Wer die Nachtigall stört (To Kill a Mockingbird, USA 1962) #Filmfest 559 #Top250 #LoveMovie

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Auch wenn es eine Spottdrossel ist

Wer die Nachtigall stört (Originaltitel To Kill a Mockingbird) ist ein im Jahr 1960 erschienener Roman der US-Amerikanerin Harper Lee. Das Werk handelt von Kindheit, Heranwachsen und vom Rassismus in den Südstaaten der USA. Harper Lee wurde für ihr Werk 1961 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Inzwischen ist Wer die Nachtigall stört zu einem modernen Klassiker der amerikanischen Literatur geworden, der sich weltweit über 40 Millionen Mal verkaufte.

Wer die Nachtigall stört (Originaltitel To Kill a Mockingbird) ist eine Literaturverfilmung unter Regie von Robert Mulligan aus dem Jahr 1962, basierend auf dem gleichnamigen Roman der Amerikanerin Harper Lee. Ebenso wie seine literarische Vorlage wurde der Film ein großer Erfolg bei Kritikern und Publikum. Wer die Nachtigall stört gewann drei Oscars, darunter für Gregory Peck als Bester Hauptdarsteller, und wurde vom American Film Institute im Jahre 2007 auf Platz 25 der besten amerikanischen Filme aller Zeiten gelistet.

„Wer die Nachtigall stört“ kommt auf das Filmfest des Wahlberliners als ein Werk der Superlative, obwohl er eigentlich alles andere ist als breitspurig. Es ist ein feiner und in gewisser Weise bescheidener Film über ein Thema, das in den 1960ern endlich auf breiter Front diskutiert wurde und vermehrt ins Kino fand: Der Rassismus in den USA, genauer gesagt, im Süden der USA, es geht aber auch um Humanität im Allgemeinen. Bis heute ist es jedoch kaum wieder gelungen, ein solch überzeugendes und berührendes Kinostück über das Thema zu drehen. Vielleicht war das nur während der Aufbruchstimmung in den frühen 1960ern möglich. Sicher sind mittlerweile Filme entstanden, die härter oder aufrüttelnder gestaltet sind, aber dieser atmet den Optimismus einer Zeit, die nicht zurückkehren wird und hat die Atmosphäre der großen Hollywood-Klassiker. Es kommt in „Wer die Nachtigall stört“ zu einem traurigen Todesfall, dennoch ist es ein optimistischer Film. In der –> Rezension werfen wir allerdings auch einen kritischen Blick auf den Film und klopfen ihn nach möglichen Schwächen ab.

Handlung (1)

Das aufgeweckte Mädchen Jean Louise, genannt Scout, wächst mit ihrem älteren Bruder Jem in Maycomb, einer kleinen Stadt in Alabama der 1930er Jahre, auf. Scout erzählt die Geschichte, die in einem Sommer begann und im darauf folgenden Sommer endete.

Es ist die Zeit der Depression, aber trotz der wirtschaftlichen Not im heißen Sommer des amerikanischen Südens wachsen die Kinder vergnügt und behütet auf. Die Welt der beiden Geschwister wird von ihrem alleinerziehenden Vater, dem Abgeordneten und Anwalt Atticus Finch, zusammengehalten. Atticus ist für die Kinder Freund, Vertrauter, Lehrer und Autorität. Bereichert wird die Gedankenwelt der Kinder durch den mysteriösen Nachbarn Arthur „Boo“ Radley, der nie das väterliche Haus verlässt und den die Kinder daher noch nie zu Gesicht bekommen haben. Das regt die Phantasien der Kinder an. Als Mutprobe gilt es, an sein Haus anzuklopfen. Doch immer wieder finden sie kleine Geschenke in einem hohlen Baumstamm nahe Boos Haus.

In diese Kindheitsidylle dringt langsam die intolerante Welt des Rassismus ein. Atticus Finch, aufrecht und vorurteilslos, wird vom Richter zum Pflichtverteidiger des schwarzen Farmarbeiters Tom Robinson berufen, der beschuldigt wird, die weiße Mayella Ewell, Tochter des bitterarmen Landarbeiters Bob Ewell, vergewaltigt zu haben. Bereits vor Prozessbeginn belästigt und bedroht Bob Ewell Atticus Finch und beschimpft ihn als „Niggerfreund“. Die Mehrheit der Weißen nimmt Tom nur als Teil der abgelehnten schwarzen Minderheit wahr. Atticus wird von vielen seiner Mitbürger aufgrund seiner Einstellung, dass ein Schwarzer die gleichen Rechte wie ein Weißer besitze, angefeindet. Diese Ablehnung bekommen auch seine Kinder zu spüren. Atticus beschwört seine Kinder, sich nicht provozieren zu lassen. In diesem Umfeld von Vorurteilen und Intoleranz versucht Atticus, seinen Kindern auf dem Weg ins Erwachsenwerden beizustehen. In der Nacht vor dem Prozess postiert sich Atticus vor dem Gefängnis, um einen Lynchmob davon abzuhalten, Robinson zu ermorden. Die Kinder sind ihrem Vater nachgegangen. Als Scout einen der Männer, den sie kennt, anspricht, kehren die Männer schließlich um. (Weiter zur Handlung: Wikipedia.)

Anni und Tom über „Wer die Nachtigall stört“

Anni: Man Boo! traut sich fast gar nicht, in die Stille hineinzureden. Ganz leise.

Tom: Ja, es war die Szene, in der Boo auftritt, die sogar später noch Kissen-Hochwasseralarm ausgelöst hat. Betroffen sein von einem Schicksal und überwältigt sein von einem Moment sind eben zwei verschiedene Dinge.

Anni: Dass wir jetzt beide diesen Film zum ersten Mal gesehen haben, ist auch etwas seltsam. Immerhin gehört er zum Bestand der Mega-Klassiker und wird von allen für alles gepriesen, was er darstellt. Außer von Roger [Ebert, A. TH]. Dessen Kritik hat mich verblüfft und traurig gemacht, weil er irgendwie Recht hat und doch nicht. Aber dazu vielleicht später.

Tom: Wir können auch an dieser Linie entlang rezensieren. Und was der Film heute darstellt, wo er doch 1962 schon in eine Zeit zurückgeht, die damals genau 30 Jahre her war. Und die Große Depression beschäftigt uns ja auch immer wieder. Aus wirtschaftspolitischen Gründen wie literarisch und filmisch.

Anni: Ich fand die Stille im Gerichtssaal auch seltsam, die nur ab und zu einem Gemurmel wich, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Haufen Rednecks, die als Lynchmob antreten, sich von einem sechsjährigen Mädchen so simpel moralisch von ihrem Vorhaben abbringen lassen, wie es hier geschildert wird und die Passivität der Afroamerikaner tut wirklich weh, aber vielleicht war das ja in den frühen 1930ern so, Letzteres, meine ich. Niemand hatte sich damals gewehrt, die Bürgerrechtsbewegung war noch nicht abzusehen und selbst heute müssen Afroamerikaner noch Angst haben vor dem weißen Mob. Vielleicht ist das stilisiert, um die Atmosphäre zu verdichten, vielleicht subjektiviert, weil ja aus der Sicht von „Scout“ erzählt wird, so, wie sie die Szenen wahrnimmt. Aber war die Zeit wirklich naiver oder waren die Leute nur mehr „basic“, weil noch ungebildeter als heute, aber genauso hasserfüllt.

Tom: Als Roger Ebert die Rezension geschrieben hat, die den Film als eher mäßig bewertet (2,5 von 4 Sternen), war 9/11 gerade zwei Monate vorbei. Genau zwei Monate. Er hat eine Linie gezogen zwischen 1932, 1962, dem Kennedy-Mord und den folgenden politischen Morden 1963 bis 1968, dem Vietnamkrieg und 9/11. Das muss sich psychologisch ausgewirkt haben, der tiefe Schock über die politischen Morde, die Kriege, dann diesen größten Anschlag in der Geschichte der USA, das ist kulminiert in einer unbewussten Ablehnung gegenüber einem Film, der knapp vor dem Einsetzen des moralischen Niedergangs herauskam; in einer Zeit, als alles in Bewegung war, als soziale Aspekte plötzlich relevant wurden und das Civil Rights Movement auf seinem Höhepunkt angelangt war. Es ist auch aus heutiger Sicht schwer, sich auf die Erzählung es braven, aufrechten weißen Anwalts einzulassen, der seine Stimme für einen angeklagten, aber ganz offensichtlich unschuldigen Afroamerikaner einsetzt, ihn nicht retten kann und – außerdem ist diese Geschichte verwoben mit einer anderen von einem anderen Außenseiter, der die Kinder des Anwalts vor dem hasserfüllten Vater des angeblich vergewaltigten weißen Mädchens rettet. Die Poesie dieses Films ist außerordentlich, das wird auch heute noch gesehen und geschätzt.

Anni: Einzelne Details sind fragwürdig, wenn man allem, was geschieht, die Anforderung einer psychologischen Stimmigkeit unterlegen will, die aber erst definiert werden muss. Das Problem haben alle ernsthaften Filme, dass man da genau hinschaut und alles anhand eigener Vorstellungen rastert. Und wehe, der Film passt da nicht rein. Wir wollen es heute so, dass ein Lynchmob sich eher so verhält wie in „Fury“ und durch nichts zu stoppen ist, als dass er seiner selbst nicht sicher ist, wie in „Wer die Nachtigall stört“. Oder wenigstens wie in „Weißer Terror„, in dem die Befriedung am Ende aber auch etwas zu plötzlich kommt. Aber die Szene war hoch spannend und wirklich bedrohlich und die Auflösung anhand von Scouts für eine Sechsjährige außerordentlich ausgefuchster und manipulativer Rede so ungewöhnlich, dass man ihr das Prädikat hundert Prozent überraschend verleihen kann. Und obwohl wir oft über die Vorhersehbarkeit von Filmen lamentieren, irritiert uns das absolut Erstaunliche dann doch, obwohl es immerhin denkbar ist. Ich finde, der Film hat einen etwas stark pädagogischen Ansatz, und sich in andere hineinzuversetzen ist ja auch längst wieder out, das war eher eine Maxime der 1960er, als die Leute noch nicht so damit beschäftigt waren, sich durchzuschlagen und über die Runden zu bringen und mehr Kapazität hatten, in andere einzusteigen. Sie mussten es nur lernen, das war damals die Aufgabe.

Tom: Die Finchs sind eine ungewöhnliche Familie in dieser Kleinstadt, bei der man sich fragt, warum sie angesichts der Fähigkeiten von Atticus als Anwalt überhaupt dort bleibt. Sicher nicht, weil dieser ahnt, dass er als Pflichtverteidiger bald einen wichtigen Fall übernehmen muss. Denn er verliert ihn ja auf eine wirklich banale Weise. Gregory Peck hat sein neunminütiges Plädoyer in einem Take geschafft und war eindeutig der richtige Schauspieler für diesen Part, auch gemäß seiner eigenen politischen Einstellung. Als Maybelle ihren Ausbruch im Zeugenstand hatte, dachte ich allerdings auch: in gewisser Weise hat sie Recht, seine Art ist eine Spur zu affektiert und gewollt und wie er die Frau vor versammeltem Publikum als Opfer ihrer Unzulänglichkeiten und ihres Vaters darstellt, das hilft dem jungen Afroamerikaner, den er verteidigen muss, nicht, sondern bringt eher die durchweg weißen Geschworenen gegen ihn auf, die genau der Schicht entstammen wie das Mädchen. Keiner von ihnen trägt einen Anzug, sie wirken wie direkt vom Feld kommend, in ihren derben Baumwollklamotten. Natürlich ist man immer von „Die zwölf Geschworenen“ beeinflusst, wenn es um das Genre „Courtroom Drama“ geht, aber die Situation wirkt gespenstisch.

Anni: Man merkt, dass dieses Geschworenensystem aus der Pionierzeit Amerikas stammt, als es keine Berufsrichter gab, im Wilden Westen. Das Ganze ist eine Form von sich selbst legitimierender Justiz, in der zwölf gut beleumundete Herren, und damals waren es ja noch ausschließlich Männer, über Frauen, über andersfarbige Menschen, über alle zu richten hatten. Nicht nur, dass man versucht hat, Angeklagte schon vorher zu hängen, wie es auch in „Wer die Nachtigall stört“ thematisiert wird, es ist an sich auch ein verrücktes System, dass Laien jedwede Beweislage einfach negieren dürfen, sofern sie sich nur einig darin sein müssen, jemanden unbedingt hängen sehen zu wollen. Oder auf dem elektrischen Stuhl. Oder totgespritzt, nach heutiger Version. Diese Form von Demokratieverständnis finde ich beängstigend. Wie soll denn diese Art der Rechtsfindung funktionieren in einem System, das so tief ungerecht ist wie die Rassentrennung in den USA der 1930er? Ich glaube, ich hätte auch Panik bekommen wie Tom, hätte das Weite suchen wollen – und wäre dann erschossen worden, ob absichtlich oder nicht. Natürlich gibt es bei uns auch Justizirrtümer und Ungerechtigkeiten, aber das System der Berufsrichter ist doch wohl für eine zivilisierte Gesellschaft unabdingbar.

Tom: Ich bin ganz deiner Ansich. In Deutschland gab es auch mal Geschworenengerichte, aber das ist schon eine Zeit her und auch „Die zwölf Geschworenen“ zeigt, wo es hakt: Wäre nicht ein einziger nachdenklicher Mann darunter gewesen, und es war nur ein einziger, dann wäre die Beweislage nicht noch einmal genau geprüft worden und wäre der Junge aus dem Slum zum Tode verurteilt worden. In diesem System steckt eine Ansicht über Gerechtigkeit, die stark religiös unterlegt ist und in der Wirklichkeit dem Element der Willkür großen Raum gibt. Um hier das Rechtssystem der USA nicht zu sehr zu verunglimpfen, weise ich auf zwei Dinge hin, die in Filmen fast nie zu sehen sind. Das Geschworenengericht ist ein Recht des Angeklagten, er kann auch darauf verzichten und die Verhandlung findet vor einem Einzelrichter statt. Das kommt in Filmen auch häufig vor, ohne dass erklärt wird, warum es einmal so und einmal anders ist. Und die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung wählen die Geschworenen gemeinsam aus und haben das Recht, Vorschläge der anderen Seite abzulehnen. Ich weiß nicht, ob das 1932 schon genau so abgelaufen ist, aber heute wäre es so. Erwähnt wird aber die Berufungsmöglichkeit, und immerhin kann man subtextlich wahrnehmen, dass Atticus Finch glaubt, auf höherer Ebene, also in einer größeren Stadt mit einer gebildeteren und liberaleren Jury, hätte Tom Chancen auf einen Freispruch gehabt. Es wir ja auch wirklich kein Zweifel daran gelassen, dass die Beweislage schrecklich dünn ist und alles gegen diesen Ewell und seine Tochter spricht.

Anni: Ich glaube, es gibt keine Berufung in den USA, wenn eine Jury geurteilt hat, aber das klären wir mal an einem anderen Tag. Womit ich im Sinn der von uns angesprochenen, angezweifelten, aber in ihrer Wirkung anerkannten Suche nach Logik im Verhalten von Menschen auch zunächst nicht klargekommen bin, war dieser irre Hass von Ewell auf Atticus, den er auch auf dessen Kinder übertragen hat. Selbst der Rache des übelsten Rassisten müsste doch in dem Moment Genüge getan sein, in dem der unschuldige Afroamerikaner den Tod findet. Dennoch geht Ewell zum Haus der Familie des Toten, was ich sowieso surreal fand, lässt sich, was ich noch surrealer fand, Atticus von den stillen, passiven Afroamerikern rausrufen und spuckt ihm dann ins Gesicht. Und nicht nur das. Man denkt, der Film ist mit dem Tod von Tom eigentlich zu Ende, doch dann annonciert der Narrator das „große Abenteuer“ von Jem und Scout und da überfällt Ewell die beiden Kinder und will sie töten. Aber ich glaube, das ist sogar besonders interessant, weil du es natürlich auf den Rassenhass beziehen kannst, aber auch darauf, dass Atticus vor Gericht in dieses neurotische und gewaltvolle Verhältnis zwischen Vater und Tochter Ewell eingedrungen ist und es bloßgestellt hat. Insofern hat Atticus vielleicht nicht nur mit seiner Analyse seinem Mandanten geschadet, sondern auch noch seine Kinder in Gefahr gebracht. Natürlich kommentiert der Film das nicht, sondern rät nur zu einem bestimmten Verhalten. Zum Beispiel zur Gewaltfreiheit, auch verbal gesehen. Das ist sicher eines seiner größten Benefits, weil auch die Kinder manchmal dazu neigen, die Dinge auf physische Weise untereinander zu regeln. Weil es eben üblich ist. Oder weil es doch in uns drin ist und Zivilisation immer wieder aufwändig etabliert und erhalten werden muss.

Tom: Die humanistische Botschaft gegen Rassenhass, gegen die Diskriminierung von Menschen wie Boo, gegen gedankenlose verbale Herabsetzung anderer ist unübersehbar und vor allem unüberhörbar, aber es hat mich nicht gestört, obwohl ich kein Fan von pädagogischen Lehrfilmen bin, die im Gewand einer fiktionalen Handlung daherkommen. Andererseits kann man kaum besser ein Massenpublikum erreichen, wenn man aufklärerisch tätig sein will. Das Dilemma steckt bei uns zum Beispiel in der Ausrichtung vieler Filme der Tatort-Reihe, auch wenn sich dort niemand trauen würde, so offen mit Grundsätzen umzugehen, wie Atticus es mit seinen Kindern, besonders mit der wilden und sehr offen sprechenden Tochter tut, die weniger Feingefühl hat als der ältere Bruder.

Anni: Wäre der Film ein paar Jahre früher gedreht worden, also hypothetisch auch in dem Sinn, weil das Buch von Harper Lee, das ihm zugrundeliegt, erst 1960 herauskam, hätte man Atticus‘ freundschaftliches Verhältnis zur Nachbarin sicher noch zu einer Liebesgeschichte ausgebaut, um alles hollywoodkonformer zu machen.  Selbst Anfang der 1960er taten sich die Studios schwer mit der Verfilmung, weil der Inhalt sozialen Sprengstoff enthält und eben keine Lovestory. Sicher ist manches hier anders, als man es heute darstellen würde, dafür aber auch viel inniger und nicht so verquasselt und natürlich ist die Atmosphäre grandios. Hattest du da nicht ein Déjavu, als Landkind?

Tom: Oh doch, auch wenn unser „Land“ nicht mit dem hier gezeigten vergleichbar war. Ich sehe aber viele Dinge wieder vor mir, die es auch in „Wer die Nachtigall stört“ gibt. Das macht ihn so universell. Ich gebe 9/10.

Anni: Du willst dem Film nicht einen gleichberechtigten Platz neben „Das Appartement“ einräumen, der ja unter allen immer noch als einziger die volle 10 hat, hm? (2) Also bei über 1200 geschriebenen Rezensionen, von denen hier erst wenige veröffentlicht sind. Ich gebe die 10. Wir sagen immer, es gibt keinen perfekten Film, und wenn wir das berücksichtigen, müssen wir bei allem, was „Wer die Nachtigall stört“ bietet und darstellt, mal ganz hoch ansetzen.

95/100

© 2021, 2017 Der Wahlberliner, Thomas Hocke

(1) und kursiv: Wikipedia
(2) Auch „Das Appartement“ wird bei einer Neurezension nicht mehr die volle Punktzahl erhalten. Spannend bleibt, ob er vor oder hinter „Wer die Nachtigall stört“ liegen wird.

Regie Robert Mulligan
Drehbuch Horton Foote
Produktion Alan J. Pakula für
Universal Studios
Musik Elmer Bernstein
Kamera Russell Harlan
Schnitt Aaron Stell
Besetzung

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