Kleines Jubiläum // #Wahlberliner #DerWahlberliner @Thomas_Hocke #Beiträge #Kommentar #Analyse #Crimetime #Dossier #Aufstehen #Wohnen #Wirtschaft #Rubriken #Features #Serie #China

In eigener Sache

Der neue Wahlberliner feiert heute ein kleines Jubiläum. Der achte und letzte Beitrag unserer Sonderserie bzw. unseres Fortsetzungsbeitrags „Wahl in Bayern Special“ war gleichzeitig der 500. Artikel, seit der „NWB“ am 24.06.2018 online ging. Mit einem „Nachbrenner“ zum selben Thema haben wir außerdem unseren 900. Tweet abgesetzt (der Twitter-Account wurde allerdings vorher schon für die Veröffentlichungen von „Rote Sonne 17″verwendet):

Das Bayernwahl-Special brachte außerdem gestern einen neuen Tagesbestwert an Zugriffen, der vermutlich so bald nicht wieder übertroffen wird, denn ein Ereignis gleicher Rangordnung bzw. von ähnlich großem Interesse, das nicht ganz plötzlich auftritt und daher nicht so gut „bespielt“ werden kann wie die Bayernwahl, wird dieses Jahr nicht mehr auf dem politischen Programm stehen – es sei denn, die GroKo in Berlin fliegt nach der Hessenwahl auseinander und es gibt Neuwahlen. Die Hessenwahl selbst ist medial nur dann ähnlich hoch einzuschätzen, falls sich schon vor ihr abzeichnet, dass es in Berlin zu einem Wechsel kommt.

500 Beiträge in 114 Tagen, das ist ein Schnitt von 4,38 pro Tag. Das ist eine sehr hohe Taktzahl. Um sie halten zu können, haben wir zuletzt vermehrt kürzere Artikel veröffentlicht und wenn wir im Plan bezüglich der Zugriffe und Besucher sind, bremsen wir mittlerweile ab und zu auch in der Form, dass wir Artikel, bei denen nicht die Aktualität besonders wichtig ist, nicht sofort, sondern am Folgetag oder später veröffentlichen.

Ebenfalls ein Bestwert war die gestrige Zahl von 11 veröffentlichten Beiträgen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass es sich mehrheitlich um „Updates“ handelt, also um einen Grundbeitrag, der immer weiter ergänzt wurde. Die Zahl der Wörter pro Update, also pro Veröffentlichung, war eher gering, aber im Lauf des Tages floss das Bayern-Special natürlich mit immer höheren Wörterzahlen pro Beitrag in die Statistik ein. Das ist aber auch ein Ausgleich für längere Beiträge, die in mehreren Teilen serviert werden, damit sie keine zu lange Lesezeit ausweisen.

Unter den Mehrteilern war bisher „Schäuble, der Marxist“ das Highlight, die in fünf Beiträge von 2000 bis 3000 Wörtern Länge portonierte Analyse des deutschen industriellen Mittelstandes. Aber trotz des provozierenden Titels zeigt sich wieder, dass etwas tiefer gehende Beiträge zur Wirtschaft nur eine Minderheit, auch innerhalb der noch kleinen Leserschaft des Wahlberliners, anziehen, obwohl dieser Themenkreis entscheidend für fast alles ist. Ein weiterer Höhepunkt ist das Dossier „Aufstehen“, das mittlerweile in 6. Auflage erschienen ist und fortgeführt wird.

Zwei Rubriken, „Kommentar“ und „Crimetime“, haben bereits eine dreistellige Zahl von  Beiträgen erreicht (106 bzw. 100, also auch bei „Crimetime“ gerade ein kleines Jubiläum). Ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich aber ein bisschen dadurch manipulieren lässt, dass bei bestimmten Größen und Stilmerkmalen die Wahl zwischen „Analyse“, „Kommentar“ und „Medienspiegel“ besteht. „Kommentar“ ist üblicherweise das mittlere Format, aber es gibt eine Schnittmenge bei den möglichen Wörterzahlen zwischen dieser Rubrik und der Analyse (im oberen) und dem Medienspiegel (im unteren Bereich).

Zum Vergleich, der „alte“ oder „erste“ Wahlberliner, brachte es in sieben Jahren auf ca. 1450 Beiträge, „Rote Sonne 17“ in 15 Monaten auf ca. 380. Jeder kann sich ausrechnen, dass die Frequenz derzeit viel höher ist, aber auch beim ursprünglichen Wahlberliner und bei RS 17 war die Zahl der Beiträge in der Anfangszeit am höchsten. Wenn ich wieder mehr fiktional schreiben werde, muss ich die Artikelzahl zurücknehmen, sonst bin ich abends zwischen 18 und 24 Uhr – meine kreativste Phase – schon zu leergeschrieben. Gleichzeitig soll sich allerdings die Zahl der Zugriffe auf den Wahlberliner weiterhin tendenziell leicht steigern. Spannend für mich auch dies: Ob der Spagat gelingen wird.

Was wird kommen? Ich habe schon in einem vorherigen Beitrag in eigener Sache erwähnt, dass es eine Spezialisierung geben muss, ein, zwei Kernthemen im politschen Bereich für den Wahlberliner. Die Wohnungspolitik soll auf jeden Fall eine größere Rolle spielen als bisher und ist bereits mit dem Dossier „Mieter, kämpf um diese Stadt“ mit einem Label verbunden, das hoffentlich einen gewissen Wiederkennungwert hat und auch diese Beiträge sollen zu einem Dossier zusammgenfasst werden.

Die dritte Reihe befasst sich mit China und wird derzeit eher sporadisch gefüttert – obwohl wir viel schon jetzt mehr Zugiffe aus China haben, nach wenigen Monaten, als während der gesamten sieben Jahre des „ersten Wahlberliners“. Falls es sich dabei nicht um die immer selbe Stelle handelt, die uns staatlicherseits in ziemlich regelmäßigen Abständen scannt, könnte diese Entwicklung dafür sprechen, dass China nicht mehr ganz so hermetisch ist, wie es vor einigen Jahren noch wirkte.

Wann wird das nächste Jubiläum, die 1000, stattfinden? Wohl kaum noch in 2018, aber ziemlich sicher im ersten Halbjahr 2019.

© 2018 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

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