Einige Tage mit mir (Quelques jours avec moi, F 1988) #Filmfest 14

Filmfest 14

2019-01-25 filmfest - neue version mit mittiger schrift

Wir  verweilen bei Regisseur Claude Sautet, wechseln aber die Epoche. Nach „Die Dinge des Lebens“ und „Vincent, François, Paul und die anderen“ besprechen wir „Einige Tage mit mir, der 14 Jahre jünger ist und eine komplett andere Besetzung aufweist.

Einige Momente mit Claude Sautet und anderen bekannten Regisseuren

Was hat sich verändert? Um was geht es? Wieder um Beziehungen und Männer, die es schwer haben mit tieferen Gefühlen? Vermutlich. Aber wir klären das genauer in der -> Rezension.

Handlung

Nach einem längeren Aufenthalt in einer Psychiatrie findet der gemütskranke Geschäftsmann Martial Pasquier wieder langsam ins Leben zurück. Er ist Mitinhaber einer Kaufhauskette, die neben dem Stammsitz in Paris zahlreiche Filialen in der Provinz hat. Privat läuft es weniger gut, existiert seine Vernunftehe doch nur noch auf dem Papier. Längst lebt seine Frau Lucie in einer Beziehung mit dem in der Firma angestellten Paul, was Martial jedoch gleichgültig hinnimmt. Von der Geschäftsführung, darunter seiner Mutter, wird Martial kritisch beäugt, da die meisten glauben, dass er nicht geheilt ist. Als er kurz nach der Entlassung aus der Klinik wieder an einer Aufsichtsratssitzung teilnimmt, wird er als Inspizient in fünf unrentable Filialen in der Provinz geschickt, da diese lange nicht überprüft wurden. Er stimmt dem emotionslos zu und beginnt seine Tour in Limoges.

Vor Ort wird er von Filialleiter Raoul Fonfrin demütig empfangen, was sich bald als Heuchelei herausstellt. Dass Martial die Kassenbücher der letzten Monate einsehen will, lässt Fonfrin besonders gereizt werden, hat er doch Gelder unterschlagen. Dennoch lädt er Martial zu einem Abendessen mit seiner Frau und Freunden ein. Das Abendessen vergeht über oberflächlichem Geplauder, das Martial auf Nachfrage auch als solches bezeichnet. Dennoch ist niemand peinlich berührt. Weil er für die Nacht keine Unterkunft hat, lässt Madame Fonfrin Martial ein Zimmer in ihrem Haus herrichten. Hier lernt Martial auch das Hausmädchen der Familie, Francine, kennen. Am nächsten Tag sind die Fonfrins wiederum erleichtert, dass Martial abreisen will, doch bleibt er in der Stadt. Er mietet sich für drei Monate eine herrschaftliche Wohnung und lädt Francine ein. Nachdem beide die Nacht beieinander verbracht haben, kündigt Francine auf Martials Betreiben hin ihre Stelle bei den Fonfrins. Stattdessen lebt sie mit Martial zusammen, der ihr erlesene Kleider kauft und für ihre Freunde eine Party gibt. Ihrem Freund Fernand, mit dem Martial und Francine fortan eine Dreiecksbeziehung führen, kann er sogar eine Arbeit in Fonfrins Kaufhaus verschaffen. Gleichzeitig setzt er die Prüfung der Kassenbücher fort, bis Fonfrin ihm gesteht, Gelder in Millionenhöhe unterschlagen zu haben.

Martials soziales Experiment, bei dem er selbst einen Teil seiner krankhaften Gleichgültigkeit ablegt, wird abgebrochen, als er telefonisch erfährt, dass es seiner Mutter schlecht geht. Am nächsten Tag reist er zurück nach Paris, wo er erkennen muss, dass alles nur ein Trick seiner Mutter, der Berater und Ärzte war, um ihn aus Limoges zu holen. Martial ordnet sein Leben neu: Er trennt sich von seiner Frau Lucie und geht sämtliche Kassenbücher der Firma durch. Es zeigt sich, dass Geschäftsführer Bassompierre, der der Geliebte von Martials Mutter ist, seit Jahren in die eigene Tasche gewirtschaftet hat. Martial entlässt ihn und setzt als Nachfolger Paul, den Freund seiner Frau, ein. Er selbst kündigt an, seine Anteile an der Firma aufzugeben. Er kehrt nach Limoges zurück und lässt sich mit der Hilfe von Fonfrin dort nieder. Francine hat inzwischen Fernand verlassen und lebt mit dem eifersüchtigen Kneipier Rocky zusammen. Sowohl Martial als auch Fernand sind tief betrübt über diese Entscheidung.

Eines Tages treffen sich alle Freunde in Rockys Kneipe, in der Francine als Kellnerin arbeitet. Als Rocky Wein holen geht, wird er von Fernand erstochen. Martial kommt kurze Zeit später dazu und überzeugt Fernand, zu fliehen und ihm das Messer zu geben. Martial wird gemäß seiner Krankengeschichte für nicht zurechnungsfähig erklärt und erneut in die Psychiatrie eingewiesen.

Rezension

Der Eindruck nach dem Film? Dies ist der Sautet für Menschen, die’s gerne etwas deftiger und direkter haben als sonst bei diesem Regisseur üblich. Zeitweise, besonders während der Partyszene in der gerade angemieteten Wohnung, hatten wir den Eindruck, die Gäste seien Godard, Bunuel und Chabrol und Sautet steht in der Küche und kümmert sich um die hors d’oeuvres. Die Sautet-Filme, die wir bisher gesehen haben, sind eine ganze Ecke ernster als „Einige Tage mit mir“, obwohl er, wie etwa „Die Dinge des Lebens“ oder „Das Mädchen und der Kommissar“ nicht offen, sondern tragisch endet. Zumindest aus der Sicht des Protagonisten Martial. Aber stimmt das wirklich?

Francines eigentlicher Freund Fernand, gespielt von Vincent Lindon, den wir aus „Welcome“ (2010) und „Mademoiselle Chambon“ (2009) in guter Erinnerung haben, bringt einen gewissen Rocky um, der Francine an sich reißen will, und Martial übernimmt die Verantwortung, indem er tut, als habe er diese Tat begangen. Da er für unzurechnungsfähig erklärt wird, landet er wieder dort, wo der Film ihn zu Beginn sah – in einer stationären psychiatrischen Einrichtung. Und da kommt Francine ihn besuchen. Sie sieht ihn im Garten sitzen, er sieht sie – dann geht sie nach links aus dem Bild. Es wirkt, als ob sie weggeht, ohne mit ihm gesprochen zu haben. Es könnte so sein, muss aber nicht. Das ist so schön, mit diesen offenen Enden zu operieren, die Franzosen können das wirklich gut, auch wenn es zuweilen etwas maniriert wirkt. Was soll eine junge Frau mit jemandem, der auf lange Zeit nicht mehr in die Außenwelt zurückkehren wird? Das kann man sich fragen, aber die Figuren lassen auch die Deutung zu, dass der Kontakt nie ganz abreißen wird und es ist ja kein Mord, sondern eine Affekttat gewesen.

Bis zu der Entscheidung Francines, bei Rocky zu kellnern und als Gelegenheitshure zu arbeiten, weil sie denkt, dass Martial irgendwann wieder weg sein wird, ist alles prächtig. Martial kehrt langsam aus der Isolation ins pralle Leben zurück, arrangiert sich eine kleine soziale Welt voller sehr unterschiedlicher Typen, die in der erwähnten Partyszene kulminiert. Dort sind alle versammelt, die Martial bisher in Limoges kennengelernt hat und er legt jeden von ihnen auf eine andere Art herein – und sie machen gute Miene zur Satire. Weil Martial das große Geld verkörpert? Da ist sicher etwas dran. Einige würden sich von ihm gewisse Dinge nicht gefallen lassen, wenn er nicht die herausgehobene Position hätte. Fonfrin, der Regionalchef, der die Kasse plündert, wird aber wie die anderen zu einem echten Freund, als Martial ihn nicht feuert und kümmert sich seinerseits um Fernand, den etwas verpeilten Freund von Francine. Zumindest hat man den Eindruck, alle lösen sich zusehends von ihren sozialen Positionen.

Auch das Dreieck Francine-Fernand-Martial als Arrangement einer ménage à trois wird erst durch diesen rücksichtslosen Rocky gestört. Martial und Fernand hingegen sind schon recht gute Freunde geworden, obwohl sie um Francine konkurrieren. Sie versichern einander in Worten und rituellen Handlungen wie dem Wettschwimmen im See, den anderen als Teil des Ganzen zu akzeptieren. Spätestens seit „Jules und Jim“ (1961) von Francois Truffaut kennen wir dieses Gruppieren von Männern um eine Frau herum, das seltsamerweise nie zum Eklat führt. Ob die Franzosen wirklich so sind oder ob es sich hier um Konstruktionen literarischer Natur handelt, wollen wir an dieser Stelle nicht entscheiden. Jedoch dahinter, dass diese Versuchsanordnungen auf landestypische Art philosophisch unterlegt sind, können wir einen Haken machen. In anderen Filmkulturen kommt es beinahe immer zu einer Entscheidung, im französischen Kino kann es passieren, dass ein dauerhaftes Wechselspiel zustande kommt oder sogar ein ewiger Reigen, wie im gleichnamigen Film von Max Ophüls aus 1950 (der nicht auf einer französischen Vorlage, sondern auf dem Drama von Arthur Schnitzler basiert, aber ins Frankreich der Belle Époque verlegt wird und dort wirklich perfekt angesiedelt scheint). Außerdem hat er den Subtitel für das neue Filmfest herausgebildet, das dadurch hervorsticht, dass es von einem besprochenen Film zum nächsten immer eine, mal stärkere, mal schwächere, aber immer mindestens eine Verbindung gibt.

Ein Reigen hätte sich auch in „Einige Tage mit mir“ entwickeln können, doch Rocky, der Halbweltler, wird nicht als Spielpartner akzeptiert, auf ihn sind die beiden anderen dann doch sauer, als er Francine für sich behalten will. Das heißt aber auch, er spielt nicht korrekt. In dem Moment, als er Francine verbietet, ein Abendessen bei Martial zu verbringen,  wird’s gefährlich. Das kunstvolle Arrangement des zunächst so zurückgenommenen, jedoch sehr feinfühlig wirkenden Martial ist zum Scheitern verurteilt, weil eine einzige Figur sich nicht integrieren lässt, sondern eogistischerweise ihr eigenes Ding mit Francine machen will.

Bei genauer Betrachtung ist es aber etwas anders. Das Arrangement oder der Reigen sind eben doch limitiert. Es dauert nur länger, bis das Pendel in eine Richtung ausschlägt oder gar durch das Ableben einer Figur für eine endgültige Konstellation gesorgt wird. Auch wenn die französische Variante, Liebesleben darzustellen, oftmals nicht so schnulzenromantisch wirkt wie die deutsche, welche die Amerikaner mehr oder weniger adaptiert und mit ihren Melodramen zu ungeahnten Höhen geführt haben – das Sich-nicht-entscheiden-Können ist durchaus keine wirkliche Option, wenn man sieht, was dabei herauskommt, das hat Sautet auch schon in anderen Filmen wie „Die Dinge des Lebens“ vorgeführt. Die Fähigkeit, sich beherrschen und in einer ungeklärten Situation verweilen zu können und das auf eine sehr elegante Art, ist allerdings ein Wesenszug der Franzosen, der wunderbar mit einer gleichermaßen zu beobachtenden Radikalität und kontrastiert, die den Mittelnordeuropäern eher fremd ist. Daraus lassen sich spannende und sehr hintergründige Filme machen. Allerdings rechnen wir „Einige Tage mit mir“ auch (knapp) einem weiteren Genre zu.

Die Grundanlage ist die eines Film noir. Alles kulminiert in einem Verbrechen und die Figuren verhalten sich so wie in klassischen Werken des Genres: suboptimal, möglicherweise inkonsequent. Martial zum Beispiel wirkt auf eine unlogische Art logisch, als er für Fernand in die Bresche springt, weil er die  echte oder nur für sich selbst definierte Fähigkeit hat, sich für andere ins Zeug zu legen. Anfangs wirkt er ja so unbeteiligt, kühl, geschäftlich, kann gut mit Zahlen umgehen, was ein Symbol für Seelenkälte ist. Doch vom Kaufmann mutiert er spätestens, als er Fonfrin nicht wegen einer Unterschlagungen belangt, zu einem Humanisten. Dass der Humanist so weit geht, dass er sich für einen anderen Mann einsperren lässt, wirkt aber sehr Film noir und in diesem Kontext schon wie ein ironisches Zitat. Außerdem rekurriert der Film ein wenig auf Sautet selbst, etwa auf „Vincent, Francois, Paul und die anderen“, indem er neben das Thema der Frau-Mann-Beziehungsanalyse die Männerfreundschaft stellt. Sie ist in „Einige Tage mit mir“ wieder sehr ausgeprägt. Eine Gruppe Männer findet sich hier und natürlich sind auch deren Frauen in das Szenario integriert. In „Vincent, Francois, Paul und die anderen“ bestand die Gruppe von Beginn an und die Handlung gestaltet sich durch entscheidende Krisen, nicht dadurch, dass die Funktionsfähigkeit eines neuen Mikromilieus getestet wird.

Warum aber auch Chabrol, Bunuel, Godard und die anderen? Man darf nicht vergessen, dass Claude Sautet aus dem Kern der Nouvelle Vague kam, dass er sich mit dem Werk seiner Kollegen perfekt auskannte und auseinandergesetzt hatte. Seine Filme sind nicht so drastisch wie die der drei genannten Regisseure es auf unterschiedliche Weise sind, aber die Gesellschaftskritik vereint alle diese Autorenfilmer.

Sautet hat sie in den meisten seiner Werke überwiegend in die Seelen der Protagonisten verlegt, mehr deren Zustand als klassentypische oder aber verrückte und unabsehbare Handlungen zum Ausgangspunkt seiner Kritik gemacht. In „Einige Tage mit mir“ ist er davon ein Stück weit abgewichen und wir sehen das als Reminiszenz an seine Freunde, die mit fulminanten Satiren oder recht abgründigen Streifen Filmgeschichte geschrieben haben. Auch bei Sautet kommt es zuweilen zu tödlichen Konfliktlösungen, aber der Weg dorthin ist subtiler und der Ton leiser. Mit „Einige Tage mit mir“ wollte er wohl zeigen, dass er auch anders kann – und nicht ganz so ernst sein muss, wie seine großen Filme aus den 1970ern ihn uns zeigen.  Der Hauch von Ironie, der durch alle diese Werke weht, trifft auf einen nicht sehr komödienhaften Grundton, und das ist in „Einige Tage mit mir“ anders.

Einige Worte zu den Darstellern, Daniel Auteuil hat gemäß IMDb mittlerweile in 93 Filmen gespielt und gehört zu den prägenden französischen Schauspielern unserer Zeit, in der es allerdings auch nicht mehr jene Superstars gibt wie etwa von 1930 bis 1990, Gérard Dépardieu ist der letzte dieser Klasse.  Den Martial gibt Auteil wunderbar verhalten und intensiv. Es klingt banal, aber dass er immer der kleinste in einer Gruppe Männer war, unterstreicht zwar seine Sensibilität, aber nicht unbedingt die herausragende wirtschaftliche Position, die er bekleidet. Gerade in einem Beinahe-Ensemble-Film ist die Statur nicht ganz unwichtig, weil wir Figuren stärker im Vergleich mit anderen wahrnehmen. Mit Sandrine Bonnaire, die ebenfalls eher klein ist, passt es dann aber wieder recht gut. Martial, die Figur von Auteuil, entschlüsselt sich nie ganz für uns und bleibt in all ihren Wandlungen immer hermetisch genug, um unser Interesse zu erhalten.

Für seine Darstellung wurde Auteuil für den César nominiert, ebenso wie Jean-Pierre Marielle als Monsieur Fronfrin und Dominique Lavanant als dessen Frau, die in der Tat ein herrlich spießig-übertriebendes Ehepaar abgeben. Vor allem diese beiden Charaktere sorgen für den Nouvelle Vague-Touch des Films.

Sandrine Bonnaire ist unter den französischen Spitzenschauspielerinnen ihrer Zeit wohl die erdnächste, hat sich durch Rollen in den Vordergrund gebracht, die sie eher als Abkömmling der unteren Schichten zeigen, wie auch in „Einige Tage mit mir“ als Dienstmädchen, Kellnerin und Teilzeitprostituierte. Danach war sie reif für den hervorragenden „Monsieur Hire“ (1989), wo sie eine echte Femme fatale darstellt oder „Biester“ (1995), einen veritablen, bösen Chabrol-Thriller. Emanuelle Béart oder La Binoche sind  schönere Frauen, aber Sandrine Bonnaire hat eine flirrende Sinnlichkeit, welche in „Einige Tage mit mir“ auf Männer wie Martial, Fernand und Rocky gleichermaßen wirkt, die aus sehr unterschiedlichen Milieus kommen – und das ist durchaus glaubwürdig, weil sie nie eindeutig lowbrow oder highbrow wirkt, sondern sich dazwischen sehr sicher bewegt – mal mehr zur einen, mal mehr zur anderen Seite tendierend. Das wirkt lebendig und interessant.

Unbedingt zu erwähnen ist, dass Danielle Darrieux, die Grande Dame des französischen Films von den späten 1930ern bis 1950ern, als Martials Mutter und Konzernchefin Pasquier zu sehen ist – die 1917 geborene Schauspielerin gehörte zu dem Zeitpunkt, als der Entwurf dieser Rezension verfasst wurde, zu den letzten lebenden Legenden des Silver Screen und begann ihre Karriere schon im Alter von 14 Jahren in einer Nebenrolle von „Le Bal“ des österreichischen Regisseurs Wilhelm Thiele (sein hierzulande berühmtester Film ist „Die drei von der Tankstelle“ aus 1930).

Das Fazit? An die Klassiker von Sautet reicht der Film nicht ganz heran, auch wenn er eine interresante Variation und eine frische Atmosphäre zeigt, für einen Sautet hat er auch eine ungewöhnlich wendungsreiche und flotte Handlung. Vielleicht ist es das allmähliche Abrücken Sautets von der gestanzten Konsequenz und Klarheit, mit Figuren, die unklar sind, die schrittweise Wandlung seiner Filme hin zur konventionelleren Inszenierung, die das Besondere mehr und mehr wegnehmen, das die 1970er-Sautets ausgezeichnet hat. Wenn wir „Einige Tage mit mir“ gesehen hätten ohne zu wissen, wer Regie geführt hat,  hätten wir uns schwer getan, jemanden zu benennen, dessen Stil der Film eindeutig wiedergibt oder eine Reihe von Kandidaten, von denen es einer gewesen sein sollte.

Sautet ging im Verlauf der 1980er und 1990er au, nicht etwa  unter, im typisch französischen Beziehungsfim jener Zeit. Wenn man so will, erfasste ihn die Welle, die er selbst federführend ausgelöst hatte, von hinten, trug ihn zwar noch, aber er hatte keinen Einfluss mehr darauf, wie sie verlief. Seine Arbeiten gehören aber zu den guten des Genres, das trifft auch auf „Einige Tage mit mir“ zu.

75/100

© 2019, 2014 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

Regie Claude Sautet
Drehbuch Claude Sautet
Jacques Fieschi
Jérôme Tonnerre
Produktion Philippe Carcassonne
Musik Philippe Sarde
Kamera Jean-François Robin
Schnitt Jacqueline Thiédot
Besetzung

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