Breaking News: Habersaathstraße 40-48 erstmal gerettet, kein Abriss! // @HeimatNeue @JohSchB @icke2Aida @bvvMitte @BA_Mitte_Berlin #BMV @BMieterverein @SusanneHoppe2 @Mieterproteste @BGemeinwohl @KLompscher @KiezinAktion #Mietenwahnsinn #Mietenwahnsinn_stoppen #Mitte #Berlin #Gentrifizierung #Verdrängung

2018-11-11 Mieter,kämpft um diese Stadt + zusammen gegen Mietenwahnsinn

Serie und Dossier „Mieter!“

Ist es nun geschafft? Aus der letzten Sitzung der Bezirksversordnetenversammlung von Berlin-Mitte des Jahres 2018 wurde vermeldet, dass der Abriss der Häuser Habersaathstraße 40-48 gestoppt sei: 

Die erste Meldung kam vor etwa einer Stunde schon während der Sitzung und sofort nach Behandlung des Tagesordnungspunktes von der Piratenpartei.

Wir werden auch nicht neidisch wegen der 4 Euro Miete pro Monat. Wir freuen uns riesig mit der Mieterinitiative IG Habersaathstraße und deren Sprecher Theo Daniel Diekmann, dessen Kampf um eines der letzten mietengünstigen Wohnäuser-Ensembles in Mitte wir seit dem Brandanschlag auf seinen Wagen im September dieses Jahres verfolgen – und der nun schon seit 12 Jahren andauert. Mittlerweile gibt es weitere Meldungen aus der Bezirkspolitik:

2019-05-10 Diekmann Gothe BVV 2018-12-20
Daniel Diekmann, Ephraim Gothe, Baustadtrat Berlin Mitte

Wir danken allen politischen Kräften auf Bezirks- und Landesebene, die daran mitgewirkt haben, diesen Erfolg zu erzielen.

Es sind solche Meldungen, die alle Mieter_innen in der Stadt anspornen, sich dem Kesseltreiben der Spekulanten und Immobilienhaie entgegenzustellen, sich zu wehren, „Nein!“ zu sagen.

2019-05-11 Diekmann + Stephan von Dassel Bezirksbürgermeister 2018-12-20
Diekmann, Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel

Und zu handeln: In den Medien, auf der Straße, mit vielen originellen Aktionen und dort, wo die Politik für Berlin gemacht wird.

Jeder Vereitelung von Verdrängung ist auch ein Signal an die Immobilienwirtschaft, es nicht zu bunt zu treiben.

Der Frieden der Mieter_innen ist der Frieden in der Sozialen Stadt und daran sollten alle denken, denn es gibt viele Herausforderungen zu meistern.

Berlin ist keine Ansammlung von Marionetten. Hier leben nicht mehrheitlich Menschen, bei denen die neoliberale Gehirnwäsche funktioniert hat, sondern solche mit politischem Bewusstsein.  Und wenn alle zusammenstehen, wird das auch so bleiben. Dann werden wir alle bleiben können!

In den letzten Monaten gab es mehrere gute Nachrichten für Mieter_innen aus verschiedenen Bezirken und natürlich sind wir sehr gespannt darauf, wie es jetzt mit der Habersaathstraße weitergeht:

Das Beste wäre, der Käufer „Arcadia“ tritt zurück und eine städtische Wohnungsgesellschaft übernimmt. Dann würden auch die Verwertungskündigungen der Arcadia „unterm Weihnachtsbaum“, welche die verbliebenen Mieter_innen so ängstigen, obsolet. Aber auch, wenn die „Arcadia“ weitermachen will, stehen die Chancen jetzt nach unserer Ansicht gut, die Kündigungen vor Gericht zu kippen, weil die Grundlage, der geplante Abriss, entfällt.

Und es muss dringend Milieuschutz für solche Gebiete deklariert werden, damit die Mieter_innen und die Politik von Beginn an mehr Einfluss nehmen und eingreifen können, wenn wieder ein Immobilienhai zuschnappen will. Es muss noch mehr getan werden, aber die Mieter_innen sind auf dem Weg und sie werden jetzt nicht  mehr locker lassen.

Hier einige etwas ausführlichere Beiträge zur Habersaathstraße:

Wieder ein Stück auf dem großen Weg zurückgelegt – Termin bei Katrin Lompscher.

Noch keine Entscheidung?

Der Sommer ist vorbei.

„Ausziehen, oder ihr werdet brennen!“

TH

SMH 156+157

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