Hobfest der Hobrechtstraße 59 am 10.05.2019 – Report IG HAB @HeimatNeue & Der Wahlberliner // @hobrecht59 @schoeneweider20 @kottbuda69 @Else75bleibt @derjochen @BSchweiger51 @elbeeckeweigand @Sander11_11a @Elena_Poeschl @Doebert_Steffen @BoeckerMdA #Mietenwahnsinn #wirbleibenalle #Vorkaufsrecht #Abwendungsvereinbarung #Spekulationbeenden #Mietenwahnsinn #Neukölln #Verdrängung #NözumstillenAusverkaufimKiez #hobrecht59 #berlinkaufdichzurück #gemeinsamgegenverdrängung

 

2019-05-10 Hoffest

Die Hausinitiative der Hobrechtstraße 59 in Neukölln kämpft derzeit für die Ausübung des bezirklichen Vorkaufsrechts, weil das Haus von einem Investor gekauft wurde und die Menschen darin dies nicht hinnehmen wollen, denn sie befürchten steigende Mieten und Verdrängung.

Auf der Webseite der Hausinitiative kann man die Werbung des Investors nachlesen, die zu schlimmsten Befürchtungen Anlass gibt.

Vom offenen Wohnzimmer 1 und vom offenen Wohnzimmer 2 haben wir berichten können, weil die IG HAB @HeimatNeue so nett war, uns Bildmaterial zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse sind hier und hier nachzulesen.

Am gestrigen Freitag fand nun das HOB-Fest statt, das ein findiger Mensch auf einem Plakat zum Hope-Fest  umgetauscht hat, das Foto folgt weiter unten. Wieder war die IG HAB, die unermüdliche Initiative aus Berlin-Mitte, vor Ort und hat uns mit Eindrücken versorgt.

Alle folgenden Fotos sind © der IG HAB @HeimatNeue und uns ausdrücklich zur Verwendung überlassen worden. Wegen der gegen Kleinmedien gerichteten deutschen DSGVO-Umsetzung mussten wir an einigen Fotos leider wieder Veränderungen vornehmen. Trotzdem glauben wir, dass sich ein lebendiges und besonders zum Abend hin sehr stimmungsvolles Bild vom gestrigen Hoffest ergeben hat.

Derzeit sind sie ja schon wieder unterwegs – beim Kiezspaziergang in Charlottenburg-Wilmersdorf und morgen werden sie sich der Herausforderung des Drei-Events-Nachmittags stellen (hierhier und hier). Deswegen ist es sicher nicht off Topic, wenn wir hier mal kurz einfügen: Wenn die IG HAB, die mit der Habersaathstraße 40-48 in Mitte eines der am härtesten bedrängten Häuser in Berlin vertritt, wieder selbst Solidarität braucht, dann bitten wir um – Korektur: Wir erwarten regen Zuspruch von anderen Initiativen.

Zuerst, wie meistens, ein Originaltweet, während des Festes gesendet:

Alles in Kursiv ist Originaltext via Twitter von der IG HAB.

mit und ganz vielen Besuchern und Steffen und Nicole sind auch da Bilder sind schon raus per E-Mail.“

Gemeint sind Steffen Doebert von der Mieterpartei, Nicola Böcker-Giannini, MdA und Nicole Lindner von der Mieterpartei.

Stopp! Erst mal ein wenig zurück. Nicht jeder kennt das Haus Hobrechtstraße 59. Wir zeigen es hier:

Mit einem Zwischenstopp im Hausflur, denn dort hat sich eine Zettelwirtschaft etabliert, die auch eine wichtige Dokumentation des Mietenwahnsinns darstellt – wer unseren letzten Bericht vom Wohnzimmer 2 gelesen hat, der kennt die in diesem Fall von James Hobrecht ausgesprochenen Forderungen, dort haben wir sie aufgelistet. Hier nochmal zum Wohnzimmer 2.

Die IG HAB ist frühzeitig vor Ort, das Sofa ist erstmal leer, aber wir werden noch sehen, wie sich alles füllt und die große Solidarität spüren, welche die Hobrechtstraßen-Bewohner_innen gestern erfahren haben.

Nun lassen wir wieder die IG HAB zu Wort kommen: „Es ist ein wunderbares Volksfest  Ho(pe)fest und es tummelt sich nicht nur die ganze Nachbarschaft mit den Hausbewohnern im Innenhof, sondern man hat auch das Gefühl, halb Berlin ist hier auf den Beinen, zahlreiche Politiker aus der Kommunal- und Landespolitik haben sich ein Stelldichein gegeben, das Wetter hat standgehalten – jetzt müssen es die Mieter_innen auch! Die Eva, eine Hausbewohnerin, hat die erste Rede in ihrem Leben gehalten –  wunderbar! Und dann ihr toller Beitrag mit der Gitarre.

Solidarität ist unteilbar! Und, ja, genau, wir sagen alle NÖ zum stillen Ausverkauf im Kiez!!!“

Hier dürfen wir jetzt ein bisschen freier agieren, wegen der angesprochenen Politiker_innen und Aktivist_innen, die auf den folgenden Bildern zu sehen sind. Sollten wir öffentliche Personen, die wir nicht kennen, mitverpixelt haben, sorry! Wir ändern natürlich sofort, wenn wir einen Hinweis bekommen, dass jemand sich zeigen möchte.

Hier schreibt nun wieder die IG HAB: „Was man auf den Bildern schon sehen kann, ist die wunderbare Atmosphäre in diesem gewachsenen Haus, das sich nun mit einem trotzigen Nö! gegen den H/Ausverkauf im Kiez stellt. Der Druck ist enorm und in jedem Gespräch ist er spürbar. Darum sind solche Hausgemeinschaftsfeiern wie heute nicht nur wichtig, sondern auch elementar, um in den Gesprächen und in der Versicherung der Solidarität miteinander und untereinander zuzuhören und hilfsbereit zu sein. Außerordentlich schöne Live Musik im klassischen wie auch im modernen Bereich, es war zauberhaft bzw. wäre es gewesen, wenn nicht das Thema so eine große Brisanz hätte.“

Über den folgendem Absatz haben wir erst ein wenig diskutiert, wir formulieren in dem Fall selbst:

Die IG HAB  hat deutlich gemacht, dass sie durchaus der Ansicht ist, dass ein Teil des großen Interesses von politischer Seite, das sie in letzter Zeit bei Besuchen auf Veranstaltungen von Hausinitiativen bemerkt, auf die nahen Europawahlen zurückzuführen sein dürfte und sie gibt, und das tun wir ebenfalls, dem Wunsch Ausdruck, dass dieses Interesse danach erhalten bleiben möge. Denn die Wahlen sind schon sehr bald, aber der Kampf  um die schwindende Soziale Stadt geht weiter.

Die IG Hab kämpft seit Jahren und hat einen besseren zeitlichen Überblick als wir, daher schreiben diese etwas kritische, etwas fordernde und auch Hoffnung ausdrückende Anmerkung hier im Wesentlichen so auf, wie sie uns übermittelt wurde und denken dabei auch an den großen Auftrieb, der für morgen von politischer Seite für das Hoffest des Hauses Kottbusser Damm 69 angekündigt wurde.

Wir lassen den Abend jedoch stimmungsvoll ausklingen, das haben wir eingangs versprochen:

2019-05-10 Hobfest IG HAB 019 DSGVO

Gemeinschaftsreport © 2019 IG HAB und der Wahlberliner,

Theo Daniel Diekmann / Thomas Hocke

SMH 367, WRP 1

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