Housing for All: 52.000 Menschen schlafen in Deutschland auf der Straße #HousingforAll @HousingforAll #Wohnungslosigkeit #Obdachlosigkeit #Zwangsräumung #Mietenwahnsinn #Mietendeckel #eviction #homelesspeople #homelessness

November in Berlin. Es wird wieder besonders schwierig für die Obdachlosen, seit die Temperaturen auf die Nulllinie sinken.

Jedes Jahr hoffen wir mittlerweile, es kommt kein solchermaßen strenger Winter, wie wir sie in einigen früheren Jahren erlebt haben, mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Wir hoffen, es bleibt mild. Weil wir an die Obdachlosen denken.

Klimatisch wären kältere Winter wichtig und beruhigend, aber einen harmonischen Ausgleich zwischen Umwelt und Mensch kann es erst geben, wenn die Grundbedürfnisse gesichert sind. Es geht um einen von vielen Zusammenhängen zwischen Ökologie und Sozialpolitik.

Dort, wo es am dringendsten ist, eine Kehrtwende herbeizuführen und die steigenden Zahlen von Personen ohne Wohnung und jenen, die auf der Straße leben, nicht einfach hinzunehmen, das müsste oberstes Gebot für jede Politik sein, die das Wort sozial und solidarisch ernst nimmt.

Wir brauchen endlich Wohnungen für alle, die Wohnungen wollen!

Damit wir uns weiße, starke Winter wieder ohne schlechtes soziales Gewissen wünschen dürfen.

„Housing for All“ ist eine Initiative, die sich des Menschenrechts auf Wohnen angenommen hat – als einziger uns bekannter Zusammenschluss, der mit einer Petition für „Wohnen für alle“ arbeitet, tut sie das auf EU-Ebene. Bemerkenswert: Sie wurde sie in Österreich gegründet, wo die Wohnraumversorgung wesentlich besser ist als beispielsweise in Berlin. Gleiches gilt für den Sozialstaat insgesamt.

Hierzulande hingegen werden die sinkenden Temperaturen genutzt, um Vermietern zu erklären, wie sie ihre Mieter am besten auf die Straße setzen können. Dagegen wiederum gehen Menschen auf die Straße, die solche Methoden nicht in Ordnung finden.

Weltweit gibt es immer mehr Menschen, die sich Wohnen nicht mehr leisten können, wir haben hier einen Bericht über Seattle, Washington, kommentiert.

Einer unserer Beiträge ist, dass wir manchmal Bezug auf Texttafeln und Artikel von Hoursing for All nehmen bzw. sie weiterverbreiten und kommentieren. Unterschrieben haben wir schon lange. Wir wollen auch beobachten, was auf europäischer Ebene möglich ist und was uns das Engagement auf dieser Ebene in die Stadtgesellschaft zurückmeldet. Hier der Begleittext zum Titelbild:

Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland steigt und steigt. Im Vorjahr mussten bereits 678.000 Menschen ohne ein sicheres Zuhause auskommen. Viele leben in Übergangswohnheimen, Notunterkünften, Frauenhäusern oder bei Bekannten. In diesem Moment schlafen jedoch 52.000 Menschen als Obdachlose auf der Straße. Letzten Winter sind mindestens elf von ihnen an der Kälte gestorben. (Quellen: Spiegel OnlineZeit Online) Einer der Hauptgründe für Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist das unzureichende Angebot an bezahlbarem Wohnraum. Tausende Menschen leiden tagtäglich darunter – und das in ganz Europa! So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen!  DU kannst etwas tun! Wir brauchen nur 1 Million Unterschriften, um den Wohnungsmarkt in Europa in eine bessere Richtung zu bringen. Zeigen wir der Welt, dass wir es alle gemeinsam schaffen, bezahlbares Wohnen in Europa wieder möglich zu machen!

Schicke diese Nachricht gleich an 3 Freund*innen weiter, denen es auch wichtig ist, dass alle Menschen ein sicheres Zuhause finden können! 
 Unterschreibe aus Österreich 
 Unterschreibe aus Deutschland 
 Danke für deine Unterstützung!

Weitere Beiträge von Housing for All beim Wahlberliner:

TH

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