UPDATE 11 für Potse & Co.: Potse zieht vors Rathaus Schöneberg, CDU grault sich #b2901 #b2801 #b2601 #b2501 // @DrugstoreBerlin @Potse_Berlin @taz_berlin @SenFin @potsebleibt @ReclaimYourClub @lafleurow3 @spdberlin #OliverSchworck @HeimatNeue @KiezinAktion @SusanneHoppe2 @BGemeinwohl @KiezinAktion @22Marion_Noiram #Potse #Potsebleibt #drugstorelebt #Syndikatbleibt #Wirbleibenalle #Drugstore #Tempelhof #Schöneberg #Schoeneberg #Mietenwahnsinn #Mietenwahnsinn_stoppen #Berlin #Gentrifizierung #Verdrängung #Syndikat #Oben #Unten

2018-11-11 Mieter,kämpft um diese Stadt + zusammen gegen Mietenwahnsinn

Soeben erreichte uns eine Nachricht, die auf jeden Fall ein neues Update wert ist.

Da die Menschen von der Potse und ihre Unterstützer_innen offenbar vor dem Haus Potsdamer Straße 180/182 den Fortbestand ihrer Mahnwache offenbar nicht mit einem Zelt als angemessenem Kälteschutz sichern dürfen, sind sie jetzt mit einem Zelt vors Schöneberger Rathaus gezogen.

Die CDU ruft nach Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD). Nicht, weil ihr etwas an den Menschen von der Potse liegt, damit der Herr Schworck sie endlich rettet und mit guten Ersatzräumen für die Potsdamer Straße 180/182 versorgt, sondern, weil die ehrenwerten Rechtsbürgerlichen sich offenbar vor diesem unfassbaren Ausbruch von Protest auf einem Parkplatz graulen:

Das Unheil in Form der verdrängungsbedrohten Jugendkultur rückt näher an die Schaltzentrale der Macht von Tempelhof-Schöneberg!

So traurig und bewegend das Schicksal der selbstverwalteten Jugendclubs in unserem Bezirk ist, so sehr wir alle mit ihnen solidarisch sein müssen und dieses Gefühl dominieren sollte –  wir mussten lachen.

Besonderer Dank an den nimmermüden Daniel Diekmann von der IG Habersaathstraße, der uns auf den Tweet aufmerksam machte.

Das ist ziemlich der coolste Brief, den wir in letzter Zeit gelesen haben. Jeder Mensch hat ein Recht auf würdiges Leben und Selbstbestimmung, so ist das, auch wenn es die CDUAfDFDP nicht glauben mag, weil das Grundgesetz in ihren Augen nur eine neoliberal ausformbare Verfügungsmasse darstellt.

Die Menschen von der Potse mit ihrem großen, unbedingten Einsatz für ein Leben in Freiheit und Würde sind Vorbilder, denen wir, und das wissen wir sehr wohl, nicht nacheifern können. Aber unsere Bewunderung und Solidarität sind ihnen sicher.

Der Vorgang „Lärm- und Tanzdemo“ gibt uns die Gelegenheit, die Ereignisse der letzten Tage nachzuzeichnen, wie sie im Wesentlichen von der Potse und ihren Unterstützern selbst kommuniziert wurden. Oder z. B. von der taz. Eigentlich hätten wir dazu schon schreiben müssen, weil wir leider mitbekommen haben, dass die Ordnungsmacht die soziale Unordnung in der Stadt weiter vorantreiben will, so auch am Abend des 25. Januar:

Aus dem taz-Beitrag geht hervor, dass die Gewalt möglicherweise nicht ganz einseitig war, aber wer will als Polizist schon bei so einem Einsatz dabei sein und wer kann es den frustrierten Aktivist_innen verdenken, dass sie nach einem Monat Mahnwache und anhaltend unsicherer Situation mal die Nerven ein wenig verlieren? Es scheint jedenfalls nichts passiert zu sein, was nun zu größeren Diskussionen Anlass geben könnte – zumindest nicht, die sogenannte „linke Gewalt“ betreffend.

Sehr wohl diskussionswürdig ist, dass man die Jugendclubs Potse und Drugstore, die über Jahrzehnte ihre Wichtigkeit für die soziale Struktur in Schöneberg bewiesen haben, nicht endlich würdigt, indem man ihnen eine sichere und angemessene Zukunft bietet. Via Facebook leiten wir auch die Pressemitteilung der Potse zur Situation am vergangenen Freitag weiter bzw. den Tweet, der auf sie verweist:

Und dann sowas Schönes:

Es gibt mittlerweile auch ein eigenes Lied für die von Verdrängung bedrohten Träger_innen der linken Kiezkultur. Der Anlass, ihnen doch bald mal eine eigene Beitragskategorie zu widmen, damit wir ihre Wege besser nachzeichnen können?

Ein starkes Demo-Statement dazu gibt es auch:

Den folgenden Tweet hatten wir sofort gesehen, nachdem er gesendet wurde – aber den Vorgang unterschätzt, wie man an den späteren Reaktionen auch in der Presse sieht.

In der Zeit zwischen dem 19. und 24. Januar verharrten die Aktivist_innen im Wesentlichen in den besetzten Räumen und bei der Mahnwache, die seit dem 1. Januar andauert – dem Tag, an dem der Mietvertrag zwischen Bezirk und Hauseigentümer endete. Die geplante Schlüsselübergabe am Tag zuvor hatte das Kollektiv, anders als das des Schwesterclubs „Drugstore“, verweigert. Bezüglich der Hintergründe bitte die zurückliegenden Updates und Verweise auf weitere Beiträge zum Thema lesen!

TH

Unser vorheriges Update vom 18. Januar 2019:

Vier Tage nach unserem letzten Update berichten wir über den Fortgang der Ereignisse bei den Jugendzentren Potse und Drugstore.

Ganz oben auf der Agenda dieser frische Tweet vom Drugstore, weitergeleitet von der Potse:

Geht da bitte hin, wenn ihr Zeit habt! Klappt gerade noch so, wenn unser Beitrag veröffentlicht und sofort gelesen wird.

Weitere Events, damit das nicht immer so kurzfristig von uns annonciert wird:

2019-06-28 Potse Drugstore Veranstaltungen Januar 2019.jpg

Dazu hier die Eventseite auf Facebook, auf der Interessierte auch einsehen können, was bisher gelaufen ist.

Am gestrigen Abend gab es dieses Unterstützertreffen für die Potse:

Wenn man diesen Tweet weiterverfolgt, gelangt man zu etwas, das es nur im aus dem Ruder gelaufenen Finanzkapitalismus geben kann: Wie darüber gerätselt wird, an welche möglicherweise noch existente Briefkastenfirma, von der man höchstens durch Investigation herauskriegen kann, wer die Hinterleute sind, nun eigentlich bisher die Miete gezahlt wurde und wer nun aktueller Eigentümer des Gebäudes Potsdamer Straße 180 / 182 ist, aus dem Potse und Drugstore verdrängt werden sollen bzw. schon verdrängt wurden.  Wir haben das Ende der Antwortserie hier abgebildet, gerne anklicken und zurückverfolgen zum Ursprung:

Was man anhand dieses schönen Posts auch sieht: Die Miete, die für Potse und Drugstore gezahlt wurden,  waren kein Pappenstiel (13,60 Euro brutto monatlich pro m²), es ist also nicht so, dass sich die Eigentümer bisher über zu geringe Erträge hätten beschweren können –  zudem ist die Bewirtschaftung eines Gebäudes mit Großflächenmietern, die mehr oder weniger ihr eigenes Ding machen und keine aufwendige Technik verlangen, eher unkompliziert.

Zum Vergleich: Heutige Rewe-Märkte oder große Fitness-Studios werden etwa mit der  Fläche geplant und realisiert, die Potse und Drugstore nach obiger Aufstellung zusammen bewohnt, betrieben, mit Leben und Musik erfüllt hatten.

Schön für uns, das mal zu sehen, weil es unter andrem belegt, dass die Einrichtungen nicht überdimensioniert waren und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg auch eine gute Miete an die Eigentümer des Hauses Potsdamer Straße 180 gezahlt hat. Aber mit Micro-Working-Living oder was immer nun da rein soll, kann man natürlich nochmal anders abzocken. Die Digital-Nomaden müssen es dann ihrerseits blechen. Die lassen sich   besonders gut ausnehmen, zumal, wenn sie aus teuren Städten im Ausland komme.

Wie wir dieses Konzept, das zuletzt in der Berliner Zeitung ausführlich beschrieben hatten, so im Ganzen finden, dazu werden wir demnächst etwas schreiben und es mit dem nächsten Potse-Drugstore-Update verlinken. Aber es gibt ja auch noch andere kommerzielle Wünsche, auf dieser Welt und eigentlich ist alles dieselbe Soße:

Was soll man von Parteien wie der CDU und der FDP (auch der AfD, übrigens) erwarten, bei denen auch das Leben von Patienten in Krankenhäusern nur dann einen Wert besitzt, wenn die Behandlung Rendite abschmeißt? Es wäre ja geradezu unlogisch und ideologiebrüchig, wenn sie bei der Jugendarbeit andere Maßtstäbe ansetzen würden. Der Normalbürger sieht das alles nur an der Oberfläche, bis er mal krank wird oder er vielleicht Kinder hat, die gefährdet sind und durch  Einrichtungen wie Potse und Drugstore eine Heimat jenseits der Straße finden. Eine der Antworten zu diesem Tweet gibt es treffen wieder, wir stellen es in unser Diktion: Konservativliberale privatisieren die Gewinne und sozialisieren die Folgekosten. Diese Folgekosten steigen immer weiter, weil die genannten Parteien mit ihrer Politik der praktisch gelebten Ausbeutung immer mehr Menschen in Armut und Krankheit treiben.

Wie lange dauert dieses Gezerre nun schon? So sieht vorausschauende Politik aus – nicht. Wenigstens scheint im Moment niemand räumen zu wollen, das ist schon fast cool, für unsere Verhältnisse in Tempelhof-Schöneberg. Am 16. Januar war auch die erste BVV-Sitzung des Jahres und leider finden wir kein Ergebnis zu den Anfragen, die Potse und Drugstore betreffen, dafür aber einen Verweis von der Potse auf einen offenen Brief, den die drei Jugendorganisationen der regierenden Parteien in Berlin schon am 14.12.2018 an den Senator für Finanzen und seine zuständigen Mitarbeiter_innen geschickt und ins Netz gestellt hatten. Wir erlauben uns, ihn nicht nur zu verlinken, sondern auch wiederzugeben, weil wir diese Forderungen vollumfänglich unterstützen:

„OFFENER BRIEF AN DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG DER BIM UND DIE SENATSVERWALTUNG FÜR FINANZEN: „DIE JUGENDZENTREN POTSE UND DRUGSTORE NICHT GEGEN DIE VERWALTUNG AUSSPIELEN“

Sehr geehrter Herr Kollatz, sehr geehrte Frau Sudhof, sehr geehrte Frau Möhring,sehr geehrter Herr Lemiss,

die Grüne Jugend Berlin, die Jusos Berlin und die linksjugend [’solid] Berlin fordern Sie dazu auf, den Jugendkollektiven „Potse“ und „Drugstore“ unverzüglich zu angemessenen Räumen zu verhelfen. Nutzen Sie in diesem Sinne die Chance und stellen Sie die ehemaligen Räume der Deutschen Bank in der Potsdamer Straße 140 hierfür zur Verfügung.

„Potse“ und „Drugstore“ als älteste, selbstverwaltete Jugendzentren Berlins, sind der Mietsteigerung durch den Eigentümer ihrer derzeitig genutzten Räumlichkeiten ausgesetzt, der wie viele andere private Investor*innen leider kein Interesse an den Nutzungszwecken von „Potse“ und „Drugstore“ hat. Wir bitten Sie darum, abgesehen von der allgemeinen Knappheit an Raumkapazitäten, festzustellen, dass es faktisch betrachtet eine besonders große Herausforderung darstellt, für die Nutzungszwecke und Anforderungen der Räume für „Potse“ und „Drugstore“ einen geeigneten Standort zu finden. Der Standort muss dafür ausgerichtet sein, mehrfach wöchentlich mit lauten Konzerten bespielt zu werden und über zusätzliche Proberäume (bspw. für die Förderung von Nachwuchsbands) und Werkstätten (bspw. für Workshops) verfügen, welche ebenfalls eine überdurchschnittliche Nutzungslautstärke mit sich bringen. Darüber hinaus sollten Sie sich vor Augen führen, dass sich die Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum zweiten zukünftigen Standort in der Potsdamer Straße 134 befinden sollten, um die Kollektive nicht auseinander zu reißen und dort zu belassen, wo sie seit Jahren verankert sind und gute Arbeit leisten.

Sehen Sie ein, dass ein Standort mit genannten, spezifischen Anforderungsfaktoren, der zugleich bezahlbar und entsprechend groß sein soll, quasi unmöglich auffindbar ist und Ihnen mit der Potsdamer Straße 140 zur Verfügung steht.

Wir fordern Sie dazu auf, dass essentielle Jugendarbeit, die berlinweite Wirkungskraft hat, nicht gegen die Verwaltung ausgespielt, sondern dieser vorgezogen wird. Sie müssen sich der Aufgabe annehmen, für die Finanzverwaltung einen geeigneteren Standort zu finden und hierbei insbesondere berücksichtigen, dass sich dies weitaus leichter gestaltet.

Die Jugendlichen der Kollektive sehen alle Ihre Anforderungen in der Potsdamer Straße 140 berücksichtigt und haben ihr „okay gegeben“ (KEN, Berliner Woche, 07.12.18). Für uns stellt sich deshalb die Frage, welche Begründung Sie dafür haben, die Räumlichkeiten nicht den Kollektiven zur Verfügung zu stellen?

Aus der Presse lässt sich lediglich erkennen, dass Sie eine unzureichende Größe der Räumlichkeiten, aufgrund von erforderlichen Brandschutzmaßnahmen befürchten (KEN, Berliner Woche, 07.12.18). Diese Begründung lässt darauf schließen, dass Sie unzureichend mit den Betroffenen, sowie den zuständigen Behörden kommuniziert haben. Laut Jörn Oltmann, zuständiger Stadtrat aus Tempelhof-Schöneberg, hat die BIM bauliche Maßnahmen zur Nutzbarmachung nie durch die bezirklich zuständigen Behörden für Denkmalschutz überprüfen lassen. In diesem Zusammenhang hätte dann auch die Frage des baulich notwendigen 2. Rettungswegs mit der Bauaufsicht beraten werden können. Doch zu einem Kontakt mit der unteren Denkmalschutzbehörde und der bezirklichen Bauaufsicht ist es nie gekommen. Wir fordern Sie dazu auf, die Kommunikation gegenüber dem Kollektiv und mit dem Bezirk zu verbessern und aufzunehmen, um alle Möglichkeiten bezüglich der Unterbringung von „Potse“ und „Drugstore“ in der Potsdamer Straße 140 auszuschöpfen. Hierzu gehört auch der Umgang mit diesem Wichtigen Thema in der Presse und Öffentlichkeit!

Die Jugendzentren „Potse“ und „Drugstore“ leisten in Berlin beispiellose Arbeit. Wir fordern Sie auf, diese mit der Bereitstellung der passenden Immobilie in der Potsdamer Straße 140 weiterhin zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

Grüne Jugend Berlin, linksjugend [‚solid] Berlin und Jusos Berlin“

Wie wir wissen, hat auch dieser gemeinsame Unterstützerbrief der Jugendorganisationen aller drei 2RG-Parteien nicht dazu geführt, dass Potse und Drugstore bisher angemessen mit neuen Räumen versorgt wurden, über die bisherigen, unzureichenden Angebote haben wir in früheren Updates berichtet.

Und hier noch ein freundlicher Service für die Presse, wir fühlen uns auch ertappt …

2019-06-27 potse drugstore kurzerklärung

Wir wussten nämlich bisher nicht, dass Drugstore gefördert wird und Potse nicht – das erklärt die uns bekannten unterschiedlichen Haltungen der beiden JuZ-Kollektive: Weil die Menschen vom Drugstore ihrem Trägerverein = Förderungsempfänger keine Schwierigkeiten machen wollten, haben sie sich zum Auszug („Exil“) entschlossen.


Update 9 vom 15. Januar 2019:
 

Eine  Woche ist vergangen, seit wir unser letztes Update zu Potse & Co. geschrieben haben. 

Der Mietenwahnsinn in Berlin bringt jeden Tag ein Ding hervor, das größer erscheint als das vom Tag zuvor und wir fühlen uns verpflichtet, das eine oder andere darüber zu schreiben. Das führt uns derzeit an die Kapazitätsgrenze.

Natürlich ist inzwischen einiges passiert.

Wir müssen jetzt diesen Tweet voranstellen, weil es wieder dramatischer ausschaut, hier das Neueste: Die Mahnwache ist noch angemeldet!

Hier auch was ganz Aktuelles, wichtig für morgen, haben wir eben retweetet:

Es gibt auf jeden Fall eine sehr frohe Kunde: Die Potse-Räume in der Potsdamer Straße 180-182 sind weiterhin besetzt und die Mahnwache steht weiterhin vor dem Haus. Unsere Gratulation zu zwei Wochen Durchhalten!

Besonders unter diesen Umständen:

Ja, bitte, geht hin und lasst euch nicht einschüchtern.

Schwierig wird es immer bei Übermacht der Repression, das ist leider nicht neu.

Da ging es um einen Vorfall aus dem September 2018, aktuell finden ja leider keine Konzerte mehr statt:

Hier etwas, was der Bezirksvorsitzende meiner Partei am letzten Samstag dazu geschrieben hat – leider macht er kein Twitter, sonst hätten wir ihn oben bei den @ eingebunden.

Über die „Hafen“-Bar haben wir am vergangenen Wochenende hier berichtet.

Super, dass die Potse-Aktivist_innen am Ostkreuz dabei waren. Wenigstens einen Hinweis-Retweet hatten wir noch rechtzeitig abgesetzt:

Und so kann man Potse und andere Kämpfer_innen unterstützen.

Wir werden diese Texttafel in einem unserer nächsten Updates nochmal an gut sichtbarer Stelle und vergrößert abbilden.

Abendimpressionen vor Haus Potsdamer Straße 180 / 182:

Hier gibt es etwas von den Rakrionen der Verdängungsgefährdeten gegen die neoliberalen Boxwohnungs-Anbieter von Rent24 zu sehen:

Gerade haben wir im Neuen Deutschland einen interessanten Beitrag über das Wesen der Revolutionen überflogen, über den wir noch schreiben werden. Ist jede Sachbeschädigung zu verurteilen, weil sie nach den Regeln des viele verdrängenden, alle ausbeutenden Kapitals illegal ist? Heute haben die Grünen es ja nicht mehr so mit dieser Frage, aber wir erinnern uns gut, wie schwer es war, sie so zu verbürgerlichen, dass sie das bejaht haben. Doch der Kampf ist nie zu Ende!

Symbolisch für 14 Tage Besetzungskampf und Mahnwache haben wir heute 14 neue Medienbeiträge eingebunden. Zehn Beiträge haben wir bisher zu Potse & Drugstore geschrieben, manche mit etwas mehr, manche mit weniger eigenen Inhalten gefüllt und dadurch auch ein Nähegefühl zu den Menschen entwickelt, weil es nicht ausbleibt, dass man mehr über ihre Situation und die Hintergründe der Einrichtungen erfährt, für deren Erhalt sie sich einsetzen. Es ist nicht das Gleiche, wie sich vor Ort zu engagieren, das wissen wir wohl. Aber vorerst ist es das, was wir tun können.

Für das (nach gegenwärtiger Planung schneller als das Update 9) folgende Update 10 werden wir einen neuen Artikel eröffnen, der ebenfalls wieder fortgesetzt wird und weitere interessante Posts aus der Zeit zwischen dem 6. und dem 14. Januar 2019 beifügen.

Heute müssen wir daher unbedingt wieder unsere Solidarität ausdrücken mit Potse und allen anderen, die durch Besetzung um ihre Existenz kämpfen! 

Und damit endet dieser Beitrag. Aus technischen Gründen können wir den leider nicht zu einem unendlichen Bandwurm werden lassen, sondern

verlinken hier auf den vorausgehenden Artikel,

der den Ausgangsbeitrag und die Updates 1 bis 8 beinhaltet. In dieser Rückwärts-Fortsetzung berichten wir auch von eigenen Eindrücken und den Kenntnissen, die wir durch unsere Mitgliedschaft in einer politischen Partei über die Vorgänge und die Geschichte von Potse und Drugstore haben. Das Update 9 haben wir aus Servicegründen hier noch einmal mitgeliefert.

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