Ernst Lubitschs „Lady Windermere’s Fan“ (USA 1925) im Babylon Berlin live mit neuer Musik & deren Komponist Carl Davis #Filmfest Vorschau 30.01.2022, 18:00 Uhr Kino Babylon Berlin

Filmfest Vorschau 30.01.2022 

Es hätte glänzend gepasst, zumal die anstehende Aufarbeitung des deutschen Stummfilms für das Filmfest im Moment sehr viel mit Ernst Lubitsch zu tun hat, dem Berliner, dessen 130-jährigen Geburtstag das Kino Babylon mit einer besonderen Vorstellung feiert … doch hier zunächst die Ankündigung, von uns als Bild präsentiert, daher hier auch der Link dazu:

Ernst Lubitsch’s Lady Windermere`s Fan:
Ein Meisterwerk von 1925 in 4K restauriert

Original-Musik und dirigiert von Carl Davis.  
Mit: Alba San Quirico: Violine, Petra Kießling: Cello. Adam Tomaszewski: Klavier.

Wir haben gerade erst angefangen. Auf dem Filmfest haben wir von Ernst Lubitsch bisher erst vier Filme vorgestellt:

To Be or Not to Be (1942) aus seiner letzten Schaffensphase, der als einer seiner besten, vielleicht sogar als sein bester Film gilt,

Design for Living (1933),

Die Puppe (1919)

und gerade:

Als ich tot war (1916), eines seiner ersten erhaltenen Werke.

Doch es wird nun in vergleichsweise rascher Taktung weitergehen mit den meisten seiner deutschen Filme bis zu Lubitschs Auswanderung in die USA (1922). „Carmen“ haben wir bereits rezensiert, ebenso kürzlich „Ich möchte kein Mann sein“, die Rezensiodn wird bald erscheinen.

„Anna Boleyn“, „Madame Dubarry“ und „Die Austernprinzessin“ werden wir uns in den nächsten Wochen anschauen.

Dafür zieht man als Cineast nach Berlin: Um sich solche Vorstellungen wie am Sonntag anschauen zu können. Wofür man aber nicht gekommen ist: Um in einer Gegend zu leben, in der die Corona-Inzidenz derzeit die höchste in der gesamten Republik ist. Die allerhöchste hat aktuell unser Wohnbezirk (3.192) und dann kommt schon Mitte (2.842), in dem das Kino Babylon liegt.

Ausgeschlossen unter diesen Umständen, dass wir uns da ins „Babylon“ begeben, auch wenn es im Saal nicht so voll sein sollte, wie auf dem Bildausschnitt ganz oben zu sehen. Das würde unserer Pandemiepolitik komplett zuwiderlaufen.

Aber wir würdigen durchaus, dass man anderer Ansicht sein kann.

Allen, die anderer Ansicht sind oder zumindest eine andere Abwägung treffen und sich an festlicher Aufbereitung alter Kinostücke mit Livemusik unter der Direktion des Komponisten des neuen Scores zu „Lady Windermere’s Fan“ erfreuen möchten, wünschen wir ein rauschendes Kinofest mit einem der schönsten Stummfilme von Ernst Lubitsch.

Wir haben uns fest vorgenommen, nach dem Abklingen der Omikron-Welle ins Babylon zu gehen, egal, was dann gerade gezeigt wird. Denn interessant ist es ja fast immer und es geht nicht nur um „Metropolis“, wie wir kürzlich gefrotzelt haben, wie man an dem eindrucksvollen Angebot sehen kann, das übermorgen einem Film gewidmet ist, der zwei Jahre vor „Metropolis“ entstand. Mögen bald wieder alle Säle öffnen und möge der Glanz der Kinogeschichte wieder ohne Sorgen und Bedenken auf uns wirken.

Unsere kinematografische Empfehlung des Monats.

TH

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