategische Entscheidungen, und so ist es auch zu bevorzugender Auffassung über die Verteilung von Management-Aufgaben besser.

Visionär ist er auch, wie diese Investitionen in die Erforschung neuer Materialien bewirken. Echt schade, dass bis heute dieser Idealkunststoff nicht Wirklichkeit wurde, der im Film vor der Serienreife steht. Auch wenn eine gewisse Ironie gegenüber dem Fortschrittsglauben der Amerikaner in den 50ern, geäußert vom skeptischen Europäer Billy Wilder, in den Szenen mit dem Kunststoff nicht zu verkennen ist und dieser auch für die Handlung mit Sabrina und den beiden Männern keine dramaturgische Notwendigkeit erhält, ist er eine wunderbare Idee, die den Charakter des Geschäftsmannes Larrabee im wörtlichen Sinn plastisch und die auf eine heute etwas naive Art wachstumsorientierte Systemphilosophie der USA in der frühen Nachkriegszeit spürbar werden lässt.

David hingegen tut überhaupt nichts „Sinnvolles“. Heute sehen wir die beiden Typen etwas differenzierter, aber nach damaligem Verständnis werden die Sympathien des männlichen Kinogängers ganz bei Linus gewesen sein, während David eher der Mann ist, von dem viele weibliche Zuschauerinnen ähnlich wie Sabrina träumen, im Gegensatz zu dieser, die ihn von einem Baum aus jahrelang beobachtet, aber wissen, dass solche Kerle nicht auf den Bäumen wachsen.

Am Ende des Films sind wir zufrieden, weil Linus Sabrina bekommt. Nicht, weil das so ungeheuer realistisch oder hinreißend romantisch daherkommt, sondern, weil wir es vor allem ihm wünschen. Und da sind wir beim Grant-Bogart-Vergleich. Die Figur Linus hat Bogart sehr ernst und nachdenklich interpretiert  bzw. Wilder hat es so vorgegeben. Vielleicht hätte er Grant anders inszeniert, wir meinen auch, er hätte es müssen. Er ist nicht immer ehrlich, verwendet Sabrina zwischendurch auch als Spekulationsobjekt und will sie demgemäß auf ein Schiff nach Frankreich abschieben, doch er ist ernsthaft und seinem Werk tief verbunden, was bekanntlich auch mal das eine oder andere persönliche Opfer erfordert; dabei kann auch Dritten etwas abverlangt werden. Diesen Mann spielt Bogart sehr gut, weniger ingeniös ist er als derjenige, der anstatt David auf dem nächtlichen Tennisplatz auftaucht und Sabrina in Vertretung des Bruders küsst. „Es bleibt in der Familie“ und beide scheinen damit gut klarzukommen. Es wirkt aber durchaus etwas oberflächlich, auch wenn Linus das so daher sagt, damit sich auch Sabrina in der Situation wohlfühlt.

Für uns wäre nicht Cary Grant, sondern z. B. Gregory Peck, mit dem Audrey Hepburn ein Jahr zuvor in „Roman Holiday“ / „Ein Herz und eine Krone“ gespielt hat, ein nahezu idealer Linus Larrabee gewesen. Er wäre nicht so deutlich älter gewesen und konnte ernst sehr gut – und leichtere Rollen mit Humor unterlegen, auf die untertriebene Art, nicht so exzentrisch wie der jüngere und nicht so womanizing wie der ältere Cary Grant.

Der Chauffeur und die Society – vorne und hinten im Auto

Oliver Fairchild, der das schöne Kind namens Sabrina gezeugt hat, obwohl es ganz anders aussieht als er, ist an allem schuld. Sein Kastendenken ist stärker ausgeprägt als das der Brüder Larrabee und er weist seine Tochter immer darauf hin, dass die einen den Platz vorne im Auto haben, die anderen hinten. Hinten, das sind bei chauffeuergesteuerten Wagen die Eigner der Limousine. Die Kapitalisten. Fairchild hingegen rechnet sich zur Working Class.

Beobachten Sie mal, wie die Klassen sich im Film verhalten. In der Dienerschaft mögen alle einander, niemand ist auf den anderen eifersüchtig, Sabrina ist jedermanns Liebling und man nimmt großen Anteil an dem, was ihr widerfährt. Natürlich, sie ist in der Mitte dieser Gemeinschaft aufgewachsen, deren beinahe aristokratisch wirkendes Zentrum Oliver Fairchild darstellt. Mit seinem Dünkel hätte er auch einen jener Butler spielen können, die in vielen Filmen besonders britisch wirken sollen.

Nur so jemand kann auf die Idee kommen, dass es viel demokratischer ist von einer Chauffeurstochter, einen Tycoon zu heiraten als umgekehrt. Aber wir sind im 20. Jahrhundert.

Die Oberklasse hingegen wirkt kindisch, wie der Larabee-Vater, ein wenig überspannt und immer aufs comme il faut bedacht, wie die Mutter – wir kennen solche Mütter, die gibt’s wirklich, heute und hierzulande, gerne in der oberen Mittelschicht, die es zu etwas gebracht hat. Frauen sind eifersüchtig und mit nichts anderem beschäftigt als mit dem passenden neuen Auto oder den passenden neuen Hüten und Kleidern. Dass die Chauffeurstochter das schönste Kleid von allen auf einem Oberklasse-Ball trägt, ist schockierend. Und Blödsinn, bei genauer Betrachtung. Es sei denn, der Baron hätte es ihr in Paris geschenkt. Wir fassen es mal so auf.

Oft hat der US-Film einen Hauch von Arbeiterkino, in dem, wie er die Klassen porträtiert. Aber machen wir uns nichts vor, es bleibt alles in der Ordnung. Es ist nicht etwa so, dass Linus Larrabee am Ende der im Sinne der kapitalistischen Welt anarchischen Verhalten seines Bruders folgt und mit Sabrina zu einer einsamen Insel segelt und das Boot verbrennt. Vielmehr wird Sabrina in den Kapitalismus eingeführt und ist damit, wenn auch mit dem anderen Bruder, am Ziel. Ihr wird allerdings unterstellt, dass sie nur die Männer im Blick hat, nicht das angenehme Leben, das an deren Seite auf sie wartet.

Warum aber ist Oliver Larrabee nun schuld? Weil sein Denken den Plot im Grunde mit auslöst. Seine  aufrechte, aber etwas bornierte Art hat die romantischen Sehnsüchte in seiner Tochter verstärkt und je mehr er ihr die Grenzen zwischen den sozialen Welten ausgemalt hat, desto stärker wurde in ihr der Wunsch, diese zu überwinden. Da kann  man sich schon mal nächtelang in unbequeme Astgabeln setzen, um Partys zu gucken. Der Romantiker kommt erst auf Touren, wenn’s schwierig wird. Das Leichte und Selbstverständliche ist nicht sein Ding, weil es keine Eroberungszenarien, keine mutigen Entscheidungen und großen Abenteuer beinhaltet.

Eine andere Welt

Vergleicht man die Long Island-Welt, die in „Sabrina“ gezeigt wird, ist sie vielleicht nicht ganz so pompös bezüglich der Interieurs wie in manchen anderen Filmen, aber extravagant in den Dimensionen. Anfangs tritt Sabrina auch als Narratorin auf – selten, dass eine junge Frau das in einem Film tut, und stellt uns diese Welt aus der Sicht eines faszinierten Mädchens vor.

Paramount, bei denen „Sabrina“ entstand, ist bekannt für die Eleganz seiner Dekors. Eleganz, manchmal auch in ihrer modernen oder zeitlosen Form, wie die Art-Deco-Studiosets der Lubitsch, oder eben wie hier, alles gediegen und geschmackvoll, besonders die Bürowelt, in der Linus Larrabee lebt, konnte diesbezüglich auch im Detail überzeugen.

Wilder ist in seinen besten Filmen auch ein Regisseur der vielen, vielen Details, die alle einen bestimmten Eindruck von einer Lebenswelt formen, manchmal Kleinigkeiten, die darüber bestimmen, wie wir dies alles wahrnehmen sollen. Dass den vielen modernen Autos in der Garage ein Rolls Royce aus den 30ern beigestellt wird, mit dem Linus Larrabee natürlich nicht zur Arbeit fährt und ein Jeep vor sich hinschnauft, ein paar Wölkchen von sich gibt und dann den Dienst versagt, nachdem Sabrina ihn im Rahmen ihrer Freitod-durch-Kohlenmonoxid-Aktion gestartet hat, das ist so ein kleines, witziges Detail, das diese reiche Welt lebendig und individuell erscheinen lässt. Man überträgt das, ohne dass es zunächst ins Bewusstsein rückt, auf die Charaktere in dieser gepflegten Landschaft.

Im Ganzen erzählt der Film auch von den opulenten 1950er Jahren, in denen nicht jeder so reich werden konnte wie die Larrabees, die gefühlt über den „Oberen Zehntausend“ von 1956 stehen und eher mit den „Giganten“ (auch aus 1956) in einer Liga spielen, aber viel ostküstenmäßiger sind – ohne allerdings allzu kultiviert zu wirken.

In Wirklichkeit gehörte das Anwesen auf dem gefilmt wurde, dem Paramount-Eigner Barney Balaban – das haben wir nachträglich recherchiert und eingefügt, passt aber gut, denn wer könnten den Paramount-Stil besser bestimmen und verkörpern als die Menschen, die in dem Studio zu jener Zeit etwas zu sagen hatten?

Billy Wilder macht aus einer eher dünnen Handlung das Meiste

Wie so häufig, ist „Sabrina“ die Filmadaption eines Bühnenstückes. Wilder ist es zu verdanken, dass die Kinoversion nicht „stagy“ wirkt, sondern ungezwungen zwischen verschiedenen Schauplätzen bewegt – und dass die Handlung so viel Speck ansetzen konnte, dass sie einen A-Film trägt. Die erwähnten Details, wie z. B. die Sache mit diesem neue Kunststoff, und die meisterhaft flüssige Erzählweise tragen dazu bei. Allerdings ist „Sabrina“ auch vergleichsweise dialoglastig und hätte nach unserem Geschmack etwas weniger erklärend sein können. Er verfällt aber nicht nach der Mode der Zeit oder zumindest weniger als viele andere Filme in einen psychologisierenden Duktus – was einer Komödie auch nicht gut angestanden hätte. Ist Sabrina aber wirklich eine Komödie? Eher eine Romanze, und im Ganzen, trotz einiger bei der Figurenbetrachtung erörterter Schwächen, funktioniert sie. Das liegt aber nach unserer Ansicht weniger an der Figuren- und Plotkonzeption als an einem anderen Goodie dieses Films.

Wie romantisch kann man einen eigentlich nicht sehr romantischen Film wirken lassen?

Wenn man das Handwerk so gut beherrscht wie Billy Wilder, sehr. Schon die bereits am Anfang lang währende und dann immer wiederkehrende Intonation von „Isn’t it romantic“ (geschrieben vom Musical-Duo Rodgers / Hart) , einmal sogar als gesungene Version ist ja programmatisch. In Wirklichkeit kontert sie das Leben des Playboys David mit seinen Gespielinnen, das nichts von wahrer Romantik hat, sondern eine für wohlhabende Menschen leicht erschwingliche Suggestion derselben ist. Zum Zeitpunkt, als David ein Mädchen namens Gretchen in der leeren Tennishalle trifft, ist höchstens die Stimmung romantisch, nicht aber der Plot eine Romanze. Auch diese  Halle ist kein sehr romantischer Ort, allein sein hätte man auch an typischeren Plätzen können – aber in einer privaten Tennishalle eben nur in der Welt der Larrabees. Diese Gelegenheiten, sich an exklusiven Plätzen zu champagnersprudelnden Abenteuern zu treffen, wollte Wilder zeigen, nicht die maximale, echte Romantik (die es in seinen Filmen selten gibt, denn Wilder ist durchaus ein wenig zu sarkastisch und satirisch veranlagt, um Naiv-Romantisches ohne Subtext auf die Leinwand zu bringen).

Ein weiteres, wichtiges Lied ist „La vie en rose“, das von Edith Piaf erstmalig gesungen wurde und das in den frühen 50ern in den USA ungeheuer populär war. Es subtextet wiederum Sabrinas Wesen als das eines Mädchen, welches sich aus teenagerhafter Leidensgeneigtheit befreit und die Welt rosa sieht, weil sie es beschlossen hat, genau das zu tun. Nicht etwa, weil sich im Szenario etwas verändert hätte. Denn David gab es ja zuvor schon und Linus ist in einer Funktion als möglicher Lover noch nicht in Sicht.

Witzig ist die Verwendung von „Help! We have no Bananas“ ausgerechnet in der ersten wirklich romantischen Situation des Films, als Linus und Sabrina auf einen kleinen Segeltörn gehen. Ein Grammophon spielt diese verstaubte Platte, Sabrina trällerte dazu und bemerkt, dass sie den Song nicht kennt, weil er wohl während ihrer Abwesenheit von den Staaten aufgekommen sei. In Wirklichkeit, das werden auch 95 % der damaligen Kinozuschauer realisiert haben, ist dies einer – wie sogar Sabrina sagt: albern getexteten – Schlagern aus dem Jazz age. Auch Linus Larrabee wird das wissen, sagt es ihr aber nicht. Wir hingegen fragen uns, was will dieser gestandene Mann mit so einem Kind, auch wenn das Kind reizend aussieht und einen – sic! – kindlichen Charme hat.

Doch die Dinge nehmen ihren Lauf und jetzt kommt doch etwas Romantisches auf. Wie ein Mann, der mindestens eine Generation älter ist als sein love interest, echte Gefühlte für dieses Mädchen entwickelt, das ist romantisch, denn es hat absolut keinen Sinn. Es macht ökonomisch nichts gut, und das war ja für Linus bisher immer wichtig. Es kann ihm keine Gefährtin auf Augenhöhe einbringen, denn um diesen, wie wir spüren, recht tiefgängigen Mann zu spiegeln, muss Sabrina noch jahrelang hinzulernen.  Bleiben im Wesentlichen zwei Dinge – Faszination für etwas Fremdes, Beschützerinstinkt. Und körperliche Anziehung, was natürlich in einem Film der frühen 50er in Worten nicht angedeutet wird.

Finale

Selbst große zeitgenössische Kritiker wie Bosley Crowther (3) sind der stilsicheren Inszenierung von Scheinromantik auf den Leim gegangen, die Billy Wilder hier abgeliefert hat. Die Europäer sind halt ganz schön tricky mit ihren Subtexten und Billy Wilder war darin einer der besten. Die Amerikaner mussten das erst lernen und dafür haben die aus Europa, vor allem aus dem deutschsprachigen Raum, immigrierten Regisseure eine Menge geleistet. Insofern ist die Geneigtheit der US-Topkritiker der Zeit den Immigranten gegenüber auch wieder ein Ausdruck des Gespürs für den ungeheuren künstlerischen Input, mit dem diese Leute Hollywood selbst dann nach vorne brachten, wenn ihre Filme keine Kassenschlager wurden.

Expressionistisch oder visuell extraordinär ist Wilder Bildsprache nicht, er tat ja auch gerne so, als mache er nur gute Unterhaltung. Trotzdem ist zum Beispiel die Tanzszene, in der Audrey Hepburn ein Givenchy-Kleid trägt und mit David auf dem Parkett ist, ungeheuer schön fotografiert, mit der Kameraeinstellung von schräg oben, dem Aufnehmen der Drehbewegung aller Tänzer. Doch ein artistischer Nachweis, eine kurze Sinfonie in Schwarzweiß, die zustande kommt durch die unterschiedlichen Kleiderfarben der Damen und Herren auf der Tanzfläche. Dafür gibt es den einen oder anderen Goof, z. B., dass David sein Auto prätentiös hinter demjenigen parkt, mit dem Linus gerade zur Arbeit fahren will – und dann scheint es, als ob niemand diesen kleinen Sportwagen hätte zur Seite fahren müssen. Wir wollen mal hoffen, dass man nicht idiotischerweise eine kleine Auseinandersetzung zwischen den ungleichen Brüdern, die sich an dieser Rücksichtslosigkeit entzündet, weggeschnitten hat. Auch der Schnee, der in Paris gegen das runde Fenster der Kochschule fällt, passt nicht zur Rückprojektion der Paris-Bilder hinter dem Fenster, die keine schneebedeckten oder verregneten Flächen zeigen.

Ein Tearjerker ist „Sabrina“ nicht, und in mancher Hinsicht und wenn man den Subtext so interpretiert, wie wir es getan haben, ist das gut so. Denn wäre das, was hier gezeigt wird, der Gipfel der romantischen Gefühle erwachsener Menschen, stünde es schlecht um die Romantik. Für diesen Part gibt’s aber andere Filme, und so bleibt Billy Wilders Film ein wundervoll beschwingtes Vehikel für den Jungstar Audrey Hepburn mit vielen Zustaten von Billy Wilder, die ihn nach mehr aussehen lassen, als wirklich darin steckt. Understatement gibt es auch, aber nicht bei der Romantik. Diese ist von Billy Wilder wunderbar täuschend echt wirkend jedoch nur als Zuckerguss über den durchaus kritischen Kern gepinselt worden.

Wir haben den Film in unser Konzept „IMDb Top 250“ eingeordnet, weil er, wenn auch nur kurz, in der Liste der 250 besten Filme aller Zeiten der IMDb vertreten war (1996, kurz nach dem Start und bis 1997). Die aktuelle Wertung der IMDb-Nutzer*innen beträgt durchschnittlich 7,7/10, exakt die gleiche Punktzahl, die wir 2012 anlässlich der Erstellung dieser Rezension vergeben haben und anlässlich der Republikation, ins 100er-Schema übertragen, aber nicht geändert haben.

77/100 

(1) und kursiv: Wikipedia
(2) The Sheila Variations, Billy Wilder on Cary Grant
(3) The New York Times, Kritik vom 24.09.1954

© 2021, 2012 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Regie Billy Wilder
Drehbuch Billy Wilder,
Samuel A. Taylor,
Ernest Lehman
Produktion Billy Wilder für
Paramount Pictures Corp.
Musik Frederick Hollander,
Richard Rodgers
Kamera Charles Lang
Schnitt Arthur P. Schmidt
Besetzung

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