Brüder – Tatort 354 #Crimetime Vorschau #Tatort #Düsseldorf #Flemming #Koch #WDR #Brüder #Brueder

Crimetime Vorschau - Titelfoto © WDR, Bischoff

Kurz vor dem Ruhestand und vor Max und Freddy

Ich könnte dann auch bald in den Tatort-Ruhestand gehen – wenn es nicht immer zu neuen Premieren käme. Am 06.10. ist wieder ein Mega-Tatort-Abend angesagt, mit nicht weniger als sechs Wiederholungen. Aber nur einen davon kenne ich noch nicht und es gibt zu ihm noch keine Rezension: „Brüder“, der Abschiedstatort von Kommissar Flemming aus Düsseldorf. So einfach war „haben wir schon oder noch nicht?“ gar nicht zu ermitteln, denn es gibt einen namensgleichen, wesentlich neueren Tatort aus Bremen, „Die Brüder“ mit Edgar Brinkmann aus Frankfurt (Rezension aus dem Jahr 2016 noch nicht republiziert) sowie „Unter Brüdern„, einen Duisburg-Leipzig-Krimi aus der Nachwendezeit.

Die Nutzer des Tatort-Fundus, die Bewertungen abgeben, sehen im letzten Flemming-Film kein  Highlight (drittletzter Platz bei insgesamt 15 Fällen), aber man darf doch ein wenig mehr erwarten als von „Herz As“, den wir kürzlich rezensiert haben und der wirklich ein schwacher Tatort ist. Keine Frage, dass der Ruhestand von Flemming länger vorbereitet wurde, denn sein Einsatz dauerte bis 1997 und im selben Jahr übernahmen bereits Ballauf und Schenk mit dem passenden Titel „Willkommen in Köln„. Zwischen „Brüder“ und „Willkommen in Köln“ feierten nur 16 andere Tatorte Premiere, sodass man von einem reibungslosen Übergang sprechen kann.

Der Mord an einer Politikstudentin in Düsseldorf führt Kommissar Bernd Flemming (Martin Lüttge) und seine Kollegin Miriam Koch (Roswitha Schreiner) zu einer politischen Partei, der auch Flemmings Bruder als Spitzenkandidat angehörte. Und bald stellt sich die zentrale Frage: Sollte etwa eigentlich Karl Flemming umgebracht werden? Mit dem Kopf ist Kommissar Flemming im Tatort „Brüder“ zunächst vor allem bei seinem kurz bevorstehenden Ruhestand. Neben dem Dienst bereitet der Polizist bereits sein Boot vor, mit dem er als frisch pensionierter Beamter nach Holland fahren will. Im Nachbarland will sich Flemming dann häuslich niederlassen und das lang ersehnte Leben ohne Pflichten und Bindungen führen. Ehe er jedoch in die Freiheit schippern kann, wird der Düsseldorfer Ermittler mit einem letzten kniffeligen Fall beauftragt, der am Anfang wie ein gewöhnlicher Mord aussieht. Eine junge Politikstudentin wird nachts erschossen, als sie mit einer Limousine durch Düsseldorf fährt. (Redaktion Tatort Fans)

Handlung (Wikipedia, 1. Abschnitt)

Die junge Mitarbeiterin Birgit Laufer des Spitzenkandidaten der „Bürgerpartei“, Karl Flemming, Bruder des Kriminalhauptkommissars Bernd Flemming, lässt ihren Chef, mit dem sie ein heimliches Verhältnis hat, verärgert stehen und fährt mit der Limousine ihres Chefs davon. Kurz darauf wird sie von einem Unbekannten im Wagen erschossen. Bernd Flemming, der sich bereits auf seinen Ruhestand vorbereitet, und Miriam Koch werden zum Tatort gerufen, den Beamten fällt auf, dass der Fahrersitz nicht auf die Größe der Frau eingestellt war und sie folglich spontan das Steuer übernommen haben muss. Birgits Freund Harry Moll reagiert schockiert auf die Todesnachricht, er kann sich nicht vorstellen, was seine Freundin in einer noblen Gegend am Steuer einer Limousine zu suchen hatte. Während Birgits Mitbewohnerin Sandra Birgits Tod kühl aufnimmt, schwört Harry Rache.

Flemming erfährt von der Spurensicherung, dass es sich bei dem Wagen um eine gepanzerte Limousine handelt, Birgit wurde mit einem Stahlgeschoss ermordet, das das Panzerglas durchschlug, der Mörder muss also von der Panzerung gewusst haben. Die Limousine war von einem Dr. Fritz Sonders geleast worden, Flemming sucht diesen auf und stellt dabei fest, dass er der Wahlkampfmanager seines Bruders, eines Lokalpolitikers, ist, ihm wird klar, dass der Anschlag Karl galt. Sonders sagt aus, dass Birgit zum Wahlkampfteam gehörte, den Wagen sollte nur Karl nutzen. Flemming nimmt eine Einladung seines Bruders zum Abendessen an, Karl behauptet, mit Birgit nicht viel zu tun gehabt und ihr den Wagen aus Gefälligkeit überlassen zu haben. Karl zeigt seinem Bruder einen Drohbrief, den er zwei Wochen zuvor bekommen hatte, Karl hatte den Brief seinerzeit nicht sonderlich ernst genommen, Flemming ordnet Personenschutz für seinen Bruder an.

Besetzung und Stab

Regie Hartmut Griesmayr
Drehbuch Wolfgang Brenner
Produktion Veith von Fürstenberg
Musik Roland Baumgartner
Kamera Charly Steinberger
Schnitt Walter Schellemann
Besetzung

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