Das Militär als Umwelt-Killer. Ein Grund, Klima, Umwelt und Pazifismus zusammen zu denken. #ClimateChange #NATO #War #Piece #Pazifismus #FfF #Degrowth #Rüstung

Wir führen unsere Herbstoffensive heute fort mit dem vierten Beitrag, der Umwelt und notwendige Systemveränderung zusammen betrachtet. Er nennt sich „Die Umwelt-Killer“ und erschien im Juni 2019 im Magazin „Rubikon“.

Es gibt unzählige Gründe dafür, Kriege abzulehnen. Pazifistisch zu sein. Aber hier wirft Autor Rainer Braun eine Angel aus für diejenigen, die bisher noch nicht gemerkt haben, dass Umweltschutz und Frieden einander bedingen. Wenn man schon nicht aus Gründen der Menschenliebe gegen Krieg ist, kann man sich die Umweltzerstörungen vor Augen führen, die das Militär, übrigens nicht nur im Krieg, durch die Zerstörung von Fauna und Flora bei Angriffen, sondern durch seine pure Präsenz an vielen Orten der Erde auslöst.

Militär wurde als Klimakiller bewusst aus dem Kyoto-Protokoll und den andern UN-Klimadokumenten einschließlich der Charta von Paris ausgeklammert — auf Druck der USA und der NATO-Staaten, heißt es im Artikel.

Die NATO steht nicht nur für die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben, sondern ist auch ein großer Umweltzerstörer. Alsdann geht Rainer Braun sehr grundsätzlich an das Thema heran und listet wichtige Ereignisse der jüngeren Militärgeschichte auf – und betrachtet sie auch unter Umweltgesichtspunkten.

Nicht zuletzt sind 1,8 Billionen Dollar jährliche Rüstungsausgaben ein gigantischer Abzug von Ressourcen, die in Nachaltigkeit investiert werden müssten: Degrowth wird es ohne ein Ende des Militarismus nicht geben, schreibt der Autor.

Eine ernsthafte Umwelt- und Klimadebatte um drastische CO2-Reduzierungen sind ohne den militärischen CO2-Ausstoß unvollkommen und unehrlich. Klimawandel, der Militär nicht mit einschließt, ist heiße Luft. Umweltschutz heißt also Kriegs- und Militärabbau. Es ist Zeit, dieses Tabuthema in die Öffentlichkeit zu zerren und zwar bei jeder Umwelt und Friedensaktion! , leitet die Zusammenfassung ein und geht zu konkreten Forderungen über. Die Forderung nach Konversion der Rüstungsindustrie ist in der Friedensbewegung schon lange vorhanden, aber der Kontext mit ökologischen Notwendigkeiten ist, da geben wir dem Autor Recht, noch nicht sehr weit verbreitet.

TH

Bisherige Beiträge der Herbst-Winter-Offensive „Klima, Umwelt, Systemwandel“

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