UPDATE 2: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ startet in 3 Tagen ++ Die Figuren ++ Episodenguide 3, 4 ++ Soundtrack ++ die Clique am Bahnhof Zoo | Ein TV-Großereignis des Jahres 2021 | #Filmfest Vorschau 19.02.2021 #BahnhofZoo #Kinder #Berlin #

Filmfest Zuhause | Vorschau Update 2 | Titelbild © Amazon Prime Video / Constantin Film

Liebe Leser*innen,

unser dritter Artikel (hier und unter dem folgenden Artikel das erste Update) zur Neuverfilmung von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ als Serie kommt drei Tage vor dem Start am 19. Februar 2021. In acht Folgen wird das legendäre Buch über die Berlinerin Christiane F. und ihre Welt für ein großes Publikum filmisch aufbereitet – in einer der größten deutschen Produktionen fürs Fernsehen, die bisher zu sehen waren.

Noch 3 Tage, dann nehmen Christiane, Stella, Babsi, Benno, Axel und Michi die Zuschauer mit in die packende, berauschende und schockierende Welt des Bahnhof Zoos. Die High-End Serienadaption Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Constantin Television und Amazon Studios startet am 19. Februar exklusiv bei Amazon Prime Video in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab Freitag erzählt die Amazon Original Serie in acht Episoden die Geschichte der berühmten Clique vom Bahnhof Zoo als moderne Neuinterpretation, inspiriert von den weltbekannten Memoiren der Christiane F.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wird von einem einzigartig zeitlosen Soundtrack begleitet, inspiriert von David Bowie: Die Original Songs und der Score zur Serie stammen von Robot Koch und Michael Kadelbach. Der Soundtrack zu Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ist zum Start der Amazon Original Serie exklusiv bei Amazon Music verfügbar.

Ab dem 19. Februar steht zudem die Verfilmung des internationalen Bestsellers, Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, bei Prime Video zum Streamen bereit. Der Film von Regisseur Uli Edel und Produzent Bernd Eichinger wurde am 2. April 1981 uraufgeführt und wurde in Deutschland zum Kassenschlager: Fast fünf Millionen Zuschauer sahen ihn im Kino. Auch international stellte sich Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo als Erfolg heraus.

Neben dem Kinofilm erhalten Prime-Mitglieder ab dem 19. Februar mit der Spiegel TV-Dokumentation Christiane F. und die Kinder von Bahnhof Zoo weitere Einblicke in die Schicksale der Clique.

Ab dem 18. Februar ist zudem das Audible Original Das Berlin der Kinder vom Bahnhof Zoo – Eine Audio-Dokumentation exklusiv bei Audible verfügbar. Das Medienunternehmen produzierte zusammen mit Constantin Film die Audiodokumentation von Clemens Marschall, Lorenz Schröter und Miku Sophie Kühmel, gesprochen von Bibiana Beglau. Erstmals sind hier die bislang unveröffentlichten Original-Aufnahmen der Interviews zwischen Christiane F. und den Reportern Horst Rieck und Kai Hermann zu hören. Die O-Töne und Recherchen der Autoren nehmen die Hörer in das spannende West-Berlin der 70er-Jahre mit und lassen sie das Lebensgefühl damaliger Teenager nachempfinden. Drogen, Musik, das legendäre Nachtleben, Prostitution und Emanzipation – beleuchtet wird das Leben der Clique in all seinen Facetten. Cover und Sneak-Peek stehen hier zur Verfügung: https://audible-das-berlin-der-kinder-vom-bahnhof-zoo.pezonfire.com/.

Darum geht’s in der Amazon Original Serie Wir Kinder vom Bahnhof Zoo:

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo folgt sechs Jugendlichen, die kompromisslos für ihren Traum von Glück und Freiheit kämpfen und dabei alle Probleme mit Eltern, Lehrern und anderen Spießern hinter sich lassen wollen. Christiane (Jana McKinnon), Stella (Lena Urzendowsky), Babsi (Lea Drinda), Benno (Michelangelo Fortuzzi), Axel (Jeremias Meyer) und Michi (Bruno Alexander) stürzen sich in die berauschenden Nächte Berlins, ohne Einschränkungen und Regeln, und feiern das Leben, die Liebe und die Versuchung – bis sie erkennen müssen, dass dieser Rausch nicht nur ihre Freundschaft zerstören wird, sondern sie in den Abgrund treiben kann.

Zu den wichtigsten Figuren: „Die Clique“.

Jana McKinnon ist CHRISTIANE

Christiane wurde als Tochter sehr junger Eltern in Berlin geboren und wächst in der Hochhaus-Tristesse der Gropiusstadt auf. Als sie in die Pubertät kommt, trennen sich ihre Eltern und finden schnell neue Partner. Christiane fällt es immer schwerer, ihren Platz im Leben zu finden. So wird aus dem klugen,fantasievollen und aufgeweckten Mädchen ein desillusionierter und unterforderter Teenager.
Christiane flüchtet sich in Horrorbücher und letztendlich auf die Straßen Berlins. Dort, in der Schule
und im „Sound“, lernt sie neue Freunde kennen – und mit ihnen die verhängnisvolle Faszination für
Drogen. Doch auch diese Ersatzfamilie kann sie nicht vor Gefahren und Enttäuschungen schützen.
Während Christianes Drogenkonsum immer weiter eskaliert, verliebt sie sich – erst in Matze, dann in
Benno. Aber das High der ersten Liebe konkurriert schon bald mit dem stärksten Opiat der Welt:
Heroin. Jeden Tag balanciert sie auf einem schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Immer wieder
droht sie abzustürzen, doch sie gibt nie auf. Selbst als sie die Kontrolle über ihr Leben endgültig zu
verlieren scheint, kennt Christiane keine Angst. Denn sie ist unsterblich. Zumindest glaubt sie das.

Lena Urzendowsky ist STELLA

Stella ist eine Kämpferin mit großer Klappe. Sie kommt aus Charlottenburg, wo ihre Mutter eine Kneipe betreibt und das gleiche Alkoholproblem hat wie ihre Stammkunden. Als das älteste von drei Kindernkümmert Stella sich um die Geschwister, wann immer die Mutter zu betrunken ist oder eine Therapiemacht. Also fast immer. Stella ist abgehärtet und erwartet nicht mehr viel vom Leben. Ihre Outfits, mit High Heels und kurzen Röcken, haben sie zum heimlichen Star der Schule gemacht. Stella mag alles,was sie in einen Rausch versetzt und vom miesen Alltag ablenken kann. Das Heroin entdeckt sie, bevor ihre neue Freundin Christiane es tut. Stella wird aber nie eine Nadel benutzen. Dafür snieft sie denStoff in solch großen Mengen, dass sie anschaffen gehen muss und kriminell wird, um die Suchtfinanzieren zu können.

Lea Drinda ist BABSI

Babsi sieht aus wie eine Puppe. Sie hat kurze blonde Haare, eine Porzellanhaut und große Augen. Sie
zeigt nur selten ihre Gefühle, und wenn sie es tut, dann umso intensiver. Babsi stammt aus reichem
Hause und lebt im Berliner Stadtteil Dahlem. Sie wächst bei ihrer Großmutter, die in den 1920er Jahren
ein Stummfilmstar war, und bei ihrer Großtante auf. Babsi soll ein repräsentatives Mitglied der Berliner Oberschicht werden. Sie lernt, wie man sich für feierliche Anlässe kleidet, wie man Klavier spielt undin welcher Reihenfolge das silberne Besteck verwendet wird. Doch sie kann den hohen Ansprüchen ihrer Großmutter nie gerecht werden. Sie verliert sich in Tagträumen, bleibt unbeteiligt und in denmeisten Dingen höchstens mittelmäßig – außer im Zeichnen, ihrer großen Leidenschaft. Babsis Mutterist Tänzerin, ständig auf Tournee und hat nie Zeit für ihre Tochter. Ihr Vater ist schon seit Jahren tot,doch wenn Babsi sich allein fühlt, spricht sie mit ihm und kann ihn sogar sehen. Babsi hat eine profundeFaszination für den Tod, übertroffen nur noch von ihrer Schwärmerei für Dijan, den mysteriösen DJ im „Sound“.

Michelangelo Fortuzzi ist BENNO

Benno hat weiche und trotzdem coole Züge, auf die viele Mädchen und auch einige ältere Männer
stehen. Obwohl er bei seinem wenig einfühlsamen, alleinerziehenden Vater aufwuchs, ist er sensibel
und sanftmütig. Auf keinen Fall will er so spießig werden wie sein Vater, der als Postbote arbeitet, die
Ausbildung zum Schlosser absolviert er nur widerwillig. Lieber hängt er mit seinen Freunden Michi und Axel ab. Mit ihnen, im Drogenrausch, fühlt er sich frei, das Leben ist ein Abenteuer. Wenn Christiane bei ihm ist, fühlt sich Benno sicher. Das ist seine Chance, Verantwortung für jemanden zu tragen. Dochals der Rausch zur Sucht wird und er sich am Bahnhof Zoo prostituiert, ist seine Beziehung mit Christiane gefährdet. Ohnehin weiß Benno nie so recht, ob er auf Mädchen oder Jungs steht. Diese
Unsicherheit weckt Hoffnungen bei seinem besten Freund Michi, der sich nach Bennos Zuneigung
sehnt.

Jeremias Meyer ist AXEL

Axel macht eine Ausbildung zum Schlosser, während derer er Benno kennenlernt. Axel ist eine gute
Seele, ruhig, hilfsbereit – und auch wenn er äußerlich vielleicht nicht unbedingt ein Frauentyp ist, seine roten Haare sind sein ganzer Stolz. Axel ist beliebt bei seinen Freunden, einerseits wegen seines großen Herzens, andererseits wegen seiner Wohnung. Benno und Michi ziehen bald dort ein, auch Christiane ist immer wieder dort. Axel hat sich auf den ersten Blick in Christiane verliebt und würde alles für sie tun. Er sorgt dafür, dass sie immer in einem frisch bezogenen Bett schlafen kann – auch wenn sie es mit Benno teilt. Axel liebt den Westen und fürchtet den Osten. Er ist überzeugt, dass die Stasi ihn beschattet, seit er eine Nacht mit einer ostdeutschen Prostituierten verbracht hat. Axel wandelt auf einem schmalen Grat zwischen Vorsicht und Verfolgungswahn. Seine Freunde schätzen ihn trotz solcher Marotten. Er beschafft ihnen Tickets für das Bowie-Konzert und öffnet auch sonst (im wahrsten Sinne des Wortes) jede Tür – nur den Schlüssel zu Christianes Herz findet er nie.

Bruno Alexander ist MICHI

Michi macht eine Ausbildung im Reisebüro. Er ist ein athletischer Typ aus Berlin-Wedding: blond,
gesund und zuverlässig. Aber er erzählt niemandem, dass er schwul ist. Selbst sein bester Freund
Benno weiß nichts davon, dabei ist Michi heimlich in ihn verliebt. Nur im Drogenrausch steht Michi zu
seiner unterdrückten Sexualität und lässt Benno seine Zuneigung spüren. Michi bricht zwar seine Lehre ab, doch er ist der Pragmatischste und Vernünftigste im Freundeskreis. Er sieht die Dinge so, wie sie sind: meistens schlecht, aber trotzdem irgendwie cool. Michi ist stark, wahrscheinlich sogar der
stärkste Mann der Welt. Er hat einen ausgeglichenen Charakter, nur Christiane kann er nicht leiden –
sie ist seiner Liebe zu Benno im Weg. Er beobachtet jeden ihrer Schritte und verliert sich regelmäßig in
Mordfantasien, wenn er sich den nächsten Schuss gesetzt hat.

Wir schreiben den Episodenguide fort, den wir im vorherigen Update begonnen haben. Hier nun die Folgen 3 bis 4:

EPISODE 3 – BOWIE

Für Christiane bricht eine Welt zusammen als sie erfährt, dass ihre Eltern sich scheiden lassen wollen.
Und gerade als sie erste Gefühle für Benno entwickelt, fängt dieser damit an, Heroin zu spritzen. Stella
erträgt es zuhause nicht mehr: Sie hat keine andere Wahl, als zu Günther, dem Inhaber einer
Zoohandlung, zu flüchten. Dieser bietet ihr einen kranken Deal an: Für das eheähnliche
Zusammenleben inklusive sexueller Gefälligkeiten versorgt er Stella mit Drogen, Essen und einem Dach über dem Kopf. Auch Babsi hält es bei ihrer herrschsüchtigen Großmutter, einem gealterten
Stummfilmstar, kaum noch aus. Sie flüchtet sich in Alkohol und ihre Tagträume über Dijan, den
charismatischen DJ im „Sound“. Einziger Lichtblick: Axel gewinnt bei einem Luftgitarren-Wettbewerb
im „Sound“ Eintrittskarten für das Konzert von David Bowie. Doch als sich die Freunde vor der Halle
treffen, haben alle – bis auf Christiane – die Tickets schon wieder verkauft. Sie schleichen sich in den
Backstage-Bereich, werden aber prompt von der Security erwischt und verfolgt. Christiane landet
schließlich in der verlassenen Künstlergarderobe, wo sie sich den ersten Heroinschuss ihres Lebens
setzt.

EPISODE 4 – BRIEFE

Christiane ist süchtig: nach Heroin und nach Benno. Dabei merkt sie gar nicht, wie sehr die Drogen
schon ihr Leben bestimmen. Und sie merkt auch nicht, dass Axel unsterblich in sie verliebt ist.
Christiane schläft mit Benno, es ist ihr erstes Mal. Bevor sie die Sommerferien auf dem Bauernhof ihrer
17 Großeltern verbringt, versprechen sich Christiane und Benno, sich gegenseitig Briefe zu schreiben.
Stella ist überrascht, dass sich ihre Mutter plötzlich für sie einsetzt. Dagegen flieht Babsi endgültig aus
ihrem goldenen Käfig und landet im „Sound“. Sie hofft, dort Dijan zu treffen, wird aber von einem
Barkeeper ausgenutzt: Er gibt ihr Heroin und missbraucht sie. Als Stella erneut von ihrer Mutter
enttäuscht wird, zieht sie zurück zu Günther. Dort hat inzwischen auch Babsi Zuflucht gefunden.
Christianes Sommer auf dem Land endet abrupt, als sie wegen Gelbsucht ins Krankenhaus muss. Benno hat ihr nie geschrieben. Noch schlimmer: Michi und er prostituieren sich inzwischen am Bahnhof Zoo, um ihre Drogensucht zu finanzieren. Kampflos will Christiane ihren Freund aber nicht aufgeben. Sie sucht ihn – und findet ihn auf einer Sexparty für reiche Freier. Der Anblick ist für sie kaum zu ertragen.

(Text: betreuende PR-Agentur / Amazon Prime Video Pressebooklet, Bilder: Amazon Prime Video / Constantin Film, Text kursiv: DWB / TH)

Weiter zum Trailer und zu den Bildern im -> Update 1.

Filmfest Zuhause | Vorschau Update | Titelbild © Amazon Prime Video / Constantin Film

Liebe Leser*innen,

kürzlich haben wir über „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ – die neue Serie – berichtet, die am 19.02.2021 auf Amazon Prime starten und zunächst aus acht Folgen bestehen wird. Mittlerweile gibt es Neues.

© 2021 Amazon Prime Video

Wie fängt die Story von Christiane F. in der Version 2021 an? Hier der Überblick über die ersten beiden Episoden:

EPISODE 1 – WELPEN

Christiane kommt auf eine neue Schule und versucht, schnell Freunde zu finden. Mit ihnen, so hofft sie, kann sie den tristen Hochhäusern der Gropiusstadt und ihren ständig streitenden Eltern entkommen und endlich etwas erleben. Im Unterricht lernt sie Stella kennen: Sie scheint das coolste Mädchen der Schule zu sein, doch auch sie hat ihr Päckchen zu tragen. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und so musste sie früh Verantwortung für sich und ihre zwei kleinen Geschwister übernehmen. Auch Matze tritt in Christianes Leben. Er geht zur selben Schule, wohnt ebenfalls in der Gropiusstadt und verabredet sich mit Christiane im „Sound“, dem angesagtesten Club Berlins. Dort trifft Christiane weitere Kids, die später zu ihren Freunden werden: Benno, der um seinen geliebten Hund Easy trauert und den Schmerz mit Alkohol und Pillen betäubt. Michi, Bennos bester Freund, der mit Christiane nicht recht warm werden will. Axel, der ein Herz aus Gold hat. Und Babsi, ein puppenhaftes Wesen aus dem reichen Berliner Bezirk Dahlem. Wie einsame Wölfe schließen sich die jungen Leute zu einem Rudel zusammen. Für einen kurzen Moment vergessen sie alle Probleme mit ihren Eltern, ihren Lehrern und Chefs. Sie sind frei, sie sind glücklich.

EPISODE 2 – WEIHNACHTEN

Christiane ist verliebt und genießt jede Minute mit Matze. Auch zu Hause bessert sich die Stimmung: Ihre Mutter Karin ist schwanger und Vater Robert schwört euphorisch, sein bislang eher erfolgloses Leben komplett umzukrempeln. Benno und Michi ziehen bei Axel ein, und sogar Stella hat Grund zur Hoffnung. Doch an Weihnachten kehren die alten Probleme zurück: Für Christiane, Stella und Babsi entwickelt sich der Heiligabend zum totalen Alptraum. Auf dem Weg ins „Sound“ treffen sie Axel, Michi und Benno, die sich die weihnachtliche Bescherung bereits mit Drogen verschönert haben. Während sich die anderen im „Sound“ ihre Sorgen wegtanzen, trifft es Christiane wie einen Schlag: Sie sieht, wie Matze ein anderes Mädchen küsst. Als Benno der aufgelösten Christiane einen Trip anbietet, wird die graue Welt endlich wieder bunt – zumindest für einen wunderbar unbeschwerten Moment, den die sechs Freunde auf einem Kettenkarussell verbringen. Sie fühlen sich unbeschwert und glücklich, bevor das echte Leben sie unweigerlich wieder einholt.

Weiter geht es mit EPISODE 3 – BOWIE. Eines verraten wir an dieser Stelle: Anders als im Kinofilm aus dem Jahr 1981 wird David Bowie hier nicht leibhaftig auftreten können.

An dieser Stelle muss eine Korrektur des ersten Artikels sein: Die Serie hat man nicht in die heutige Zeit verlegt, u. a. „weil die Kids damals mangels Handy ganz anders kommunizieren mussten“. Dadurch wurden auch Drehs in anderen Städten notwendig, die noch mehr „1980er“ zeigen als Berlin und ein Teil der sehr hohen Produktionskosten erklärt sich wohl daraus und aus Sets, die doch eigens für den Film in Berlin gebaut werden mussten, inklusive Original-Telefonzelle im Gummiboot-Design.

In einigen Belangen ist man aber auch erklärtermaßen recht frei verfahren, sodass sich wohl ein ähnlicher Stilmix ergeben dürfte wie in „Babylon Berlin“, in dem einige Elemente ganz bewusst nicht den Vorgaben der späten 1920er entsprechen sollten – aber mit insgesamt mehr Freiheiten wohl doch, in der Kinder-vom-Zoo-Serie. Gewisse Anklänge an die berühmte, mittlerweile in drei Staffeln vorhandene Serie aus dem Jahr 1929 zeigt auch das Logo und wie sich im Trailer dunkle Fetzen darüber hinweg bewegen.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo folgt sechs Jugendlichen, die kompromisslos für ihren Traum von Glück und Freiheit kämpfen und dabei alle Probleme mit Eltern, Lehrern und anderen Spießern hinter sich lassen wollen. Christiane (Jana McKinnon), Stella (Lena Urzendowsky), Babsi (Lea Drinda), Benno (Michelangelo Fortuzzi), Axel (Jeremias Meyer) und Michi (Bruno Alexander) stürzen sich in die berauschenden Nächte Berlins, ohne Einschränkungen und Regeln, und feiern das Leben, die Liebe und die Versuchung – bis sie erkennen müssen, dass dieser Rausch nicht nur ihre Freundschaft zerstören wird, sondern sie in den Abgrund treiben kann.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ist ein bildgewaltiges Coming Of Age-Epos, das ein ebenso provokatives, kontroverses wie eindrückliches Bild der Berliner Drogen- und Clubszene zeichnet.

Prime-Mitglieder können mit zahlreichen weiteren Angeboten tiefer in das Universum von Christiane F. und ihren Freunden eintauchen. Ab dem 18. Februar steht das Audible Original Das Berlin der Kinder vom Bahnhof Zoo – Eine Audio-Dokumentation von Clemens Marschall, Lorenz Schröter und Miku Sophie Kühmel, gesprochen von Bibiana Beglau exklusiv bei Audible bereit. Bislang unveröffentlichte Original-Aufnahmen und Recherchen der Autoren entführen die Hörer in das spannende West-Berlin der 70er-Jahre und lassen sie das Lebensgefühl damaliger Teenager erleben. Der einzigartige zeitlose Soundtrack, inspiriert von David Bowie, der die Serie begleitet, steht zum Start von Wir Kinder vom Bahnhof Zoo exklusiv bei Amazon Music zum Streamen bereit. Die Original Songs und der Score zur Serie stammen von Robot Koch und Michael Kadelbach. Die Verfilmung des internationalen Bestsellers, Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Regisseur Uli Edel und Produzent Bernd Eichinger, sowie die die SternTV- Dokumentation Christiane F. und die Kinder vom Bahnhof Zoo sind ab dem 19. Februar bei Prime Video verfügbar.

(Text: betreuende PR-Agentur / Amazon Prime Video, Bilder: Amazon Prime Video / Constantin Film, Text kursiv: DWB / TH)

Filmfest TV Vorschau "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"

Liebe Leser*innen,

in knapp vier Wochen ist es so weit: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist als modernisierte Version des berühmten Buches und des nicht minder berühmten Filmes „Christiane F.“ zu sehen. Am 19.02.2021 geht es los – auf Amazon Prime und in acht Teilen.

„Die Serienadaption Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Amazon Studios und Constantin Television startet am 19. Februar 2021 exklusiv bei Amazon Prime Video in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In acht Episoden erzählt die Amazon Original Serie die Geschichte von Christiane F. und ihrer Clique vom Bahnhof Zoo als moderne Interpretation des weltbekannten Bestsellers. 
 
Tauchen Sie jetzt bereits in die Welt von des bildgewaltigen Coming Of Age-Epos mit dem ersten offiziellen Teaser-Trailer ein: https://app.frame.io/presentations/73a4e224-04b7-4bc9-aee7-163e0aace4a2 (Link funktioniert nicht mehr, Anmerkung 26.01.2021)
 
Christiane (Jana McKinnon), Stella (Lena Urzendowsky), Babsi (Lea Drinda), Benno (Michelangelo Fortuzzi), Axel (Jeremias Meyer) und Michi (Bruno Alexander) stürzen sich in die berauschenden Nächte Berlins, ohne Einschränkungen und Regeln, und feiern das Leben, die Liebe und die Versuchung – bis sie erkennen müssen, dass dieser Rausch nicht nur ihre Freundschaft zerstören wird, sondern sie in den Abgrund treiben kann.
 
Produziert wurde Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Oliver Berben (Parfum, Schuld I-III, Das Unwort, Gott von Ferdinand von Schirach) und Sophie von Uslar (Operation Zucker I-II, Mitten in Deutschland: NSU, Tannbach – Schicksal eines Dorfes). Annette Hess (Weissensee, Ku’damm 56/59) ist Head-Autorin und Creative Producerin der Serie, Regie führt Philipp Kadelbach(Parfum, SS-GB, Unsere Mütter,unsere Väter), der ebenfalls Creative Producer ist. 

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ist eine internationale Co-Produktion zwischen Constantin Television und Amazon.“

(Text der betreuenden PR-Agentur)

Ihre Geschichte ist weltberühmt, ihr Schicksal prägte eine ganze Generation: Die Serienadaption Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Constantin Television und Amazon Studios startet am 19. Februar exklusiv bei Amazon Prime Video in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In acht Episoden erzählt die Amazon Original Serie die Geschichte von Christiane F. und ihrer Clique vom Bahnhof Zoo als moderne Interpretation des weltbekannten Bestsellers. (Amazon, dort weitere Information)

Vera Christiane Felscherinow (* 20. Mai 1962 in Hamburg) wurde Ende der 1970er Jahre durch das Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo als drogensüchtige Jugendliche Christiane F. bekannt. Durch die große Verbreitung des Buchs und die erfolgreiche Verfilmung wurde sie zur Symbolfigur einer von Drogen geprägten Jugendkultur der 1970er und 1980er Jahre. (Wikipedia)

Zum Glück nimmt ja heute niemand mehr Drogen. Der Unterschied dürfte sein, dass die Darstellung des (frühen) Schicksals von Christiane F. in Form eines im Stern erschienenen Buch-Serials damals etwas Neues und war, das den Nerv der Zeit traf. Wie war es also in den 1970ern und 1980ern, als das Buch und die erste Verfilmung von Uli Edel erschienen? Vielleicht dazu die eine oder andere Dokumentation anschauen (1). Ich muss sagen, mich  hat das Reinschauen aus verschiedenen Gründen melancholisch gemacht – das hat etwas mit der Zeit zu tun, die vergangen ist und mit Schicksalen, die sich weiterentwickelt haben und dürfte den Zuschauern bei der neuen Serie eher nicht passieren, sofern sie keinen Bezug zu „damals“ und zur Szene haben.

Ob man in einer Serie oder einem Film diese Zeit reproduzieren könnte? Das Beste dürfte sein, es gar nicht erst zu versuchen, denn Menschen, die das alles noch miterlebt haben, werden sich sonst möglicherweise ärgern. Mir erzählt man jedenfalls immer, wie anders Berlin in den 1980ern war als jetzt und ich antworte in der Regel: „Ja, find ich auch scheiße, dass ich erst so spät hier aufgeschlagen hab.“ 

Den Weg zurück hat man in der Amazon-Serie nicht gehen wollen. Es handelt sich nicht um ein Period Piece wie etwa „Babylon Berlin“, obwohl die Produktionskosten von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ dafür, dass es eben keines ist und somit nicht die vielen aufwendigen Bauten erfordert hat, die viel zur Faszination von „Babylon“ beitragen, mit 25 Millionen Euro für nur acht Folgen sehr beachtlich sind, sie betragen pro Folge etwa das Doppelte des Budgets eines Tatorts.

Über die Vorstellung der Serie auf der Berlinale 2020 schreibt der Tagesspiegel:

Als „moderne und zeitgenössische Interpretation“ der 1978 veröffentlichten, drei Jahre später als Spielfilm herausgekommenen Erinnerungen von Christiane F. wird die Neuausgabe von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ angekündigt, auch ein kurzer Zusammenschnitt von Szenenschnipseln ist schon zu sehen, musikalisch veredelt – nein, diesmal nicht mit David Bowie. (…) Zu sehen bekommt man die Serie in acht Folgen im ersten Quartal 2021 im Streamingportal Amazon Original. Als „Head Writer“ ist die Autorin Annette Hess dabei, die das Buch mit 13 gelesen hatte. Wie eine Bombe habe es bei ihr eingeschlagen, erzählte sie gestern, der Film von Uli Edel sei aber für sie eine arge Enttäuschung gewesen: So viel aus dem Buch habe darin gefehlt, beklagte sie sich, mehr so zum Spaß, bei dem ebenfalls, freilich aus anderem Grund, anwesenden Regisseur der ersten Verfilmung. 

Immerhin war ich inzwischen in David Bowies Hausbar in meinem Wohnbezirk Schöneberg, es geht voran mit der Erschließung von „Berlin, wie es einmal (cool) war“. Selbstverständlich ist mir auch die Kurfürstenstraße bekannt, in der Christiane F. als Kinderprostituierte das Geld für die Finanzierung ihrer Drogensucht beschaffte, sie liegt etwa 1,5 Kilometer nördlich von meinem Wohnort.

Die Darsteller*innen werden vom Tagesspiegel als Newcomer dargestellt, aber z. B. auf Lena Urzendowsky, die mittlerweile Hauptrollen im Kino hatte („Kokon„, 2019), trifft das nicht mehr zu und traf auch 2020 nicht mehr zu. Ich bin sehr gespannt auf die Rezeption der aufwendigen Serie und werde das Geschehen um eine weitere Berlin-Story, die von dem großen Interesse an meiner Wahlstadt zeugt, weiter verfolgen. Zumal ich damals nicht dabei war und das Berlin bzw. seine Darstellung in der Serie beurteilen können sollte.

TH

(1) Es gibt natürlich noch viel mehr über Christiane F, aber dieses Video auf Youtube fand ich sehr impressiv, die Dokumentation wurde von Radio Bremen im Jahr 1983 produziert.

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