Samstag, 2. März 2019: Alle zur #Interkiezionale! / #b0203 / @Potse_Berlin @Potsebleibt @Drugstoreberlin @Syndikat44 #Meutereibleibt @Liebig34Liebig @Rigaer94 // @Fechnerstr_7 @Elbeeckeweigand @HeimatNeue @Mieterproteste @SusanneHoppe2 @KiezinAktion @BGemeinwohl @BMieterverein @22Marion_Noiram @Kiez_Web_Team // #Berlin #Gentrifizierung #Verdrängung #Milieuschutzgebiet #Kiezkultur #Vertreibung #Milieuschutz #PearsGlobal #Mietpreisbremse #wirbleibenalle #stadtfüralle #Neukölln #Schöneberg #Kreuzberg #Friedrichshain #Xhain #stadtfuerelle #Mietenwahnsinn_stoppen #Mietenwahnsinn

2018-11-11 Mieter,kämpft um diese Stadt + zusammen gegen MietenwahnsinnWB-Serie „Mieter, kämpft um diese Stadt!“

Dieses Ereignis war lange vorher angekündigt und am Samstag ist es so weit: Die Interkiezionale startet von fünf verschiedenen Punkten in drei verschiedenen Bezirken, um gegen die Verdrängung zu protestieren. 

Die Autonomen Jugendzentren Potse und Drugstore, die Kiezkneipen Syndikat und Meuterei, die Häuser und verdrängungsbedrohten Projekte Großbeerenstraße 17a, Liebigstraße 34 und Rigaer Straße 94, die gekündigt wurden, ihre Räume besetzen, im Exil oder mit Zwangsräumungsklagen konfrontiert sind, die von anonymen „Investoren“ und renditegeilen Hipserkabinen-Anbietern aus der Stadt vertrieben werden sollen, die von der Politik im Stich gelassen werden und von der Stadtgesellschaft dringend solidarische Hilfe benötigen, rufen zum Sternmarsch am Samstag, 2. März 2019, auf. Der folgende Tweet erklärt die Startpunkte und den Platz für die Abchlusskundgebung:

Die Adressen, die oben genannt sind, sagen mittlerweile allen etwas, die sich mit der bedrängten Kiezkultur befassen:

  • Potsdamer Straße 180, dort lebten Potse und Drugstore, die selbstverwalteten Jugendzentren mit ihrer einmaligen Mischung aus Jugendarbeit, Lebensraum und Konzertkultur über 40 Jahre lang, bis der Bezirk Tempelhof-Schöneberg sie nicht mehr unterstützte und die Kündigung ihrer Räume akzeptierte, ohne ihnen adäquaten Ersatz anbieten zu können. Wir haben Potse und Drugstore, die kaum einen Kilometer von unserem Wohnort entfernt sind, eine Artikelreihe gewidmet. Das AJZ-Kollektiv Potse hält seine Räume immer noch besetzt, während das Schwesterkollektiv Drugstore ins Exil ausweichen musste, um seinen Trägerverein nicht zu gefährden.
  • In der Weisestraße im Neuköllner Schillerkiez ist die Kneipe Syndiakt angesiedelt, die u. a. durch die spektakuläre Aufdeckung von Pears Global bekannt wurde und von ebenjener Firma bzw. einer der vielen Pears-Briefkastenfirmen mit Räumung bedroht wird. Wir haben u. a. hier berichtet.
  • In der Reichenberger Straße ist das Lokal „Meuterei“ angesiedelt, der Dorfplatz in Friedrichshain ist in der Nähe der Liebigstraße 34 und der Rigaer Straße 94.

Die „Interkiezionale“ zeigt wie keine Protestaktion zuvor die Solidarität einer vom Aussterben bedrohten Kiez- und Sozialkultur. Es gibt das oben gezeigte Plakat in Gelb bzw. Gold, in Violett, in Grün und in Weiß für verschiedene Kieze und Projekte und die obige Version symbolisiert die Vereinigung der Verdrängungsbedrohten. Wer immer kann, sollte einen der Ausgangspunkte am Samstag ansteuern und mitgehen bis zur Abschlusskundgebung. Falls sich der eingebettete Tweet nicht öffnen lässt, hier die Startpunkte noch einmal als Text:

Schöneberg | 13:00 | Potsdamer Str. 180
Schöneberg | 15:30 | Großbeerenstr. 17a
Neukölln | 15:00 | Weise- / Ecke Herrfurthstr.
Friedrichshain | 15:30 | Dorfplatz
Kreuzberg | 16:00 | Reichenberger Str. 5

Abschlusskundgebung 17 Uhr, Lausitzer Platz.

TH

SMH 285 / Tag 2019/59, Teil 2, Nachricht 63

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