Corona-Report 16/22: Omikron beginnt JETZT + Fake Data in Berlin? + Leben mit dem Virus + Testen ohne Sicherheit | Corona Lage | Info, Meinung, Service, Politik

Frontpage | Corona Lage: Infos, Service, Politik, Berlin| Weitere steile Anstiege bei Inzidenz und Neuinfektionen in Deutschland, Hotspot Berlin

Donnerstag, 20. Januar 2022. Über 133.000 Neuinfektionen an einem Tag, Inzidenz bei 639, das sind die Fakten des heutigen Tages. Höchstwerte, wohin man schaut.

Berlin mit seinem explosionsartigen Anstieg der Fallzahlen in bestimmten Bezirken ist daran maßgeblich beteiligt. Um die neuesten Zahlen mit zuerst zu melden, müssten wir gegen 6 Uhr eine Frühmorgens-Redaktion an die Tasten bringen, das ist aber leider nicht möglich, denn der Wahlberliner ist nun einmal ein unkommerzielles Projekt. Den letzten Absatz dieses für ein unkommerzielles Projekt sehr ausführlichen Reports („Politik & weitere Fakten“) haben wir nun untergliedert, um der Themenfülle noch besser zu werden.

Die aktuellen Zahlen sind sozusagen erst der Auftakt, versichert Gesundheitsminister Karl Lauterbach, und Deutschland sei für die Omikron-Welle weniger gut gewappnet als andere Länder.[1] Und auch heute werden wir uns wieder dem Thema Kita und Schule widmen müssen, das vom Senat auf eine herausragend indolente Art behandelt wird.

Zu unserem vorausgehenden Corona-Artikel vom 19.01.2022

Corona-Report 15/22: Berlin jumps the Line + erstmals über 100.000 Neuinfektionen in Deutschland | Corona Lage | Infoblock, Service, Politik – DER WAHLBERLINER

Mit * versehene Zahlen markieren neue Höchststände.

Infoblock

  • Weltweit gemeldete Neuinfektionen gestern und an den Tagen zuvor.[2]
    • 3,52* Millionen (19.01.2022 – vor eine Woche: 3,26 Millionen)
    • 3,02 Millionen (18.01.2022 – vor einer Woche: 3,20 Millionen)
    • 2,07 Millionen (17.01.2022 – vor einer Woche: 2,81 Millionen)
    • 1,94 Millionen (16.01.2022 – vor einer Woche: 2,17 Millionen)
    • 2,45 Millionen (15.01.2022)
    • 3,23 / 3,26* / 3,20* / 2,81* / 2,17 / 1,87 / 2,24 / 2,52 / 2,59 Millionen (13.01. bis 06.01.2022)

Obwohl erste Länder die Omikron-Welle langsam hinter sich lassen, sind die weltweit gemeldeten Neuinfektionen gestern zu einem neuen Höchststand gelangt, sie übertrafen den bisherigen Rekord vom 13.01.2022 um ca. 250.000, sodass nun auch im Wochenvergleich ein Anstieg zu vermelden ist. Den Begriff „Höchststand“ werden Sie in diesem 16. Corona-Report des Jahres 2022 noch häufiger lesen.

  • Gemeldete Neuinfektionen in Deutschland vom 16.01. bis 08.01.2022.[3]
    • 133.536* (19.01.2022 – vor eine Woche: 92.223, der bisherige Höchststand)
    • 112.233* (18.01.2022 – vor einer Woche: 81.417)
    •   74.405 (17.01.2022 – vor einer Woche: 80.430)
    •   34.145 (16.01.2022)
    •   52.504 (15.01.2022)
    •   78.022 / 92.223* / 81.417*/  80.430* / 45.690  / 25.255  / 36.552    

Der harsche Anstieg der letzten Tage lässt wieder einmal auf Probleme bei der umgehenden und vollständigen Erfassung von Neuinfektionen schließen. Die Zuverlässigkeit der Zahlen ist eine Sache, welche Politik in Kenntnis der Unschärfen gemacht wird, eine andere. Dazu unten mehr.

  • Weltweit gemeldete Todesfallzahlen mit / wegen Corona vom 19.01.2022 bis zum 10.01.2022[4]
    • 966 (19.01.2022 – vor einer Woche: 7.704)
    • 093 (18.01.2022 – vor einer Woche: 8.418)
    • 319 (17.01.2022 – vor einer Woche: 8.260)
    • 013 / 5.820 / 7.854 / 7.704 / 8.418 / 8.260 / 5.166
  • 7-Tage-Inzidenz in Deutschland (15.01.2022 bis 07.01.2022)[5]

 Die Hoffnung auf einen ausnahmsweise positiven deutschen Sonderweg ist erst einmal futsch: In reinen Zahlen ist die Inzidenz während der gesamten Pandemie noch nie so schnell gestiegen wie von gestern auf heute (um 55 Punkte). Die prozentuale Steigerung weist noch keinen neuen Höchstwert seit dem Beginn der Omikron-Welle auf, weil der Effekt der bereits hohen Ausgangsbasis von gestern zu Buche schlägt, aber auf diesem Niveau ein Anstieg von fast 10 Prozent innerhalb eines Tages muss als alarmierend bezeichnet werden.

  • Diese Tabelle stellen wir nicht mehr dar, sie ist bei Statista zu finden.

Länder mit der höchsten 7-Tage-Coronainzidenz weltweit | Statista

Sie weist aus, dass viele europäischer Länder Inzidenzwerte von über 1.000 ausweisen, manche liegen sogar über 2.000, an der Spitze derzeit Dänemark mit einem Wert von 3.200. Großbritannien hingegen hat es zwar noch nicht hinter sich, aber der Omikron-Vorreiter ist das Land mit der seit Tagen am eindeutigsten fallenden Tendenz. Wir berücksichtigen bei der Betrachtung keine Kleinstaaten, die Inzidenzen von bis zu 6.500 ausweisen. Die Grafik wurde heute noch nicht aktualisiert.

  • Todesfallzahlen durch / mit Corona in Deutschland
    • 234 (19.01.2022 – eine Woche zuvor: 316)
    • 239 (18.01.2022 – eine Woche zuvor: 387)
    • 193 (17.01.2022)
    • 30 (16.01.2022)
    • 47 (15.01.2022)
    • 235 (14.01.2022) / 286 (13.01.2022) / 316 (12.01.2022) / 387 (11.01.2022)

Zur Übersterblichkeit haben wir einen Artikel veröffentlicht, der eine differenzierte Betrachtungsweise nahelegt.[6] Auch zu den „Impftoten“gibt es mittlerweile Daten vom Paul-Ehrlich-Institut.[7]

  • Ausgewählte Bundesländer / Kommunen, dargestellt sind die Zahlen vom 16.01.2022 bis zum 09.01.2022[8]
    • Bremen weist, wie seit dem Beginn der „Omikron-Welle“, die höchste Inzidenz aus
      • 1.295/ 1.296 / 1.297 / 1.389 / 1.401 / 1.378 / 1.427 / 1.438 / 1.296 / 1.194 /  1.081 / 1.100 
    • Berlin steht nach wie vor auf Platz 2
      • 1.155* / 1.055* / 961 / 948 / 965* / 957* / 950* / 919* / 856* / 737 */ 694 / 665*. Auch heute hat Berlin wieder einen starken Anstieg zu verzeichne, der auf weitaus höherem Niveau prozentual etwa dem auf Bundesebene entspricht.
      • Hamburg eilt Berlin nach, die Inzidenz steigt hier ebenfalls sehr schnell und weist gegenwärtig 1083 auf, an den Vortagen: 995, 900, 805, 831.
      • Schleswig-Holstein folgt mit 840 (774), Brandenburg weist 788, Hessen dicht dahinter mit 740, die Inzidenz in Bayern liegt bei 661. Im oberen Mittelfeld gab es einen Platztausch zwischen Hessen und Brandenburg. Bei unseren Nachbarn steigt die Inzidenz mit am schnellsten.
      • Mittlere bzw. leicht unterdurchschnittliche Inzidenzwerte im deutschen Vergleich weisen Nordrhein-Westfalen (627), Baden-Württemberg (617), und Mecklenburg-Vorpommern (608) aus. Auch hier gab es einen Wechsel, die Inzidenz in NRW liegt nun leicht höher als in Baden-Württemberg.
      • Am Ende der Skala liegt weiterhin Thüringen mit einer Inzidenz 240 (gestern 216, vorgestern 204). 

  • Die Stadt- und Landkreise bzw. Stadtbezirke mit der höchsten Inzidenz (18. bis 15.01.2022)
    • Berlin-Mitte (2.286 / 1.797/ 1.379 / 1.352 / 1.353 / 1.332)
    • Berlin-Neukölln (1.621 / 1.651 / 1.541 / 1.374/ 1.419 / 1.488)
    • Berlin Friedrichshain-Kreuzberg (1.502 / 1.477 / 1.362 / 1.596 / 1.644 / 1.586)
    • SK Delmenhorst (1.408, neu auf der Liste)
    • Berlin-Spandau (1.407)
    • SK Bremen (1.359 / 1.361 / 1.375 / 1.477 / 1.499 / 1.481)

Der SK Bremen, der die Liste lange Zeit anführte, braucht keine niedrigere Inzidenz mehr, u in der Liste nach hinten zu rutschen. Die Berliner Bezirke tun das ihrige, um immer neue Höchstwerte zu erreichen. Vor allem der Anstieg in Mitte ist wieder einmal jenseits der Normalität. Vielleicht ist das aber auch die Normalität und in den übrigen Bezirken kommt man wieder einmal mit der Erfassung nicht hinterher. Wir haben die Liste jetzt auf sechs Kommunen erweitert, allein Berlin nimmt vier dieser Plätze ein. Leider ist Corona kein olympischer Wettbewerb, sonst würde Berlin ein sehr starkes Bild abgeben. Leider ist das Gegenteil der Fall. Hauptstadt hin oder her, die unglaublichen Anstiege in bestimmten Bezirken von einem auf den anderen Tag verunsichern fast mehr als die hohen Zahlen an sich.

  • Der wichtige R-Wert in Deutschland (eine infizierte Person steckt wie viele weitere Personen an?). Wir weisen darauf hin, dass die Werte in der Regel Korrekturen erfahren, wir folgen diesbezüglich der verwendeten Quelle.[9]
    • 1,09 (19.01.2022)
    • 1,12 (18.01.2022) – korrigiert von 1,07
    • 1,13 (17.01.2022) – korrigiert von 1,08
    • 1,14 (16.01.2022) – korrigiert von 1,11
    • 1,15 (15.01.2022) – korrigiert von 1,19
    • 1,19 (14.01.2022) – korrigiert von 1,23
    • 1,19 (13.01.2022) – korrigiert von 1,21
    • 1,20 (12.01.2022) – korrigiert von 1,11
    • 1,17 (11.01.2022) – korrigiert von 1,11
    • 1,17 (10.01.2022) – korrigiert von 1,10
    • 1,19 (09.01.2022) – korrigiert von 1,17
    • 1,23 (08.01.2022) – korrigiert von 1,30

Auch nach den üblichen Korrekturen fällt der R-Wert also, aber nicht so stark, wie die „vorläufigen“ Werte es regelmäßig erscheinen lassen. Jeder Wert über 1,0 weist auf ein   weiteres Ansteigen der Neuinfektionszahlen hin. Sollen wir mal eine Prognose wagen? Morgen liegt auch der korrigierte R-Wert von heute mindestens so hoch wie der heute korrigierte von gestern. Das kann angesichts der massiv ansteigenden Neuinfektionszahlen nicht anders sein.

Fokus auf Berlin

Die dichte Besiedlung erklärt alleine nicht die sprunghaft ansteigende Inzidenz in Berlin-Mitte, das aus sehr unterschiedlichen Teilbezirken besteht. Neukölln ist schon länger ein Brennpunkt des Corona-Geschehens in Berlin. Es sei die hohe Bevölkerungsdichte und die sozioökonomische Situation, sagte Bezirksbürgermeister Hikel (SPD).[10] Einen Bericht aus dem Krisengebiet hat der Tagesspiegel gefertigt.[11] Auch ein T-Online-Reporter hat sich ins Krisengebiet gewagt „Was wir hier sehen, gibt es bald in ganz Deutschland“, droht die Kommunalpolitik.[12] Bezogen auf den Zeitpunkt der Aussage stimmt das schon beinahe, wenn man die damaligen Berliner Zahlen mit den heutigen über Deutschland hinweg vergleicht, aber da Berlin sich beeilt, der durchschnittlichen Inzidenz in Deutschland immer um mindestens 80 Prozent voraus zu sein, ist diese Betrachtung auch relativ.

Der folgende Auszug aus einem Artikel  namens „Corona rauscht durch die Klassenzimmer“ bezieht sich auf Neukölln, trifft nach unseren Informationen aber mittlerweile auch auf ganz Berlin mehr oder weniger zu:

Demnach wurden dem Haus von Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) aus den öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen der Hauptstadt bis zum Donnerstag 7583 nachweislich infizierte Schülerinnen und Schüler gemeldet, gut 5200 mehr als in der Vorwoche. Auch beim Personal der öffentlichen Schulen gehen die Zahlen im gleichen Zeitraum von 365 auf 833 durchaus steil nach oben.[13]

Wir hatten zuletzt geschrieben, es gebe keine festen Werte für den Rückzug von der Präsenz in den Wechselunterricht. Korrekt ist: Die Berliner Schulen haben eine eigene Form der „Ampel“ und gemäß Senat stehen diese Ampeln, die für jede Schule einzeln betrachtet werden, alle noch auf grün. Kann das sein, angesichts zweier roter Ampeln und einer gelben für die gesamte Stadt?

„Wir sind uns nach wie vor einig, dass das Fortführen der Präsenz an Schulen ganz entscheidend und wichtig ist, um das Kindeswohl nicht zu gefährden„, sagte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) nach der Senatssitzung am Dienstag.[14]

Im Anschluss folgt typischer Politiksprech, wie er bei Giffey besonders ausgeprägt ist: „(…) In einer solchen Situation halten wir es für weiter vertretbar, das Schule stattfindet und das wir ein solches Angebot machen“ (Quelle s. o.) Wir haben heute mit einer Kita-Erzieherin gesprochen, die uns sagte: „Die grünen Ampeln sind lächerlich, die Realität in den Einrichtungen spricht klar eine andere Sprache. Die Wut und die Verzweiflung unter den Mitarbeitenden sind gewaltig.“ Auch hier spielt eine sehr rudimentäre Erfassung wohl die Hauptrolle. Von dieser Untererfassung weiß natürlich die Politik und handelt damit wider besseres Wissen, wenn sie sich auf darauf beruft. Aus dieser Kombination erfolgt eben gerade kein Angebot, sondern eine verpflichtende Haltung für  Eltern, Kinder und Lehrkräfte. Ob dieses Vorgehen dem Kindeswohl dient, insbesondere, wenn es z. B. im Famlien- und Freundeskreis bereits Corona-Fälle gegeben hat, wagen wir stark zu bezweifeln.

Ein Schlaglicht auf ein weiteres Problem in Berlin, nämlich die Teststrategie, wirft dieser Artikel. [15]  Mehr oder weniger PCR-Tests, das ist hier die Frage. Die Kontaktnachverfolgung ist in Berlin schon seit Längerem eingeschränkt, speziell wurde uns das heute aus Spandau gemeldet. Der Tagesspiegel bestätigt das heute noch einmal in einem weiteren Artikel:

Wegen der starken Zunahme von Corona-Infektionen schränken Berlins Gesundheitsämter die Kontaktnachverfolgung weiter ein. „Die hohe Fallzahl hat eine noch stärkere Priorisierung zur Folge“, sagte der Gesundheitsstadtrat von Charlottenburg- Wilmersdorf, Detlef Wagner, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Darauf hätten sich die Ämter der zwölf Bezirke verständigt. Sie wollen sich demnach bei der Kontaktnachverfolgung künftig noch mehr auf Menschen aus gefährdeten (vulnerablen) Gruppen oder auf besondere Ereignisse wie Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen konzentrieren.[16]

So kann man den administrativen Zustand Berlins auch verkaufen: Als Priorisierung. Für Außenstehende: Weite Bereiche der Berliner Verwaltung agieren prinzipiell so, anstatt alle Fälle konsequent abzuarbeiten. Man hat die „Priorisierung“ lediglich auf die Corona-Situation übertragen und natürlich auch das Wording, mit dem ebenjener Zustand verharmlost wird. Alle Politiker:innen, die bisher in unserem Berlin-Sonderteil vorkommen, gehören übrigens der SPD an. Bis auf den oben zitierten Detlef Wagner (CDU).

So kommt es, wie es kommen musste. Die Omikron-Welle macht sich durch eine Häufung von Krankheitsfällen beim Berliner Klinikpersonal bemerkbar.

„(…) „Wir stellen an der Charité eine zunehmende Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fest, die sich in Isolation oder Quarantäne begeben müssen“, sagte ein Charité- Sprecher am Dienstag auf dpa-Anfrage. (…)“[17]

Dass an der Charité schon länger Operationen wegen Corona-Fällen verschoben werden, ist bekannt. Wir wollen aber nicht böswillig von Triage sprechen. Eine typische Querdenker:innen-Diskussion kam unter anderem auf, weil manche Kliniken in Berlin während der ersten Wellen überraschend wenige besonders schwere Corona-Fälle behandeltn: Genau dafür ist aber die Charité die richtige Adresse, demgemäß sieht es dort anders aus. 

Grundsätzliche Darstellung unserer Ansicht zum Impfen in den Zeiten von Omikron (Stand 14.01.2022)

Wir haben vor einigen Tagen ein wenig Ordnung geschaffen, denn die Kakophonie verschiedener Stimmen zum Thema Impfen wird immer gruseliger und deshalb halten wir zu Beginn fest: Wie immer man zu einer Impfpflicht stehen mag, es gibt zwei Hauptlinien der aktuellen Argumentation, die wir darstellen:

  • Impfen, speziell Boostern hilft generell auch gegen die Ansteckung mit Omikron. Dann ergibt eine Impfpflicht auf jeden Fall Sinn.
  • Impfen, speziell Boostern mit noch nicht für Omikron entwickelten Impfstoffen, hilft nicht oder in nur sehr geringem Maße gegen die Ansteckung, wohl aber gegen schwere Verläufe. Dann ergibt eine Impfpflicht auf einer ersten Ebene weniger Sinn, auf einer weiteren muss man sagen: „Es kommt darauf an.“
  • Variante 1.) bedeutet, dass Impfen, wie in den Wellen 2 bis 4, nicht nur Selbstschutz, sondern auch Fremdschutz bedeutet, also einen Akt der Solidarität darstellt bzw. der Nicht-Solidarität, wenn man das Impfen verweigert, und bei fortgesetztem Mangel an Solidarität zu großer Bevölkerungsanteile muss eine Regel kommen, welche die Schäden dieses Mangels eingrenzt. Wie eigentlich überall, wenn das gesellschaftliche Zusammenleben funktionieren soll. Unter diesen Umständen wäre eine Impfpflicht u. E. verfassungsrechtlich unbedenklich. Allerding ist derzeit nicht gesichert, dass Variante 1.) zutrifft und die hohen Omikron-Infektionszahlen in Bundesländern, in noch stärkerem Maße diejenigen von Ländern außerhalb Deutschlands mit hohen Impfquoten sprechen dagegen.
  • Variante 2.) hingegen betrifft auf der ersten Ebene den Selbstschutz: Welche Folgen will ich riskieren, falls ich mich anstecke? Das ist mir selbst überlassen, wie bei allen anderen Aspekten, welche die persönliche Lebensführung betreffen. Das gilt insbesondere beim Umgang mit der eigenen Gesundheit. Deswegen kann man, wenn man nur den Selbstschutz im Blick hat, sehr wohl argumentieren, ich stecke mich lieber an, als mich mit diesem mRNA-Zeugs abfüllen zu lassen. Ob diese Abwägung objektivierbar ist, spielt dabei keine Rolle.
  • Es gibt aber einen weiteren Aspekt: Die Belegung der Krankenhäuser mit Covid-Patient:innen. Wir haben in unserer Darstellung vom 14.01. gesehen, dass in Berlin die Ungeimpften weitaus häufiger symptomatisch erkranken und auch deren Hospitalisierungsquote dürfte höher liegen.
  • Spätestens dann, wenn Geimpfte und Patient:innen, die nicht wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus mussten, darunter leiden, dass zu viele Ungeimpfte eingeliefert werden, die zu viele Betten belegen, dann tritt nach unserer Ansicht wieder dieselbe Maßgabe wie in Variante 1.) in Kraft: Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung ist höher zu bewerten als die individuelle Entscheidung, sich nicht impfen lassen zu wollen. Es geht exakt darum, wie Menschen, die diese Entscheidung nicht getroffen haben, beeinflusst und dadurch benachteiligt werden, bis hin zum nicht selbst verschuldeten Tod; z. B., falls eine Operation verschoben werden musste, weil zu viele ungeimpfte Covid-Patient:innen die Kapazitäten binden. Deswegen ist die korrekte Erfassung des Impfstatus von aufgrund Covid-19-Infektion Hospitalisierten für weitere politische, rechtssichere Entscheidungen u. E. sehr wichtig.

Service, Fakten, Politik nach Themenschwerpunkten

Das Aktuellste von Karl Lauterbach haben wir eingangs erwähnt. Aber ist es das Aktuellste? Der Bundesgesundheitsminister neigt dazu, sich selbst zu überholen, wenn es um die immerwährende Frische seiner Statements geht. In den letzten ca. 10 Sekunden kam aber ausnahmsweise nichts Neues.

  • Boostern (Service, Fakten)

Was beim Boostern zu beachten ist.[23] Interessanterweise wird die „Kreuzimpfung“ von der Stiko nun nicht ausdrücklich empfohlen. Für die Auffrischimpfung soll möglichst der mRNA-Impfstoff verwendet werden, der bei der Grundimmunisierung zur Anwendung kam. Wenn dieser nicht verfügbar ist, kann bei ≥30-Jährigen der jeweils andere mRNA-Impfstoff verwendet werden. Die STIKO betrachtet in der Altersgruppe ≥30 Jahre die beiden mRNA-Impfstoffe als gleichwertig.[24]

Nachträglich wirkt das plötzliche Promoten der Kreuzimpfung, als zu wenig Comirnaty-Impfstoff zur Verfügung stand, eher an der Verfügbarkeit als an der medizinischen Best Practice orientiert.  

Die vierte Impfung hingegen steht noch nicht an, sagte Charité-Virologe Leif Erik Sander dem RBB.[25]  Zu viele Booster könnten demnach schädlich sein, meint auch die EMA, die zu gegebener Zeit auch die Kreuzimpfungen empfohlen hatte.[26] Auch dazu gibt es nun neue Darstellungen:

Eine vierte Dosis des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer scheint keinen nennenswert höheren Schutz vor einer Ansteckung mit Omikron zu bieten als die dritte Impfung. Dies deutet eine vorläufige Studie aus Israel an. Israel ist das erste Land, welches systematisch seine Bürger zu einer vierten Impfung aufgerufen hatte. (…) Die Ergebnisse scheinen Zweifel zu bestätigen, welche die Arzneimittelzulassungsbehörde der Europäischen Union (EMA) bereits letzte Woche geäußert hatte. (…)  Einige Länder wie Dänemark, Ungarn und Chile haben trotz der Bedenken der Regulierungsbehörden bereits Auffrischungsimpfungen mit der vierten Spritze zugelassen. Noch Ende Dezember hatte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Tedros Ghebreyesus erklärt, dass pauschale Auffrischungsimpfungen die Pandemie eher verlängern würden als sie zu beenden.[27]

Dänemark ist aktuell unter den Ländern mit mehr als 5 Millionen Einwohnern mit einer inzidenz von mehr als 3.200 die Nummer eins, auch Israel war trotz jetzt rückläufiger Inzidenz einige Tage lang auf dieser Liste weit vorne. Allerdings ist auch der Grad der Ansteckungsverhinderung durch die dritte  Impfung in Bezug auf Omikron bisher nicht geklärt. Und damit zu unserer Ansicht in dieser Sache.

  • Testen (Service)

Wir kommen leider nicht umhin, auch dies zu vermelden. Die meisten Schnelltests sind Mist, das hat nun das Paul-Ehrlich-Institut bekanntgemacht. Trotzdem gibt es in der Politik eine Tendenz, vermehrt auf sie anstatt auf PCR-Tests zu setzen. Das heißt auch, unser Test von letzter Woche sagt möglicherweise nicht viel aus, an PCR-Tests ist in Berlin derzeit aber schwer heranzukommen.

Schnelltest ist nicht gleich Schnelltest: Die Tests der unterschiedlichen Hersteller weisen teilweise eklatante Unterschiede bezüglich der Genauigkeit auf, mit der sie eine Corona-Infektion erfassen. So kommt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sogar zu dem Schluss, dass viele im Handel erhältliche Tests nicht sensitiv genug sind, um eine Infektion mit SARS-CoV-2 feststellen zu können.[28]

Ein Unternehmen, das kürzlich für seine Mitarbeitenden Schnelltests gekauft hatte, ärgerte sich so sehr über diesen Tatbestand, dass es eine App entwickelt hat, mit der Sie Ihren Schnelltest testen lassen können. zerforschung präsentiert: schnelltesttest.de – zerforschung

  • Hospitalisierung, Impfstatus, Impfpflicht (Info)

In den vier Wochen zwischen dem 14. Dezember und dem 12. Januar waren demnach von 8912 Corona-Intensivpatienten, deren Impfstatus bekannt war, fast zwei Drittel ungeimpft. Das entsprach insgesamt 5521 Fällen oder 62 Prozent der Neuaufnahmen mit erfasstem Impfstatus. Von etwa jedem zehnten Patienten war der Impfstatus nicht bekannt. [29]  

Zweifel an der Wirksamkeit der bisherigen Impfungen gegen die Ansteckung mit Omikron an sich sind hingegen schon in der Welt, seit es Omikron gibt, hier ein Bericht vom 10.12.2021, der sich auf Beobachtungen aus Südafrika bezieht.[30]

Nichts anderes als ein Schutz vor schweren Verläufen durch die bisherigen Impfstoffe lässt sich auch aus diesem Artikel des Spiegel schließen, der vor einigen Tagen seinerseits für Schlagzeilen gesorgt hatte, weil die Überschrift so knallig klingt: „Halb Europa könnte sich [gemäß Aussagen der WHO] bis März mit Coronavirus infizieren“.[31]  

Die Spitze der institutionellen Fachwelt, voran Gesundheitsminister Karl Lauterbach, meint hingegen, eine Durchseuchung sei nicht zu akzeptieren, ebenso äußert sich Christian Drosten.[32] Die Impfpflicht, falls sie kommt, soll hingegen kein Impfzwang sein.“[33]

Das leichtere Überspringen von Omikron lässt allerdings die Frage aufkommen, ob es noch Sinn ergibt, um die Impfpflicht zu kämpfen:   

Je länger die Debatte um die Einführung einer Impfpflicht in Deutschland dauert, desto mehr bröckelt die Front ihrer Befürworter. Noch vor Jahresende sah es so aus, als herrsche in Gesellschaft und Politik breite Einigkeit, dass die Pandemie nur mit einer raschen Gesetzgebung zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht zu stoppen sei.[34]

Nach einer Impfpflicht klingen diese Statements nicht, eher danach, dass die Durchseuchung so gesteuert werden soll, dass nicht zu viele Einweisungen in Krankenhäuser gleichzeitig erfolgen. Mittlerweile begründet Karl Lauterbach seinen Ruf nach einer Impfpflicht auch eher mit der Herbstwelle, die er bereits kommen sieht, als damit, dass sie gegen Omikron noch viel bewirken könnte.[35]

In diesem Artikel hingegen wird er geradezu einer Kehrtwende bezichtigt, wir meinen aber, da wird ein wenig übertrieben. Dass er keinen eigenen Antrag zur Impfpflicht in den Bundestag einbringen mag, soll vor allem der Tatsache Rechnung tragen, dass es sich um eine ethische Frage handelt. Interessante Idee, damit auch den Fraktionszwang bei einer kommenden Abstimmung aufzuheben.[36]

Die Situation in den Kliniken werde sich wieder verschärfen, so Lauterbach. Momentan erkrankten vor allem die Jüngeren, die viele Kontakte hätten. Wenn sich die Älteren infizierten, werde die Zahl der Klinikeinweisungen wieder steigen. „Da kann es, je nach Entwicklung, nicht nur bei den Intensivstationen knapp werden, sondern auch auf den normalen Stationen. Es droht die Schließung ganzer Abteilungen“, sagte er. „Eine Durchseuchung bedeutet, dass Hunderttausende schwer krank werden und wir wieder viele Tausend Corona-Tote beklagen müssen.“[37]

Dieses Statement müsste man nun also als auf den Herbst 2022 bezogen deuten, denn, siehe oben: Omikron rennt ohne Impfpflicht durch.

  • Genesenen-Status, Verkürzung durch das RKI (Info)

Geht nun aber die just erfolgte Verkürzung des Genesenen-Status von 180 auf 90 Tage durch das RKI auch in die panische Richtung?
Fachliche Vorgaben für Genesenennachweise, mit Wirkung vom 15.01.2022:

Ein Genesenennachweis im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung muss aus fachlicher Sicht folgenden Vorgaben entsprechen:

  1. a) Die Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt sein

UND b) das Datum der Abnahme des positiven Tests muss mindestens 28 Tage zurückliegen

UND c) das Datum der Abnahme des positiven Tests darf höchstens 90 Tage zurückliegen.Diese Vorgaben werden regelmäßig überprüft und können sich gemäß Stand der Wissenschaft ändern.[38]

 Ja, der Stand der Wissenschaft ist wichtig und der ändert sich mit neuen Virusvarianten besonders schnell. Die Idee, die hinter der Verkürzung steckt, ist relativ leicht nachzuvollziehen. Es kann dabei sachlogisch nicht in erster Linie um Feststellungen gehen, die darauf hinauslaufen, dass die Impfstoffe wieder einmal als noch kürzer wirkend als bisher gedacht analysiert werden, sondern es geht darum, dass Omikron auch bereits mit einer früheren Variante Erkrankte befallen kann. Und da Omikron relativ leicht übertragbar ist (wie sieht es eigentlich mit einer Mehrfach-Erkrankung mit Omikron aus, wird es das auch geben?) ergibt die Verkürzung des Genesenen-Status Sinn. 

Die Politik ist trotzdem zumindest in Teilen verärgert darüber, dass das RKI Änderungen mit massiven Auswirkungen kundtut, ohne die Gründe zu kommunizieren, auch wenn sie grundsätzlich die gegenwärtigen Corona-Regeln okay finden.[39] Das ist keine Lappalie, denn an einer viel zu unkoordinierten und wenig erhellenden Kommunikationspolitik krankt das Corona-Management ebenso wie an den sachlichen Fehlern, die bereits begangen wurden.  

  • Endemische Lage in Sicht?

Bisher, besonders angesichts gerade stark steigender Fallzahlen, schreiben wir es noch an den Ende des Reports, aber es  könnte bald ganz nach vorne rücken: Über das Ende der pandemischen Lage wird weltweit immer mehr diskutiert.[40] Besonders in den Ländern, in denen die Omikron-Welle bereits abflacht. Sinnigerweise in Großbritannien, wobei die mögliche gänzliche Abschaffung der Maskenpflicht schon jetzt, trotz Inzidenz um 1.000 wieder ein typischer populistischer „Boris“ zu sein scheint.[41] Dass in Spanien oder in der Schweiz bei einer Inzidenz von ca. 2.000 schon in diese Richtung gedacht, hat uns etwas verwundert. Die Todesfallzahlen sind dort allerdings relativ. In der Schweiz wurden z. B. am 17.01.2022 „nur“ vier neue Todesfälle gemeldet.[42]

Hierzulande ist eine solche Diskussion verführt, denn Omikron ist noch in der Ausbreitungsphase und mehr als 200 Tote an einem Tag sind zu viel, um von einem Normalzustand im Sinne einer Grippewelle zu sprechen. Die relativ strengen Corona-Maßnahmen in Deutschland („Maßnahmen-Weltmeister“) werden zwar immer wieder kritisiert, das sollte uns aber nicht beirren: Wirklich harte Einschränkungen gibt es nur wenige und es ist richtig, eine Ausbreitung von Omikron hierzulande nicht zu rasch voranschreiten zu lassen. Die jetzt im Vergleich zu anderen Ländern starken Kontaktbeschränkungen wie 2G plus in der Gastronomie sind auch das Resultat großer Versäumnisse der Politik im Umgang mit der Pandemie während der dritten und der vierten Welle, die seinerzeit mit Social-Media-Hashtags wie „Schwere Schuld“ markiert wurden.

Heute hat das letzte Wort nicht ein deutscher Politiker, sondern der US-Star-Immunologe Anthony Fauci, der amerikanische Christian Drosten:

Nach Einschätzung des US-Immunologen Anthony Fauci wird es künftig darum gehen, das Coronavirus so zu kontrollieren, dass das gesellschaftliche Leben wie zuvor stattfinden kann. Ausrotten ließe sich der Erreger wohl nicht. „Wenn Sie sich die Geschichte der Infektionskrankheiten ansehen, haben wir nur eine Infektionskrankheit ausgerottet, und das sind die Pocken“, sagte Fauci bei einer virtuellen Diskussionsrunde des Weltwirtschaftsforums in Davos.[43]

Das allerletzte Wort haben natürlich wir: Worum geht es beim Weltwirtschaftsforum? Um die Wirtschaft natürlich. Nicht um die Kneipe um die Ecke, die von Corona wirklich stark betroffen ist, sondern um die Großkonzerne und Superreichen, die seit Corona so gut verdienen wie nie zuvor. Dort hat einst auch Gerhard Schröder den besten Niedriglohnsektor der Welt gelobt, mit dem er in Deutschland innerhalb weniger Jahre Millionen von Menschen in die Armut getrieben hat. Also nicht die Leute nach Hause schicken, wenn eine neue Corona-Mutation um die Ecke kommt, nicht so viel Fez mit Maßnahmen, sondern fleißig weiter für das Kapital malochen. Das Weltwirtschaftsforum hat schon wunderbare Texte dazu verfasst, dass es doch viel besser wäre, kapitalistische Unternehmen und nicht hinderliche Staaten, die noch ein paar Sozialstandards aufrechterhalten, würden die Welt (alleine) regieren. Die 80 Prozent Regentschaft des Großkapitals, die sowieso etabliert sind, reichen den Strategen noch nicht.

TH

[1] Lauterbach rechnet mit Hunderttausenden Neuinfektionen pro Tag | WEB.DE

[2] COVID Live – Coronavirus Statistics – Worldometer (worldometers.info)

[3] Bundesländer | RKI COVID-19 Germany (arcgis.com)

[4] COVID Live – Coronavirus Statistics – Worldometer (worldometers.info)

[5] Bundesländer | RKI COVID-19 Germany (arcgis.com)

[6] Höchste Sterbeziffer seit 1946 – über eine Million Todesfälle 2021 + Auswirkungen von Corona? | Service Bevölkerungsdaten, Corona-Daten | Todesfälle, Sterbefälle – DER WAHLBERLINER

[7] Paul-Ehrlich-Institut: 73 Todesfälle wahrscheinlich durch Corona-Impfung (berliner-zeitung.de) – Bezahlartikel

[8] Bundesländer | RKI COVID-19 Germany (arcgis.com)

[9] Corona-Zahlen: R-Wert für Deutschland (corona-in-zahlen.de)

[10] Neukölln: So erklärt Hikel die hohe Inzidenz – Berliner Morgenpost

[11] Zwischen Misstrauen und PCR-Test: Ein Ortsbesuch im Virus-Hotspot Neukölln (tagesspiegel.de) – Bezahlartikel

[12] Corona-Hotspot Neukölln: „Was wir hier sehen, gibt es bald in ganz Berlin“ (t-online.de)

[13] Corona und Schulen: Das Wunder von Neukölln (nd-aktuell.de)

[14] (3) Coronavirus in Berlin: Gesundheitsämter fahren Kontaktnachverfolgung weiter zurück – Inzidenz erstmals über 1000 – Berlin – Tagesspiegel

[15] Berlin entwickelt sich zum Corona-Hotspot | Deutschland | DW | 17.01.2022

[16] (3) Coronavirus in Berlin: Gesundheitsämter fahren Kontaktnachverfolgung weiter zurück – Inzidenz erstmals über 1000 – Berlin – Tagesspiegel

[17] Kritische Infrastruktur in Berlin: Omikron-Welle macht sich beim Berliner Klinikpersonal bemerkbar (msn.com)

[18] Was Sie wissen müssen, bevor Sie zum „Boostern“ gehen | WEB.DE

[19] Epidemiologisches Bulletin 48/2021 (rki.de), Tabelle 1 auf Seite 5, Zusammenfassung Seite 8

[20] Charité-Forscher Sander hält vierte Impfung gegen Corona für „aktuell nicht so wichtig“ | rbb24

[21] EMA warnt vor zu häufigem Boostern – ZDFheute

[22] COVID-19: Erschöpfen zu viele Booster-Impfungen unser Immunsystem? | Wissen & Umwelt | DW | 19.01.2022

[23] Was Sie wissen müssen, bevor Sie zum „Boostern“ gehen | WEB.DE

[24] Epidemiologisches Bulletin 48/2021 (rki.de), Tabelle 1 auf Seite 5, Zusammenfassung Seite 8

[25] Charité-Forscher Sander hält vierte Impfung gegen Corona für „aktuell nicht so wichtig“ | rbb24

[26] EMA warnt vor zu häufigem Boostern – ZDFheute

[27] COVID-19: Erschöpfen zu viele Booster-Impfungen unser Immunsystem? | Wissen & Umwelt | DW | 19.01.2022

[28] Corona-News im Ticker: App soll Kunden vor schlechten Schnelltests bewahren | WEB.DE

[29] DIESE Zahlen schaffen Klarheit: So viele Ungeimpfte landen mit lebensbedrohlichen Covid-Erkrankungen auf den Intensivstationen (msn.com)

[30] Omikron: Ansteckung trotz Booster-Impfung möglich | aponet.de

[31] Coronavirus: WHO – Halb Europa könnte sich bis März mit Omikron infizieren – DER SPIEGEL

[32] Christian Drosten und Karl Lauterbach geben Pressekonferenz zu Omikron | WEB.DE

[33] Nancy Faeser: „Niemand wird zwangsweise geimpft“ – WELT

[34] COVID-19-Impfpflicht – kein klares Bild in Politik und Wissenschaft (msn.com)

[35] Corona-Virus: Karl Lauterbach erwartet Höhepunkt der Omikron-Welle Mitte Februar (msn.com)

[36] „Morning Briefing“: Lauterbach überrascht mit einer Kehrtwende bei der Impfpflicht | WEB.DE

[37] Gesundheitsminister Lauterbach stimmt die Republik auf schwere Zeit ein | WEB.DE

[38] RKI – Coronavirus SARS-CoV-2 – Fachliche Vorgaben des RKI für COVID-19-Genesenennachweise

[39] Tobias Hans zu Corona: „Überzeugt, dass Regeln nicht zu weitgehend sind“ – WELT

[40] Umgang mit Corona: Politiker und Experten bereiten ein Ende der Pandemie vor – wann wird das Coronavirus endemisch? (msn.com)– via Handelsblatt

[41] Großbritannien: Boris Johnson kippt Maskenpflicht in England | ZEIT ONLINE

[42] COVID Live – Coronavirus Statistics – Worldometer (worldometers.info)

[43] Fauci spricht sich für Leben-mit-dem-Virus-Strategie aus (msn.com)

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